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Verbandsgemeinde Rheinböllen

Marktplatz Rheinböllen

Bürgermeister Arno Imig

Am Markt 1
55494 Rheinböllen

Telefon (06764) 390
Telefax (06764) 3958

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.rheinboellen.de


Aktuelle Meldungen

Fusionsbedingte Umzüge und Erreichbarkeit der Mitarbeiter/innen

(18.10.2019)

Fachbereich Bürgerdienste

Ab Montag, dem 11.11.2019 werden folgende Aufgaben der Verbandgemeinde Rheinböllen im Rathaus in Simmern, Erdgeschoss, wahrgenommen:

 

  • Gewerberechtliche Angelegenheiten
  • Ordnungsrechtliche Angelegenheiten
  • Feuerwehrangelegenheiten
  • Straßenverkehrsangelegenheiten

 

Wir bitten um Verständis, dass diese Bereiche der Verbandsgemeindeverwaltungen Simmern und Rheinböllen

 

am Freitag, dem 8. November für Publikumsverkehr geschlossen

 

bleiben.

 

Die Bereiche Asyl der beiden Verwaltungen arbeiten bereits zusammen im Rathaus Simmern, 3. Stock.

 

Die Aufgaben des Standesamtes werden für beide Verwaltungen vom Standesamt Simmern/Hunsrück, Rathaus Simmern wahrgenommen.

 

Fachbereich Bauen

Der Fachbereich Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen befindet sich vorübergehend an einem anderen Dienstort und arbeitet dort bereits mit den Kolleginnen und Kollegen der Verbandsgemeindeverwaltung Simmern zusammen.

Die Mitarbeiter/innen des Fachbereiches Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen finden Sie im

 

Dienstgebäude des Vermessungs- und Katasteramtes
Hüllstraße 7 - 9
55469 Simmern

 

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag, jeweils 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, weitere Termine nach Vereinbarung

Telefonische Erreichbarkeit, Emailkontakt und Postanschrift (Verbandsgemeindeverwaltung Simmern/Hunsrück, Am Markt 1, 55494 Rheinböllen) bleiben unverändert.

 

 

Kontaktdaten

Die Kontaktdaten der Verwaltungsmitarbeiter/innen finden Sie immer aktuell hier.

Foto zur Meldung: Fusionsbedingte Umzüge und Erreichbarkeit der Mitarbeiter/innen
Foto: Fusionsbedingte Umzüge und Erreichbarkeit der Mitarbeiter/innen

Der Beauftragte informiert:

(01.10.2019)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Verbandsgemeinderat trat am 26.9.2019 zu seiner vorletzten Sitzung zusammen. Über die gefassten Beschlüsse möchte ich Sie nachstehende informieren:

Das Ratsmitglied Wulf-Hagen Lorenz hatte zum 30.6.2019 wegen Wegzug sein Ratsmandat niedergelegt. Als Nachfolger in der CDU-Fraktion rückte Bernhard Gohres aus Argenthal in den Verbandsgemeinderat ein. Er ist schon über 40 Jahre kommunalpolitisch tätig. Ich verpflichtete ihn zur gewissenhaften Erfüllung seiner Aufgaben und hieß ihn in dem Gremium herzlich willkommen.

Für Wulf-Hagen Lorenz waren auch Ergänzungswahlen zu den verschiedenen Ausschüssen vorzunehmen. Die von der CDU-Fraktion vorgeschlagenen Personen wurden jeweils einstimmig gewählt.

Über den Haushaltsvollzug zum 30.6.2019 war zu berichten, außerdem stellte ich die Statistik über Einwohnerzahlen, Kindertagesstättenplätze und Schülerzahlen vor.

Da das Feuerwehrfahrzeug der Feuerwehr Argenthal dringend ersetzt werden muss, vergab der Rat nach entsprechender Ausschreibung die Beschaffung eines neuen HLF 10-Feuerwehrfahrzeuges an den preisgünstigsten Anbieter. Die Lieferzeit des Fahrzeuges beträgt 15 Monate.

Durch die bevorstehende Umstellung der Sirenenalarmierung auf digitale Signale mussten alle Sirenen in der Stadt und den Ortsgemeinden überprüft werden. In 5 Fällen ist ein Austausch der Sirenen angezeigt, was mit erheblichen Kosten verbunden ist. Der neue Verbandsgemeinderat der VG Simmern-Rheinböllen wird über eine mögliche Ersatzbeschaffung zu entscheiden haben. Für die Alarmierung der Feuerwehren sind die Sirenen nicht mehr unbedingt erforderlich, alle aktiven Feuerwehrleute verfügen über entsprechende Funkmeldeempfänger.

Das fortgeschriebene Einzelhandelskonzept der Verbandsgemeinde stand als weiterer Punkt auf der Tagesordnung. Nach Offenlage und Anhörung der Träger öffentlicher Belange war über Einwände zu entscheiden. Nach Behandlung aller eingegangenen Stellungnahmen beschloss der Rat abschließend das Einzelhandelskonzept in der vorliegenden Form.

Die Amtszeit unseres Schiedsmannes Wilhelm Gutenberger aus Ellern läuft am 5.1.2020 ab. In der neuen Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen wird es weiterhin 2 Schiedsamtsbezirke geben. Der Verbandsgemeinderat beschloss einstimmig, Wilhelm Gutenberger dem Direktor des Amtsgerichtes Simmern für eine weitere Amtsperiode vorzuschlagen.

Für das Flüchtlingscafe im Rathaus wurde Frau Janine Spang als neue Beauftragte gewählt.

Ab 2020 wird die Trägerschaft der kommunalen Kindertagesstätten beider Verbandsgemeinden neu geregelt. Es wird ein Zweckverband gebildet, der zukünftig als Träger aller Einrichtungen auftreten soll. Derzeit ist die Verbandsgemeinde Rheinböllen Trägerin unserer 5 Kindertagesstätten in Argenthal, Ellern, Kisselbach und Rheinböllen (2 x). Damit die Stadt und die Gemeinden dem neuen Zweckverband beitreten können war zunächst eine Rückübertragung der Aufgabe auf die Gemeinden zu beschließen. Die Stadt und alle Ortsgemeinden außer Ellern hatten diese Rückübertragung beantragt und der Rat stimmte der Rückübertragung mit der erforderlichen 2/3 – Mehrheit zu.

Schließlich berichtete ich über anstehende Sanierungsmaßnahmen am Freizeitbad und über den Stand der Fusionsvorbereitungen zum 1.1.2020.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Arno Imig

Beauftragter für die Aufgaben des Bürgermeisters

Foto zur Meldung: Der Beauftragte informiert:
Foto: Der Beauftragte informiert:

Öffentliche Ausschreibung zur Lieferung von 800 Stück Ultraschall-Funkwasserzähler nach § 12 VOL/A

(30.09.2019)

Die Verbandsgemeindewerke Rheinböllen schreiben nach der VOL/A die Lieferung von 800 St. Ultraschall-Funkwasserzählern gemäß Leistungsverzeichnis öffentlich aus.

 

Die Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt (Download)

 

Weitere Informationen über die Öffentliche Ausschreibung  finden Sie unter dem nachfolgenden Download.

 

https://www.subreport.de/E29774241

 

 

[Informationen zur öffentl. Ausschreibung Funkwasserzähler]

16. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes -Digitale Neufassung-

(20.09.2019)

Die Offenlage der 16. Fortschreibung des Flächennutzungplanes -Digitale Neufassung- findet gemäß § 13 i.V.m. § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Zeit vom 30. September 2019 bis einschließlich 30. Oktober 2019 statt.

 

Nähere Informationen finden Sie unter nachstehendem Link Bauleitplanung.

[Bauleitplanung]

Volker Aßmann erhält besondere Ehrung

(09.09.2019)

Im Rahmen des traditionellen Feuerwehrwettkampfs der Verbandsgemeinde Rheinböllen am Sonntag, den 8. September 2019 in Kisselbach, überraschte Landrat Dr. Marlon Bröhr gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Stefan Bohnenberger den Rheinböller Wehrleiter Volker Aßmann mit einer besonderen Ehrung. Dem gebürtigen Argenthaler Volker Aßmann wurde im gut besuchten Gemeindehaus in Kisselbach das Goldene Feuerwehrzeichen am Bande für hervorragende Verdienste um das Feuerwehrwesen durch den Landrat verliehen.

Dies ist eine sehr seltene und hoch anzuerkennende Ehrung, auf die er wahrlich stolz sein kann.

In seiner langjährigen Amtszeit als Wehrführer der FFw Argenthal und zuletzt als Wehrleiter der Verbandsgemeinde Rheinböllen hat er sich stets für die Belange der Feuerwehren und der Jugendfeuerwehren eingesetzt. Sogar in den anstehenden Fusionsgesprächen erweist es sich als wertvollen Ratgeber. Privates hat er ohne Wenn und Aber oftmals hintenangestellt. Beauftragter Arno Imig schloss sich der Gratulation an und würdigte Aßmanns Verdienste.

Wir gratulieren Wehrleiter Volker Aßmann nochmals ganz herzlich zu dieser verdienten und tollen Ehrung!

 

 

Foto zur Meldung: Volker Aßmann erhält besondere Ehrung
Foto: v. l. n. r.: Landrat Dr. Marlon Bröhr, KFI Stefan Bohnenberger, Wehrleiter Volker Aßmann mit seiner Ehefrau Angelika, Beauftragter Arno Imig

Neue Schulleiterin der Grundschule Argenthal

(05.09.2019)

Die Grundschule Argenthal hat eine neue Schulleiterin. Seit Beginn des neuen Schuljahres übernahm Frau Alexandra Hoch aus Roth bei Stromberg die Leitung der Grundschule. Frau Hoch war bisher an der Grund- und Realschule plus in Wallhausen/Waldböckelheim tätig und hatte sich auf die ausgeschriebene Stelle beworben. Mit Zustimmung der Verbandsgemeindegremien übertrug die Schulbehörde ihr die Aufgaben der Rektorin der Grundschule. Ihre Vorgängerin, Frau Wald, konnte die Aufgaben aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen.

Der Beauftragte für die Aufgaben des Bürgermeisters, Arno Imig, begrüßte die neue Leiterin namens der Verbandsgemeinde Rheinböllen sehr herzlich, gratulierte ihr zu ihrer Berufung und wünschte ihr für ihre neue Aufgabe viele Erfolg und eine glückliche Hand. Gleichzeitig dankte er Frau Endres für die vorbildliche Vertretung während der Vakanzzeit bis zur Neubesetzung der Stelle.

Foto zur Meldung: Neue Schulleiterin der Grundschule Argenthal
Foto: Beauftragter Arno Imig hieß Frau Alexandra Hoch herzlich willkommen und überreichte ihr einen Blumenstrauß

Rheinböller Feuerwehraltersabteilung unterwegs

(27.08.2019)

Bei herrlichstem Wetter besichtigte die Feuerwehralters- und Ehrenabteilung der Verbandsgemeinde Rheinböllen am Dienstag, 27.08.2019 das Unternehmen Kientzler Jungpflanzen in Gensingen. Beeindruckend, welche Ausmaße und welche Dimensionen die Pflanzenzüchtung dort einnimmt. Trotz dessen, dass die Feuerwehr mit dem Thema Gartenbau so gar nichts zu tun hat, war es wirklich eine sehr interessante und kurzweilige Führung.

Zum Ausklang ging es weiter nach Welgesheim zum Wein- und Sekthaus Kost. Der Winzermeister und Chef Lorenz Kost führte direkt durch seinen ganzen Betrieb, welcher sich mit Herzblut der Wein- sowie der Wurstproduktion widmet. Ein sehr schönes und mit Begeisterung geführtes Familienunternehmen. Bei einer ausgiebigen Weinprobe konnte so mancher gute Tropfen entdeckt werden und umso besser schmeckte das leckere Abendessen, welches uns Herr Kost servierte.

Bei der Rückfahrt mit dem Busunternehmen Hermani waren sich alle ehemaligen Feuerwehrmänner einig, dass es ein toller und unterhaltsamer Ausflug war.

Foto zur Meldung: Rheinböller Feuerwehraltersabteilung unterwegs
Foto: Rheinböller Feuerwehraltersabteilung unterwegs

2 x 40 Jahre öffentlicher Dienst in der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(20.08.2019)

Das Ehepaar Ulrike und Franz-Josef Liesenfeld kann auf insgesamt 80 Jahre Dienstjubiläum zurückblicken. Jeder von beiden ist seit 1979 im Dienst der Verbandsgemeinde Rheinböllen.

Franz-Josef Liesenfeld begann 1979 als Dienstanfänger seinen mittleren Dienst bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen. Nachdem er 4 Jahre in der Bauverwaltung tätig war, wechselte er 1986 in die Finanzabteilung, in der er bis heute als stellvertretender Fachbereichsleiter tätig ist. Bei Betriebsfesten oder auch bei öffentlichen Veranstaltungen der VGV Rheinböllen stellt er sich gerne als Haus- und Hoffotograf zur Verfügung, weil Fotografieren eins seiner Hobbies ist. Zu seinen weiteren Hobbies zählt die Instandsetzung seines 65 Jahre alten Eicher-Traktors. Außerdem engagierte er sich 40 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr Kisselbach, der er 15 Jahre als Wehrführer vorstand.

Ulrike Liesenfeld begann 1979 als Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten ihren Dienst bei der VGV Rheinböllen und wurde nach ihrer bestandenen Prüfung als Verwaltungsfachangestellte in das Angestelltenverhältnis übernommen. In den ersten Jahren war sie in der Finanzabteilung tätig, vor 11 Jahren ist sie dann zu den Verbandsgemeindewerken gewechselt, wo wir sie heute noch als Teilzeitbeschäftigte finden. Fusionsbedingt ist die Werksabteilung der Verbandsgemeinde Rheinböllen zwischenzeitlich in die VGV Simmern bzw. zukünftige Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen gewandert.

Dies bedeutet nach über 30 Jahren Ehe die erste dienstliche Trennung des Paares.

Gefeiert wurde im Garten der Liesenfelds in Kisselbach, wo ihnen mit den Kolleginnen und Kollegen ihr Chef, der Bürgermeister bzw. derzeit der Beauftragte Arno Imig, gratulierten. Zu den Gratulanten gehörten auch der Personalrat, vertreten durch Isabel Starck sowie viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen.

Wir gratulieren Ulrike und Franz-Josef Liesenfeld ganz herzlich zu ihrem 40. Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit.

Foto zur Meldung: 2 x 40 Jahre öffentlicher Dienst in der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen
Foto: 2 x 40 Jahre öffentlicher Dienst in der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Einen Tag lang Feuerwehrmann sein!

(20.08.2019)

Genau 24 Stunden dauerte die Übung der Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach. 24 Stunden durften die Jungs und Mädels erleben, wie der Tag eines Berufsfeuerwehrmannes aussieht, 24 Stunden mit einmaligen Erlebnissen.

 

Alles begann am Freitag, 16.08.2019 um 17 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Kisselbach. Die Schlafliegen waren aufgebaut und der Abend wurde mit einer Funkübung begonnen. Doch nicht lange und schon kam der erste Alarm. Die KiTa Villa Kunterbunt in Rheinböllen brannte und es wurden Personen vermisst, die sich noch im stark verrauchten Gebäude befanden. Fachmännisch wurde der Brand von den Floriansjüngern bekämpft und die vermissten Personen gerettet.

 

Zurück am Gerätehaus wurde sich erst einmal beim Pizza essen gestärkt, bis Bettruhe angesagt war. Aber – auch ein richtiger Feuerwehrmann – muss damit rechnen, dass auch nachts etwas passiert. So ging um 1:00 Uhr der 2. Alarm los. Es wurde eine Person aus Liebshausen vermisst, die im Mondschein mittels Wärmebildkamera etc. gesucht werden musste.

 

Noch vor dem Frühstück wurden die Teilnehmer durch einen Fehlalarm geweckt und die Nachtruhe war endgültig vorüber. Nach dem Frühstück ging schon der nächste Alarm ein mit der Meldung eines Brandes in Steinbach. Waren die Jungs und Mädels doch gerade wieder aus Steinbach zurück und hatten die Fahrzeuge wieder startklar hergerichtet, bekamen sie die Mitteilung, dass ein LKW in Kisselbach brannte. Schnell stellte sich vor Ort heraus, dass es sich tatsächlich um einen brennenden Bagger handelte. Fachmännisch gingen die Jungs und Mädels an die Brandbekämpfung mit Schaum heran.

 

Nachdem selbst gekochten Mittagessen ging es nach Oberwesel auf dem Rhein. Dort durften alle miterleben, wie es ist, als Feuerwehrmann auf einem richtigen Feuerwehrboot mitzufahren. Ein tolles Erlebnis!

 

Zwischen den einzelnen Einsätzen wurden die Nachwuchsfeuerwehrmänner und -frauen immer wieder geschult, z. B. in Knoten- oder Gerätekunde. Die Betreuer der Jugendfeuerwehr haben sich viel Mühe gemacht, den Mitgliedern einen erlebnisreichen Tag zu schenken. Dies ist ihnen auch gelungen!

 

Ein herzliches Dankeschön gilt all den Helfern, die die Durchführung der 24h-Übung unterstützt und mitgestaltet haben und zum Teil ebenfalls 24 Stunden ausgehalten haben.

 

Wenn ihr also 10 Jahre alt seid und Lust habt, bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen, dann meldet euch einfach für die Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler bei Carsten Augustin unter Tel: 0160/7073101, für die Jugendfeuerwehr Rheinböllen bei Sebastian Herrmann unter Tel. 0151/14112453 oder die Jugendfeuerwehr Kisselbach – Liebshausen – Steinbach bei Jörg Leyendecker unter Tel.: 0160/90126452.

 

Ihr seid herzlich willkommen!

Foto zur Meldung: Einen Tag lang Feuerwehrmann sein!
Foto: Einen Tag lang Feuerwehrmann sein!

„Mit mir nicht“ – Gemeinsam gegen falsche Polizeibeamte

(09.08.2019)

"Frau Meier? Mein Name ist Hauptkommissar Schmitz von der Kripo Koblenz. In Ihrer Nachbarschaft sind Einbrecher festgenommen worden und wir haben eine Liste gefunden, auf denen auch Ihr Name steht. Ihre Wertsachen sind zu Hause nicht mehr sicher!"

 

– so oder mit leicht abgewandelter Masche versuchen Betrüger mit geschickter Gesprächsführung seit Jahren an die Ersparnisse von vornehmlich älteren Menschen zu gelangen.

 

Eine speziell eingerichtete Ermittlungsgruppe der Kriminaldirektion Koblenz beschäftigt sich mit solchen Verfahren.

Allein 2018 wurden hier rund 2.300 Strafanzeigen im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz registriert.

In 9 Fällen waren die Betrüger 2018 erfolgreich. Sie erbeuteten Geld und Wertsachen im Gesamtwert von etwa 239.000 Euro.

 

Bereits im 1. Halbjahr 2019 wurden dem Polizeipräsidium Koblenz etwa 810 Anrufe gemeldet.

Darunter waren 6 Fälle, in denen die Betrüger Beute machten. Der Gesamtschaden beträgt hier rund 107.000 Euro.

 

Jeder Fall ist einer zu viel!

 

Mit der Kampagne „Mit mir nicht“ sollen nicht nur die potentiellen Opfer, vornehmlich ältere Menschen, sondern auch Angehörige, Vertrauenspersonen, Bankmitarbeiter…, also möglichst viele Menschen erreicht und über die Vorgehensweise der Betrüger informiert werden.

 

„Gemeinsam sind wir stark – Gemeinsam gegen Falsche Polizeibeamte“

 

Nützliche Tipps sowie den Videoclip finden Sie hier.

 

[Videoclip #mit mir nicht!]

[Tipps & Videoclip der Polizei]

Foto zur Meldung: „Mit mir nicht“ – Gemeinsam gegen falsche Polizeibeamte
Foto: „Mit mir nicht“ – Gemeinsam gegen falsche Polizeibeamte

Achtung: Änderung Dienstort und Erreichbarkeit des Fachbereiches Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen

(07.08.2019)

In Vorbereitung der Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen wird der Fachbereich Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen zum 01.07.2019 vorübergehend an einen anderen Dienstort umziehen sowie bereits mit den Kolleginnen und Kollegen der Verbandsgemeindeverwaltung Simmern zusammenziehen.

Ab 01.07.2019 sind die Mitarbeiter/innen des Fachbereiches Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen im Dienstgebäude des Vermessungs- und Katasteramtes, Hüllstraße 7 - 9 in Simmern erreichbar.

Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, jeweils 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Gerne bieten wir Ihnen weitere Termine nach Vereinbarung an.

Telefonische Erreichbarkeit, Emailkontakt und Postanschrift (Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen, Am Markt 1, 55494 Rheinböllen) bleiben unverändert. Die Kontaktdaten der Verwaltungsmitarbeiter/innen finden Sie auch immer aktuell auf www.rheinboellen.de.

Wir bitten um Verständnis, dass der Fachbereich auf Grund des Umzugs bereits in der letzten Juniwoche (24.06. – 28.06.2019) für Publikumsverkehr geschlossen bleibt!

 

Foto zur Meldung: Achtung: Änderung Dienstort und Erreichbarkeit des Fachbereiches Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen
Foto: Achtung: Änderung Dienstort und Erreichbarkeit des Fachbereiches Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen

Rückblick über die Walderlebniswoche der Verbandsgemeinde Rheinböllen in der Zeit vom 22. Juli bis 26. Juli 2019

(06.08.2019)

Die Walderlebniswoche der Verbandsgemeinde Rheinböllen fand in diesem Jahr vom 22. Juli bis 26. Juli 2019 im Walderlebniszentrum Soonwald, Neupfalz in Stromberg statt. Hier trafen sich täglich 22 Kinder um eine schöne und zugleich lehrreiche Woche im Wald zu verbringen.

Der Montag wurde gleich genutzt um das große Gelände des Walderlebniszentrums kennenzulernen. Das Indianerdorf und der schöne Spielplatz wurden sofort besiedelt. Die Kinder lernten durch 12 gezielt platzierte Gegenstände, was nicht in den Wald gehört. Nach dem Mittagsessen ging es in den Wald. Hier lernten die Kinder, mit verbundenen Augen, Bäume auf ihre Merkmale zu ertasten und dann wiederzufinden. Hier war es wichtig, den Umfang vom Baum, die Art der Rinde, die Zweige und den Moosbefall zu erfühlen.

 

Am Dienstag starteten wir querfeldein mit einer Wanderung zum Weißenfels. Dort konnten die Kinder durch ein Fernglas schauen und die schöne Aussicht genießen.  Nachmittags wurde das „Tipidorf“ im Herzen des Waldes erkundet. Alte Hütten wurden erneuert und neue wurden gebaut. Die Kinder lernten hier den Umgang mit Werkzeug und dem Wald.

Als Höhepunkt der Walderlebniswoche durften die Kinder in der Mitte der Woche Bäume fällen. Im nahen gelegenen Wald hieß es also zunächst gut zuhören und sich dann mit Werkzeug ausrüsten. Die Kinder fällten in kleinen Gruppen eigenständig unter Aufsicht Birken, die um einen Hochsitz gewachsen sind. Die Kinder verstanden schnell, dass die ausgesuchten Bäume gefällt werden mussten, um die Sicht rund um den Hochsitz wieder zu erleichtern. Nach dem Mittagessen ging es auf die Opelwiese. Dort spielten die Kinder am Bach, was angesichts der hohen Temperatururen sehr angenehm war.

 

Am Morgen des Donnerstages ging es durch den Wald an den Bach, namens „Dörrebach“. Die Kinder mussten eigenhändig den Weg anhand von Bändchen durch den Wald suchen. Am Bach spielten die Kinder mit Wasserpistolen und konnten verschiedenste Arten von kleinen Tieren aus dem Wasser bestimmen und durch ein Lupenglas ganz genau beobachten. Zur Freude der Kinder, wurde auch ein Frosch entdeckt. Es traute sich jedoch keiner diesen zu küssen und so wurde er wieder in den Bach freigelassen. Nach einer kräftigen Stärkung ging es nochmals zur Opelwiese, was den hohen Temperaturen zuzuschreiben war.

 

Am letzten Tag der Freizeit wurde nochmal der Spielplatz erstürmt. Danach ging es auf die Pirsch. Die Kinder mussten durch den Wald schleichen, um versteckte ausgestopfte Tiere zu entdecken, die auf dem Waldboden sowie auf Bäumen platziert waren. Dabei war es wichtig, genau zu hinschauen, da Waldtiere gut getarnt sind.

Zum Abschluss der Walderlebniswoche durften die Kinder mit Hilfe eines Feuersteines ein Feuer entzünden und notwendige Materialen sammeln, um anschließend grillen zu können.

Es war eine sehr lehrreiche und zugleich spaßige Woche, aus der jedes Kind viel mitnehmen konnte.

Unser Dank geht an das Team des Walderlebniszentrums Soonwald Neupfalz in Stromberg, die jedes Jahr eine tolle und zugleich lehrreiche Woche für die Kinder ermöglichen! Herzlichen Dank!

 

 

Rückblick über die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen in der Zeit vom 15. bis 19. Juli 2019

(06.08.2019)

Die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen fand auch in diesem Jahr wie gewohnt auf dem Grillplatz „auf der Eich“ in Rheinböllen statt. Vom 15. bis 19. Juli 2019 trafen sich in diesem Jahr knapp 90 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren zum gemeinsamen Spiel und zu zahlreichen Aktivitäten im Wald und in der Umgebung.

 

Der Montag wurde mit dem Bau der vielen Lager verbracht und die ersten Tauschgeschäfte mit der Währung „Tannenzapfen“ wurden abgewickelt. Gebastelte Kunstwerke aus Naturmaterialien wechselten die Besitzer. Als Zahlungsmittel dienten wieder einmal die altbewährten Tannenzapfen. Um an Tannenzapfen zu kommen, wurden die Kinder schnell kreativ.

 

Auch dieses Jahr wurden viele verschiedene Bastelangebote angeboten, die von den Kindern gerne in Anspruch genommen wurden. Frau Christa Ochs vom Atelier Rödiger in Rheinböllen stand uns in diesem Jahr den ganzen Montag zur Seite. Frau Ochs bastelte mit den Kindern Harlekins, Bücherwürmer und verschiedenste Tiere. Montags und dienstags gestalteten und bastelten Marion Becker und Gerlinde Maurer mit den Kindern Figuren aus Tontöpfen, bemalten diese und gestalteten diese auf verschiedenste Weise. Die Kinder hatten ein vielfältiges Angebot an Bastelaktionen. Den Bastelhelferinnen einen ganz besonderen Dank für die Zeit und ihre Geduld!

 

Am Dienstagmorgen startete das Programm mit dem Besuch bei den Hunsrück Lamas in Seibersbach. 15 Kinder begrüßten die Lamas und Alpakas auf der „Villa Autland“. Bevor es losging, durften die Kinder ihre Lamas aussuchen, mit denen sich alle gemeinsam durch Wald und Feldwege begaben. Auf dem Rundweg hielten alle Kinder stolz ihre Tiere und hatten großen Spaß. Die Verabschiedung fiel allen Kindern schwer, aber ein kleines Andenken mit einem kleinen Fellpräsent lässt sie an einen schönen Tag erinnern.

 

Am Nachmittag fuhr eine Gruppe von Kindern auf den Höhenhof nach Holzbach. Dort angekommen, wurde das Schilflabyrinth erobert, wo die Kinder nach einem langen Weg endlich die erste Station -ein großes Glockenspiel- fanden. Danach ging es weiter zum Barfußpfad, wo die Kinder vergnügt die verschiedenen Etappen erkundeten. Das Highlight war das Wassertretbecken, dort sprangen die Kinder fröhlich durch die Gegend.

 

Dank des Schützenvereins Argenthal und Herrn Hans-Dieter Maurer konnten 12 Kinder ebenfalls am Dienstagnachmittag ihr Können beim Bogenschießen unter Beweis stellen. Beim Schießen auf die Zielscheiben hatten alle Kinder nach kurzer Zeit den Dreh raus.

 

Am Mittwochmorgen startete das Programm mit dem Besuch von einer Gruppe von Kindern in den Globus nach Simmern, um hier am „Gläsernen Globus“ teilzunehmen. Nachdem alle Kinder mit weißen Schutzkitteln und Kappen ausgestattet waren, ging es „hinter die Kulissen“ der Globusbäckerei. Jedes Kind durfte drei Brötchen nach Belieben kreieren und sich den Rest des Besuchs auf das fertige Ergebnis freuen. Am Ende der Führung nahmen die Kinder mit einem Strahlen in den Augen ihre selbst gebackenen Brötchen und einige Leckereien aus der hauseigenen Metzgerei entgegen.

 

Am gleichen Tag verbrachten 20 Kinder den Nachmittag im Hochwildschutzpark Rheinböllen. Wie bereits auch in den Jahren zuvor, konnten wir uns auch bei der diesjährigen Kinderferienaktion auf die Unterstützung der Jungen Union Rheinböllen verlassen. Zusammen mit den Betreuern der Jungen Union wurden die Tiere im Wildpark bestaunt und der Spielplatz erkundet. Ein Eis für jedes Kind wurde von der Jungen Union gespendet.

 

 

Am selben Nachmittag ging es für 18 Kinder ins Kinder- und Jugendcafé Domizil der Stadt Rheinböllen. In den Räumlichkeiten konnten die Kinder Billiard, Dart, Kicker und Gesellschaftsspiele spielen wie auch auf dem Außengelände ihren Gleichgewichtssinn auf der Slackline trainieren.

 

Am Donnerstagmorgen durften 16 begeisterte Pferdefreunde die Reitanlage in Kleinweidelbach besuchen. Die Kinder haben hier viel über die Haltung der Pferde erfahren und konnten die Pferde putzen. Danach durften die Kinder sogar abwechselnd auf den verschiedenen großen Pferden reiten.

 

Eine weitere Gruppe von knapp 30 Kindern bekamen ebenfalls am Donnerstagmorgen ein Fußballtraining vom TuS Rheinböllen auf dem Sportplatz. Gemeinsam mit zwei Spielern des TuS, wurden die Kinder in Fußballteams aufgeteilt und schon gingen die Fußballspiele auf dem Kunstrasenplatz und auf dem Soccerfeld los. Viele Tore wurden geschossen und die Kinder konnten hier ihre Fußballfähigkeiten unter Beweis stellen.

 

Am gleichen Tag durften 15 Kinder einen ganzen Tag mit dem DRK Ortsverein Rheinböllen verbringen. Hierbei erlernten die Kinder wie mit der stabilen Seitenlage Leben gerettet werden können, wie ein Notruf abgesetzt wird, spielten Spiele und lernten was im Notfall zu tun ist. Als Highlight wurde die Rettungswache in Simmern besucht.

 

Am Nachmittag hieß es für 30 Kinder „Wasser marsch“, als sie die Freiwillige Feuerwehr in Rheinböllen besuchten. Ehrenamtliche Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen erklärten den Kindern in Kleingruppen die einzelnen Fahrzeuge und das Gerätehaus. Unter dem Leitsatz „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ wurden die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr erklärt und an den mehreren Stationen die Praxis näher gebracht. Das große Highlight der Aktion war die Rückfahrt der Kinder im Feuerwehrauto zurück zur Eich.

 

Der Hunsrücker Modellflug-Verein 1971 e.V. Simmern boten 10 Kindern ein Schnupperfliegen auf dem Modellflugplatz des HMFV bei Riesweiler an. Gemeinsam mit dem Fluglehrer steuerten die Kinder ein Modellflugzeug. Hierfür nutzten beide jeweils eine Fernsteuerung, die über Funk miteinander verbunden waren. Der Fluglehrer konnte somit unter Berücksichtigung der Fähigkeiten des Flugschülers, individuell programmieren, wie viel Kontrolle die Schüler über das Modell haben können. Nach einer Eingewöhnungsphase gaben die Fluglehrer einigen Kindern die Möglichkeit, auch die Höhe des Flugzeugs zu beeinflussen. Den Kindern machte es allen Spaß und freuten sich riesig über ein Eis vom Hunsrücker Modellflugverein.

 

Am Freitag fand dann der Höhepunkt der diesjährigen Kinderferienaktion 2019 statt. Es ging mit 2 Bussen und 83 Kindern in den Tolli-Park nach Mayen. Dank des tollen Wetters konnten der Indoor- und der Outdoorbereich mit über 40 Attraktionen benutzt werden. Wir hatten einen Wasserspielplatz, Water-Walker, Bungee Trampoline, Seilbahn, Go-Kartbahn, 360° Loopster, Puppentheater und viel mehr. Nachdem die ersten Attraktionen in Angriff genommen wurden, stellte sich auch allmählich der Hunger ein. Zur Mittagszeit gab es Würstchen vom Grill, an unserer im Park gemieteten Grillhütte. Erschöpft, allerdings auch mehr als glücklich machten wir uns um 16.00 Uhr zurück zu den Bussen. In Rheinböllen angekommen waren alle ausgetobt und zufrieden als sie von den Eltern in Empfang genommen wurden.

 

Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue, so vielen Kinder die Möglichkeit zu geben, „Ferien zu Haus’“ zu verbringen und freuen uns bereits jetzt, das ein oder andere Gesicht vielleicht auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

 

Besonderen Dank möchten wir auch dem DRK Ortsverband Rheinböllen sagen, die uns während der Woche unterstützten und bei allen, zum Glück nur kleine Verletzungen bzw. Stichen, direkt zur Hilfe waren.

 

Ganz herzlich möchten wir an dieser Stelle allen nachfolgend genannten Personen und Firmen ein großes „DANKESCHÖN“ aussprechen, die unsere diesjährige Kinderferienaktion mit Sachspenden oder auch durch ihre persönliche Mithilfe während der Aktionswoche unterstützt haben. Dank Ihrer Hilfe konnten wir knapp 90 Kindern der Verbandsgemeinde Rheinböllen wieder einmal eine abwechslungsreiche und erlebnisvolle Woche bieten.

 

Unseren Dank geht an die Betreuer:

Marion Becker, Hans-Dieter Maurer, Gerlinde Maurer, Stephan Müller und Christian Praß (alle aus Argenthal),

Diana Scholl (aus Bickenbach)

Tristan Boder, Jessica Herrmann (alle aus Dichtelbach),

Bärbel Hillenbrand (aus Ellern),

Bernd Karbach (aus Erbach),

Irina Reising (aus Kirchberg)

Anke Augustin, Lukas Grafe, Pia Krämer-Albohr, Melanie Matteson, Wulf-Hagen Lorenz, Christa Ochs, Johnny Lee Bruce und Renate Pilger (alle aus Rheinböllen),

Johanna Schug (aus Simmern),

Marita Boos (aus Sohren) und

Christina Pütz (aus Riesweiler)

 

Außerdem möchten wir uns bei folgenden Unternehmen und Vereinen ganz herzlich für Ihre Unterstützung bedanken:

 

Schützenverein Argenthal (aus Argenthal),

Höhenhof Holzbach (aus Holzbach),

Volksbank Rheinböllen, Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, Stadt Rheinböllen, Bauhof Rheinböllen, Ristorante Pizzeria Colosseum, Bäckerei Jung, Freiwillige Feuerwehr Rheinböllen,  Jamye’s Restaurant, TuS Rheinböllen, Reit- und Fahrverein Rheinböllen, Kinder- und Jugendcafé Domizil, Junge Union/CDU Rheinböllen, Hochwildschutzpark (alle aus Rheinböllen),

Globus, Hunsrücker Modellflug-Verein 1971 e.V (alle aus Simmern)

innogy SE Grid & Infrastructure (aus Idar-Oberstein),

Raiffeisen Hunsrück (aus Lingerhahn) sowie auch den Ortsgemeinden Liebshausen und Schnorbach.

 

Wie in jedem Jahr waren die Freude und der Spaß, den sowohl die Kinder als auch die fleißigen Helfer und Helferinnen hatten, unbeschreiblich. Wir hoffen, dass sich auch im nächsten Jahr wieder genügend Helfer und Helferinnen finden werden, die bereit sind, gemeinsam mit den Organisatoren eine so schöne und abwechslungsreiche Woche für die Kinder durchzuführen.

Kleiderkammer Rheinböllen spendet für guten Zweck

(30.07.2019)

Dank des hohen Zuspruches aus der Bevölkerung, uns gut erhaltene Wäsche und Kleidung zukommen zu lassen, konnten die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen der Kleiderkammer Rheinböllen wieder weitere Spenden vergeben.

 

1.000 Euro gingen an den Förderkreis "Leben mittendrin e.V." des Julius-Reuß-Zentrums der ev. Behindertenhilfe Schmiedel Kastellaun und weitere 1.000 Euro gingen an die Hospizgemeinschaft Hunsrück-Simmern des Ambulanten Hospiz und Palliativberatungsdienstes.

18. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(02.07.2019)

Am 13.06.2019 konnten wieder über 50 Sportlerinnen und Sportler aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen geehrt werden, die überregional auf Landes-, Bezirks- und Bundesebene im Jahre 2017 erste bis dritte Plätze in den Sportarten Taekwondo, Sportkegeln, Motorradtrail, Leichtathletik, Minitrampolin, Einrad, Schwimmen, Turnen, Tanzen und Tischtennis errungen haben.

Herr Bürgermeister Imig begrüßte neben den Sportlerinnen und Sportlern, den Gauturnwart des Turngau Hunsrück Otto Riedel, den Bezirksleiter der DLRG Nahe-Hunsrück Roman Weber, Trainer und Vertreter der einzelnen Vereine, Angehörige der Sportlerinnen und Sportler sowie Stadt- und Ortsbürgermeister/innen, Beigeordnete und Mitglieder des Verbandsgemeinderates Rheinböllen im großen Sitzungssaal des Rathauses in Rheinböllen.

„Mit Spitzenleistungen zu Spitzenplätzen!“ so würdigte Bürgermeister Imig unsere Sportler/innen, „Ich darf Euch alle zu Euren schönen Erfolgen beglückwünschen und gratuliere Euch zu Eurer heutigen Auszeichnung, weil Ihr diese mit Eurem Talent, Eurem Trainingseifer und Eurem Ehrgeiz mehr als verdient haben. Ihr habt sowohl mit sportlichen Erfolgen überzeugt wie auch mit Eurer sportlichen Haltung.“

Als Dank und Anerkennung und zur Erinnerung an diese Sportlerehrung überreichte Bürgermeister Imig den Sportlerinnen und Sportlern je eine Kristall-Medaille als Trophäe sowie eine Ehrenurkunde. Auch die örtlichen Banken und Bürgermeister würdigten die Leistungen mit Geschenken für alle teilgenommenen Sportler/innen.

 

Nachstehend alle geehrten Sportler/-innen bzw. Mannschaften:

 

Einzelsieger:

  • Schwimmen

Rheinböllen: Dominik Scherer, Inés Corell;

 

  • Sportkegeln

Rheinböllen: Matthias Bender;

 

  • Leichtathletik

Argenthal: Marie-Sophie Kochems, Dirk Fischer, Rafael Sinß, Dirk Müller, Lena Müller, Felix Müller; Rheinböllen: Valentin Marquardt, Florian Kunz, Dieter Kunz, Robin Kunz;

Schnorbach: Lea Kunz, Lorena Seider;

 

  • Taekwondo

Riesweiler: Jakob Vogt, Lioba Vogt; Rheinböllen: Poyraz Sevindik;

 

  • Turnen/Minitrampolin

Rheinböllen: Isabel Pira, Giulia Germei, Lene Mohr, Celine Reichardt, Nele Netter, Miriam Schmidt, Amalya Heinz, Emilian Özcep;

Ellern: Finn Arm;

Liebshausen: Emilia Castronovo, Ida Krämer;

 

  • Einrad

Argenthal: Jan, Finn und Jörg Boder;

  • Motorrad-Trail

Rheinböllen: Dario und Loris Büttner;

  • Tischtennis

Rheinböllen: Anja Becker;

 

Mannschaftssieger

  • Taekwondo

Taekwondo Center Hunsrück e.V.: Jakob Vogt, Lioba Vogt; Poyraz Sevindik;

 

  • Sportkegeln

TuS Kirchberg: Matthias Bender;

 

  • Schwimmen

DLRG Rheinböllen: Tim Clemens, Inés Corell, Ben Küllmer, Franziska Lay, Christopher Scherer, Dominik Scherer, Jonas Schmidt, Franziska Wolf;

Hildegardisschule Bingen: Inés Corell;

 

  • Turnen

TuS Rheinböllen: Franziska Behr, Selina Kufeld, Lene Mohr, Melissa Wetzlar, Elisa Wetzlar, Giulia Germei, Marie-Sophie Kochems, Miriam Schmidt, Victoria Tries, Emilia Castronovo, Ida Krämer, Nele Netter, Celine Reichardt, Amalya Heinz, Finn Arm;

KTV Nahetal-Niederwörresbach: Finn Arm

  • Tanzen

Tanzgruppe "ASS": Janina Dümmler, Marcia Ev, Sina Frank, Anna Herrmann, Anna Müller-Bachelier, Natalie Petry, Stefanie Piroth, Katharina Reuther, Annika Rheingantz, Lena Weirich;

Showtanzgruppe „Las Extrellas“ des TuS Rheinböllen: Namuun Dahlen, Lenja Lamparter, Hannah Michels, Martha Mohr, Clara Nusbaum, Leni Pies, Zoé-Alena Riedel, Hannah Schleider, Maerle Tries, Elisa Wetzlar, Melissa Wetzlar;

Schowtanzgruppe „InTeam“ des TSV Rhein-Nahe Stromberg: Theresa Dorfey, Rebecca Ospel, Milena Heinz

Showtanzgruppe „Five Elements“ TSV Rhein-Nahe Stromberg: Jule Riedel

Showtanzgruppe „Maniacs“ des TuS Jahn Argenthal:

Katharina Becker, Merle Friedrich, Deborah Fritz, Lena Herrmann, Sabrina Silva, Leticia Sindorf, Leni Stenner, Sophie Wüst;

  • Leichtathletik:

LLG Argenthal: Dirk Müller

 

Allen Sportlerinnen und Sportlern gratulieren wir an dieser Stelle nochmals zu ihren Erfolgen und wünschen für die Zukunft alles Gute.

Foto zur Meldung: 18. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: 18. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Feierliche Übergabe des neuen Dichtelbacher Feuerwehrfahrzeuges

(20.05.2019)

Am Sonntag, 19. Mai 2019 durfte der Beauftragte Arno Imig gemeinsam mit dem 1. stellvertretenden Wehrleiter Sven Behr bei bestem Wetter das neue Feuerwehrfahrzeug an die Dichtelbacher Kameraden, vertreten durch Wehrführer Mike Alt übergeben. Bereits vor 2 Jahren fanden die ersten Gespräche über die Art des Fahrzeuges statt. Letztendlich entschied sich die Wehrführung für den Kauf eines Mannschaftstransportfahrzeuges (MTF), welches den in Dichtelbach stationierten Tragkraftspritzenanhänger problemlos ziehen kann. Sowohl die Ortsgemeinde Dichtelbach als auch die Verbandsgemeinde Rheinböllen und die Verwaltung unterstützen die Planungen rund um das Auto. Entsprechend traf das neue MTF bereits im März diesen Jahres in Dichtelbach ein.

Der Ford Transit kann mit seinen 125 kW insgesamt 9 Personen transportieren. Mit dieser Fahrzeugkombination ist die Feuerwehr Dichtelbach für die nächsten Jahre bestens ausgestattet. Wir gratulieren den 19 Aktiven nochmals ganz herzlich und wünschen ihnen allseits gute Fahrt und dass sie immer gesund von allen Einsätzen und Übungen zurückkommen.

Foto zur Meldung: Feierliche Übergabe des neuen Dichtelbacher Feuerwehrfahrzeuges
Foto: v. l. n. r.: 1. stv. Wehrleiter Sven Behr, Beauftragter Arno Imig, Wehrführer Mike Alt und Ortsbürgermeister Martin Huhn

Rheinböller Feuerwehralterskameraden besichtigen Norma Logistik

(20.05.2019)

35 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung der Verbandsgemeinde Rheinböllen besichtigten am Freitag, 17.05.2019 das seit 2015 in Rheinböllen ansässige Norma Logistiklager. Beeindruckend waren die 23.000 m², in denen das komplette Normasortiment zu finden war. Herr Behrens, als Vertreter von Norma Logisitik, erläuterte eindrucksvoll den täglichen Ablauf des Logistiklagers. Anlässlich dieses Treffens überreichte Herr Behrens der FFw Rheinböllen, vertreten durch Wehrführer Robert Mertes und sein Stellvertreter Sven Behr eine Spende über 3.000 €, von denen die Rheinböller Wehr neue Helmlampen für die Aktiven beschaffen wird.

Herzlichen Dank an Herrn Behrens und an die Fa. Norma Logistik für die nette und interessante Führung und Verköstigung vor Ort sowie für die Spende an die FFw Rheinböllen.

Foto zur Meldung: Rheinböller Feuerwehralterskameraden besichtigen Norma Logistik
Foto: Rheinböller Feuerwehralterskameraden besichtigen Norma Logistik

Großer Festabend bei der Ellerner Feuerwehr

(25.04.2019)

Am Dienstag, 23.04.2019 trafen sich die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Ellern zusammen mit Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann im Feuerwehrgerätehaus in Ellern, um gleich mehrere Ehrungen und Ernennungen vorzunehmen. Zuvor hatte Brandmeister Martin Weirich nach 8-jähriger Amtszeit seine Funktion als stellvertretender Wehrführer aufgegeben. Bürgermeister Imig und Wehrleiter Volker Aßmann dankten ihm für sein großes Engagement und wünschten ihm für seine Zukunft alles Gute.

 

Nach eindeutiger Wahl durch die Anwesenden durfte Arno Imig im Anschluss Hauptbrandmeister Sebastian Dämgen als Weirichs Nachfolger ernennen. Sebastian Dämgen ist seit 22 Jahren aktiver Feuerwehrmann in Ellern und gleichzeitig als stellvertretender Wehrleiter auch bei der Werksfeuerwehr der Fa. Conti Teves tätig. Er hat also beste Voraussetzungen für dieses neue Amt.

 

Wehrführer Mario Kretzschmar wurde anschließend mit der Verleihung des Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichens für 25-jährige aktive Dienstzeit geehrt. Bürgermeister Imig händigte ihm die vom Innenminister Lewentz ausgestellte Urkunde mit Dank und Anerkennung aus.

 

Brandmeister Uwe Hauch kann nicht nur für 25, sondern gleich für 35 Jahre aktive Dienstzeit in der Feuerwehr zurückblicken. Entsprechend würdigten Arno Imig und Volker Aßmann seine Verdienste und gratulierten ihm ganz herzlich. Uwe Hauch wird das entsprechende Ehrenzeichen noch aus den Händen von Landrat Dr. Bröhr empfangen.

 

Leider gab es auch eine Verabschiedung aus der Feuerwehr. Aus Altersgründen muss sich Löschmeister Klaus Spier Ende Mai nach 23 Jahren aus dem aktiven Dienst verabschieden. Er kann sich nun freuen, als Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung an den dortigen regelmäßigen Treffen teilzunehmen.

 

Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann gratulierten allen Vorgenannten aufs herzlichste und sprachen ihren Dank und Anerkennung aus. Gleichzeitig überreichten sie allen ein Weinpräsent mit einem Gutschein als Zeichen des Dankes. Von Seiten der Ortsgemeinde Ellern schloss sich Beigeordneter Thomas Meurer dem Dank und der Anerkennung an.

Wir wünschen den Herren Weirich, Dämgen, Kretzschmar, Hauch und Spier nochmals alles Gute für ihre Zukunft.

Foto zur Meldung: Großer Festabend bei der Ellerner Feuerwehr
Foto: v. l. n. r.: Wehrleiter Volker Aßmann, Jubilar Uwe Hauch, Beigeordneter Thomas Meurer, Brandmeister Martin Weirich, Löschmeister Klaus Spier, der neue stellvertretende Wehrführer Sebastian Dämgen, Wehrführer Mario Kretzschmar und Bürgermeister Arno Imig

Offizieller Start der Dorfwärme Ellern

(17.04.2019)

Am Sonntag, 07.04.2019, feierte die Ortsgemeinde Ellern die offizielle Einweihung des Nahwärmenetzes. Zu Gast waren u. a. Landtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht, Frau Umweltministerin Ulrike Höfken, Landrat Dr. Marlon Bröhr, , Bürgermeister Arno Imig, die gemeinsam mit Ortsbürgermeister Friedhelm Dämgen, den Planern Ing. Ulrich Schäfer von ibs Stromberg und Friedrich Hachenberg von stadt-land-plus aus Boppard-Buchholz, Dipl.-Ing. Paul Ngahan von der Energieagentur Rheinland-Pfalz und Klimaschutzmanager Frank-Michael Uhle den symbolischen Startknopf drückten.

 

Die Gäste strahlten an diesem Tag mit der Sonne um die Wette und wurden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt, der von fleißigen Helferinnen und Helfern aus der Gemeinde gespendet wurde.

Musikalisch sorgte der Musikverein Argenthal für eine heimische Atmosphäre.

 

Bürgermeister Arno Imig und Ortsbürgermeister Friedhelm Dämgen berichteten über die Entstehung des Nahwärmeprojektes und Herr Schäfer informierte u. a. über die technischen Details.

 

Besonderer Dank wurde der Arbeitsgruppe zuteil, die eine große Vorarbeit zur Umsetzung dieses Projektes leistete.

 

Die Gäste wurden eingeladen, die Nahwärme zu besichtigen. Offene Fragen wurden dort von fachkundig beantwortet.

 

Ortsbürgermeister Friedhelm Dämgen kann mit Stolz berichten, dass mit diesem Projekt eine komfortable, umwelt- und klimafreundliche Wärmeversorgung realisiert wurde. Es wird weniger Emissionen geben und die Bürger sind nicht mehr abhängig von Öl- und und Gasimporten.

 

Bürgermeister Imig betont, dass es sich hier um ein Gemeinschaftsprojekt des Dorfes handelt, das nicht nur der Nutzung Nutzung erneuerbarer Energien dient, sondern auch global gesehen einen Mosaikstein im Bemühen um weltweiten Klimaschutz darstellt. Die Ortsgemeinde Ellern hat in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde hiermit einen großen Beitrag geleistet. Ein solches Projekt, Wärmeerzeugung mit dem heimischen Energieträger Holz (Hackschnitzel) und einer Solarthermieanlage von über 1100 m² ist nur realisierbar, wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger von der Sinnhaftigkeit überzeut sind. Sie sind bereits jetzt sensibilisiert für dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen, um auch für die nachfolgenden Generationen diese schöne Erde zu erhalten. Hinzu kommt die regionale Wertschöpfung, das Geld bleibt in der Region. Jährlich werden rund 400.000 l Heizöl gespart und ca. 1.000 t CO² eingespart. Die Feinstaubbelastung sinkt um rund 60 %.

Die Anlage läuft seit September 2019, bis heute sind mehr als 90 Häuser angeschlossen. Im Endausbau werden es rund 110 sein.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,8 Mio. Euro. Über die KfW-Förderung wurden 952.000 Euro bereitgestellt, dazu rund 2,05 Mio Euro als Darlehen. Das Land förderte das Projekt mit rund 400.000 Euro. Die Ortsgemeinde Ellern gab einen Investitionszuschuss von rund 400.000 Euro.

 

Die Gemeinde Ellern hat über die finanzielle Beteiligung hinaus die Gelegenheit der offenen Gräben in fast der gesamten Ortslage genutzt, um die Straßenbeleuchtung zu erneuern und auf LED umzustellen und den Ort mit schnellem Internet (Glasfaser bis ins Haus) zu versorgen.

 

Die Übertragung der Trägerschaft für diese Dorfwärme auf den Eigenbetrieb Energieversorgung der Verbandsgemeinde war ein weiterer richtiger Schritt, um den Betrieb nachhaltig zu sichern. Die Verbandsgemeinde betreibt schon seit 1984 sehr erfolgreich ein Nahwärmesystem in Rheinböllen, zuerst als BHKW und dann als zentrale Wärmeversorgung mit Holzpellets ausschließlich für kommunale Gebäude wie Freizeitbad, Bürgerhaus, Schule, 2 Kindergärten. Seit über 10 Jahren hat sich die Verbandsgemeinde Rheinböllen schon die Förderung der erneuerbaren Energien auf die Fahnen geschrieben und in dieser Zeit schon einige Projekte umgesetzt.

 

Nach der Fusion der beiden Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen zum 1.1.2020 wird die neue VG dann für 5 Nahwärmeverbünde zuständig sein.

 

Foto zur Meldung: Offizieller Start der Dorfwärme Ellern
Foto: Offizieller Start der Dorfwärme Ellern

Onlinewahlscheinverfahren

(09.04.2019)

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger,

 

wenn Sie bei der Europa- und Kommunalwahl 2019 durch Briefwahl wählen möchten, benötigen Sie einen Wahlschein. Voraussetzung für die Erteilung eines Wahlscheins ist ein Antrag, den Sie hier

 

OLIWA Wahlscheinantrag

 

im Zeitraum vom 15.04. – 22.05.2019 (bis 10.00 Uhr) elektronisch stellen können. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihren Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) angeben. Die Angaben des Wahlbezirks und der Wählerverzeichnisnummer, die Sie der Wahlbenachrichtigung entnehmen können, sind keine Pflichtfelder, sollten jedoch nach Möglichkeit ausgefüllt werden. Wahlscheine einschließlich der Briefwahlunterlagen werden auf dem Postwege übersandt.

 

Sie können aber auch - nach vorheriger Absprache – persönlich im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung abgeholt werden.

 

Rheinböller Feuerwehrgrundlehrgang mit 18 Teilnehmern erfolgreich beendet

(01.04.2019)

Am vergangenen Sonntag, 31.03.2019 konnten Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann es offiziell feststellen. Die 18 Feuerwehranwärter der Verbandsgemeinde Rheinböllen hatten alle ihre Prüfung erfolgreich bestanden. Während der 2-jährigen Ausbildung wurden die jungen Männer und Frauen neben der Teilnahme an Übungen in ihren Ortswehren an insgesamt 8 Wochenenden in Theorie und Praxis geschult.

Der Unterricht bezog sich u. a. auf Gefahrstoffe, Wasserförderung über lange Wegstrecken, Technische Hilfeleistung, Rettung und Objektkunde. Dies sind alles Themenbereiche, die heutzutage neben dem obligatorischen Feuerlöscheinsatz ebenfalls beherrscht werden müssen. Den Feuerwehranwärtern wurde ein Grundwissen vermittelt, welches heutzutage bei zahlreichen Einsätzen auf der Autobahn oder in Industriegebäuden notwendig ist. Die Neulinge haben nun die Möglichkeit, weiterführende Lehrgänge auf der Kreisebene zu besuchen.

Wir wünschen allen Feuerwehranwärterinnen und -anwärtern zur bestandenen Prüfung alles Gute und ein erfolgreiches Wirken sowie viel Spaß in der Feuerwehr. Gleichzeitig möchten wir uns ganz herzlich bei allen Ausbildern für ihre tatkräftige Unterstützung während des Grundausbildungslehrganges bedanken.

Foto zur Meldung: Rheinböller Feuerwehrgrundlehrgang mit 18 Teilnehmern erfolgreich beendet
Foto: Rheinböller Feuerwehrgrundlehrgang mit 18 Teilnehmern erfolgreich beendet

Der Bürgermeister informiert:

(25.02.2019)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat Rheinböllen traf sich am 14.2.2019 zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr. Über die Ergebnisse der Sitzung möchte ich Sie nachstehend informieren.

 

So nahm der Verbandsgemeinderat den alljährlichen Controllingbericht des Freizeitbades Rheinböllen entgegen. Die Besucherzahlen des Jahres 2018 blieben mit rund 69.000 etwas hinter den Erwartungen zurück. Die Energieverbräuche für Wasser, Strom und Wärme bewegten sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. In diesem Jahr stehen wieder einige gravierende Sanierungsmaßnahmen auf dem Programm, zu dem auch der Verbandsgemeinderat die erforderlichen Vergabebeschlüsse fasste. Dazu gehören Sanierungen an einem Stützenfuß, an der westlichen Fassade sowie die Erneuerung der Trinkwarmwasserbereitung. Zur Durchführung dieser Maßnahmen wird das Bad voraussichtlich im Mai komplett geschlossen werden.

 

Durch die sehr erfreuliche starke Ausweitung der Kurse und der Unterrichtsstunden der gemeinsamen Volkshochschule Hunsrück musste die Zweckvereinbarung zwischen den die VHS tragenden Verbandsgemeinden Emmelshausen, Kastellaun, Kirchberg, Rheinböllen und Simmern geändert und angepasst werden. Dazu erteilte der VG-Rat seine Zustimmung.

 

Im Rahmen der Fusion der beiden Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen wird auch die Trägerschaft der kommunalen Kindertagesstätten in der neuen Verbandsgemeinde neu geregelt. In Rheinböllen ist derzeit die Verbandsgemeinde Trägerin aller 5 kommunalen Kindertagesstätten, in der VG Simmern sind aktuell für die kommunalen Einrichtungen noch die Stadt Simmern und die Ortsgemeinden zuständig. Künftig soll ein Kindertagesstätten-Zweckverband gegründet werden, der die Trägerschaft aller kommunalen Kitas in der neuen Verbandsgemeinde übernimmt. Dazu fasste der Verbandsgemeinderat einen ersten zustimmenden Beschluss.

 

Das Dach des alten historischen Rathauses der Verbandsgemeinde Rheinböllen (Baujahr 1873) soll in diesem Jahr erneuert und in Naturschiefer eingedeckt werden. Außerdem werden notwendige energetische Maßnahmen im Dachgeschoss durchgeführt. Hierzu erteilte der Verbandsgemeinderat die erforderlichen Aufträge. An der Grundschule Riesweiler werden noch als abschließende Maßnahmen Maler- und Fassadendämmungsarbeiten durchgeführt. Außerdem wurde der Auftrag für notwendige Podeste vor den Fluchtwegen erteilt.

 

Weiter erteilte der Rat den Auftrag zur Fortschreibung der Lärmaktionsplanung. Diese Fortschreibung betrifft die Erfassung und Auswertung der Lärmbelastung entlang der Autobahn und der Bundesstraße 50.

 

Im Rahmen der Fusionsvorbereitungen stimmte der Rat dem Abschluss einer Zweckvereinbarung mit der Verbandsgemeinde Simmern zur Übertragung von Aufgaben und Befugnissen des Standesamtes von der VG Rheinböllen auf die VG Simmern zu. Damit übertragen wir bereits ab dem 1.4.2019 und im Vorgriff auf die Fusion die Befugnisse des Standesamtes auf die Verbandsgemeinde Simmern. Diese Maßnahme ist mit Blick auf die neue Organisationsstruktur und aus Zweckmäßigkeitsüberlegungen sinnvoll. Über die Auswirkungen für unsere Bürgerschaft werden wir noch gesondert informieren.

 

Eine Vereinbarung aus dem Jahre 1994 zwischen der Verbandsgemeinde Rheinböllen und der Stadt und den Ortsgemeinden über die Übernahme von Unterhaltungsarbeiten an Gewässern 3. Ordnung wurde zum 31.12.2019 aufgehoben um damit zum Beginn der neuen Verbandsgemeinde einheitliche rechtliche Voraussetzungen zu diesem Aufgabenbereich zu schaffen.

 

Schließlich beschloss der Verbandsgemeinderat auf Antrag der CDU-Fraktion die nachstehende Resolution an die oberste Landesplanungsbehörde (Innenministerium) zur Beseitigung des Planungshindernisses für zukünftige kommunale Entwicklungen durch die Ausweisung eines Freihaltekorridors für eine Schnellbahntrasse zwischen Frankfurt und dem Flughafen Hahn. Dieser im Landesentwicklungsprogramm (LEP IV) enthaltene Freihaltekorridor auf einer Breite von 300 m beeinträchtigt alle 3 Verbandsgemeinden (Rheinböllen, Simmern, Kirchberg) in ihren Zukunftsplanungen. Es gab bisher schon einige Bemühungen zur Beseitigung dieses Hemmnisses, die aber keine nachhaltigen Wirkungen zeigten. Der unter allen Fraktionen abgestimmte Text hat folgenden Wortlaut:

 

Der Verbandsgemeinderat Rheinböllen setzt sich mit Nachdruck für die Aufhebung der Planung im Landesentwicklungsplan IV (LEP IV) betreffend eine Schnellbahntrasse Frankfurt – Flughafen Frankfurt-Hahn ein. Alle beteiligten Planungsebenen werden aufgefordert, die notwendigen Voraussetzungen zur Aufhebung der Planung zu schaffen.

Der Verbandsgemeinderat begrüßt die Initiative der Bürgermeister der Verbandsgemeinden Kirchberg, Rheinböllen und Simmern gegenüber der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald.

 

Begründung:

 

Frühere Überlegungen, die zur Planung dieser Schnellbahntrasse geführt habe, sind überholt. Aus diesem Grund wird bereits seit geraumer Zeit die Aufhebung der

Trasse er Schnellbahn im LEP IV durch die Verbandsgemeinden Kirchberg, Rheinböllen und Simmern gefordert.

 

Die Fluggastzahlen auf dem Flughafen Hahn nehmen leider ständig ab. Die Prognosen lassen eine weitere Reduzierung erwarten. Die im LEP IV vorgesehene Strecke ist für den Güterverkehr weder vorgesehen n och geeignet.

Der öffentliche Personen-Nahverkehr in das Rhein-Main-Gebiet hat sich auf andere Verkehrsformen und Verkehrsstränge verlagert. Darüber hinaus steht nach wie vor die Entscheidung der Landesregierung zur Reaktivierung der Hunsrückbahn aus.

 

Das Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz stellte bereits 2007 fest:

„Erreicht der Hahn nicht 12 Mio. Passagiere, ist die Schnellbahn uninteressant, weil sie sich dann betriebswirtschaftlich nicht rechnet.“ Diese Zahl wurde nie erreicht. Im Gegenteil: die Passagier-Statistik belegt ein seit Jahren rückläufiges Passagieraufkommen auf dem Flughafen Hahn. Zuletzt waren es nur noch rund 2,2 Mio. Fluggäste pro Jahr, die Tendenz ist seit Jahren fallend.

 

Bei realistischer Betrachtung ergibt sich weder heute noch zukünftig ein nennenswerter Bedarf, der Planung, Bau und Betrieb einer solchen Schnellbahn verkehrstechnisch, wirtschaftlich und auch ökologisch sinnvoll erscheinen lassen.

 

Nach Fertigstellung des Hochmoselübergangs unter Berücksichtigung der von der Landesregierung veranlasste vierstreifige Ausbau der B 50, verbunden mit dem sechsstreifigen Ausbau der A 61 schaffen hinreichend schnelle Verkehrsverbindungen in das Rhein- Main-Gebiet. Bei Wiederbelebung der Hunsrückbahn würde das Angebot noch erweitert.

 

Der freizuhaltende Korridor behindert hingegen die im Bereich der vorgesehenen Trasse liegenden Gemeinden, u.a. das Unterzentrum Rheinböllen und das Mittelzentrum Simmern in seiner wirtschaftlichen Entwicklung, die ebenfalls durch den LEP IV angestrebt wird.

 

 Aus den genannten Erwägungen ist der Verbandsgemeinderat Rheinböllen der Auffassung, dass der Bau dieser Schnellbahn aus tatsächlichen Gründen weder notwendig noch realistisch ist.

 

Der Verbandsgemeinderat hält es damit für folgerichtig und darüber hinaus für ein zukunftsträchtiges Signal, die Flächen der Streckentrasse den betroffenen Städten und Gemeinden der neuen Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen wieder für ihre eigenen Planungen freizugeben.

 

Um dieses schnellstmöglich zu erreichen, werden alle Planungsebenen aufgefordert, die Voraussetzungen für eine Aufhebung der Planung zu schaffen und den LEP IV entsprechend zu ändern. 

 

Hierbei sind alle Planungsebenen eingebunden und aufgefordert, die Voraussetzungen für die Aufhebung der Trasse zu schaffen.

 

Schließlich wurde die vom Land beabsichtigte Änderung der Rechtsverordnung über den Naturpark „Soonwald-Nahe“ beraten und vom Rat positiv beurteilt. Mit der Änderung soll die Kernzone „Großer Soon“ um den Bereich der „Gemündener Höhe“ erweitert werden. In den Kernzonen gibt es über die allgemeinen Einschränkungen zur Erfüllung des Schutzzweckes hinaus weitere Einschränkungen, so z.B. die Errichtung von Windenergieanlagen.

 

Ich grüße Sie herzlich

 

Ihr

 

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert:
Foto: Der Bürgermeister informiert:

Brasilianische Schüler als Praktikanten zu Gast bei Rheinböller Firmen

(28.01.2019)

2 Schülerinnen und 1 Schüler der Deutschen Auslandsschule Colegio Visconte de Porto Seguro aus Sao Paulo in Brasilien waren zu einem Praktikum nach Deutschland gekommen und absolvierten diese 2-wöchigen Praktika bei der Firma Conti-Teves, der Firma Hahn Automation und der Firma NORMA in Rheinböllen. Sie wurden betreut von ihrem Deutschlehrer, Douglas Jonis Horst, der bereits vor einigen Jahren schon einmal in Rheinböllen als Student zu Gast war.

Die Organisation des Aufenthalts lag wieder in den bewährten Händen von Bürgermeister a.D. Franz-Josef Lauer. Die Schülerinnen und der Schüler wurden nicht nur in den Firmen vorzüglich betreut und informiert, die Betreuerinnen und Betreuer in den Firmen fungierten auch als Gasteltern und nahmen während des Praktikums die Gäste privat bei sich auf. Ebenso Frau Barbara Ahl aus Rheinböllen, die ebenso gerne immer wieder beim Schüleraustausch mit Brasilien und anderen Ländern als Gastgeberin zur Verfügung steht. Die Schülerinnen und der Schüler (Julia, Ana und Joan) reisten am vergangenen Wochenende wieder nach Sao Paulo zurück und nahmen viele wichtige Eindrücke aus Deutschland und Rheinböllen mit. Obligatorisch war auch ein Besuch im Rathaus in Rheinböllen, wo sie Gäste von Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür und Bürgermeister Arno Imig waren.

[Brasilienfreunde Rheinböllen]

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Foto: Brasilianische Schüler als Praktikanten zu Gast bei Rheinböller Firmen

Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen war wieder ein voller Erfolg

(18.01.2019)

Zum 6. Mal hatte die Verbandsgemeinde Rheinböllen zum Neujahrsempfang, diesmal in das KIR in Rheinböllen eingeladen und viele Gäste waren der Einladung gefolgt. Nach der Neujahrsansprache des Bürgermeisters wurde wieder ein buntes und kurzweiliges Programm geboten, so dass alle zusammen einen schönen gemeinsamen Nachmittag zusammen verleben konnten.

 

Die Neujahrsansprache von Bürgermeister Arno Imig finden Sie im Download.

 

[Neujahrsansprache Bürgermeister Imig]

Neues Verfahren zur Veröffentlichung von Pressetexten im Mitteilungsblatt

(05.12.2018)
 

Ab 01.01.2019 können Sie Ihre Artikel selbst in das Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde einpflegen. Dafür registrieren Sie sich bitte hier:

https://cmsweb.wittich.de

 

Bitte beachten Sie, dass die Registrierung 1 - 2 Werktage in Anspruch nehmen kann. Eine Kurz-Anleitung in das CMS-System finden Sie hier:

Registrierung CMS

 

Die Höchstzeichenzahl für einen Text beträgt 1.500 Zeichen. Die Veröffentlichung eines Fotos (Mindestgröße 1024 x 768 Pixel) oder 1 PDF-Datei ist zusätzlich möglich.

 

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne!

 

Brigitte Roos

Tel.: 06764 3851

soonwaldnachrichten@rheinboellen.de

Seniorenbeirat wählt neuen Vorsitz

(21.11.2018)

Nachdem die bisherige Vorsitzende des Seniorenbeirates der Verbandsgemeinde Rheinböllen, Frau Margot Weber wegen Umzuges ihr Amt als Vorsitzende aufgegeben hat, hat der Seniorenbeirat am Dienstag, 13.11.2018 einen neuen Vorsitz gewählt.

 

Erfreulicherweise hat sich Frau Hildegard Kiefer aus Liebshausen für das Amt der Vorsitzenden und Herr Albert Horz aus Kisselbach als deren Stellvertreter zur Verfügung gestellt. Mit der Übernahme der Tätigkeit haben sich beide bereit erklärt, gemeinsam mit den Vertretern der Verbandsgemeinde Simmern in einer Arbeitsgruppe eine gute neue Grundlage für die Fusion in 2020 zu schaffen. Der Seniorenbeirat setzt sich für die Belange älterer Menschen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen ein und versucht, die Lebensqualität zu verbessern. Derzeit ist der Beirat Mitorganisator des Bürgerbusses, der sehr gut in der Bevölkerung angenommen wird.

 

Haben Sie Fragen oder ein Anliegen? Dann sind die beiden Neugewählten wie folgt telefonisch erreichbar: Hildegard Kiefer unter Tel. 06764 2302 und Albert Horz unter Tel. 06766 668.

 

Wir gratulieren beiden zu dem neuen Amt und wünschen viel Spaß und Erfolg bei der Ausübung.

[Seniorenbeirat]

Foto zur Meldung: Seniorenbeirat wählt neuen Vorsitz
Foto: Seniorenbeirat wählt neuen Vorsitz

DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(08.11.2018)

Urkunden für erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) in der Verbandsgemeinde Rheinböllen überreicht

 

Im Oktober 2018 nahm wieder ein Beherbergungsbetrieb mit Ferienwohnungen und Ferienhäusern in der Verbandsgemeinde Rheinböllen erfolgreich an der Klassifizierung des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) teil. Es wurden hervorragende 4 und 5 Sterne erzielt.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und Ferienhäuser und sind ein Qualitätsversprechen für den Gast. Die offiziellen DTV-Sterne signalisieren dem Gast: Diese Unterkunft ist nach den Sternekriterien des Deutschen Tourismusverbandes geprüft und bewertet. Je nach Ausstattung und Service wird die Unterkunft mit ein bis fünf Sternen ausgezeichnet - von einfach bis erstklassig.

Bürgermeister Arno Imig gratulierte im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 29. Oktober 2018 dem Betrieb der Eheleute Ines und Michael Dahlke, Rheinböllen, zu den erreichten Sternen und überreichte die Urkunden des Deutschen Tourismus Verbandes.

Die Familie Dahlke wurde mit einem Ferienhaus und einer Ferienwohnung erneut mit 4 und 5 Sternen ausgezeichnet.

Bürgermeister Arno Imig zeigte sich sehr erfreut über die hervorragende Qualität der Ferienhäuser und -wohnungen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen, was die hohe Anzahl von vergebenen Sternen widerspiegelt. Herr Imig wünschte den Eheleuten Dahlke viel Erfolg für die Zukunft und natürlich eine große Auslastung ihrer Betriebe.

 

Wer ebenfalls sein Feriendomizil klassifizieren lassen möchte oder Fragen dazu hat, wendet sich bitte an

 

Brigitte Roos
Tourist-Information Rheinböllen
Tel.-Nr. 06764 3951

Foto zur Meldung: DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Wie handele ich in einer Notsituation?

(29.10.2018)

In der Vergangenheit sind beispielsweise großflächige und teilweise länger andauernde Stromausfälle in ganz Deutschland, bzw. im Ausland und leider auch in Rheinland-Pfalz zu verzeichnen gewesen. In einigen Fällen mussten die betroffenen Bürger nur über Stunden, in anderen allerdings über mehrere Tage ohne Strom und somit in der Folge, auch ohne Heizung, Wasser und Kochmöglichkeit auskommen.

 

Da Stromausfälle auch in Zukunft nicht mit Sicherheit auszuschließen sind, hat das Land im Rahmen des Krisenmanagements bereits mit den Energieversorgungsunternehmen Kontakt aufgenommen, um bei künftigen Stromausfällen bezüglich der Möglichkeiten des Informationsaustausches, der Entsendung von Verbindungspersonen in die Krisenstäbe und weiteren Maßnahmen des Brand- und Katastrophenschutzes entsprechend gerüstet zu sein.

 

Allerdings ist neben den von Behördenseite einzuleitenden Maßnahmen auch dem Selbstschutz der Bürger ein besonderes Augenmerk zu widmen. Aus diesem Grunde wurde die Broschüre „Ratgeber für Notfallvorsorge“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) herausgegeben. Diese Broschüre können Sie auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (hier) finden.

 

Die Broschüre dient insbesondere älteren, alleinstehenden oder hilfsbedürftigen Mitmenschen. Sollten Ihrerseits noch Fragen entstehen, können Sie sich an die

 

Örtliche Ordnungsbehörde

Frau Lambrich

Tel. 06764/3928

 

wenden.

 

Foto zur Meldung: Wie handele ich in einer Notsituation?
Foto: Wie handele ich in einer Notsituation?

Landesgesetz zur Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen

(26.10.2018)

Das Landesgesetz über den Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern/Hunsrück vom 10. Oktober 2018 wurde im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Rheinland-Pfalz vom 15.10.2018 verkündet.

 

Den Gesetzestext finden Sie hier: www.sim-rhb.de

 

 

Ausflug der Rheinböllener Alters- und Ehrenabteilung

(24.10.2018)

Am Dienstag, 23.10.2018 besuchten 31 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung der Verbandsgemeinde Rheinböllen zusammen mit 3 Wehrführern die Wehrtechnische Studiensammlung in Koblenz. Von ausgesonderten Panzern, über Handfeuerwaffen, Kleidung, Munition konnte noch vieles mehr besichtigt werden. Die Ausstellung ist sehr sehenswert und regt zum Nachdenken an. Viele Erinnerungen werden bei den Besuchern wach, wenn sie durch die Ausstellung gehen.

Mit der Koblenzer Seilbahn ging es anschließend hinauf zur Festung Ehrenbreitstein. Ein herrlicher und toller Blick auf Koblenz war hier zu sehen und lud zum Verweilen ein.

In Biebernheim im Landgasthof Rebstock konnten die Herren noch weiter über alte Zeiten und das Erlebte vom heutigen Tag erzählen. Ein schöner Ausflug ging nun zu Ende, der allen in guter Erinnerung bleiben wird.

Foto zur Meldung: Ausflug der Rheinböllener Alters- und Ehrenabteilung
Foto: Ausflug der Rheinböllener Alters- und Ehrenabteilung

Früh übt sich...

(16.10.2018)

Genau 24 Stunden dauerte die Übung der Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler. 24 Stunden durften die Jungs erleben, wie der Tag eines Berufsfeuerwehrmannes aussieht, 24 Stunden mit einmaligen Erlebnissen.

 

Alles begann am Freitag, 28.09.2018 um 16 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Argenthal. Die Schlafliegen waren gerade aufgebaut, als schon der erste Alarm losging. In Riesweiler brannte ein Wohnhaus, bei dem auch eine Person im stark verrauchten Gebäude vermisst wurde. Fachmännisch wurde der Brand von den 14 Teilnehmern bekämpft und die vermisste Person gerettet.

 

Zurück am Gerätehaus ging dann die Selbstversorgung los. Das Abendessen musste hergerichtet werden. Kaum war der letzte Teller gespült und abgetrocknet kam der 2. Alarm. In Argenthal brannten Strohballen! Auch dies war schnell erledigt, so dass die Nachtruhe nicht lange auf sich warten lassen musste. Aber auch ein richtiger Feuerwehrmann muss damit rechnen, dass auch nachts etwas passiert. So ging um 1:30 Uhr der 3. Alarm los. Hierbei handelte es sich um einen Mülltonnenbrand an der Soonblickhalle in Riesweiler. Gott sei Dank konnte dieser auch in kürzester Zeit von den jungen Feuerwehrmännern gelöscht werden.

 

Noch vor dem Frühstück wurden die 14 Jungs zu einer Tierrettung am Waldsee gerufen. Mehrere Gummienten hatten sich auf dem See verirrt und mussten mit dem Feuerwehrboot zurück ans Ufer gebracht werden. Außerdem musste ein entlaufener Affe mittels der Steckleiter vom Baum gerettet werden. Danach ging es ans Frühstückmachen. Frisch gestärkt wurden Sie dann zu einem Verkehrsunfall in die Gartenstraße nach Riesweiler gerufen. Dort mussten Sie eine eingeklemmte Person unter einem PKW retten. Mit Hilfe von Hebekissen wurde dies schnell erledigt und die Person konnte dem Rettungsdienst übergeben werden.

 

Die selbst gekochten Spaghetti Bolognese schmeckten danach umso besser. Aber Ausruhen gab’s da nicht. Denn gegen 13 Uhr mussten die Kameraden dann zu einem Großbrand an den Kindergarten Argenthal ausrücken. Dabei wurden sie von der Jugendfeuerwehr aus Kisselbach-Liebshausen-Steinbach und der Drehleiter der FFw Simmern unterstützt. Es war schon ein großartiges Erlebnis, mit der Drehleiter bis ganz nach oben zu fahren und Argenthal aus dieser Perspektive zu sehen. Die Möglichkeit hat nicht jeder und man konnte die Augen der Jugendlichen strahlen sehen.

 

Zwischen den einzelnen Einsätzen wurden die Nachwuchsfeuerwehrmänner immer wieder geschult, z. B. in Knoten- oder Gerätekunde. Die Betreuer der Jugendfeuerwehr haben sich viel Mühe gemacht, der Jugendfeuerwehr einen erlebnisreichen Tag zu schenken. Dies ist ihnen auch gelungen!

 

Ein herzliches Dankeschön gilt all den Helfern die die Jugendwarten bei der Durchführung der 24h-Übung geholfen haben und zum Teil ebenfalls 24 Stunden ausgehalten haben.

 

Nicht nur Jungs sind bei der Jugendfeuerwehr herzlich willkommen, auch die Mädchen sind gerne gesehen. Wenn ihr mindestens 10 Jahre alt seid und Lust habt, bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen, dann meldet euch einfach für die Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler bei Carsten Augustin unter Tel: 0160/7073101, für die Jugendfeuerwehr Rheinböllen bei Sebastian Herrmann unter Tel. 0151/14112453 oder die Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach bei Jörg Leyendecker unter Tel.: 0160/90126452. Wir freuen uns auf euch!

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Foto: Früh übt sich...

Der Bürgermeister informiert:

(15.10.2018)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 11.10.18 zu einer Sitzung zusammen über deren Ergebnisse ich sie gerne informieren möchte.

 

So war zunächst über eine Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Verbandsgemeinde Rheinböllen zu beraten. Einzelhandelskonzepte sind ein planungsrechtliches Steuerungsinstrument zu Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben in der Region. Vertreter der beauftragten Firma GMA aus Köln stellten die abgestimmten Ergebnisse der Fortschreibung vor. Danach ergab die Untersuchung, dass im Bereich der Nahversorgung in der Stadt Rheinböllen als Grundzentrum noch Bedarf insbesondere in den Bereichen Drogeriemarkt, Bekleidung, Schuhe, Lebensmitteldiscounter, Optik, besteht, die vorrangig im Gebiet „Am Müllergraben“ realisiert werden könnten. Die Umsetzung würde auch den Einzelhandel in den Nachbarstädten Simmern, Stromberg und Oberwesel nicht wesentlich beeinträchtigen. Das Konzept wurde nach Beratung vom Verbandsgemeinderat beschlossen. Nunmehr geht es in die Abstimmung mit den Nachbarverbandsgemeinden und den Planungsbehörden. Im Anschluss daran wird die Stadt in Form eines Bebauungsplanes das konkrete Baurecht dafür schaffen.

 

Als nächstes standen der Bericht über den Haushaltsvollzug der Verbandsgemeinde zum 30.6.2018 auf der Tagesordnung sowie der Bericht über die Entwicklung der Einwohnerzahlen, des Kindertagesstättenbedarfsplanes und der Schülerzahlen.

 

Der Jahresbericht 2017 „Im Alter zuhause leben“ wurde entgegengenommen. Dabei dankte ich namens des Rates besonders dem ehrenamtlichen Seniorenbeirat und den Seniorenbeauftragten in den Gemeinden für ihre wertvolle Arbeit.

 

Zur Förderung der körperlichen Fitness unserer aktiven Feuerwehrangehörigen beschloss der Rat einem Antrag der Wehrleitungen aus Rheinböllen und Simmern folgend, den Feuerwehrleuten der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern kostenlosen Eintritt in das Freizeitbad Rheinböllen zu gewähren. Auch die VG Simmern hat einen entsprechenden Beschluss für das Schwimmbad in Simmern gefasst.

 

Für die Beschaffung neuer Helme für die Feuerwehrangehörigen vergab der Rat nach Ausschreibung den Auftrag an die mindestfordernde Firma. Die Beschaffung wird je zur Hälfte 2018 und 2019 vorgenommen.

 

Weiter gab der Verbandsgemeinderat grünes Licht für die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Feuerwehr Argenthal. Das dort vorhandene Fahrzeug ist stark reparaturbedürftig und muss ersetzt werden. Die Verwaltung erhielt den Auftrag einen entsprechenden Förderantrag für ein Fahrzeug HLF 10 zu stellen und die Ausschreibung in die Wege zu leiten.

 

Zu notwendigen Sanierungen im Bereich des Freizeitbades wurde ein entsprechender Auftrag an ein Ingenieurbüro vergeben.

 

Zu der Neugestaltung der kommunalen Holzvermarktung und zum Stand der Fusionsvorbereitungen der Verbandsgemeinde Rheinböllen mit der Verbandsgemeinde Simmern erstattete ich einen mündlichen Sachstandbericht.

 

Schließlich beschloss der Rat in Abstimmung mit der Verbandsgemeinde Simmern schon im Vorgriff auf die Fusion zum 1.1.2020 ab dem kommenden Jahr ein gemeinsames Mitteilungsblatt herauszugeben. Einem entsprechenden Vertragsentwurf mit dem derzeitigen Verlag wurde zugestimmt. Das neue gemeinsame Mitteilungsblatt soll den Namen „Heimat aktuell“ erhalten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert:
Foto: Der Bürgermeister informiert:

Dienstjubiläum in der Kita Arche Noah Rheinböllen

(10.10.2018)

Frau Martina Heisig aus Steinbach feierte im Rahmen einer kleinen Feierstunde ihr 25 jähriges Dienstjubiläum als Erzieherin in den Kindertagesstätten Ellern und Rheinböllen der Verbandsgemeinde Rheinböllen.

Bürgermeister Arno Imig hob unter der Anwesenheit der Leitung der Kita Arche Noah, Klaus Michel und der Vertreterin des Personalrates, Monika Esche das große Engagement von Frau Heisig hervor und dankte namens der Verbandsgemeinde Rheinböllen für die hervorragende Arbeit und die langjährige Treue und die Kollegialität .

 

Frau Heisig war seit der Eröffnung des Kindergarten Ellern am 1.10.1993 dort beschäftigt. Sie war zentral an allen Weiterentwicklungen des Kindergartens beteiligt und prägte die gute Arbeit dort mit.

Seit dem 01.08.2018 ist sie in der Kita Arche Noah Rheinböllen tätig, hat sich hier schnell eingearbeitet und bereichert das Team.

 

Frau Heisig bedankte sich für die Glückwünsche und freut sich noch immer an der Ausübung des Berufes der Erzieherin.

Anschließend konnten alle Anwesenden noch über die vielen schönen Erlebnisse in dieser langen Zeit miteinander reden.

 

Der Jubilarin wünschen wir auch für die nächsten Jahre Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

 

 

Foto zur Meldung: Dienstjubiläum in der Kita Arche Noah Rheinböllen
Foto: vlnr. Monika Esche, Klaus Michel, die Jubilarin Martina Heisig und Bürgermeister Arno Imig

40. Verbandsgemeinde-Feuerwehrtag in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(01.10.2018)

Petrus war am Sonntag, 09. September 2018 auf der Seite der Feuerwehrmänner. Denn die Sonne begrüßte die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen der Verbandsgemeinde Rheinböllen an ihrem 40. Feuerwehrtag schon morgens bei deren Eintreffen an der Volkenbachhalle in Erbach.

Begonnen hat der schöne Tag mit dem traditionellen Staffelwettkampf. Bei dem Staffelwettkampf simuliert die 6-köpfige Staffel einen Löscheinsatz nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift 3. Die Feuerwehrstaffeln kuppelten in kompletter Einsatzkleidung die Saugschläuche, schlossen sie an ihrer Feuerwehrpumpe an und verlegten Schläuche. Auch wenn es sich so einfach anhört, die Feuerwehrkameraden müssen sich hier aufeinander verlassen können und miteinander arbeiten und das haben sie super gemacht!

Auf dem Siegertreppchen stand letztendlich auf Platz 1 die Feuerwehr aus Mörschbach, auf Platz 2 die Feuerwehr aus Argenthal und auf Platz 3 die Feuerwehr aus Kisselbach.

Nachdem sich alle Teilnehmer in der Volkenbachhalle wieder gestärkt hatten, folgte der Gaudi-Wettkampf. Hier hatte sich der Ausrichter, die FFw Erbach, ein schönes Wasserspiel einfallen lassen. Hierbei war Geschick, Teamgeist und auch Humor unter den Teilnehmern gefragt. Es war schön, den Feuerwehren zuzuschauen. Über einen Sieg beim Gaudi-Wettkampf freuten sich die Feuerwehren aus Dichtelbach mit dem 1. Platz, die Feuerwehr aus Kisselbach mit dem 2. Platz und die Feuerwehr aus Riesweiler mit dem 3. Platz.

 

Nach der Eröffnung und der Begrüßung durch Wehrführer Lars Badermann, Ortsbürgermeister Paul Schirra, Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann, folgte nun der offizielle Teil des Tages – die Beförderungen und die Ehrungen. Jedes Jahr bilden sich neben ihren Übungen und Einsätzen etliche Feuerwehrmänner an der Feuerwehrschule in Koblenz oder auch bei den Kreislehrgängen weiter und werden deshalb auch verdient befördert. Über die Beförderung freuen sich in diesem Jahr:

 

Zur/m Oberfeuerwehrfrau/-mann:

Timo Klemann und Roman Wald (FFw Kisselbach), Tamara Maus (FFw Rheinböllen), Adnan Engelmann (FFw Riesweiler) sowie Chris Mayer, Silke Schubach und Marcel Wolf (FFw Steinbach)

 

Zum Hauptfeuerwehrmann:

Johannes Brennig (FFw Argenthal), Tobias Merg (FFw Ellern), Kevin Jäger (FFw Erbach) und Lukas Bressan (FFw Riesweiler)

 

Zum Löschmeister:

Darius Ims (FFw Rheinböllen) und Stephan Tries (FFw Steinbach)

 

Zum Oberlöschmeister:

Arthur Billmann und Frank Dickes (FFw Mörschbach)

 

Zum Brandmeister:

Christopher Silbernagel (FFw Argenthal), Patrick Hellwig (FFw Kisselbach) und Björn Bleisinger (FFw Riesweiler)

 

Zum Hauptbrandmeister:

die beiden stellvertretenden Wehrleiter Sven Behr (FFw Rheinböllen) und Michael Kassel (FFw Mörschbach)

 

Leider gab es auch eine Verabschiedung aus dem aktiven Feuerwehrdienst. Martin Wichter von der FFw Riesweiler steht aus Altersgründen nicht mehr als Feuerwehrmann zur Verfügung. Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann bedankten sich für seine jahrelange treue Tätigkeit bei der Feuerwehr, besonders auch für seine Zeit als Atemschutzgerätewart der Riesweilerer Feuerwehr.

 

Im Anschluss an die Beförderungen konnte Bürgermeister Arno Imig 5 Feuerwehrkameraden für ihre 25-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr mit der Aushändigung des Feuerwehr-Ehrenzeichens ihre verdiente Ehrung zukommen lassen. Vier Floriansjünger werden sogar für 35-Jahre aktive und pflichttreue Tätigkeit im Frühjahr des kommenden Jahres durch den Landrat geehrt werden. Es ist nicht immer selbstverständlich, so viele Jahre der Allgemeinheit und dem Feuerwehrdienst zur Verfügung zu stehen. Den Jubilaren gebührt zurecht diese würdevolle Ehrung. Die Herren, welche 25 Jahre in der Feuerwehr sind, erhielten aus den Händen des Bürgermeisters Imig und durch Wehrleiter Volker Aßmann eine durch Minister Lewentz ausgefertigte Urkunde sowie ein Ehrenzeichen für ihre Dienstuniform.

 

Das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahren Feuerwehrdienst erhielten: Eric Augustin und Kay Reuter (FFw Mörschbach), Sandy Mischlich (FFw Rheinböllen), Dieter Rümpelein (FFw Riesweiler) und Winfried Vogt (FFw Steinbach).

 

Für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst bedankte sich Bürgermeister Arno Imig bei den Herren Friedhelm Dämgen (FFw Ellern), Konrad Ketzer (FFw Erbach), Mathias Schön (FFw Liebshausen) und Norbert Huppert (FFw Riesweiler).

 

Wir möchten allen Feuerwehrkameraden, die sich an den Wettkämpfen so rege beteiligt haben, nochmals herzlich danken. Nur durch diese Bereitschaft konnte dieser Tag in diesem Jahr zum 40. Mal gefeiert werden. Ein großes Dankeschön geht auch an die Feuerwehr Erbach, die mit viel Engagement diesen Tag ausgerichtet hat, sowie auch an die Wertungsrichter, ohne die die Durchführung eines Wettkampfes nicht möglich ist.

Letztendlich gratulieren wir allen Feuerwehren ganz herzlich für ihre Platzierungen bei den Wettkämpfen. Das war wirklich super!

„Last but not least“ möchten wir aber auch ganz herzlich den neuen Trägern des Ehrenzeichens für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr danken sowie allen beförderten Feuerwehrkameraden gratulieren.

Foto zur Meldung: 40. Verbandsgemeinde-Feuerwehrtag in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: Die Ausrichter des Staffelwettkampfes die FFw Erbach

Gesucht: Mietwohnungen für Flüchtlinge mit Bleiberecht!

(24.09.2018)

Sie haben eine Wohnung oder ein Haus zu vermieten? Die Verbandsgemeinde Rheinböllen hilft!

 

Die Verbandsgemeinde Rheinböllen möchte anerkannte Flüchtlinge, die dauerhaft in unserer  Region leben möchten, bei der Anmietung einer eigenen Wohnung aktiv unterstützen.

 

Daher sind wir auf der Suche nach Mietwohnungen. Besonders suchen wir eine Wohnung für eine alleinstehende Dame und 1- oder 2-Zimmer-Wohnungen für 2 Frauen mit jeweils einem Kind.

 

Ihre Vorteile als Vermieter:

•          Zahlung der Miete und Kaution direkt vom Jobcenter

•          Betreuung der Flüchtlinge durch ehrenamtliche Helfer

•          Sie unterstützen aktiv die Integration unsere Gesellschaft

 

Möchten Sie eine Wohnung vermieten oder haben Fragen? Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail!

 

Ansprechpartner bei der Verbandsgemeinde Rheinböllen:

 

Frau Hiltrud Planken-Tries

Tel. 06764 3932

eMail: hplanken-tries@rheinboellen.de

montags: 9.00 – 13.00 Uhr und donnerstags: 14.00 – 18.00 Uhr

 

oder

 

Frau Ramona Lambrich

Tel. 06764 3928

eMail: rlambrich@rheinboellen.de

während der regulären Öffnungszeiten der VGV Rheinböllen

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Foto: Gesucht: Mietwohnungen für Flüchtlinge mit Bleiberecht!

Kindergarten Ellern erhält Spiel- und Bewegungslandschaft

(19.09.2018)

Bewegungskonzept regt zu mehr Aktivität und Kreativität an

 

Klettern, rutschen, springen, hüpfen, verstecken - Kinder haben Bedürfnisse und brauchen viel Bewegung. Hier konnte innogy dem Kindergarten Ellern unter die Arme greifen und unterstützte die Anschaffung einer Spiel- und Bewegungslandschaft durch ein Sponsoring. Nun war es soweit und die neue Errungenschaft für die Kleinsten konnte eingeweiht werden. Verbandsgemeindebürgermeister Arno Imig, Kindergartenleiterin Jutta Kuntz, sowie Sabrina Felber, Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit innogy waren vor Ort, um sich das neue Spielgerät einmal genauer anzuschauen.

 

Um im Kindergarten in Ellern dem Bedarf von unter drei jährigen gerecht zu werden, wurde 2017 ein großzügiger Anbau an den bereits vorhandenen Kindergarten gebaut. Danach galt es jedoch, die Räume nach neuesten Erkenntnissen pädagogisch optimal einzurichten. So kam die Idee auf, die Bedürfnisse der Kleinsten in einer Spiel- und Bewegungslandschaft aufzugreifen. Das Kindergarten Team entschied sich für ein bewährtes und prämiertes Bewegungskonzept der Firma Schilling. Die Landschaft gleicht einem Abenteuerspielplatz und soll zu mehr Aktivität und Kreativität anregen. Auf dem neuen Bewegungs-Podest können die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. „Die Schwierigkeitsstufen in der Bewegungslandschaft wachsen von unten nach oben. Somit wachsen auch die motorischen Herausforderungen an die Kinder. Ganz oben sind zum Beispiel Kletternetze angebracht und die Stufen werden größer. Im unteren Bereich der Landschaft befindet sich ein Höhlenbereich, den die Kinder gleichzeitig auch als Rückzugsort nutzen können“, erklärt die Kindergartenleiterin Frau Kuntz.

 

Seit Mai 2018 wird die Bewegungslandschaft von den Kindern ab einem Jahr ausgiebig genutzt die Erwartungen bezüglich des pädagogischen Gewinns haben sich vollkommen erfüllt.

 

Foto zur Meldung: Kindergarten Ellern erhält Spiel- und Bewegungslandschaft
Foto: (v.l.n.r.): Sabrina Felber, Öffentlichkeitsarbeit innogy, Kindergartenleiterin Jutta Kuntz und Verbandsgemeindebürgermeister Arno Imig begutachten die neue Spiel- und Bewegungslandschaft im Kindergarten Ellern.

VHS Hunsrück stellt neues Programmheft vor

(14.09.2018)

Die VHS Hunsrück startet in das 2. Halbjahr 2018 mit vielen neuen Kursen.

 

Nutzen Sie die Möglichkeiten – starten Sie mit uns!

 

Das neue Programmheft können Sie sich entweder in einer Geschäftsstelle der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, in den Rathäusern der Verbandsgemeinden Kastellaun, Kirchberg, Rheinböllen und Simmern sowie in der Touristinfo im Schloss in Simmern, bei den Ortsbürgermeistern oder in der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises abholen.

 

Außerdem ist das Programm im Internet veröffentlicht unter www.vhs-hunsrueck.de.

 

Anmeldungen und Informationen unter:

06764/3951 (Frau Roos) und alle anderen Geschäftsstellen

Nutzen Sie die bequeme Anmeldung über das Internet!

 

[VHS Hunsrück]

Foto zur Meldung: VHS Hunsrück stellt neues Programmheft vor
Foto: VHS Hunsrück stellt neues Programmheft vor

Wehrleiter Volker Aßmann erhält Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz

(11.09.2018)

Wehrleiter Volker Aßmann ist immer mit Herzblut dabei und hat den sehr guten Ausrüstungs-, aber auch Ausbildungszustand seiner 10 Freiwilligen Feuerwehren ständig im Blick. Neubeschaffungen verschiedenster Fahrzeuge in der Verbandsgemeinde hat er zeitintensiv und fachgerecht begleitet und war bei Neu- und Umbauten von Feuerwehrgerätehäusern beratend tätig.

 

Außerdem ist er seit 42 Jahren aktiver Feuerwehrangehöriger der Feuerwehr in seiner Heimatgemeinde in Argenthal. In seiner Funktion als Wehrleiter gründete er 2004 die Führungsstaffel, die bei größeren Einsatz- und Schadenslagen unterstützend tätig ist. Die Fusionsgespräche mit der Wehrleitung Simmern unterstützt er äußerst engagiert mit seinem fachlichen und stets visierten Wissen.

 

In dankbarer Anerkennung dieser Verdienste hat Herr Hartmut Ziebs als Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Wehrleiter Volker Aßmann verdientermaßen das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen. Bürgermeister Arno Imig hatte am Sonntag, 09. September 2018 anlässlich des alljährlichen Verbandsgemeinde-Feuerwehrwettkampfes die große Ehre, ihm diese hohe Auszeichnung gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Herrn Jürgen Urrigshardt, aushändigen zu dürfen. In der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist diese würdevolle Auszeichnung bislang einzigartig. Volker Aßmann kann stolz auf diese großartige Ehrung sein. Diese Auszeichnung ist wahrlich etwas wirklich Besonderes.

 

Wir gratulieren Wehrleiter Volker Aßmann ganz herzlich zu dieser außergewöhnlichen und tollen Verleihung!

 

Foto zur Meldung: Wehrleiter Volker Aßmann erhält Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz
Foto: v. l. n. r.: 2. stv. Wehrleiter Michael Kassel, Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Jürgen Urrigshardt, der Träger des Silbernen Feuerwehr-Ehrenkreuzes Volker Aßmann, Bürgermeister Arno Imig, 1. stv. Wehrleiter Sven Behr

Blaskapelle aus Brasilien zu Gast in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(06.09.2018)

Am Mittwoch, 29.8.2018 trat die brasilianische "Winterschneis Blaskapelle"  unter Leitung ihres Orchestermeisters Davi Dessotti aus Bom Principio aus dem Bundesstaat Rio Grande do Sul in der Argenthaler Chur-Pfalz-Halle auf. Die 30 jungen Musiker begeisterten mit ihrem Dirigenten die zahlreichen Zuschauer mit fetzigen Musikstücken, von brasilianischen Samba-Rhythmen, einem Abba-Medley, Schlagern und deutschen Volkslieder. Die Zuschauer hielt es nicht auf ihren Stühlen. Es wurde Polonaise, Samba und Foxtrott getanzt.

Zuvor empfingen Bürgermeister Arno Imig, Stadtbeigeordneter Siegmund Kappel und die Brasilienfreunde RHEINBÖLLEN das Blasorchester aus Bom Principio auf dem Marktplatz und im Rathaus in RHEINBÖLLEN. Im großen Sitzungssaal des Rathauses informierten Bürgermeister Arno Imig und sein Vorgänger Franz-Josef Lauer die sehr interessierten Gäste über den Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung in Rheinland-Pfalz sowie mit einem Filmbeitrag über die touristischen Highlights in unserem Bundesland.  Mit dabei in der 51-köpfigen Reisegruppe war auch der Bürgermeister aus Bom Principio, Fabio Persch und Alt-Bürgermeister Nestor Seibel.

Die Gruppe reiste am nächsten Tag weiter nach Erfurt und dann zu einem Musikfestival nach Grimma. Weiter geht es nach Mühlhausen in Thüringen, nach Nürnberg und München. Am 8.9. ist dann Rückflug nach Brasilien.

 

25-jährige Dienstjubiläen bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(03.09.2018)

Im Kreise der Kolleginnen und Kollegen feierten Frau Carmen Wendling aus Dichtelbach und Herr Dirk Schmitt aus Wiebelsheim ihre 25-jährigen Dienstjubiläen bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen.

Carmen Wendling wurde am 1.8.1993 als Auszubildende für den Beruf der Verwaltungsfachangestellten eingestellt. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung wurde sie dann am 11.7.1996 in ein Angestelltenverhältnis übernommen und fand ihre Einsatzstelle in der Finanzabteilung. Im März 2000 wechselte sie zu den Verbandsgemeindewerken. Von Juni 2000 bis März 2003 besuchte sie berufsbegleitend den Angestellten-Lehrgang II, den sie mit der Berufsbezeichnung Verwaltungsfachwirtin erfolgreich abschloss. Dieser Ausbildung schloss sich von August 2008 bis Dezember 2009 ein Ergänzungsstudium zur Kommunalen Bilanzbuchhalterin an der Fachhochschule in Mayen an. Am 1.12.2008 wechselte Frau Wendling von den Werken wieder in die Finanzabteilung, wo sie als eine wichtige Stütze dieser Abteilung für die Bereiche Haushalt, Liegenschaften, Buchhaltung und Steuern zuständig ist.

Herr Dirk Schmitt begann seine berufliche Laufbahn am 1.7.1992 als Anwärter des mittleren Dienstes bei der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern. Nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes wurde er zunächst als kommunaler Vollzugsbeamter bestellt und besuchte anschließend die Fachoberschule. Von Juli 1995 bis April 1996 leistete er seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr ab.

Am 1.5.1996 erfolgte die Einstellung bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen als Sachbearbeiter des Ordnungsamtes. Es folgten 1998, 1999 und 2001 Ernennungen und Beförderungen zum VG-Assistenten, zum VG-Sekretär und VG-Obersekretär bevor er 2001 die Ausbildung zum Aufstieg in den gehobenen Dienst an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen begann. Am 20.12.2002 wurde ihm die Eigenschaft als Beamter auf Lebenszeit verliehen. Im Juni 20004 legte er erfolgreich die Prüfung zum gehobenen nichttechnischen Dienst als Diplom-Verwaltungswirt (FH) ab. Am 1.7.2004 erfolgte die Ernennung zum Verbandsgemeindeinspektor. Ab 1.1.2005 wurde er nach erfolgreicher Prüfung zum Standesbeamten für den Standesamtsbezirk Rheinböllen bestellt. 2007 und 2010 folgten dann die Ernennungen zum VG-Oberinspektor und VG-Amtmann.

Ab Mai 2011 wurde Herr Schmitt von dem Fachbereich Bürgerdienste zum Fachbereich Natürliche Lebensgrundlagen, Bauen, versetzt, zu deren Leiter ihn Bürgermeister Imig am 1.10.2011 bestellte. Am 1.11.2013 wurde er zum Amtsrat ernannt. Herr Schmitt hat sich neben seinen anderen Zuständigkeiten besonders im Bereich Bauleitplanung, bauliche Entwicklung, Gewerbe- und Industrieansiedlung einen Namen gemacht.

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Arno Imig, dankte den beiden Jubilaren für ihre hervorragende Arbeit, ihre langjährige Treue und Loyalität und überbrachte gleichzeitig die Glückwünsche des Verbandsgemeinderates und der Stadt- und Ortsbürgermeisterinnen und Bürgermeister.

Die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte der Personalratsvorsitzende Dirk Stein.

Wir gratulieren Carmen Wendling und Dirk Schmitt ganz herzlich zu ihren Dienstjubiläen und wünschen ihnen Gesundheit und weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer Arbeit.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: 25-jährige Dienstjubiläen bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen
Foto: vlnr: Bürgermeister Imig, die beiden Jubilare Carmen Wendling und Dirk Schmitt, Personalratsvorsitzender Dirk Stein

Die Feuerwehr informiert!

(31.08.2018)

Ihre Feuerwehr

informiert…

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/43/Feuerwehr_RLBS_Logo.svg/1024px-Feuerwehr_RLBS_Logo.svg.png

 

Notlage - Stromausfall

 

Feuerwehrhäuser sind Anlaufstelle im Notfall

 

 

Bei Ausfall der örtlichen Stromversorgung werden alle Feuerwehrhäuser im betroffenen Gebiet der Verbandsgemeinde Rheinböllen Anlaufstelle für die Bevölkerung sein. Von dort ist dann auch im Bedarfsfall die Absetzung von Notrufen möglich.

 

Sollte demnach die Stromversorgung länger als 30 Minuten unterbrochen sein, werden alle Feuerwehrhäuser in diesem Gebiet der Verbandsgemeinde Rheinböllen von Feuerwehrangehörigen besetzt. Hilfesuchende Bürger können ab diesem Zeitpunkt diese Feuerwehrhäuser aufsuchen.

 

Mittels Funk wird von dort im Bedarfsfall, stromnetzunabhängig ein Notruf an die Leitstelle nach Bad Kreuznach abgesetzt. Durch die Leitstelle können sodann alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet werden.

 

Darüber hinaus kann auch Unterstützung durch die Feuerwehreinsatzzentrale in Rheinböllen im Feuerwehrgerätehaus geleistet werden.

 

 

Bei Stromausfall planmäßig besetzte Feuerwehrhäuser werden sein:

Stützpunkt

Rheinböllen

 

Feuerwehrgerätehäuser in

 

Dichtelbach

Ellern

Erbach

Mörschbach

Liebshausen

Rheinböllen

 

Stützpunkt

Argenthal

 

Feuerwehrgerätehäuser in

 

Argenthal

Riesweiler

 

Die Bürger der Ortsgemeinde Schnorbach mögen sich bitte in Argenthal melden.

 

 

Stützpunkt

Kisselbach

 

Feuerwehrgerätehäuser in

 

Kisselbach

Steinbach

 

Die Bürger der Ortsgemeinde Benzweiler mögen sich bitte in einer der umliegenden Gemeinden melden.

 

Auskunft erteilt die Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen,

Wehrleiter Volker Aßmann, Tel. 06761/4531 und

Frau Ramona Lambrich, Tel. 06764/3928

 

Neue Auszubildende bei der Verbandsgemeindeverwaltung

(01.08.2018)

Am 1. August hat Christina Pütz aus Riesweiler ihre Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen begonnen. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Während dieser Zeit wird die Auszubildende alle Fachbereiche der Verwaltung durchlaufen. Ergänzt wird die Ausbildung durch Unterricht in der Berufsschule und im kommunalen Studieninstitut. Wir wünschen Frau Pütz für Ihre Ausbildung viel Erfolg.

 

Foto zur Meldung: Neue Auszubildende bei der Verbandsgemeindeverwaltung
Foto: Bürgermeister Arno Imig mit der Auszubildenden Christina Pütz.

Der Bürgermeister informiert:

(28.06.2018)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Der Verbandsgemeinderat trat am 21.6. zu seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien zusammen. Über die Beschlüsse möchte ich Sie gerne informieren.

 

Zunächst stand die finanzielle Beteiligung der Verbandsgemeinde an den Kosten des Jugendzentrums der Stadt Rheinböllen auf der Tagesordnung. Seit dem 1.7.2017 ist Herr Serdar Öz als Leiter des Jugendzentrums eingestellt und Herr Öz berichtete dem Verbandsgemeinderat über die bisherigen Aktivitäten des Kinder- und Jugendzentrums „Domizil“ und die gute Resonanz bei den Kindern und Jugendlichen. Das Jugendzentrum bietet von montags bis freitags abwechslungsreiche Aktivitäten für Kinder ab 6 Jahren bis hin zu Jugendlichen bis 21 Jahre. Auch sind regelmäßig Kinder und Jugendliche aus den anderen Orten der Verbandsgemeinde Rheinböllen im Jugendzentrum zu Gast. Herr Öz möchte die Kontakte zu den Jugendräumen der anderen Gemeinden gerne intensivieren und bietet dazu seine Unterstützung an. Ergänzend zu der Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde veranstaltet das Jugendzentrum noch eigene Kinderferienspiele. Nach Beratung beschloss der Verbandsgemeinderat, zur weiteren Unterstützung des Jugendzentrums sich auch in 2018 und folgenden Jahren an den Kosten mit einem jährlichen Zuschuss von maximal 20.000 Euro zu beteiligen.

 

Ab dem Jahr 2019 darf das Forstamt nicht mehr das anfallende Holz aus den kommunalen Wäldern zusammen mit den Holz von Landesforsten vermarkten. Grund dafür ist die Feststellung des Bundeskartellamtes, dass diese seit Jahren geübte und bewährte Praxis gegen das Wettbewerbsrecht verstößt und nicht mehr fortgesetzt werden darf. Als neue Lösung einer bedarfsgerechten Vermarktung ist vorgesehen, im Land fünf Vermarktungszentren zu bilden, die in Rechtsform einer GmbH zukünftig die Holzvermarktung für die Städte und Gemeinden durchführen sollen. Der Brennholzverkauf ist davon nicht betroffen. Er wird wie bisher zusammen mit dem Forstamt organisiert. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen gehört zu der zukünftigen Vermarktungsregion „Hunsrück-Mittelrhein“ und die Geschäftsstelle dieser Vermarktungsgesellschaft wird voraussichtlich im Rathaus Rheinböllen angesiedelt werden können. Durch einen mit Mehrheit gefassten Grundsatzbeschluss gab der Verbandsgemeinderat grünes Licht für die Bildung der GmbH und die Beteiligung an dieser Vermarktungsgesellschaft.

 

Der Auftrag für die Erneuerung des Turnhallendaches der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen wurde nach entsprechender Ausschreibung an einen heimischen Fachbetrieb vergeben.

 

Im Entwurf zum Fusionsgesetz für die Fusion der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern ist vorgesehen, dass die Kreisverwaltung Simmern den Wahltermin für Bürgermeister/in und Verbandsgemeinderat der neuen Verbandsgemeinde festlegt. Die Fusion erfolgt zum 1.1.2020 und die Amtszeit des derzeitigen Verbandsgemeinderates wird bis zum 31.12.2019 verlängert werden. Zu entscheiden war über einen Terminvorschlag an die Kreisverwaltung für die Bürgermeister- und Verbandsgemeinderatswahl. Einstimmig beschloss der Verbandsgemeinderat, als Wahltermin den Termin der allgemeinen Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 zu empfehlen. Alternativ dazu hätte ein weiterer Wahltermin im September durchgeführt werden müssen, was aber aus einer Reihe von Gründen nicht als vorteilhaft gesehen wird. Wenn die Kreisverwaltung dies auch so sieht, werden also die/der Bürgermeister/in und der neue Verbandsgemeinderat für die Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen am 26.5.2019 zusammen mit der Wahl zum europäischen Parlament  und den allgemeinen Kommunalwahlen (Kreistag, Verbandsgemeinderäte, Stadt- und Gemeinderäte, Stadt-/Ortsbürgermeister)   gewählt. Der Verbandsgemeinderat Simmern hat ein gleichlautendes Votum für den 26.5.2019 abgegeben.

 

Unsere Feuerwehren leisten ehrenamtlich für die Allgemeinheit einen wichtigen Dienst. Als Trägerin der Feuerwehr ist es Aufgabe der Verbandsgemeinde die Wehren für die Übungen und Einsätze entsprechend auszustatten, um ihnen eine höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Die Helme der Feuerwehrleute tragen zu einem großen Teil erhebliche Gebrauchsspuren und sind durch neue zu ersetzen. Also beschloss der Rat auch auf Empfehlung des Wehrleiters und der Wehrführer, neue Helme zu beschaffen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Beschaffung entsprechend ausschreiben. Die nötigen finanziellen Mittel werden hälftig in den Jahren 2018 und 2019 veranschlagt.

Schließlich beschloss der Rat, im kommenden Jahr folgende Ausbildungsplätze bereitzustellen:

 

  • 1 Auszubildende/r für den Beruf der/des Verwaltungsfachangestellten
  • 1 Auszubildende/r für den Beruf der/des Fachangestellten für Bäderbetriebe

 

Die Stellen werden in Kürze in den Soonwaldnachrichten ausgeschrieben.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert:
Foto: Der Bürgermeister informiert:

Hausärztliches MVZ Dr. Brenner aus Rheinböllen ist Partner der Feuerwehr

(26.06.2018)

Seit vielen Jahren unterstützt das Hausärztliche MVZ Dr. Brenner aus Rheinböllen die Feuerwehr der Verbandsgemeinde bei den Eingangsuntersuchungen der neuen Feuerwehrangehörigen. Über 100 neuen Floriansjünger hat die Praxis bislang ihre Feuerwehrtauglichkeit bescheinigt. Diese gemeinnützige Dienstleistung hat sie völlig unentgeltlich zur Unterstützung der Feuerwehr erbracht. Für diese nicht alltägliche Leistung gebührt dem MVZ Dr. Brenner ein großes Dankeschön. Bürgermeister Arno Imig überreichte gemeinsam mit den beiden stellvertretenden Wehrleitern Sven Behr und Michael Kassel dem Inhaber der Praxis Dr. Georg Brenner am Montag, 25.06.2018 das Förderschild sowie die Urkunde „Partner der Feuerwehr“. Mit dieser Verleihung danken das Land, die Kommunen sowie der Kreisfeuerwehrverband Dritten, die die Arbeit der Feuerwehren in vorbildlicher Art und Weise unterstützen. Die Praxis Dr. Brenner ist die dritte Einrichtung in der Verbandsgemeinde, die diese Auszeichnung bislang erhalten hat. Wir gratulieren ganz herzlich hierzu!

Foto zur Meldung: Hausärztliches MVZ Dr. Brenner aus Rheinböllen ist Partner der Feuerwehr
Foto: Hausärztliches MVZ Dr. Brenner aus Rheinböllen ist Partner der Feuerwehr

Margarete Weber als Vorsitzende des Seniorenbeirates verabschiedet

(19.06.2018)

Im Rahmen einer Sitzung des Seniorenbeirates der Verbandsgemeinde Rheinböllen verabschiedete Bürgermeister Arno Imig die langjährige Vorsitzende, Margarete Weber aus Steinbach, aus diesem Gremium, dankte für ihr Engagement und wünschte Ihr für die Zukunft viel Gesundheit und alles Gute. Frau Weber zieht aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen weg und kann daher nicht mehr im Seniorenbeirat tätig sein.

Frau Weber war seit Gründung des Seniorenbeirates im Januar 2015 dessen Vorsitzende und erfüllte ihre Aufgabe überaus engagiert und motiviert. Zusammen mit den anderen Mitgliedern des 15-köpfigen Beirates brachte sie viel auf den Weg zum Nutzen der Seniorinnen und Senioren der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Bürgermeister Imig ging in seiner Laudatio auf die vielen Aktivitäten des Seniorenbeirates unter dem Vorsitz von Frau Weber ein.

Besonders hervorzuheben war der Bürgerbus der Verbandsgemeinde Rheinböllen, dessen Einsatz von den Mitgliedern des Seniorenbeirates zusammen mit weiteren ehrenamtlichen Helfern organisiert und durchgeführt wird. Eine Reihe von Informations- und Schulungsmaßnahmen brachte der Seniorenbeirat auf den Weg, u.a. Fahrsicherheitstraining für Senioren, PC Kurse, Smartphone Kurse, Informationen der Sicherheitsbeauftragen und Gesundheitsvorträge. Außerdem war das Gremium in Angelegenheiten, die unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger betreffen, beratend tätig. Die Zusammenarbeit untereinander, mit der Stadt und den Ortsgemeinden sowie mit der Verwaltung war vorbildlich.

Bürgermeister Imig bezog in den Dank an Frau Weber alle anderen Mitglieder des Seniorenbeirates und die weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ein. Alle zusammen bilden ein tolles Team ohne dessen Engagement vielen nicht durchgeführt werden könnte. Gleichzeitig bat er darum, dass die Aktivitäten so fortgesetzt werden. Der Seniorenbeirat wird in einer der nächsten Sitzungen eine/n neue/n Vorsitzende/n wählen. Bis dahin führt die 2. Vorsitzende Hildegard Kiefer aus Liebshausen die Geschäfte weiter. Nach der Fusion mit der Verbandsgemeinde Simmern zum 1.1.2020 wird es einen neuen gemeinsamen Seniorenbeirat geben.

Foto zur Meldung: Margarete Weber als Vorsitzende des Seniorenbeirates verabschiedet
Foto: Margarete Weber mit Bürgermeister Arno Imig und den weiteren Mitgliedern des Seniorenbeirates auf der Rathaustreppe

Prüfung bestanden

(19.06.2018)

Die Auszubildende der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen, Sina Bengard aus Argenthal, hat die Abschlussprüfung zum Beruf der Verwaltungsfachangestellten mit gutem Erfolg bestanden. Damit beendet sie erfolgreich ihre 3-jährige Ausbildung und wird in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bei der Verbandsgemeindeverwaltung übernommen.

Bürgermeister Arno Imig gratulierte Sina Bengard sehr herzlich zu ihrem Abschluss und wünschte ihr für ihren weiteren Berufsweg und auch privat viel Erfolg und alles Gute.

Foto zur Meldung: Prüfung bestanden
Foto: Prüfung bestanden

17. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(14.06.2018)

Am 07.06.2018 konnten wieder über 50 Sportlerinnen und Sportler aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen geehrt werden, die überregional auf Landes-, Bezirks- und Bundesebene im Jahre 2017 erste bis dritte Plätze in den Sportarten Taekwondo, Sportkegeln, Motorradtrail, Leichtathletik, Einrad, Schwimmen, Turnen, Tanzen, Tischtennis und Hapkido errungen haben.

 

Zur Feierstunde begrüßte Herr Bürgermeister Imig neben den Sportlerinnen und Sportlern, den Präsidenten des Fußballverbandes Rheinland und Vizepräsidenten des Sportbundes Rheinland Walter Desch, den Gauturnwart des Turngau Hunsrück Otto Riedel, den stellvertretenden Bezirksleiter der DLRG Nahe-Hunsrück Peter Hirt und den Vorsitzenden der DLRG Rheinböllen Franz-Josef Lauer, Trainer und Vertreter der einzelnen Vereine, Angehörige der Sportlerinnen und Sportler sowie Stadt- und Ortsbürgermeister, Beigeordnete und Mitglieder des Verbandsgemeinderates Rheinböllen im großen Sitzungssaal des Rathauses in Rheinböllen. Bürgermeister Imig lobte unsere jugendlichen Sportler/innen, dankte ihnen und auch ihren Trainern gleichermaßen für ihr Engagement und gratulierte ihnen für die hervorragenden Erfolge. Er und auch Walter Desch betonten die Wichtigkeit des Vereinslebens und die Förderung der jungen Menschen.

 

Als Dank und Anerkennung und zur Erinnerung an diese Sportlerehrung überreichte Bürgermeister Imig den Sportlerinnen und Sportlern je einen Kristall-Glasblock als Trophäe sowie eine Ehrenurkunde. Auch die örtlichen Banken und Bürgermeister würdigten die Leistungen mit Geschenken für alle teilgenommenen Sportler/innen.

 

Nachstehend alle geehrten Sportler/-innen bzw. Mannschaften:

 

Einzelsieger:

  • Schwimmen

Dominik Scherer (Rheinböllen), Sophie Peifer (Liebshausen)

  • Tischtennis

Anja Becker (Rheinböllen), Bernd Emmel (Dichtelbach)

  • Sportkegeln:

Matthias Bender (Rheinböllen)

  • Leichtathletik

Dirk Müller, Lena Müller und Felix Müller (Argenthal), Marie Sophie Kochems (Argenthal), Lorena Seider (Schnorbach), Tim Gastes (Dichtelbach), Valentin Marquardt (Rheinböllen)

  • Taekwondo

Tim und Lars Frey (Liebshausen)

  • Hapkido

Gerrit Goertz (Ellern)

  • Turnen

Finn Arm (Ellern), Giulia Germei, Ida Krämer (Liebshausen), Jakob Meurer (Rheinböllen)

  • Einrad

Jan, Finn und Jörg Boder(Argenthal)

  • Motorrad-Trail

Dario und Loris Büttner (Rheinböllen)

 

Mannschaftssieger

  • Schwimmen

DLRG Rheinböllen: Jonas Schmidt, Franziska Lay, Christin Diane Hoff, Dominik Scherer, Tim Clemens, Inés Corell, Martha Mohr, Ben Küllmer, Elea Reischl (alle aus Rheinböllen)

VfR Simmern: Sophie Peifer (Liebshausen) und Dominik Scherer (Rheinböllen)

  • Tanzen

Schowtanzgruppe InTeam: Theresa Dorfey (Schnorbach) und Rebecca Ospel (Kisselbach)

  • Kegeln

TuS Kirchberg: Matthias Bender (Rheinböllen)

  • Fußball

JSG Rheinböllen I: Mertcan Dogu, Adrian Germei, Maximilian Maus, Lucas Odenbreit, Silas Sonnet, Sebastian Stauer, Jan Steyer, Leon Stollwerk, Muhamad Wazzan

  • Turnen

1. Mannschaft TuS Rheinböllen: Marie Sophie Kochems (Argenthal), Giulia Germei (Rheinböllen), Miriam Schmidt (Rheinböllen), Viktoria Tries (Rheinböllen)

2. Mannschaft TuS Rheinböllen: Celine Reichardt (Rheinböllen), Ida Krämer (Liebshausen), Emilia Castronovo (Liebshausen), Nele Netter (Rheinböllen)

  • KTV Nahetal-Niederwörresbach: Finn Arm (Ellern)

 

  • TuS Rheinböllen 40+: Marion Beck (Dichtelbach), Sabine Pira, Sabine Germei, Gabriele Hower, Claudia Meurer, Hiltrud Planken-Tries (alle aus Rheinböllen)

 

Allen Sportlerinnen und Sportlern gratulieren wir an dieser Stelle nochmals für ihre Erfolge und wünschen für die Zukunft alles Gute. Sicher werden wir viele von ihnen im nächsten Jahr wieder zur Sportlerehrung einladen können.

Kisselbach erhält ein neues Feuerwehrgerätehaus

(08.06.2018)

Nach einigen Monaten Bauzeit war es am Sonntag, 03. Juni 2018 bei strahlendem Sonnenschein endlich soweit – die offizielle Einweihung und Übergabe des Feuerwehrgerätehauses Kisselbach konnte stattfinden. Nachdem die Wehr in 2011 ein neues Fahrzeug erhielt, stand schnell fest, dass das vorhandene Feuerwehrhaus zu klein war. Dank der Ortsgemeinde Kisselbach wurde das vorhandene Gebäude sodann passend an die Strukturen der Kisselbacher Wehr an- und umgebaut. Entstanden ist ein vorzeigewürdiges, schönes und mit allen Finessen ausgestattetes Feuerwehrgerätehaus, auf das die Kisselbacher Bürgerinnen und Bürger stolz sein können. Besonders stolz kann die Feuerwehr auf die immense Eigenleistung sein, die während der Bauzeit von den Kameraden erbracht wurde.

Die Einweihung wurde umrahmt von dem Musikzug der FFw Bad Salzig und dem Orchester aus Lingerhahn sowie von Gratulationswünschen verschiedener Gäste. Es war ein gelungener Tag!

Der Bürgermeister informiert:

(23.05.2018)
Aus der Sitzung des Verbandsgemeinderates

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 8.5.2018 zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammen. Grund war insbesondere der vom Innenministerium erstellte Entwurf eines Landesgesetzes über den Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern/Hunsrück mit umfangreichen Erläuterungen. Das Ministerium hatte darum gebeten, dass etwaige Stellungnahmen zu dem Gesetzentwurf bis zum 24. Mai 2018 vorgelegt werden sollen.

Der Gesetzentwurf wurde im Rat detailliert vorgetragen und besprochen. Der zwischen den Verbandsgemeinden vereinbarte Fusionsvertrag fand in dem Gesetzestext Berücksichtigung. Nach eingehender Prüfung fand der Text die einstimmige Zustimmung des Rates. Lediglich in den Erläuterungen wurden einige kleinere Korrekturen vorgeschlagen, die dem Ministerium mitgeteilt werden. Der Gesetzentwurf ist auf der Internetseite der Verbandsgemeinde unter www.rheinboellen.de oder der gemeinsamen Internetseite beider Verbandsgemeinden unter www.sim-rhb.de einsehbar.

 

Weiter berichtete ich über den Stand der Fusionsvorbereitungen. Hier wurden schon große Fortschritte gemacht, die künftige Organisation ist festgelegt und Arbeitsgruppen zu den einzelnen Aufgabenbereichen gebildet. Die gemeinsame Lenkungsgruppe befasst sich z.Zt. mit den Hauptsatzungen, dem derzeitigen Ortsrecht, der Entwicklung eines Corporate Identity, einem Vorschlag für ein gemeinsames Wappen und einem zukünftigen gemeinsamen Bekanntmachungsorgan.

 

Außerdem wird in den nächsten Ratssitzungen der VG-räte über einen Terminvorschlag für die Wahl zur/m Bürgermeister/in und zum neuen VG-rat ab 2020 zu beschließen sein.

 

Die Mittel zur Beschaffung einer neuen gemeinsamen IT-Infrastruktur der zukünftigen Verbandsgemeinde wurden freigegeben und der Auftrag für die Beschaffung persönlicher Schutzausrüstung für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr der VG Rheinböllen vergeben.

 

Weiter wurde die Vergabe neuer Fenster für die Grundschule in Riesweiler beschlossen und über die Neustrukturierung der Holzvermarktung ab 2019 informiert. Wir hatten uns um die Geschäftsstelle der Holzvermarktungsregion Hunsrück beworben und werden voraussichtlich damit auch erfolgreich sein.

 

Schließlich unterrichtete ich über die EU-Datenschutzgrundverordnung, die ab dem 25. Mai 2018 gelten wird und auch für die Kommunale Ebene einige Veränderungen bringen wird.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert:
Foto: Der Bürgermeister informiert:

VG Rheinböllen - Feuerwehranwärter mit Feuereifer beim Grundlehrgang dabei!

(19.03.2018)

Nach vier Wochenenden, in denen sie von erfahrenen Feuerwehrkollegen in die Grundzüge des Feuerwehrwesens eingewiesen wurden, hatten 18 Feuerwehrfrauen und -männer es endlich geschafft! Sie hatten den 1. Teil ihres Grundlehrganges mit Erfolg gemeistert. So konnten Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann und die Ausbilder den stolzen jungen Männern und Frauen nach bestandener Prüfung am Sonntag, 11.03.2018 endlich ihr Lehrgangszertifikat zum bestandenen 1. Teil der Grundausbildung ‚“Truppmann“ aushändigen.

 

Die Feuerwehranwärter lernten viel von den Grundzügen der Brandbekämpfung, der Technischen Hilfeleistung, aber auch viel über die Beachtung ihrer eigenen Sicherheit im Feuerwehrdienst. Von Theorie bis zur Praxis, von spaßigen bis zu ernsthaften Themen, von Sonne bis zum Regen - von allem war etwas während des Lehrganges dabei. Und doch hatten alle ihren Spaß und freuen sich jetzt schon auf den 2. Teil, der im Frühjahr 2019 beginnen wird.

 

Teilnehmer des Grundlehrganges waren:

FFw Argenthal: Felix Bruch, Julian Herrmann, Tristan Krings, Jannick Lindner, Norman Reinemann und David Sporrenberg

FFw Erbach: Silas Hölz

FFw Kisselbach: Leni Görs

FFw Mörschbach: Daniel Eckel, Tim Schopen und Sven Schüler

FFw Rheinböllen: Daniel Hoff, Merlin Giese, Marvin Hattemer, Sven Krebs, Mouhamad Wardeh

FFw Riesweiler: Patrick Scherer

FFw Steinbach: Maximilian Jost

 

Danke an alle Feuerwehranwärter, die sich für den Feuerwehrdienst entschieden haben und herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Danke aber auch an alle Ausbilder, die den Unterricht mit Eifer übernommen haben.

Foto zur Meldung: VG Rheinböllen - Feuerwehranwärter mit Feuereifer beim Grundlehrgang dabei!
Foto: VG Rheinböllen - Feuerwehranwärter mit Feuereifer beim Grundlehrgang dabei!

Der Bürgermeister informiert:

(15.03.2018)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 8.3.2018 zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Über die Ergebnisse möchte ich Sie nachstehend informieren.

 

  • So informierte ich zunächst den Rat über Verträge von Rats- und Ausschussmitgliedern mit der Verbandsgemeinde, die der Unterrichtungspflicht nach § 33 der Gemeindeordnung unterliegen. Solche Verträge liegen nicht vor.

 

  • Der Controlling Bericht 2017 für das Freizeitbad war der nächste Punkt der Beratung. Darin werden die Verbrauchszahlen an Energie dargelegt und jeweils mit Kennzahlen im Verhältnis zu den Besucherzahlen versehen. Im mehrjährigen Vergleich ergibt das dann belastbare Zahlen über das Verbrauchsverhalten und die Bemühungen um Energieeinsparung. Durch die lange Schließung des Bades wegen dringend notwendiger Sanierungsmaßnahmen vom 27.2. bis 26.4.2017 waren aber die Werte aus 2017 nur bedingt repräsentativ.

 

  • Das Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt der Kreisverwaltung führte im Dezember eine unvermutete überörtliche Prüfung durch, über deren Ergebnis ich dem Rat berichtete. Die Kasse war in Ordnung und kleinere Bemerkungen wurden ausgeräumt.

 

  • Für die Feuerwehr Dichtelbach wurde die Beschaffung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeuges beschlossen und der Auftrag an den günstigsten Anbieter vergeben.

 

  • Weiter beanstandete die Landesfeuerwehrschule bei der letzten Überprüfung die Einsatzanzüge der Atemschutzgeräteträger unserer Feuerwehr. Die derzeitigen Anzüge entsprechen nicht mehr den DIN-Vorschriften. Die Sicherheit unserer Feuerwehrleute im Einsatz ist oberstes Gebot, daher beschloss der Rat die Beschaffung von 45 neuen Anzügen mit einem Gesamtkostenvolumen von ca. 50.000 €.

 

  • Die Verbandsgemeinde Rheinböllen erhält in den Jahren 2017 bis einschl. 2022 aus einem Fördertopf des Bundes für die Sanierung von Schulen einen Betrag von rund 550.000 € bei einem Fördersatz von 90 %. Die Verwaltung erstellte einen entsprechenden Maßnahmenkatalog für die Grundschulen in Rheinböllen und Riesweiler mit einem Gesamtvolumen von rd. 616.000 €. Erste Aufträge für Maler- und Trockenbauarbeiten sowie Metallarbeiten an der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen wurden vergeben. Außerdem wurden Sanierungsmaßnahmen an der Grundschule Riesweiler in der Größenordnung von rund 190.000 € beschlossen. Dabei wurde entschieden, dass die Verschieferung der Fassade trotz höherer Kosten beibehalten werden soll.

 

  • Als weiterer Punkt stand die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Verbandsgemeinde auf der Tagesordnung. Diese Fortschreibung ist erforderlich um der Stadt Rheinböllen die weitere Entwicklung im Bereich Müllergraben zu ermöglichen. Der Auftrag wurde einstimmig erteilt, die Stadt erstattet der Verbandsgemeinde die anfallenden Kosten.

 

  • Als nächstes wurde als gemeinsames Projekt mit der Verbandsgemeinde Simmern der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes zugestimmt. Die Maßnahme wird mit 65 % gefördert. Die verbleibenden Kosten teilen sich beide Verbandsgemeinden nach der Einwohnerzahl.

 

  • Zur Fusion war über die offizielle Unterzeichnung des Fusionsvertrages nach den eindeutigen und überzeugenden Voten aller Beschlussgremien in beiden Verbandsgemeinden zu berichten sowie über den weiteren Verfahrensfortgang. Auch fand bereits eine gemeinsame Personalversammlung beider Verwaltungen statt. Außerdem sind schon in Abstimmung mit den Personalräten erste personelle Veränderungen mit Blick auf die Fusion veranlasst.

 

  • Schließlich berichtete ich im nichtöffentlichen Teil über personelle Maßnahmen im Bereich der Verwaltung und der Kindertagesstätten.

 

Mit freundlichem Gruß

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert:
Foto: Der Bürgermeister informiert:

Fusionsvertrag offiziell unterzeichnet

(14.03.2018)

Im Rahmen einer Sitzung der gemeinsamen Lenkungsgruppe (Bürgermeister, Beigeordnete, Fraktionssprecher, Büroleiter) für die Fusion der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern fand am 7.3.2018 im großen Sitzungssaal des Rathauses in Rheinböllen die offizielle Unterzeichnung des gemeinsam erarbeiteten Fusionsvertrages statt. Der Unterzeichnung vorausgegangen waren die Beschlussfassungen beider Verbandsgemeinderäte und aller Stadt- und Gemeinderäte aus beiden Verbandsgemeinden. Alle haben entweder einstimmig oder mit großer Mehrheit zugestimmt.

 

Mit diesem überzeugenden Votum von insgesamt 418 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme und 13 Stimmenthaltungen ist ein kraftvolles und überzeugendes Startsignal für eine neue wirtschaftlich und strukturell starke Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen gesetzt. Fusionszeitpunkt ist der 1.1.2020. Das Ministerium des Innern und für Sport wird nunmehr den entsprechenden Gesetzentwurf zur freiwilligen Fusion erarbeiten und im Rahmen der Anhörung noch einmal allen Beschlussgremien vorlegen. Dann wird sich das parlamentarische Verfahren anschließen an dessen Ende das endgültige Fusionsgesetz stehen wird.

 

Mit dem Fusionsvertrag konnte ein ausgewogenes Vertragswerk erarbeitet werden, das den Interessen beider Verbandsgemeinde weitgehend Rechnung trägt.

[Fusionsvertrag VG Simmern-Rheinböllen]

[Startseite Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen]

Foto zur Meldung: Fusionsvertrag offiziell unterzeichnet
Foto: die beiden Bürgermeister Michael Boos und Arno Imig unterzeichnen den Vertrag. Dahinter die Mitglieder der Lenkungsgruppe beider Verbandsgemeinden

Frank Oppermann von der FFw Erbach erhält Auszeichnung

(08.03.2018)

Anlässlich einer Feuerwehrübung am Dienstag, 28. Februar 2018 erhielt Frank Oppermann von der Freiwilligen Feuerwehr Erbach eine besondere Ehrung. Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann überreichten ihm für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen das Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande.

Frank Oppermann ist seit über 3 Jahrzehnten schon aktiver Feuerwehrangehöriger der Feuerwehr Erbach. Alleine 11 Jahre war er stellvertretender Wehrführer und anschließend 6 Jahre Wehrführer der Erbacher Wehr. Darüber hinaus war er als Ausbilder in der Grundausbildung für die neuen Floriansjünger der Verbandsgemeinde aktiv.

Wir gratulieren Frank Oppermann nochmals namens der Verbandsgemeinde Rheinböllen für diese verdiente Ehrung.

 

 

Foto zur Meldung: Frank Oppermann von der FFw Erbach erhält Auszeichnung
Foto: Wehrleiter Volker Aßmann, Wehrführer Lars Badermann, Brandmeister Frank Oppermann, Bürgermeister Arno Imig, Ortsbürgermeister Paul Schirra sowie stellvertretender Wehrführer Michael Ketzer

Hotel Colosseum mit 3 Sternen ausgezeichnet

(26.01.2018)

Das Hotel Colosseum in Rheinböllen wurde im Januar 2018 vom DEHOGA Rheinland-Pfalz als 3-Sterne-Hotel ausgezeichnet. Lothar Weinand, Vizepräsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz überreichte die Auszeichnungsurkunde und die Plakette. Herr Weinand gratuliert den jungen Hoteliers Prencipe und wünscht ihnen stets ein volles Haus, um eine sichere Geschäftsgrundlage für die Zukunft zu haben. „Sterne fallen nicht vom Himmel, man muss was dafür tun“, stellte Lothar Weinand fest. Corinna und Giuseppe Prencipe haben eindeutig bewiesen, dass mit viel Leidenschaft, Ausdauer und Herzblut ein Hotel gestaltet werden kann, das mit Qualität überzeugt. Corinna Prencipe bemerkte, dass sich ihre Gäste in ihrem Hotel so wohl fühlen sollen, wie sie es sich selbst wünschen würde. Sogar der Kleinste der Familie, Giuliano (5 Jahre) ist mit Eifer dabei, somit sind die Weichen für die Nachfolge vielleicht schon gestellt. Auch Josef Mayer, Kreisvorsitzender des DEHOGA Kreisverbandes Rhein-Hunsrück, gratulierte den stolzen Hoteliers und betonte, wie wichtig zertifizierte Hotels in unserer Region sind. Zu den weiteren Gratulanten gehörten Bürgermeister Arno Imig, Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür, Marion Gutenberger, stellvertretend für die Touristinformation Rheinböllen sowie das Ehepaar Brigitte und Helmut Berz, die Vorbesitzer des Hotels „Bei Berz’e“. Imig und Oberthür freuten sich beide über die Erstklassifizierung, lobten das hohe Engagement und sind sehr stolz auf den Betrieb in der Stadt Rheinböllen. Für den Tourismus in der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist das Hotel eine Bereicherung.

Das Hotel Colosseum wurde im Januar 2017 durch die Familie Prencipe eröffnet und teilweise bereits renoviert. Weitere Modernisierungsmaßnahmen sind bereits geplant. 18 Zimmer stehen im familienfreundlichen Hotel zur Verfügung. Die Eheleute Berz haben ihr Hotel „Bei Berz’e“ gerne an die Familie Prencipe abgegeben, da sie wussten, dass es liebevoll und mit viel Engagement weitergeführt werden würde. Auch sie dankten den neuen Hoteliers für die Einladung und wünschen der Familie Prencipe für die Zukunft alles Gute.

Foto zur Meldung: Hotel Colosseum mit 3 Sternen ausgezeichnet
Foto: v.l.n.r.: B. u. H. Berz, J. Mayer (Kreisvors. DEHOGA RHK), Corinna u. Giuseppe Prencipe, L. Weinand (Vizepräsident DEHOGA RLP), Bürgermeister Imig, Stadtbürgermeisterin Oberthür und vorne Giuliano Prencipe

Neujahrsempfang 2018

(11.01.2018)

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Arno Imig zum 5. Bürgerempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen in die Chur-Pfalz-Halle nach Argenthal. Eröffnet wurde der Empfang schwungvoll von der Akustikband Saitenspiel mit 2 modernen Liedbeiträgen.

In seiner Ansprache konnte Bürgermeister Imig wieder ein durchweg positives Fazit zur Entwicklung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im vergangenen Jahr ziehen.

 

Ansprache Bürgermeister Imig:

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste!
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!
„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.”
Mit diesem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry begrüße ich Sie herzlich zu unserem Neujahrsempfang hier in der Chur-Pfalz-Halle in Argenthal. Ich hoffe, Sie haben die Feiertage genießen können und sind gut ins neue Jahr gekommen. Und ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr und dass die Erwartungen, die Sie mit 2018 verbinden, in Erfüllung gehen.
Der Beginn eines neuen Jahres ist ja immer mit Hoffnungen verbunden; kaum jemand kann sich wohl dem Gefühl entziehen, mit einem neuen Jahr fange etwas Neues an. Auch wenn wir natürlich wissen, dass wir mit „Prost Neujahr“ nicht auf Neustart schalten. Wir bekommen nur eine neue Jahreszahl und selbst der neue Kalender ist schon lange vor dem Neujahrsfeuerwerk kein weißes Blatt mehr.
Doch ich finde, meine lieben Gäste, wir sollten uns dieses Gefühl eines Neuanfangs bewahren. Denn es verleiht uns Energie und gibt uns den Mut, etwas Neues zu wagen oder Dinge neu zu denken. Und das ist eine gute Voraussetzung, um weiterzukommen. Persönlich wie politisch.
Wir sind in diesem Jahr sehr früh an mit dem Neujahrsempfang, aber die Chur-Pfalz-Halle hier in Argenthal stand an anderen Wochenenden nicht zur Verfügung und die Fastnachtszeit steht auch schon vor der Tür. Vielen Dank, dass Sie gekommen sind.
Ich freue mich sehr, dass wieder so viele Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von kommunalen Gremien, aus Kindergärten und Schulen, den Kirchen und Medien, aus den Vereinen und Verbänden der Einladung gefolgt sind und wir gemeinsam noch einmal zurück sowie vor allem vorausblicken wollen.
Der heutige Bürgerempfang soll wieder dazu dienen, Ihnen etwas aus unserer Verbandsgemeinde zu berichten und vor allem auch den vielen heute hier anwesenden Personen Dank zu sagen für ihre vielfältige Arbeit zum Nutzen unseres Gemeinwesen.
Es soll wieder ein kurzweiliger Nachmittag werden, daher Reden nur im begrenzten Umfange, ein buntes Programm und nachher noch genügend Zeit sich im hinteren Teil der Halle zu persönlichen Gesprächen zu treffen und auszutauschen. Ich darf an dieser Stelle ganz herzlich in Vertretung der Bürgermeisterin Herrn Beigeordneten Heinz-Otto Kretzschmar danken für die Bereitstellung der Chur-Pfalz-Halle sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung.
Das Programm für den heutigen Nachmittag haben wir Ihnen auf die Sitze gelegt. Allen Akteuren, die heute wieder den Tag mitgestalten schon einmal ein herzliches Dankeschön.
Ich möchte mit Ihnen zurückblicken, aber auch nach vorne und fragen was haben wir erreicht und wo wollen wir hin. Was ist in dem vor uns liegenden Jahr zu tun, damit die Verbandsgemeinde eine Region bleibt, in der man gut leben und arbeiten, lernen und investieren, seine Freizeit und seinen Lebensabend genießen kann?
Was hat sich im letzten Jahr ereignet, was war besonders erwähnenswert. Natürlich vieles und wichtiges. Aus Zeitgründen möchte ich es aber bei einigen Schlaglichtern bewenden lassen:
Zunächst etwas zur allgemeinen Lage:
Blicken wir auf das Ergebnis der Bundestagswahl im letzten September und die Folgen. Nachdem Jamaika gescheitert ist, besteht begründete Hoffnung, dass es zu einer Neuauflage einer großen Koalition kommt, damit in Deutschland wieder stabile politische Verhältnisse herrschen. Ein solch langer Interimszustand bis zur Bildung einer neuen Regierung gab es bisher in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht. Uns als kommunale Ebene interessiert natürlich auch, welchen Stellenwert die Kommunen zukünftig einnehmen. Wie wird es mit der Energiepolitik und der Sozialpolitik weiter gehen? Wird die neue Regierung den jüngst eingeschlagenen Kurs weiter verfolgen, die Kommunen Gemeinden, Verbandsgemeinden und Kreise stärker finanziell zu entlasten? Bisher wurde seitens der Bundesregierung hier schon einiges getan, jüngstes Bespiel ist das Kommunale Investitionsprogramm 3.0 zur Verbesserung der kommunalen Schulinfrastruktur, aus dem wir für unsere Grundschulen bis zum Jahr 2022 Fördermittel von über 550.000 Euro mit einem Fördersatz von 90 % erwarten können. Gut angelegtes Geld.
Meine Damen und Herren, in der Verbandsgemeinde Rheinböllen haben wir im vergangenen Jahr einiges erreicht. Und ich freue mich, gleich zu Beginn des neuen Jahres sagen zu können: Unsere Verbandsgemeinde steht gut da. Überall ist viel Dynamik zu spüren, viel Kreativität und Tatendrang.
So viele Menschen wie schon lange nicht mehr haben Arbeit, die meisten Schulabsolventinnen und -absolventen haben einen Ausbildungs- oder vergleichbaren Platz gefunden. Unternehmen sind im nationalen wie internationalen Wettbewerb gut aufgestellt, Handwerk und Gewerbe verzeichnen volle Auftragsbücher.
Unsere Finanzen sind gesund, unser Schuldenstand ist weiter gesunken. Deshalb konnten wir im letzten Jahr wichtige Projekte verwirklichen und in Gang bringen. Exemplarisch möchte ich hier auf die erheblichen Ausgaben für unsere Grundschulen, für das Rathaus und unsere Feuerwehr hinweisen, besonders auf die Förderung der Jugendfeuerwehr, für die wir im letzten Jahr 3 neue Mannschaftstransportfahrzeuge angeschafft haben. Auch in die Sanierung und Unterhaltung unseres Freizeitbades haben wir kräftig investiert.
Ein Thema möchte ich heute besonders thematisieren, das uns über das ganze Jahr beschäftigt hat: die Kommunal- und Gebietsreform und der vom Land durch Gesetz festgestellte Fusionsbedarf unserer Verbandsgemeinde, da wir ja bekanntlich die festgesetzte Mindesteinwohnerzahl von 12.000 nicht erreichen.
Nach entsprechenden Sondierungen mit allen 3 Nachbarverbandsgemeinden, Simmern, Stromberg, St. Goar-Oberwesel, sie haben sicherlich alle in der Presse die Ergebnisse verfolgt, konnten wir uns schließlich mit der Verbandsgemeinde Simmern auf ein tragfähiges Konzept einer gemeinsamen neuen sowohl wirtschaftlich als auch politisch starken Verbandsgemeinde einigen. Beide Verbandsgemeinden werden zum 1.1.2020 formell aufgelöst und eine neue mit dem Namen Verbandsgemeinde Simmern/Rheinböllen gebildet.
Am 14.12.2017 haben beide Verbandsgemeinderäte zeitgleich die Fusion und den im Entwurf vorliegenden Fusionsvertrag jeweils einstimmig beschlossen. Sicherlich ein historischer Moment, wird doch für Rheinböllen eine 200-Jahre lange Tradition zunächst des Amtes und später der Verbandsgemeinde Rheinböllen beendet und durch etwas Neues ersetzt.
Sagen kann man sicherlich, dass Weichenstellungen vorgenommen werden, -wenn man den Zeitraum seit der letzten Kommunalreform in 1970 betrachtet-, zumindest für die nächsten 30 bis 40 Jahre, die das Zusammenleben unser Bevölkerung und unserer Städte und Gemeinden maßgeblich mit prägen werden.
Eine Verbandsgemeinde ist zunächst einmal eine Verwaltungseinheit, aber wir agieren immer nah an unseren Bürgerinnen und Bürgern, daher sind Veränderungen in der Struktur auch immer sehr emotional geprägt. Wir konnten das auch im letzten Jahr spüren, sei es durch die gegründete Bürgerinitiative, sei es bei unserer großen Infoveranstaltung im Mai im KIR in Rheinböllen, oder sei es bei Einwohnerversammlungen oder in Leserbriefen.
 
Die vor uns stehende Fusion ist nicht ganz freiwillig, hat das Land doch mit seinen gesetzlichen Vorgaben zu einem festgestellten Fusionsbedarf mehr oder weniger als Alternativen nur eine freiwillige Fusion oder wenn dies nicht funktioniert, eine Zwangsfusion gelassen. Eine freiwillige Fusion wird mit einer einmaligen Entschuldungshilfe des Landes in Höhe von 2 Mio. Euro belohnt.
 
Dass wir nach dem umfangreichen Zusammentragen von Fakten und den Gesprächen mit allen Nachbarverbandsgemeinden schließlich mit der Verbandsgemeinde Simmern einen Fusionspartner gefunden haben, der zwar selbst keinen Fusionsbedarf hat, aber schon sehr früh den Willen zu Verhandlungen mit der Verbandsgemeinde Rheinböllen erkennen ließ, ist für uns und ich denke auch für Simmern ein sehr positive Vorzeichen für eine weitere gute Entwicklung.
Wir konnten erleben, dass sich die Gespräche mit Simmern stets auf Augenhöhe bewegten, wobei jede Seite und ich denke das ist ganz natürlich, ihre Interessen in dem Vertragswerk so gut wie möglich gewahrt haben möchte. Heraus kommt immer ein Kompromiss und ich denke mit dem vorliegenden Vertragsentwurf ist ein guter Kompromiss zustande gekommen, mit dem beide Seiten leben können.
Zu wichtigen Bereichen, wie Verwaltung, Personal, Bürgerbüro, Servicestelle für die Gemeinden, Entwicklungschancen für die Stadt und die Gemeinden, Schulen, Kindergärten, Feuerwehr, Freizeitbad, Bücherei, Wirtschaftsförderung, Flächennutzungsplanung, Wasser und Abwasser, Finanzzuweisungen zentrale Orte, Solidarpakte, um einige Schwerpunkte zu nennen, konnten wir gute Ergebnisse erzielen. Dazu gehört auch die Aussage, dass das Verwaltungsgebäude in Rheinböllen bis auf weiteres genutzt wird. Dass die Schulstandorte erhalten und gesichert werden, dass für die Realschulen plus eine Oberstufe angestrebt wird, dass die Feuerwehren in ihrer jetzigen Struktur erhalten bleiben und keine Verschlechterungen eintreten dürfen. Dass die Bäder erhalten bleiben. Dass die Büchereien gleichgestellt werden, dass die Jugendzentren weiterhin gefördert werden. Dass die Entwicklungsmöglichkeiten der Städte und Gemeinden gewahrt werden. Dass Wasser und Abwasser zusammengeführt wird und es bis spätestens 1.1.2025 ein einheitliches Tarifsystem geben wird. Dass die Solidarpakte bestehen bleiben, dass die Landeszuweisungen für zentrale Orte erhalten bleiben. Dass zwei Schiedsamtsbezirke gebildet werden, um nur einige Kernthemen zu nennen.
 Auch der Fusionstermin 1.1.2020 ist ein gut gewählter Termin um genügend Zeit für die nötigen Anpassungen zu haben. Besondere Herausforderungen werden noch die Personal- und Raumbedarfsplanungen sein und der Abgleich der IT-Systeme. Für unser Personal gilt es in der neuen Struktur sozial gerechte Lösungen zu finden, die auch auf entsprechende Akzeptanz bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stößt. Dieser wichtigen Ressource Fachkräfte ist im Fusionsprozess ein besonderes Augenmerk zu widmen.
 
Nach dem Gesetz sind für eine freiwillige Fusion nicht nur die zustimmenden Beschlüsse der Verbandsgemeinderäte erforderlich, sondern auch die der Städte und Gemeinden, wobei mindestens die Mehrzahl der Gemeinden zustimmen muss, in denen auch die Mehrzahl der Einwohner wohnt.
Ich wünsche mir, dass neben dem deutlichen Votum unseres Verbandsgemeinderates auch der Stadtrat Rheinböllen und die Gemeinderäte mit einer überzeugenden Mehrheit zustimmen um ein kraftvolles Zeichen zu setzen für eine gemeinsame Zukunft in einer neuen großen und in jeder Hinsicht starken Verbandsgemeinde.
 Mein besonderer Dank gilt der Lenkungsgruppe beider Verbandsgemeinden, die sich aus den Bürgermeistern, Beigeordneten, Fraktionssprechern und Büroleitern zusammensetzt. Diese Lenkungsgruppe hat sich in mehreren Sitzungen sehr konstruktiv, kompetent und in angenehmer Gesprächsatmosphäre mit dem vorliegenden Vertragswerk befasst und die zur Abstimmung stehende Fassung einstimmig zur Annahme empfohlen. Auch das Innenministerium hat der vorliegenden Fassung bereits zugestimmt. Dank auch den Personalräten, die sich ebenfalls bereits sehr positiv in den laufenden Prozess eingebracht haben. Dank auch an die Ratsmitglieder, die den laufenden Fusionsprozess stets sehr konstruktiv begleitet haben. Wir wollen gemeinsam die vorhandenen Potentiale beider Verbandsgemeinden heben, bündeln und entwickeln. Wir wollen für unsere Städte und Gemeinden weiterhin erste Anlaufstelle sein und die bestmögliche Unterstützung unseren Stadt-/ und Ortsbürgermeisterinnen und Bürgermeistern bieten.
Schlagen wir gemeinsam ein neues Kapitel in der Zukunftsgeschichte unser beider Verbandsgemeinden auf und arbeiten wir gemeinsam daran das „Wir“ Gefühl zu stärken sodass jetzt noch vorhandene Hürden überwunden werden und in einiger Zeit nicht mehr von den Rheinböllenern oder den Simmernern gesprochen wird sondern nur noch von unserer neuen gemeinsamen Verbandsgemeinde.
Gehen wir gemeinsam positiv an dieses Werk, dann wird es auch positiv in der Bevölkerung aufgenommen werden. Ich kann und ich denke Michael, da stimmst du mir zu, für mich und den Kollegen Michael Boos sagen, dass hier ein besonderes Vertrauensverhältnis herrscht und wir die Sache in fairem Miteinander gemeinsam entwickeln wollen.
Und noch etwas positives, 2017 war das Lutherjahr, also 500 Jahre Reformation, Anschlag der 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg. Eine Reihe von kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen fand statt, stellvertretend möchte ich auf die zentrale viel beachtete Veranstaltung in Simmern am Reformationstag hinweisen, die sehr gelungen war. Dank dafür an alle Verantwortlichen.
Doch nun nochmal zurück zu unserer kommunalen Ebene.
Was war im Kreis und in der Verbandsgemeinde?
Im Rhein-Hunsrück-Kreis gab es im vergangenen Jahr einige Themen als Dauerbrenner, die uns auch noch weiter beschäftigen. Dazu gehört sicherlich der Flughafen Hahn, der Lückenschluss beim Ausbau der B 50 und die Mittelrheinbrücke. Für die Buga 2031 wurden Weichen gestellt und die flächendeckende Breitbandversorgung weiter vorangetrieben. Wir sind im Bereich Breitband jetzt schon gut aufgestellt, letzte Defizite in der Versorgung sollen damit beseitigt werden.
Die Flüchtlingssituation hat sich entspannt. Derzeit leben noch etwa 40 Personen in unseren Unterkünften, sie haben bereits einen Flüchtlingsstatus erhalten oder wurden auch abgelehnt. Unsere Helferkreise, die zahlenmäßig erheblich zurückgegangen sind, bemühen sich weiterhin sehr engagiert um die Integration. Für diejenigen, die ein Bleiberecht haben gilt es verstärkt Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu finden. Sprache ist hierzu das Schlüsselwort, nur wer die deutsche Sprache beherrscht hat eine Chance auf unserem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Durch gemeinsame Anstrengungen der Behörden, Kirchen, Institutionen wie z.B. der Volkshochschule Hunsrück und privater Initiativen ist es bisher recht gut gelungen, die deutsche Sprache zu vermitteln. Obwohl selbst keine unmittelbare Zuständigkeit der Verbandgemeinde gegeben ist, engagieren wir uns wegen der Bedeutung der Aufgabe weiterhin mit zusätzlichem Personal- und Sachaufwand. Ein besonderer Dank geht an die ehrenamtlichen Helferkreise in der Stadt und in den Gemeinden, die nach wie vor sehr engagiert mitarbeiten. Dank auch an meine Mitarbeiter Ramona Lambrich, Michelle Rheingantz, Jessika Herrmann, Hiltrud Planken-Tries und Martin Böhm, die von der Verwaltung aus die Maßnahmen der Betreuung und Unterbringung begleitet und sehr gute Arbeit leisten.
Seit Juli 2016 gibt es im Rathaus in den Räumen der kath. Kirchengemeinde ein Begegnungscafe „Freiraum“, das gut angenommen wird. Immer dienstags und freitags Nachmittag treffen sich dort Flüchtlinge und Einheimische zum ungezwungenen Austausch. Das Cafe wird ehrenamtlich betreut von Erwin Krick, dem ich auch heute einmal besonders für sein Engagement danken möchte. Dank auch den beiden Kirchen, die sich sowohl personell als auch finanziell bei diesem Projekt mit eingebracht haben und sich auch weiterhin engagieren.
Seit 2016 rollt der Bürgerbus der Verbandsgemeinde, der kostenlos insbesondere unseren Seniorinnen und Senioren für Arztbesuche, Einkaufsfahrten etc. zur Verfügung steht. Mobilität ist gerade für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ein wichtiges Element zum selbstbestimmten Leben in gewohnter Umgebung.
Der Bus wird gut angenommen, er fährt immer donnerstags, am vorhergehenden Mittwoch kann man seine Fahrwünsche über das Servicetelefon anmelden. Auch hier geht es nicht ohne das Ehrenamt, ohne engagierte Personen die als Fahrer oder als Telefondienst die nötige Arbeit leisten. Dank an dieses klasse Team und an die sog. Kümmererin Rosemarie Schesack und den Seniorenbeirat unter dem Vorsitz von Margret Weber, die sich hier und auch auf anderen Feldern der Seniorenarbeit stark eingebracht haben.
An der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen wurde kräftig investiert in Dacherneuerung und energetische Sanierung, die Maßnahmen werden in diesem Jahr weiter fortgesetzt. Erhebliche Mittel wollen wir in diesem Jahr im Rahmen des erwähnten Förderprogrammes für die Sanierung und Unterhaltung unserer Grundschulen investieren und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Schulstandorte leisten. Auch im Freizeitbad wollen wir wieder erheblich investieren.
Die Feuerwehren wurden mit erheblichen Finanzmitteln bedacht, denn nur gut ausgebildete und gut ausgerüstete Feuerwehren können bei den heutigen vielschichtigen Anforderungen einen guten Dienst versehen. Neben der üblichen Ergänzung von persönlicher Ausrüstung und Gerät erhielt die Feuerwehr Liebshausen ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug. Für unsere 3 Jugendfeuerwehren wurden Mannschaftstransportfahrzeuge beschafft. In Kisselbach baute die Gemeinde ein neues Feuerwehrgerätehaus. Damit hat auch die Feuerwehr Kisselbach als Stützpunktwehr eine neue moderne Bleibe. Für die erheblichen Eigenleistungen, ein herzliches Dankeschön den Kisselbacher Feuerwehrkameraden. In diesem Jahr wird die Feuerwehr Dichtelbach ein neues Fahrzeug erhalten.

 

Das Nahwärmeprojekt in der Ortsgemeinde Ellern in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen befindet sich in der Ausführung. Wenn alles fertig ist, werden rund 5 Mio. Euro investiert sein, 5,3 km Leitungstrasse verlegt sein und jährlich rd. 2,8 Mio. kwh Nutzwärme geliefert werden. Als Energieträger werden Holzhackschnitzel sowie Sonnenenergie genutzt, ein 1.100 qm großes Solarthermiefeld wird Sonnenenergie einfangen. Jährlich werden rd. 340.000 l Heizöl ersetzt, in 20 Jahren sind dies rd. 6,8 Mio. Liter. Mit der Inbetriebnahme rechnen wir im Frühjahr 2018.

 

Bei der Wasserversorgung sind wir zuständig für alle Gemeinden außer der Stadt Rheinböllen. Rheinböllen wird von RheinHunsrück Wasser versorgt. In 2017 wurde im Gemeindewald Ellern eine neue Probebohrung durchgeführt, das Ergebnis war erfolgversprechend, so dass der Brunnen ausgebaut und für die Wasserversorgung dauerhaft genutzt werden wird. Außerdem hoffen wir, dass die obere Wasserbehörde bei der SGD Nord endlich die notwendige Genehmigung zur Realisierung des gemeinsamen Projektes mit der Verbandsgemeinde Simmern (neuer Hochbehälter im Soonwald und Anbindung an den Hochbehälter Argenthal) erteilen wird. Die entsprechenden vertraglichen Regelungen zwischen unseren Verbandsgemeinden haben wir bereits vor einigen Jahren schon getroffen.

 

2018 wird auch ein spannendes Jahr mit Blick auf die zukünftige Holzvermarktung der Gemeinden sein. Das Bundeskartellamt hat leider der bisher gut funktionierenden zentralen Vermarktung durch die staatlichen Forstämter aus kartellrechtlichen Gründen eine Absage erteilt. Hier gilt es in diesem Jahr neue Vermarktungsstrukturen aufzubauen.
Gratulieren darf ich heute sehr herzlich:
  • Dem neu gewählten Superintendenten des Kirchenkreises Simmern-Trarbach, Pfarrer Hans-Joachim Hermes aus Argenthal. Ich freue mich, dass eine Person aus der VG Rheinböllen zukünftig dieses Amt bekleidet. Er wurde von der Synode einstimmig gewählt. Auch ich habe ihn als Synodaler mitgewählt.
  • Matthias Merscher aus Liebshausen zur Wahl als neuer Ortsbürgermeister
  • Wehrführer Robert Mertes, Rheinböllen zur Verleihung des Goldenen Feuerwehrehrenzeichens am Bande und zur Wiederwahl als Wehrführer
  • Wehrleiter Volker Assmann aus Argenthal zu seiner Wiederwahl als Wehrleiter und Sven Behr und Michael Kassel zur Wahl als stellvertretende Wehrleiter
  • Wehrführer Mario Kretzschmar aus Ellern zur Wiederwahl als Wehrführer
  • Andre Korbion zur Wahl als neuer Wehrführer in Kisselbach
  • Franz-Josef Liesenfeld aus Kisselbach zur Verleihung des Silbernen Feuerwehrehrenzeichens am Bande
  • Wilfried Dillmann aus Ellern zur Verleihung der Silbernen Feuerwehrehrennadel.

 

Die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde stieg von 10.277 am 30.6.2016 auf 10.372 am 30.6.2017. Eine Steigerung von 0,92 %.

 

Zum Haushalt 2018 der Verbandsgemeinde nur so viel, wir sind gut aufgestellt um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Durch kräftig gestiegene Gewerbesteuereinnahmen insbesondere der Stadt Rheinböllen hat sich die Steuerkraft der Verbandsgemeinde um über 23 % erhöht. Dadurch war es möglich die Verbandsgemeindeumlage um 2,5 % von 32 auf 29,5 % zu senken. Auch der Kreis hat die Umlage um 0,5 auf 45,5 % gesenkt, so dass den Gemeinden 25 % ihrer Steuereinnahmen als eigene Mittel verbleiben.
Die Schulden der Verbandsgemeinde ohne die Eigenbetriebe beliefen sich am 31.12.2017 auf 1,1 Mio. Euro, am 31.12.2018 werden es noch rund 1 Mio. Euro sein.

 

Mein besonderer Dank geht an alle Fraktionen des Verbandsgemeinderates für die gute, sachliche und gemeinwohlorientierte Zusammenarbeit. Das Sachinteresse und das Ringen um die besten Ideen standen und stehen immer im Vordergrund.
Mein weiterer Dank geht an unseren Schiedsmann Wilhelm Gutenberger für seine erfolgreiche Arbeit. Wilhelm, du warst 2017 wieder sehr erfolgreich im Streitschlichten und ich hoffe, dass du diese Tätigkeit noch lange auch in der neuen Konstellation ausüben kannst.
Auch unseren Feuerwehrkameradinnen und -kameraden unter der Führung von Wehrleiter Volker Assmann und den örtlichen Wehrführern sowie unseren Jugendfeuerwehrwarten möchte ich herzlich danken, Sie, die ständig bereitstehen, Freizeit opfern um sich ehrenamtlich auszubilden und fortzubilden um im Ernstfall unser Leben sowie unser Hab und Gut zu schützen. Dass wir nicht nur verbal hinter unseren Feuerwehrleuten stehen habe ich bereits ausgeführt.
Besonders erwähnt seien auch unsere Seniorenbeauftragten mit ihren Helferkreisen, die nun schon seit über 12 Jahren in unseren Gemeinden wertvolle Arbeit leisten. Derzeit haben wir in der Stadt Rheinböllen und in 8 Ortsgemeinden Seniorenbeauftragte mit Helferkreisen.
Auch Ihnen, liebe Seniorenbeauftragte mit ihren Helferkreisen meinen herzlichen Dank. Ausdrücklich in den Dank einbeziehen möchte ich auch unsere Jugend- und Familienbeauftragten, die derzeit in den Gemeinden Dichtelbach, Riesweiler und Schnorbach fest etabliert sind. Auch Sie leisten wertvolle Arbeit.
Den Damen der Kleiderkammer ein herzliches Dankeschön, seit vielen Jahren leisten sie ehrenamtlich einen wichtigen Dienst und spenden die Einnahmen regelmäßig für soziale Zwecke.
In Rheinböllen hat sich das neue Jugendzentrum „Domizil“ etabliert. Der neue hauptamtliche Leiter hat schon gute Erfolge verzeichnen können. Hier wünsche ich weiterhin gutes Gelingen.
Unserem Zukunftsrat darf ich herzlich danken, Sie haben für unsere Gremien wertvolle Vorschläge erarbeitet, die teilweise schon umgesetzt sind, teilweise geprüft werden.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
was wäre unsere Gesellschaft ohne das Ehrenamt. Sie, liebe Gäste, die Sie als Bürgermeister, Beigeordnete, Ratsmitglieder, Vorstände und Aktive in Vereinen und Verbänden, in den Kirchen und sozialen Einrichtungen und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppierungen ehrenamtlich tätig sind, sind unverzichtbar um unser Miteinander lebens- und liebenswert zu halten und sind mit ein Garant für ein gut funktionierendes Gemeinwesen. Auch die Politik auf Landes- und Bundesebene sieht das genauso und unterstützt die Aktivitäten auf vielfältige Weise.
Über 100 Vereine in unserer Verbandsgemeinde bieten unserer Bevölkerung auf den verschiedensten Gebieten Aktivitäten sowohl im sportlichen wie auch im kulturellen und sozialen Bereich an. Ihnen allen, die sie heute hier sind, meinen herzlichen Dank für ihr Engagement.

 

Unsere Schulen und Kindergärten sind gut aufgestellt. Wir können in unseren Kindergärten allen Bedarfen gerecht werden, es gibt keine nennenswerten Wartelisten. In Ellern entstand ein Anbau an den Kindergarten für eine zusätzliche Krippengruppe. Die Gruppe ist am 15.12.2017 offiziell in Betrieb gegangen. Dank an die Gemeinde Ellern, die sich hier finanziell sehr stark engagiert hat.
Wir können ausreichend Plätze für alle Altersgruppen anbieten um bedarfsorientiert den Anforderungen besonders auch von jungen Familien gerecht zu werden. Wir können flexibel auf die Anforderungen der Arbeitswelt reagieren und junge Eltern darin unterstützen, Familie und Beruf zu vereinbaren.

 

Die Kindertagesstätte Argenthal wurde am 1.1.2018 die 5. Kommunale Kita der Verbandsgemeinde. Sie wechselte von der kirchlichen Trägerschaft VEKIST in die Trägerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Kindern und Eltern ein herzliches Willkommen. Durch den Trägerwechsel wird sich das Angebot nicht verändern. Ein herzliches Dankeschön an VEKIST für die bisherige gute Arbeit in dieser Einrichtung.
Ein entsprechendes Angebot auch an Ganztagsplätzen in allen unseren Kitas und in den Grundschulen ist vorhanden. In 2017 wurde in Argenthal zusätzlich zum Hort eine betreuende Grundschule eingerichtet, so dass wir in allen Grundschulen passgerechte Ganztagsangebote machen können. Auch unsere weiterführende Schule die Puricelli Realschule plus liegt uns sehr am Herzen und wir wollen alles Mögliche tun, um diesen Standort zu stützen. Unsere Kindertagesstätten und unsere Schulen leisten hervorragende Arbeit.

 

Den Leiterinnen und Leitern unserer Kindergärten und Schulen und ihren Teams sei für ihre hervorragende Arbeit an dieser Stelle auch herzlich gedankt.

 

Auch bei der Windkraft ist eine gewisse Normalität eingetreten. Im Bereich Liebshausen, Benzweiler, Steinbach sind weitere 4 Anlagen gebaut worden und in Betrieb gegangen. Es ist breiter Konsens im Rat und auch in den Gemeindegremien, dass über die im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde vorgesehenen Flächen hinaus keine weiteren Flächen mehr für Windenergieanlagen ausgewiesen werden sollen.
Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass nicht zuletzt durch die Einnahmen aus der Windkraft unsere Gemeinden finanziell ordentlich ausgestattet sind und sie auch langfristig in die Lage versetzt sind, den Herausforderungen der Zukunft angemessen zu begegnen, notwendige Investitionen anzugehen und ihre Gemeinden attraktiv zu gestalten.

 

Die Bevölkerungsentwicklung der Verbandsgemeinde ist weiterhin stabil. In unseren Gemeinden findet rege Bautätigkeit statt und alle unsere Gemeinden halten Baugrundstücke zu vernünftigen Preises bereit. Wir haben so gut wie keine Leerstände und unsere Gemeinden sind sehr aktiv, die Entwicklung im Innerortsbereich bei Bedarf durch Ankauf oder andere flankierende Maßnahmen positiv zu begleiten.

 

Auch unsere Industrie- und Handwerksbetriebe partizipieren von der guten wirtschaftlichen Konjunktur. Mein Dank geht an alle Unternehmer und Handwerker in unserer Verbandsgemeinde, die durch kluge und umsichtige Unternehmensführung mit Beschäftigung und Einkommen unserer Bevölkerung sichern.
 
Kommune, verehrte Gäste, heißt Gemeinschaft. Jede Gemeinschaft funktioniert am besten, wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen und sich einbringen. Deshalb bin ich sehr froh, dass Sie, unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen und Handwerker in der Verbandsgemeinde Rheinböllen sich so für ihre Gemeinschaft engagieren. Vieles von dem was wir im letzten Jahr erreicht haben, vieles von dem, was die Verbandsgemeinde Rheinböllen attraktiv macht, geht auf ihr Wirken und ihre Initiativen zurück.

 

Deshalb möchte ich mich bei Ihnen, bei allen Bürgerinnen und Bürgern, allen Unternehmen und Initiativen, die sich für ihre Mitmenschen, für das Gemeinwohl einsetzen, die in Vereinen oder der Nachbarschaft wirken, die kulturelle oder sportliche Events unterstützen, ganz herzlich bedanken.
Dank an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und die Ratsmitglieder für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in 2017.
Danken möchte ich auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im letzten Jahr geleistete Arbeit, für die gute Zusammenarbeit und für die große Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Empfanges.
Besonderer Dank an meine Assistentin Frau Gutenberger, die die Hauptlast der Vorbereitung getragen hat.

 

In diesem Sinne viel Gesundheit und ein gutes, glückliches, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2018. Schön dass sie heute gekommen sind und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
 
Das anschließende kurzweilige Programm wurde von Künstlerinnen und Künstlern aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen gefüllt. Das Publikum war begeistert und dankte den Akteuren mit einem tosenden Applaus.

 

Auch die Soonwaldfee Sandra Kaaekuahiwi machte dem Neujahrsempfang ihre Aufwartung und richtete ein Grußwort an die Festversammlung.

 

Die Tanzgruppe Blue Generation des RCV Rheinböllen begeisterte mit einem flotten Tanz mit dem Motto „Eintagsfliege“. Trainerinnen sind Julie Heisig und Ricarda Klein.

 

Die Theatergruppe „Studio 61“ aus Rheinböllen wartete mit einem besonderen Leckerbissen auf. Eine Leseprobe aus dem neuen Stück, der Kriminalkomödie „Kommissar Leinenbach und das Gift der Immobilien“ von Thomas Nass. Das komplette Stück wird am letzten Wochenende im Mai im KIR Rheinböllen aufgeführt.

 

Der Gemischte Chor Argenthal begeisterte zunächst als „Werbeblock“ mit dem selbst getexteten Argenthallied sowie anschließend mit dem Lied der Nessaja „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay und dem „Griechischen Wein“ von Udo Jürgens

 

Zum Schluss zog die Kindershowtanzgruppe „Maniac Dance Team“ des TuS Jahn Argenthal noch einmal alle Register. Der Tanz unter dem Motto „Im Dschungel beim Stamm der Maniacs“ begeisterte und riss das Publikum zu wahren Beifallsstürmen hin. Die Gruppe hat schon eine Reihe von Erfolgen verbuchen können und stand in den letzten 3 Jahren schon über 20 Mal bei Wettbewerben auf dem Treppchen. Sie wird trainiert von Claudia Kreischer, Yvonne Friedrich und Meike Herrmann.

 

Nach dem Schlusswort rundete die Akustikgruppe „Saitenspiel“ mit ihrer Sängerin Tabea noch mit einer Reihe von tollen Liedbeiträgen und dem Schlusslied „Halleluja“ von Leonard Cohen eine gelungene Veranstaltung ab.

 

 

 

 

 

Verdiente Mitarbeiterin Mechthild Sody in den Ruhestand verabschiedet

(04.01.2018)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedeten Bürgermeister Arno Imig und die aktiven und auch ehemaligen Kolleginnen und Kollegen der Verbandsgemeindeverwaltung ihre langjährige Mitarbeiterin Mechthild Sody nach 46 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand.

Mechthild Sody ist ein „Eigengewächs“ der Verbandsgemeindeverwaltung. Sie begann ihre Laufbahn am 1.8.1971 als Verwaltungslehrling und blieb der Verwaltung bis zum Ruhestand treu. Am 30.6.1973 schloss sie die Lehre erfolgreich ab. Anschließend wurde sie als Mitarbeiterin der Haushalts- und Finanzabteilung in ein Angestelltenverhältnis übernommen. 1979 legte sie nach entsprechender Fortbildung erfolgreich die Prüfung zum 1. Angestelltenlehrgang ab.

1976 erfolgte die Versetzung zum Einwohnermeldeamt.1990 wechselte sie ins Steueramt und vorübergehend auch zusätzlich in die Bauverwaltung. Ab dem 1.11.1992 fand sie dann ihre endgültige Berufung im Personalamt, aus dem sie auch zum 31.12.2017 in den wohlverdienten Ruhestand wechselt.

Wie Bürgermeister Imig in seiner Laudatio betonte, verlässt mit ihr ein echtes „Urgestein“ die Verwaltung. Im Laufe ihrer langjährigen Tätigkeit kannte sie sehr viele Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde persönlich und war ihnen und allen anderen stets eine kompetente Ansprechpartnerin. Auch die vielen Jahre im Personalamt haben sie mit geprägt; für die haupt-und ehrenamtlichen Bediensteten der Verwaltung, der Eigenbetriebe, der Schulen und Kindergärten sowie der Stadt Rheinböllen und der Gemeinden sowie auch für die Bürgermeister war sie stets eine sachkundige und verlässliche Mitarbeiterin, auf die man sich verlassen konnte. Ihre kompetente Art brachte ihr allseits große Anerkennung und Wertschätzung.

Den Dank für die schöne gemeinsame Zeit und die guten Wünsche für den Ruhestand überbrachten die Kolleginnen und Kollegen durch ein buntes Programm wie Bildpräsentation, Sketche und selbstgetextete Beiträge. Für den Personalrat gratulierte der stellvertretende Personalratsvorsitzende Franz-Josef Liesenfeld.

Wir wünschen unserer Kollegin Mechthild Sody für den beginnenden Ruhestand alles Gute, viel Gesundheit und noch viele schöne Jahre in ihrem neuen Lebensabschnitt.

 

 

Foto zur Meldung: Verdiente Mitarbeiterin Mechthild Sody in den Ruhestand verabschiedet
Foto: vlnr: Bürgermeister Arno Imig, die angehende Ruheständlerin Mechthild Sody, Büroleiter Stephan Webering und stellv. Personalratsvorsitzender Franz-Josef Liesenfeld

Der Bürgermeister informiert!

(28.12.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 14.12.2017 zu einer „historischen“ Sitzung zusammen, die nur einen Tagesordnungspunkt hatte:

Landesgesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform; Gebietsänderung und freiwillige Fusion der Verbandsgemeinden Simmern/Hunsrück und Rheinböllen zum 1.1.2020

Zeitgleich tagte auch der Verbandsgemeinderat Simmern im Simmerner Rathaus mit der gleichen Tagesordnung. Zur Beratung und Entscheidung stand der Entwurf eines Fusionsvertrages, den zuvor die sogenannte „Lenkungsgruppe“ beider Verbandsgemeinden, die sich aus den Bürgermeistern, Beigeordneten, Fraktionssprechern und Büroleitern zusammensetzte, nach mehreren intensiven Sitzungen gemeinsam erarbeitet und verabschiedet hatten.

Nach meiner einleitenden Stellungnahme und kurzer Replik der bisherigen Abläufe im Fusionsprozess ging ich auf die Kernaussagen des vorliegenden Fusionsvertrages ein. Abschließend bat ich um ein möglichst einmütiges Votum für den eingeschlagenen Weg einer Fusion mit der Verbandsgemeinde Simmern um damit auch ein kraftvolles Zeichen hin zu einer neuen zukunftsfähigen und starken Verbandsgemeinde zu setzen. Die Fraktionssprecher von CDU, SPD, FWG und FDP Lorenz, Klaßen, Stauer und Berg, sprachen sich in ihren anschließenden Ausführung ebenfalls für die Annahme der vorliegenden Vereinbarung aus und würdigten einmütig das gute Verhandlungsklima und die ausgewogenen Ergebnisse des Vertrages.

Zur Abstimmung gestellt beschloss der Verbandsgemeinderat einstimmig die Fusion der Verbandsgemeinde Rheinböllen mit der Verbandsgemeinde Simmern zum 1.1.2020 und die Annahme des im Entwurf vorliegenden Fusionsvertrages. Der Vertrag ist auf der gemeinsamen Homepage www.sim-rhb.de veröffentlicht.

Anschließend trafen sich die Räte und Bürgermeister zu einem ersten gemeinsamen Treffen in der Soonblickhalle in Riesweiler.

Nach dem Gesetz ist zur Wirksamkeit des Fusionsvertrag noch die Zustimmung der Stadträte und Gemeinderäte beider Verbandsgemeinden erforderlich. Sie gilt als erteilt, wenn die Mehrzahl der Städte und Gemeinden zustimmen, in denen auch die Mehrzahl der Einwohner leben muss.

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, wird es einen gemeinsamen Unterzeichnungstermin des Vertrages durch die Bürgermeister geben. Anschließend wird das Innenministerium den Entwurf eines Fusionsgesetzes erarbeiten. In beiden Verbandsgemeinden werden im Laufe des Jahres 2018 gemeinsame Arbeitsgruppen die Details für den Fusionsprozess erarbeiten und der Lenkungsgruppe vorlegen.

Wir werden fortlaufend über den Fusionsprozess berichten. Für Anregungen und Fragen stehe ich immer gerne zur Verfügung. Auch haben Sie die Möglichkeit auf der Internetseite www.sim-rhb.de Nachrichten zu senden oder Fragen zu stellen.

 

Mit besten Grüßen

 

Ihr

 

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert!
Foto: Der Bürgermeister informiert!

Weihnachtsbaum im Rathaus von Kindern geschmückt

(07.12.2017)

Pünktlich vor dem 1. Advent erstrahlt der Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses der Verbandsgemeinde Rheinböllen in voller Pracht. Kinder der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt im Alter zwischen 2 und 5 Jahren schmückten den Weihnachtsbaum mit Hilfe der Erzieherinnen und Bürgermeister Arno Imig. Für den schönen Christbaumschmuck haben sie schon seit Wochen fleißig viele wunderschöne Nikolausstiefel, Sterne, Bäumchen und Herzen aus Salzteig und Holzstäbchen gebastelt, Kiefernzapfen dekoriert und vieles mehr. Das Selbstgebastelte durften sie jetzt endlich am Baum befestigen. Dabei war es am spannendsten, auf die Leiter klettern zu dürfen, um an die oberen Äste kommen zu dürfen.

Bürgermeister Arno Imig freut sich sehr über diese schöne Aktion und bedankt sich bei den Kindern mit gefüllten Nikolausstiefeln.

Foto zur Meldung: Weihnachtsbaum im Rathaus von Kindern geschmückt
Foto: Weihnachtsbaum im Rathaus von Kindern geschmückt

40. Dienstjubiläum beim Forstzweckverband Rheinböllen

(07.12.2017)

Bereits seit 40 Jahren arbeitet Klaus Kamin aus Ellern als Forstwirt für den Forstzweckverband Rheinböllen. Nach der dreijährigen Ausbildung zum Forstwirt im Jahr 1977 wurde er 1980 in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Seit dem ist er im Forstzweckverband Rheinböllen bei den Gemeinden und im Staatswald als Facharbeiter mit für die Waldbewirtschaftung zuständig. Bürgermeister und Verbandsvorsteher Arno Imig sowie Forstamtsleiter Uwe Schikorr gratulierten Klaus Kamin in einer kleinen Feierstunde im Kreise seiner Kollegen und Revierleiter zum Jubiläum und dankten ihm für seine hervorragende Arbeit und seine Treue zum Forstzweckverband Rheinböllen. Weiter betonten sie seine Zuverlässigkeit, seine Fachkompetenz und seine Kollegialität, die er in den 40 Jahren bewiesen hat. Besonders hervorzuheben war sein mehrmonatiger Einsatz im Schwarzwald, nachdem dort ein Orkan wütete und verheerende Windwurfschäden verursacht hatte. Die Grüße und Glückwünsche des Personalrates überbrachte Burkhard Klumb. Wir wünschen Klaus Kamin für die Zukunft alles Gute, Glück und Gesundheit.

Foto zur Meldung: 40. Dienstjubiläum beim Forstzweckverband Rheinböllen
Foto: Klaus Kamin (3. von links) im Kreise seiner Gratulanten

Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen

(24.11.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
gerne möchten wir Sie auf hier über die anstehende Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen informieren und auf dem Laufenden halten. Falls Sie Fragen oder Anregungen zum laufenden Fusionsprozess haben, freuen wir uns über Ihr Feedback. 

Ihre Bürgermeister
Michael  Boos und Arno Imig

[Infoseite Fusion Simmern und Rheinböllen]

Foto zur Meldung: Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen
Foto: Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen

Langjährige Mitarbeiterin in den Ruhestand verabschiedet

(23.11.2017)
In einer kleinen Feierstunde unter Kolleginnen und Kollegen wurde Frau Heidi Brezavsek in ihren Ruhestand verabschiedet. Frau Brezavsek war 18 Jahre im Dienst der Verbandsgemeindeverwaltung tätig, davon viele Jahre in der Touristinformation bis sie 2012 in den Fachbereich Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen wechselte.
Bürgermeister Imig dankte ihr für die gute und zuverlässige Zusammenarbeit und überreichte ihr die Dankurkunde im Namen der Verbandsgemeinde Rheinböllen für die der Allgemeinheit in 18 Jahren geleisteten treuen Dienste. Bürgermeister Imig und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen ihr für die kommende Zeit im Ruhestand alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit.

Foto zur Meldung: Langjährige Mitarbeiterin in den Ruhestand verabschiedet
Foto: Langjährige Mitarbeiterin in den Ruhestand verabschiedet

Einkommens- und Verbrauchsstichprobe: Freiwillige gesucht

(09.11.2017)

Das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz sucht freiwillige Haushalte für die Teilnahme an der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018. Diese Erhebung findet im Turnus von fünf Jahren statt und liefert wichtige Erkenntnisse über die Lebenshaltungskosten, die Verbrauchsgewohnheiten und die Wohnsituation privater Haushalte.

Die Ergebnisse werden unter anderem für Regierungsberichte zur Familien- und Sozialpolitik – zum Beispiel für den Armuts- und Reichtumsbericht – sowie für die Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik verwendet. Außerdem sind sie eine wichtige Grundlage für die Berechnung der Inflationsrate und für die Festsetzung von Regelbedarfen in der Sozialgesetzgebung. „Die freiwilligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer leisten also einen wichtigen Beitrag zu belastbaren statistischen Informationen über die Einkommenssituation und das Verbrauchsverhalten der privaten Haushalte“, erklärt der Präsident des Statistischen Landesamtes, Marcel Hürter. „Zugleich gewinnen sie über das Führen der Haushaltsbücher Erkenntnisse über das eigene Ausgabeverhalten.“

Gesucht werden private Haushalte, die bestimmte Grunddaten sowie ihre Einnahmen und Ausgaben für ein Quartal in einem Haushaltsbuch aufzeichnen und dem Statistischen Landesamt für anonymisierte statistische Auswertungen zur Verfügung stellen.

Die Ergebnisse der EVS sollen ein realistisches Bild der Lebensverhältnisse in unserem Land zeigen. Daher müssen Haushalte aus allen Schichten und Gruppierungen vertreten sein.

Für die Mitwirkung bei der EVS 2018 erhält jeder Haushalt eine Prämie, die mindestens 100 Euro beträgt. Detaillierte Informationen gibt es im Internet unter www.evs2018.de. Wer mitmachen möchte, kann sich dort direkt online anmelden oder sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 3872003 bzw. per Mail (haushaltserhebungen@statistik.rlp.de) mit dem Statistischen Landesamt in Bad Ems in Verbindung setzen.

 

Foto zur Meldung: Einkommens- und Verbrauchsstichprobe: Freiwillige gesucht
Foto: Einkommens- und Verbrauchsstichprobe: Freiwillige gesucht

Riesweiler im SWR Fernsehen

(07.11.2017)

Porträt der Gartenstraße in Riesweiler in der "Landesschau Rheinland-Pfalz"

 

Schon seit mehreren Jahren sendet das SWR Fernsehen in der Reihe "Hierzuland" liebevolle Ortsporträts. Ein sechseinhalb Minuten langer Beitrag über die Gartenstraße in Riesweiler läuft am Dienstag, den 7.11., ab 18.45 Uhr innerhalb der "Landesschau Rheinland-Pfalz".

Sie ist vielleicht nicht die schönste Straße des Hunsrückdorfs Riesweiler, aber der Ausblick, der sich hier bietet, ist unvergleichlich: Schaut man die abschüssige Straße hinab, dann breiten sich die Hänge des Soonwalds vor einem aus. Verständlich, dass die Riesweiler ihr Dorfgemeinschaftshaus "Soonblickhalle" getauft haben. Die Halle steht auch in der Gartenstraße und wurde vor Kurzem erst saniert. Hier treffen sich die Vereine von Riesweiler, unter anderem auch die Laientheatergruppe "Guggemo". Diese führt jedes Jahr ein neu einstudiertes Stück auf. Dieses Mal ist es die Komödie "Je oller, je doller". Es geht um drei alte Damen, die noch einmal ihr Leben in die Hand nehmen und so richtig aufdrehen.
Gleich neben der Soonblickhalle geht die Jugend ein und aus, denn dort steht die Riesweiler Grundschule. Hiltrud Bast ist dort seit vielen Jahren Lehrerin, ihr ganzes Berufsleben lang schon. Und nicht nur das: Sie hat selbst schon dort die Schulbank gedrückt - vor fünfzig Jahren! Ein Zufall, dass sie ausgerechnet dort die Stelle bekam. "Eine Fügung des Schicksals", sagt die Lehrerin, die überdies auch noch die Wohnung über den Klassenräumen beziehen konnte. "Manche Freunde haben gesagt: Du bist verrückt, auch noch in der Schule zu wohnen. Aber mir gefällt es hier. Die Gartenstraße ist klasse." Und mit dieser Meinung steht sie in Riesweiler nicht alleine da.

[Video und Bericht vom SWR Hierzuland]

Foto zur Meldung: Riesweiler im SWR Fernsehen
Foto: Bild SWR

Feuerwehraltersabteilung besichtigt Mainzer Berufsfeuerwehr

(24.10.2017)

Beeindruckend ist die neue Feuerwache 2 der Stadt Mainz, die vor knapp 3 ½ Jahre eingewiehen und ihrer Bestimmung übergeben wurde. Die Berufsfeuerwehr kann in einem modernen und bestens ausgestatteten Gebäude wirken und ihrer Arbeit nachgehen. Die Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde war anlässlich ihrer Besichtigung am Dienstag, 10.11.2017 imponiert und überrascht von der Modernität und der guten Ausstattung der Feuerwehr. Mit 42 Personen waren die Herren in Mainz angerückt und fanden neben der klassischen Fahrzeughalle auch verschiedene Werkstätten, Lager- und Aufenthaltsräume sowie Sporthallen und die Verwaltung vor. Ausgestattet ist die Feuerwache ebenso mit den klassischen Rutschstangen, über die die Feuerwehrleute auf schnellstem Wege nach unten zu den Fahrzeugen gelangen und auch mit einem 30 Meter hohen Übungsturm mit sieben Ebenen, auf dem es sicher so manchem schwindlig und schummrig wird.

Frank Oppermann aus Erbach, ist in Mainz seit 30 Jahren Feuerwehrmann führte die 42 Rheinböller Männer durch die neue Feuerwache. Wie es kommen soll, ging während er Führung gleich 2 x der Einsatzalarm los und ein Teil der Besatzung rückte sofort aus. Automatisch öffneten sich die Tore der Fahrzeughallen und die Ampelanlage vor dem Feuerwehrgerätehaus überlies den Floriansjüngern freie Bahn bei der Ausfahrt.

Beim Abschluss im Weingut Huth in Sprendlingen ließ die gesellige Runde die Tagesereignisse nochmal Revue passieren und freut sich auf einen neuen Ausflug in 2018.

Foto zur Meldung: Feuerwehraltersabteilung besichtigt Mainzer Berufsfeuerwehr
Foto: Feuerwehraltersabteilung besichtigt Mainzer Berufsfeuerwehr

Neues Fahrzeug für die Liebshausener Feuerwehr

(13.10.2017)

Bereits 26 Jahre alt war das selbst umgebaute Tragkraftspritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Liebshausen. Da größere Reparaturen zu erwarten waren, stand nun eine Ersatzbeschaffung an.

Der Verbandsgemeinderat beschloss schon im Juni 2015 dieses Anliegen zu unterstützen und beschloss letztendlich im März 2016 die Ersatzbeschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF) für die 12-köpfige Einheit.

Schon im Frühjahr 2017 traf das TSF in Liebshausen ein. Es war ein großer Tag für die Liebshausener Wehr, bei dem das neue Fahrzeug gebührend begrüßt wurde.

Anlässlich der offiziellen Übergabe am 10. September 2017 gaben die beiden kirchlichen Vertreter dem Fahrzeug ihren Segen, bevor Bürgermeister Arno Imig dem Wehrführer Joachim Müller offiziell die Schlüssel überreichte. Sowohl Bürgermeister Imig als auch Wehrleiter Arno Imig beglückwünschten die Liebshausener Feuerwehrmänner zu dem neuen Fahrzeug und wünschten ihnen stets eine gute Fahrt hiermit.

Das Opel-Fahrgestell wurde durch die Fa. Adik aus Mudersbach im Westerwald ausgebaut. Insgesamt 6 Personen finden im Fahrzeug Platz. Bestückt ist es u. a. mit einem Lichtmast, mit einer Rosenbauer Fox Pumpe, ausreichend Schlauchmaterial und einer 4-teiligen Steckleiter.

Wir wünschen der Freiwilligen Feuerwehr Liebshausen nochmals viel Glück und immer eine gute Fahrt mit ihrem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug.

Foto zur Meldung: Neues Fahrzeug für die Liebshausener Feuerwehr
Foto: Neues Fahrzeug für die Liebshausener Feuerwehr

Wilfried Dillmann aus Ellern erhält Silberne Ehrennadel

(28.09.2017)

Wilfried Dillmann war 42 Jahre ein sehr engagierter aktiver Feuerwehrangehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Ellern. Neben diesem Ehrenamt war ihm immer der Kreisfeuerwehrverband ebenfalls sehr wichtig. So war er lange Jahre im dortigen Vorstand als Beisitzer und als stellvertretender Vorsitzender aktiv tätig.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Jürgen Urrigshardt freute sich, Wilfried Dillmann am Sonntag, 03.09.2017 in Ellern auf dem jährlichen Feuerwehrwettkampf mit der Verleihung der Silbernen Ehrennadel zu überraschen. Mit der "Silbernen Ehrennadel" des Deutschen Feuerwehrverbandes werden diejenigen Personen geehrt, die besonders aktiv und erfolgreich die Aufgaben und Ziele der Feuerwehrverbände gefördert haben.

Wilfried Dillmann freute sich, diese Anerkennung zu erhalten. Wir gratulieren ihm nochmals ganz herzlich zu dieser Verleihung und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Foto zur Meldung: Wilfried Dillmann aus Ellern erhält Silberne Ehrennadel
Foto: Wilfried Dillmann aus Ellern erhält Silberne Ehrennadel

Der Bürgermeister informiert:

(04.09.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

Der Verbandsgemeinderat fasste in seiner öffentlichen Sitzung vom 31.8.2017 jeweils mit großer Mehrheit folgende Beschlüsse:

 

a) die Gespräche mit dem Ziel einer freiwilligen Fusion mit den Nachbarverbandsgemeinden Stromberg und St. Goar-Oberwesel nicht mehr weiter fortzuführen.

 

b) Eine Fusion zum 1.7.2019 mit der Nachbarverbandsgemeinde Simmern anzustreben.

 

c) Die in der Ratssitzung vom 4.5.2017 beschlossene Bürgerbefragung mangels zur Auswahl stehender Alternativen nicht durchzuführen.

 

d) Das gemeinsam mit der VG Simmern erarbeitete Positionspapier in den Soonwaldnachrichten zu veröffentlichen.

 

e) Den Bürgermeister zu beauftragen, mit der Verbandsgemeinde Simmern einen Fusionsvertrag vorzubereiten und dem Verbandsgemeinderat und der Stadt und den Ortsgemeinden zur Erörterung und Beschlussfassung vorzulegen.

 

 

Mein Redebeitrag nach Aufruf des Tagesordnungspunktes ist nachstehend zu lesen:

 

„Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Die heutige Sitzung des Verbandsgemeinderates  wird als ein Markstein in die Geschichte der Verbandsgemeinde Rheinböllen eingehen. Wird doch heute zu entscheiden sein, wo für die Verbandsgemeinde Rheinböllen die Reise hingehen wird und mit welchem Partner man sich die Zukunft am besten vorstellen kann. Mit dem Anstoßen des Fusionsprozesses konkret mit einem Partner wird damit auch unfreiwillig das Ende einer 200-jährigen Tradition des früheren Amtes und der jetzigen Verbandsgemeinde Rheinböllen eingeläutet.

Ohne die vielen Argumente der Vergangenheit nochmals bemühen zu wollen, sei trotzdem heute nochmals festgehalten, dass die Verbandsgemeinde Rheinböllen in ihrer jetzigen Konstellation zukunftsfähig, wirtschaftlich leistungsfähig und effizient ist und auf der Basis eines guten Miteinanders von VG und Stadt/Gemeinden arbeitet. Nur durch die Festlegung der Untergrenze von 12.000 Einwohnern für Verbandsgemeinden (VG hat 10.400 Einwohner) durch das Land wurde ein sog. „Fusionsbedarf“ definiert. Die Thematik „Kommunalreform“ beschäftigt uns bereits seit 2010, seit dem Erlass des einschlägigen Gesetzes. Es bestand aber durch das Vorgehen des Landes berechtigte Hoffnung, dass das Gesetz einer rechtlichen Überprüfung durch den Verfassungsgerichtshof nicht standhält und dass wir als Verbandsgemeinde bestehen bleiben können. Durch die jüngsten Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofes ist die Rechtmäßigkeit des Gesetzes festgestellt und nach den heutigen Erkenntnissen eine Fusion unabdingbar. Dennoch war die Entscheidung in 2011 richtig, so lange wie möglich als Verbandsgemeinde bestehen bleiben zu wollen. Die 7 Jahre seit 2010 waren gute Jahre für die Verbandsgemeinde, in denen noch viel erreicht und auf den Weg gebracht werden konnte.

 

Einige Ausführungen zur Historie:

Seit Bekanntwerden der akuten Fusionsverpflichtung der VG Rheinböllen durch das Gespräch im Innenministerium vom September 2016 fanden eine Vielzahl von Aktivitäten statt. Ziel der Gespräche war es mit allen 3 Nachbarverbandsgemeinden Simmern, Stromberg und St. Goar-Oberwesel die bestehenden Möglichkeiten auszuloten. Die Frage war, in welcher Konstellation die Interessen der Verbandsgemeinde Rheinböllen und ihrer Menschen, der Stadt und der Ortsgemeinden am besten gewahrt werden und welche Lösung den zukünftigen Partnern in einer neuen Verbandsgemeinde langfristig die Gewähr einer wirtschaftlichen, kulturellen, strukturellen und gesellschaftlich gesunden Basis für eine gute gemeinsame Zukunft bietet. Um die Grundlagen für eine sachliche und zielorientierte Diskussion zu schaffen wurden zunächst Fakten zusammengetragen und allen Beteiligten zur Verfügung gestellt. In einer großen Informationsveranstaltung und in entsprechenden Veröffentlichungen wurde die Bevölkerung über diese Fakten informiert. Begleitend dazu gab es Gesprächsrunden in denen die Sachlagen eingehend erörtert wurden. Alle Gespräche fanden in einer sehr sachlichen und lösungsorientierten Weise statt.

 

  • Beschlüsse des VG-rates vom 4.5.2017

a) abgestimmte Positionen zu Kernthemen mit allen 3 möglichen Partnern ermitteln

b) eine Bürgerbefragung zusammen mit der Bundestagswahl 24.9. durchführen

 

  • Mit Datum vom 8.5.2017 informierte ich Staatssekretär Kern vom Innenministerium über die Beschlusslage

 

  • Mit Datum vom 15.6.17 erhielt ich von Staatssekretär Kern ein Antwortschreiben mit der eindeutigen Aufforderung, vorrangig die Optionen innerhalb des Kreises weiterzuverfolgen. Damit war Stromberg faktisch außen vor.

 

  • Danach folgte eine einvernehmliche Absprache mit der Verbandsgemeinde Stromberg, weitere Gespräche zunächst ruhen zu lassen. Stromberg führte zwischenzeitlich Gespräche mit der VG Rhein-Nahe, die aber letztlich nicht erfolgreich waren. Eine Bürgerbefragung von Stromberg zu einem gewünschten Fusionspartner über das Amtsblatt ergab einen Rücklauf von 7,39 %. Von 568 abgegebenen Stimmen sprachen sich 108 für Langenlonsheim, 154 für Rheinböllen, 230 für Rhein-Nahe und 76 für Rüdesheim aus. Neuere Beschlüsse oder Erkenntnisse sind nicht bekannt.

 

  • Mit Datum vom 29.5.2017 erhielt ich ein weiteres Schreiben von Staatssekretär Kern mit der Aussage, dass die vorgesehene Vorgehensweise lt. Beschluss vom 4.5.2017 und die Bürgerbefragung am 24.9.2017 die Zustimmung des Ministeriums findet.

 

  • In der Folge wurden Positionspapiere der VG Rheinböllen als Diskussionsgrundlage erarbeitet und nach Abstimmung mit den Gremien den Nachbarverbandsgemeinden Simmern und St. Goar-Oberwesel zugeleitet.

 

  • Am 12.6.17 fand ein Abstimmungsgespräch mit dem Ältestenrat der VG Simmern statt. Zuvor hatte sich der VG-rat Simmern in einer Sitzung vom 8.6.2017 mit dem Papier beschäftigt und die eigenen Positionen formuliert. Bei dem Gespräch wurden alle Punkte angesprochen und weitgehender Konsens gefunden. Ein gemeinsames Positionspapier wurde erstellt.

 

  • Mit dem Ältestenrat der VG St. Goar-Oberwesel fand am 13.6.2017 ein Abstimmungsgespräch statt. Darin wurden zunächst grundsätzliche Dinge angesprochen. Zu unserem Positionspapier konnte seitens der Oberweseler Gesprächspartner noch keine Aussage getroffen werden, weil die Gremien sich damit noch nicht befasst hatten. Nach der Ratssitzung des VG-rates St.Goar-Oberwesel vom 29.6.2017 legte Oberwesel ein eigenes Positionspapier vor, in dem aber überwiegend spezifische Themen der VG Oberwesel benannt sind. Oberwesel bevorzugt den Verwaltungssitz in Oberwesel. Außerdem beschloss der VG-Rat St. Goar-Oberwesel, Gespräche mit der VG Emmelshausen und der verbandsfreien Stadt Boppard zu führen. Ergebnisse über den Verlauf der Gespräche sind außer den verschiedenen Presseberichten nicht bekannt.

 

Wie sind diese Entwicklungen zu gewichten?

 

  • Mit der VG Stromberg ist derzeit ein Ruhen der Gespräche vereinbart. Angesichts der eindeutigen Aussage des Innenministeriums eine kreisinterne Lösung zu favorisieren, ist eine kreisübergreifende Fusion mit Stromberg unrealistisch. Weitere Aktivitäten in dieser Richtung würden also wenig Sinn machen. Daher wird empfohlen, diese Option schon aus rechtlichen Gründen nicht weiter zu verfolgen.

 

  • Mit der VG St. Goar-Oberwesel fanden im Vorfeld konstruktive Kontakte statt. Wir legten für das Gespräch vom 13.6.2017 genau wie mit der VG Simmern in einem Positionspapier unsere Vorstellungen dar. Das Papier sollte kein Dogma sein, sondern als Diskussionsgrundlage für weitere Gespräche dienen. Zum zukünftigen Verwaltungssitz für den Fall einer Fusion bestehen unter beiden Verbandgemeinden unterschiedliche Auffassungen. Während nach unserer Vorstellung der Verwaltungssitz in Rheinböllen sein sollte, wird von der VG St. Goar-Oberwesel ein Sitz Oberwesel reklamiert. Ein Konsens in dieser Frage ist derzeit nicht erkennbar, ein abgestimmtes gemeinsames Positionspapier nicht möglich. Der Verbandsgemeinderat Oberwesel beschloss am 29.6.2017 stattdessen - und das war sein gutes Recht - Fusionsverhandlungen mit der VG Emmelshausen und der Stadt Boppard aufzunehmen. Erste Kontakte fanden statt und laut Pressemitteilungen gab es auch schon, zumindest mit Emmelshausen, hoffnungsvolle Ansätze. Weiter war aus Presseartikeln zu entnehmen, dass sich die Stadt St. Goar und auch weitere Gemeinden der VG St. Goar-Oberwesel eindeutig in Richtung Emmelshausen entschieden hätten. Das bedeutet aber für uns, dass eine klare Positionierung von St. Goar-Oberwesel in Richtung Rheinböllen derzeit mehr als unwahrscheinlich ist und ein weiteres Abwarten nicht zielführend sein kann.

 

Angesichts des relativ engen Zeitkorridors bis zum 1.7.2019 sollte zeitnah entschieden werden, um mit dem zukünftigen Partner die konkreten Verhandlungen über weitere Details zu führen und den Fusionsprozess in Gang zu bringen. Daher sollte auch diese Option nicht weiter verfolgt werden.

 

  • Mit der VG Simmern sind die Konsultationen am Weitesten gediehen. Hier gibt es einen umfassenden Konsens und ein gemeinsames abgestimmtes Positionspapier zu den wichtigen Kernthemen, das als Grundlage für weitere tiefergehende Gespräche dienen kann. In einem Fusionsvertrag wären - in Abstimmung mit dem Innenministerium - weitere Details zu regeln, insbesondere zu Fördermöglichkeiten, zu Fragen des landesplanerischen Status von Rheinböllen, der Bereitstellung von Serviceleistungen und der Nutzung der Verwaltungsräume in Rheinböllen. Auch das von dem beauftragten externen Mediator Karl-Heinz Schoon erstellte Fusionshandbuch für die VG Rheinböllen sollte Eingang in die Gespräche finden. Die Basis des weiteren Handelns muss eine gleichberechtigte Partnerschaft sein, die den Interessen beider fusionierender Verbandgemeinden gerecht wird und die gleichberechtigte Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Dies wird mit Simmern möglich sein. Entsprechende Signale aus Simmern liegen vor. Deshalb wird empfohlen, die Fusion mit der Verbandsgemeinde Simmern anzustreben.

 

  • Durch die Tatsache, dass mit Blick auf das vorher gesagte nur noch eine realistische Option für eine freiwillige Fusion besteht, ist auch nach meinem Dafürhalten die Basis für eine Bürgerbefragung, wie in der Sitzung vom 4.5.2017 beschlossen, entfallen. Bei dem Ratsbeschluss vom 4.5.2017 ging man einhellig davon aus, dass als echte Alternativen die mögliche Fusion mit Simmern, St. Goar-Oberwesel oder Stromberg zur Entscheidung ansteht. Diese Basis der damaligen Beschlussfassung ist jetzt nicht mehr gegeben. Die Alternativen stehen faktisch nicht mehr zur Verfügung. Eine Befragung, die sich auf die Frage beschränkt, ob mit Simmern fusioniert werden soll oder nicht, macht letztlich keinen Sinn. Wenn man den Fusionsprozess aktiv mitgestalten will, geht dies nur als freiwillige Gebietsänderung, die Alternative dazu wäre eine vom Land verfügte Zwangsfusion. Daher die Empfehlung, mangels Alternativen auf die beschlossene Bürgerbefragung zu verzichten.

 

Das gemeinsame Positionspapier mit der VG Simmern sollte zusätzlich zu der schon erfolgten Veröffentlichung auf der Homepage der VG Rheinböllen auch in den Soonwaldnachrichten veröffentlicht werden.

 

  • Die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern als gesetzliche Vertreter ihrer Körperschaften sollten nach den kommenden Verhandlungen den Entwurf eines abgestimmten Fusionsvertrages vorlegen. Ein Lenkungsausschuss, der sich aus den bisherigen Verhandlungsführern Bürgermeister, Beigeordnete, Fraktionssprecher und Büroleiter beider Verbandsgemeinden zusammensetzen könnte, sollte zuvor die Verhandlungen koordinieren und einen abgestimmten Fusionsvertrag erarbeiten. Als Rahmen sollte das gemeinsam vorgelegte Positionspapier dienen. Die Bürgermeister der Gemeinden/Städte sind angemessen zu beteiligen und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen sollten über die Personalräte eingebunden sein. Die jeweiligen Fachebenen beider Verwaltungen sollten zu Detailfragen gemeinsam Vorschläge erarbeiten und dem Lenkungsausschuss vorlegen. Nach Abstimmung mit dem Land sollten sich dann die endgültigen Fusionsbeschlüsse nach § 3 Abs. 2 des KomVwRGrG durch die Verbandsgemeinderäte und die Stadt-/Ortsgemeinderäte anschließen.

 

  • Die Zeit bis zum 1.7.2019 ist knapp bemessen, um das Mammutprojekt einer Fusion zu stemmen. Ein breiter Konsens des Rates und auch der Stadt-/Ortsbürgermeister/innen wäre ein starkes Signal für den weiteren Fusionsprozess.

 

  • Abschließend möchte ich neben allen Bedenken und Unwägbarkeiten einer solchen Fusion an alle appellieren, in dem kommenden Fusionsprozess auch die Chancen zu sehen, die in einer solchen Veränderung stecken. Es gibt keine Angliederung der Verbandsgemeinde Rheinböllen, beide Verbandsgemeinden, Simmern und Rheinböllen, in ihrer jetzigen Konstellation werden aufgelöst und es wird eine neue große Verbandsgemeinde entstehen. Die Vorzeichen sind gut, beide Verbandsgemeinden sind stark und können sich auf Augenhöhe begegnen. Machen wir gemeinsam das Beste daraus.“

 

Anschließend nahmen die Sprecher der im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen Stellung und formulierten ihre Einschätzung der jetzigen Situation. Im Ergebnis signalisierten alle Fraktionen ihr Einverständnis zu den eingangs genannten Beschlussformulierungen. Auch die Stadt-/Ortsbürgermeister/innen tragen diese Entscheidungen mit. Es wird nun in der nächsten Zeit daran gehen, die Details miteinander zu besprechen und den Entwurf eines gemeinsamen Fusionsvertrages den Gremien beider Verbandsgemeinden zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

 

Rheinböllen, 04.09.2017

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

 

 

[Positionspapier Rheinböllen mit Simmern]

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert:
Foto: Der Bürgermeister informiert:

Sachstandsbericht Kommunalreform

(22.08.2017)

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Rheinböllen,

 

ich möchte Sie gerne nachstehend über den aktuellen Stand der Bemühungen um eine freiwillige Fusion informieren.

Anfang August hatte die Verbandsgemeinde Rheinböllen einen externen Mediator mit viel Erfahrung auf dem Gebiet von Fusionen beauftragt, ergänzend zu den bisher erhobenen Daten und Fakten mit der Sicht von außen her die Interessen der haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der Verbandsgemeinde zu erkennen und zu dokumentieren. Die beauftragte Person ist ausgebildeter Mediator und war selbst Bürgermeister einer Verbandsgemeinde, die erfolgreich an einer Dreierfusion beteiligt war. Ziel war es eine gemeinsame Grundlage für die anstehenden Verhandlungen zu haben sowie die Aspekte zu kennen, die es bei der Umsetzung der Fusion zu berücksichtigen gilt. Gesprächspartner waren z.B. Bürgermeister, Beigeordnete und Fraktionssprecher, Stadt- und Ortsbürgermeister/innen, Fachbereichsleitungen, Personalrat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, der Werke, der Kindertagesstätten, des Freizeitbades sowie die Führungskräfte der Feuerwehr.

Die Ergebnisse dieser Mediation werden ebenso wie die bisher schon herausgearbeiteten Positionen in die Verhandlungen zum Abschluss eines Fusionsvertrages einfließen.

In der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 31.8.2017 wird voraussichtlich eine klare Positionierung des Rates dahingehend erfolgen, mit welchem Partner die Verbandsgemeinde Rheinböllen eine Fusion anstrebt. In Abhängigkeit von dieser Entscheidung wird auch darüber zu befinden sein, ob es noch mehrere Optionen für eine Bürgerbefragung gibt, oder ob es mangels dieser Optionen überhaupt noch Sinn macht, eine Befragung durchzuführen.

Über die Ergebnisse der Sitzung werde ich entsprechend berichten.

 

Mit besten Grüßen

Arno Imig

Bürgermeister

Vortour der Hoffnung war ein voller Erfolg

(04.08.2017)

Nachdem zuletzt 2011 die Vortour der Hoffnung in Rheinböllen Station gemacht hatte, stand in diesem Jahr bei der Tour am 31.7. Rheinböllen wieder als erster Haltepunkt auf dem Programm. Pünktlich um 8.00 Uhr war der Tross in Bingen gestartet und schon gegen 8.30 Uhr war auf dem Marktplatz in Rheinböllen reges Leben zu verzeichnen. Prominente wie Heike Boomgarden aus Erbach und der Stadionsprecher von Mainz 05, Klaus Hafner, stimmten die Gäste auf dem Marktplatz schon einmal ein und pünktlich gegen 9.15 Uhr trafen dann die rund 160 Teilnehmer der Benefizradtour „Vortour der Hoffnung“ in Rheinböllen ein.

Sichtlich überrascht und erfreut zeigten sich die Teilnehmer von der großen Resonanz beim Eintreffen auf dem Marktplatz. Es war schließlich die erste Station an einem Montagmorgen zu früher Stunde. Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür und VG-Bürgermeister Arno Imig hießen dann die 160 Radfahrer mit etwa 20 Begleitpersonen sowie die zahlreich erschienenen Gäste herzlich willkommen. Viele Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde waren gekommen, um die Teilnehmer zu begrüßen. Unter den Radfahrern befanden sich neben vielen anderen Prominenten aus Sport, Politik, Showbusiness und Wirtschaft auch wieder die Rheinböllener „Kümmerer“ Hans-Josef Bracht, Hans-Werner Hawig und Dieter Saueressig, die sich im Vorfeld schon lange, zusammen mit Stadt und Verbandsgemeinde, um die Organisation und Spendenaquisition gekümmert hatten.

Die Kindertagesstätte Villa Kunterbunt aus Rheinböllen war mit rd. 30 Kindern und Erzieherinnen ebenfalls gekommen und sangen zur großen Freude aller zwei eingeübte Lieder. In einem bunten Programm wurden der Schirmherrin der Tour, Petra Behle, und vielen weiteren Prominenten eine Vielzahl von Spendenschecks u.a. aus diversen Aktionen in Höhe von zusammen rd. 50.000 Euro für den Kampf gegen Krebs und Leukämie bei Kindern und Jugendlichen übergeben. Die Hunsrück-Kümmerer übergaben allein aus verschiedenen Aktionen einen Spendenscheck von über 21.000 Euro. Chris Bennet war wieder für den musikalischen Part zuständig und auf dem Marktplatz gab es Laola-Wellen, Polonaise und Tanz. Die Stimmung war ausgezeichnet. Mit etwa 30 Minuten Verspätung setzte sich der Tross dann gegen 10.35 Uhr wieder in Richtung Wiebelsheim zum nächsten Stopp in Bewegung.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender für ihre großzügige Unterstützung. Die Spenden werden zu 100 % dem guten Zweck zugeführt und unmittelbar in unsere Region fließen. Dank auch im Namen von Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür und den Rheinböllener Kümmerern an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung mitgewirkt und die gute Sache so tatkräftig unterstützt haben. Es war wieder ein besonderer Ausdruck von Hilfsbereitschaft und Solidarität unserer Bürgerinnen und Bürger, unserer Firmen, Banken, Vereine und anderen Institutionen mit den kranken Kindern.

Wir wünschen der Vortour der Hoffnung weiterhin viel Erfolg und Ausdauer für die gute Sache. Die Verbandsgemeindekasse Rheinböllen nimmt auch weiterhin Spenden für die Vortour der Hoffnung entgegen, die dann an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden.

 

Rheinböllen 1.8.2017               

 

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Vortour der Hoffnung war ein voller Erfolg
Foto: Vortour der Hoffnung war ein voller Erfolg

Rückblick über die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen in der Zeit vom 03. bis 07. Juli 2017

(03.08.2017)

Die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen fand auch in diesem Jahr wie gewohnt auf dem Grillplatz „auf der Eich“ in Rheinböllen statt. Vom 03. bis 07. Juli trafen sich in diesem Jahr 97 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren zum gemeinsamen Spiel und zahlreichen Aktivitäten im Wald und in der Umgebung.

Am Montag wurde zunächst einmal der Wald erkundet. Alle Kinder hatten genügend Zeit ihre „Wohnungen auf Zeit“ zu bauen. Eifrig betrieben die einzelnen Lager gegenseitigen Handel. Gebastelte Kunstwerke aus Naturmaterialien wechselten die Besitzer. Als Zahlungsmittel dienten wieder einmal die altbewährten Tannenzapfen.

Auch dieses Jahr wurden viele verschiedene Bastelangebote angeboten die von den Kindern gerne in Anspruch genommen wurden. Frau Ochs vom Atelier Rödiger in Rheinböllen stand uns in diesem Jahr den ganzen Dienstag zur Seite und tauchte zusammen mit den Kindern in Welt der Encaustic ein. Dies ist eine Altäqyptische Wachsmalkunst und jedes der gemalten Bilder wurde zum Kunstwerk! Außerdem konnten die Kinder wieder gemeinsam mit zahlreichen Betreuerinnen unter anderem Kunstwerke aus Gips und Kerzen selbst herstellen. Den Bastelhelferinnen einen ganz besonderen Dank für die Zeit und Geduld.

 

Am Dienstag startete das Programm mit dem Besuch im Schwimmbad, wie bereits auch in den Jahren zuvor konnten wir uns auch bei der diesjährigen Kinderferienaktion auf die Unterstützung der CDU/Jungen Union Rheinböllen verlassen. Dieses Jahr ging es am Dienstagmorgen mit einer Gruppe von 20 Kindern ins Freizeitbad in Rheinböllen. Andreas Klein (Mitglied der CDU/JU Rheinböllen), sowie die Betreuer Tristan Boder und Christina Pütz gingen zum FZB Rheinböllen wo das „kühle Nass“ bereits wartete. Den ganzen Tag wurde getaucht, gerutscht, geschwommen,….und alle hatten viel Spaß!

Der Besuch des Freizeitbades ist immer wieder eine gerne angenommene Aktion während der Ferienwoche.

 

Für ca. 20 Kinder ging es am Dienstagnachmittag nach Benzweiler in Mensebachs’s Country Garden.

Die Kinder lernten die Welt der verschiedensten Kräuter kennen und lieben. Von der Fam. Mensebach selbstgemachte Leckereien aus frischen Kräuter vom Garten, über selbstgebastelte Duftsäckchen, kam der Spaß durch Spiele auch nicht zu kurz. Die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Kräutern haben das Projekt zu einem sinnlichen Erlebnis gemacht.

 

Gleichzeitig durften ca. 30 Kinder die Freiwilligen Feuerwehr in Rheinböllen besuchen. Sandy Mischlich und Daniel Willuweit erklärten den Kindern ausführlich die Ausstattung der Feuerwehrautos, sowie die Gerätschaften, die im Notfall zum Einsatz kommen. Nachdem die Feuerwehrautos unter die Lupe genommen wurden, durften die Kinder sich beim Schlauchweitwurf, als auch beim Figuren umspritzen mit dem Feuerwehrschlauch als kleine Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen beweisen. Highlight der Kinder war es, als sie im Feuerwehrauto mit Blaulicht und Martinshorn zurück auf die Eich gebracht wurden.

 

Am Mittwochmorgen besuchte eine Gruppe den Globus in Simmern. Hierbei konnten die Kinder einen Blick in viele Bereiche des Großunternehmens werfen. So wurden sie zum Beispiel durch die Globus-Bäckerei, wo sie ihr eigenes Brötchen backen durften, sowie durch die Metzgerei geführt, um ihnen die einzelnen Produktionsschritte zu erklären.

 

Ca. 20 Kinder konnten sich unter der Leitung von Herrn Markus Hering an der Kampfsportart „Ving Tsun“ probieren. Hierbei handelt es sich um einen Kung Fu Stil, der die Gesundheit fördert und eine effektive Selbstverteidigung ermöglicht.

 

Am Mittwoch konnten zudem mehrere Gruppen einen „Blick hinter die Kulissen“ des Burger Kings in Rheinböllen werfen. Herr Hellmann begrüßte insgesamt 40 Kinder aufgeteilt in vier Gruppen und zeigte ihnen wie Burger und Co. hergestellt werden. Währenddessen lernten die Kinder vom Kühlhaus, über das Lagerhaus bis hin zur Küche den Weg kennen, den ein Burger hinter sich hat, bis er fertig auf unserem Tablett liegt. Das Highlight war auch dieses Jahr sicherlich wieder die „Kochstunde“. Hierbei durfte jedes Kind seinen Burger belegen und im Anschluss die eigene Kreation probieren, bevor es am Nachmittag wieder zurück zur Eich ging.

 

Dank des Schützenvereins Argenthal und Herrn Hans-Dieter Maurer konnten ca. 12 Kinder aufgeteilt in zwei Gruppen ihr Können beim Bogenschießen unter Beweis stellen. Beim Schießen auf die Zielscheiben hatten alle Kinder nach kurzer Zeit den Dreh raus.

 

Am Donnerstagmorgen durften 13 begeisterte Pferdefreunde die Reitanlage in Erbach besuchen. Die Kinder haben hier viel über die Haltung der Pferde erfahren und konnten die Pferde putzen und satteln. Danach durften die Kinder sogar abwechselnd auf den großen Pferden reiten.

 

Am gleichen Tag stand noch was Besonderes auf dem Programm. Es ging nach Seibersbach zum Lama Trekking. 15 Kinder begrüßten die Lamas und Alpakas und bekamen von den Mitarbeiterinnen im Lamainformationshaus eine kurze Einführung zu den Tieren. Bevor es los ging durften die Kinder ihre Lamas aussuchen mit denen sich alle gemeinsam durch Wald und Feldwege begaben. Auf dem Rundweg hielten alle Kinder stolz die Halfter der Tiere und hatten großen Spaß. Die Verabschiedung fiel allen Kindern schwer, aber ein kleines Andenken mit einem kleinen Fellpräsent lässt sie an einen schönen Tag erinnern.

 

Gleichzeitig besuchten wir den Imker Classen aus Dichtelbach und seine Bienen. Die Eheleute Monja und Friedhelm Classen begrüßten 16 Kinder in Ihrem Garten und gaben einen kleinen Einblick in die faszinierende Welt der Bienen.

Am Anfang gab uns Herr Classen einige Informationen zu Bienen und zeigte allen Kindern die Warben. Viele Kinder waren sehr interessiert und stellten auch einige Fragen an Herr Classen. Zur Freude aller, gab es anschließend frischen Honig zum Probieren und jeder durfte ein kleines Glas Honig mit nach Hause nehmen.

 

 

Am Freitag fand dann der Höhepunkt der diesjährigen Kinderferienaktion 2017 statt. Es ging mit 2 Bussen und ca. 90 Kindern in den Tolli-Park nach Mayen. Dank des tollen Wetters konnten der Indoor- und der Outdoorbereich mit über 40 Attraktionen benutzt werden. Wir hatten einen Wasserspielplatz, Water-Walker, Bungee Trampoline, Seilbahn, Go-Kartbahn, 360° Loopster, Puppentheater und viel mehr. Nachdem die ersten Attraktionen in Angriff genommen wurden, stellte sich auch allmählich der Hunger ein. Zur Mittagszeit gab es Würstchen vom Grill, an unserer im Park gemieteten Grillhütte. Erschöpft, allerdings auch mehr als glücklich machten wir uns um 16.00 Uhr zurück zu den Bussen. In Rheinböllen angekommen waren alle ausgetobt und zufrieden als sie von den Eltern in Empfang genommen wurden.

Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue, so vielen Kinder die Möglichkeit zu geben, „Ferien zu Haus’“ zu verbringen und freuen uns bereits jetzt, das ein oder andere Gesicht vielleicht auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

 

Besonderen Dank möchten wir auch dem DRK Ortsverband Rheinböllen sagen, die uns während der Woche unterstützten und bei allen, zum Glück nur kleine Verletzungen bzw. Stichen, direkt zur Hilfe waren.

 

Ganz herzlich möchten wir an dieser Stelle allen nachfolgend genannten Personen und Firmen ein großes „DANKESCHÖN“ aussprechen, die unsere diesjährige Kinderferienaktion mit Sachspenden oder auch durch ihre persönliche Mithilfe während der Aktionswoche unterstützt haben. Dank Ihrer Hilfe konnten wir 97 Kindern der Verbandsgemeinde Rheinböllen wieder einmal eine abwechslungsreiche und erlebnisvolle Woche bieten.

 

Unser Dank geht an die Betreuer:

Sina-Kathrin Bengard, Stephan Müller, Hans-Dieter Maurer, Gerlinde Maurer, Christian Praß, Marion Becker, Rabea Boder, Louisa Neuheuser (alle aus Argenthal),

Wulf-Hagen Lorenz, Christa Ochs, Martina Jugovic, Tatjana Isinger (alle aus Rheinböllen),

Carmen Müller, Sandra Stenner (alle aus Schnorbach)

Tristan Boder, Ursula Sonnet (alle aus Dichtelbach)

Melanie Dämgen, Yvonne Lilienthal, Dominika Madzia (alle aus Ellern)

Christina Pütz (aus Riesweiler)

Christa Schall, Michelle Rheingantz (alle aus Simmern)

Heike Stahl, Beatrix Muders (alle aus Niederburg)

 

 

Außerdem möchten wir uns bei folgenden Unternehmen und Vereinen ganz herzlich bedanken:

 

Fa. Juwi Wind GmbH (aus Wörrstadt) ,

innogy SE Grid & Infrastructure (aus Idar-Oberstein),

Raiffeisen Hunsrück (aus Lingerhahn),

Bäckerei Dhein, Schützenverein Argenthal, Busunternehmen Hermani (aus Argenthal),

Karl Ludwig Kasper, Familie Mensebach (aus Benzweiler),

Familie Classen (Dichtelbach),

Kays Dorfkneipe (aus Mörschbach),

Volksbank Rheinböllen, Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, Stadt Rheinböllen, Bauhof Rheinböllen, Bäckerei Jung, Bäckerei Steigerwald, NORMA, Freiwillige Feuerwehr Rheinböllen, Burger King, Autohof Elbert, Metzgerei Kurz, Metzgerei Zinnecker & Schmidt, Fa. Wetzlar, Anja Karo (Reitverein Rheinböllen), Markus Hering (Ving Tsun), Junge Union/CDU Rheinböllen (alle aus Rheinböllen),

Hunsrück Lamas „Villa Autland“, (aus Seibersbach),

Globus (Simmern)

 

Wie in jedem Jahr waren die Freude und der Spaß, den sowohl die Kinder als auch die fleißigen Helfer und Helferinnen hatten, unbeschreiblich. Wir hoffen, dass sich auch im nächsten Jahr wieder genügend Helfer und Helferinnen finden werden, die bereit sind, gemeinsam mit den Organisatoren eine so schöne und abwechslungsreiche Woche für die Kinder durchzuführen.

 

Weitere Bilder der Kinderferienaktion können Sie unter www.rheinboellen.de anschauen bzw. herunterladen.

 

VIELEN DANK!

 

Foto zur Meldung: Rückblick über die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen in der Zeit vom 03. bis 07. Juli 2017
Foto: Rückblick über die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen in der Zeit vom 03. bis 07. Juli 2017

Brunnenbohrung im Gemeindewald Ellern

(02.08.2017)

Die Bohrung der Verbandsgemeindewerke Rheinböllen im Gemeindewald Ellern ist schon weit fortgeschritten. Mit dieser Bohrung erhoffen sich die Werke die Erschließung weiterer Wasservorkommen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung.

Die Bohrung erfolgte unmittelbar neben dem jetzigen Brunnen in Distrikt 17 des Gemeindewaldes Ellern, dessen Ergiebigkeit in den letzten Jahren immer mehr nachgelassen hat. War der bisherige Brunnen 22 m tief, so wird jetzt auf eine Tiefe von 100 m gebohrt. Neben Lehm, Sand und Tonschiefer wurden auf einer Bohrtiefe von 36 m, 45 m, 61 m und 72 m Kluftquarzzonen angetroffen, die entsprechende Wasservorkommen erwarten lassen. Endgültige Klarheit über die Ergiebigkeit der Bohrung werden allerdings erst die Pumptests bringen, die Anfang August durchgeführt werden.

Der Werkausschuss der Verbandsgemeindewerke besichtigte am 26.7. die Bohrstelle und lies sich von dem beauftragten Diplomgeologen Achim Justen vom Ingenieurbüro Wasser und Boden über den Stand der Bohrarbeiten informieren.

 

 

 

Foto zur Meldung: Brunnenbohrung im Gemeindewald Ellern
Foto: Brunnenbohrung im Gemeindewald Ellern

FlixBus-Haltestelle in Rheinböllen auf dem Autohof Elbert

(25.07.2017)

Ab diesem Jahr hält der FlixBus auch in Rheinböllen.

Fernbusverbindungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit.  Ab Rheinböllen geht es nach Dortmund, Bonn, Köln, Paderborn, Hannover, Hamburg, Kaiserslautern, Homburg, Saarbrücken und Alzey. Die Fahrpreise liegen je nach Strecke zwischen 5 und 19 Euro. Mit Umstieg ist auch beispielsweise für 26,90 Euro eine Verbindung von Rheinböllen nach Amsterdam möglich.

FlixBus bietet Fernbuslinien in Deutschland und angrenzenden Ländern an und stellt somit eine umweltfreundliche und kostengünstige Anreisemöglichkeit nach Rheinböllen dar.

Weitere Informationen und Fahrpläne finden Sie unter:

https://www.flixbus.de/fernbus/rheinboellen

Foto zur Meldung: FlixBus-Haltestelle in Rheinböllen auf dem Autohof Elbert
Foto: FlixBus-Haltestelle in Rheinböllen auf dem Autohof Elbert

Neue Wanderkarte für den Ausoniusweg

(20.07.2017)

Gesamte Strecke übersichtlich auf einen Blick

Für den Ausoniusweg durch den Hunsrück von Trier nach Bingen, auf dem seit 2013 auch die Trasse des Hunsrücker Jakobs-Pilgerweges verläuft, ist nun erstmals mit einer Auflage von 3000 Exemplaren kreisübergreifend eine Wandertourenkarte erschienen. Sie zeigt im Maßstab von 1:50 0000 die gesamte Strecke inklusiv der Moselroute nach Neumangen-Drohn.

Angelegt wurde der Wanderweg auf der mehr als 2000 Jahre alten Fernstraße der Römer in den 80er-Jahren. Vom 18. bis zum 21. Juli 1990 fand die erste zusammenhängende Wanderung von Bingen nach Trier statt. Damals hatte sich eine Pioniergruppe von Wanderern und Geschichtsinteressierten unter der Leitung von Hans Dunger auf den Weg gemacht, die Strecke von 123,5 Kilometern zu erkunden.

Bisher gab es keine zusammenhängende Karte für den Weg. Wanderer und Pilger mussten bis zu zehn Karten konsultieren, um einen umfassenden Überblick zu bekommen.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage bei den Tourist-Informationen, vor allem von Pilgern, wurde nach einer kompakten Lösung gesucht, die mit der Wandertourenkarte im praktischen Leporelloformat nun gefunden wurde. Initiiert wurde die Aktion von den Tourismusbüros Kirchberg und Simmern, die gemeinsam mit den Tourist-Informationen der anliegenden Kommunen Bingen, Morbach, Rheinböllen, Rhaunen, Bernkastel-Kues, Thalfang, Hermeskeil, Römische Weinstraße Schweich, Ruwer, Rhein-Nahe Touristik Bacharach sowie Trier Tourismus und Marketing die neue Wanderkarte erstellen ließen.

Die Nachfrage zeigt, dass vor allem Pilger, aber auch immer wieder Wanderer den Wunsch haben, sich ohne große technische Ausrüstung auf den Weg zu machen, all denen kommt die neue Wandertourenkarte im kompakten Taschenformat sehr entgegen. Die Karte ist wetter- und reißfest und GPS-genau.

Neben dem Wegeverlauf und einem Streckenprofil beinhaltet sie Stadtpläne, zahlreiche Infos zu Nützlichem und Sehenswertem unterwegs, die Highlights der Tour werden beschrieben, es gibt ein Übernachtungsverzeichnis und Tipps zu Einkehrstopps. gw

Die Wandertourenkarte ist ab sofort zu einem Preis von 7,99 Euro in allen Tourismusbüros und im Buchhandel ISBN 978-3-99044-254-8 erhältlich.

Foto zur Meldung: Neue Wanderkarte für den Ausoniusweg
Foto: Neue Wanderkarte für den Ausoniusweg

Bärbel Blank in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

(06.07.2017)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde am 06.07.2017 Frau Bärbel Blank aus der Kindertagesstätte „Arche Noah“ in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Bärbel Blank hat fast 27 Jahre in der „Arche Noah“ als pädagogische Mitarbeiterin gearbeitet.

Die Kinder ihrer „Pinguingruppe“ hatten ein Lied mit Blumenübergabe vorbereitet und die Kolleginnen verabschiedeten Frau Blank mit einem ebenso eigens gedichteten Lied.

In Vertretung von Bürgermeister Arno Imig sprach der erste Beigeordnete Rudolf Römer Frau Blank seine große Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Der  Leiter der „Arche Noah“, Klaus Michel, hob das hohe Maß an Engagement und Teamfähigkeit von Frau Blank hervor. Auch der Elternausschuss und die Eltern der „Pinguingruppe“ bedankten sich mit einem Blumengruß.

Im Anschluss lud Frau Blank alle noch zu einem kleinen Umtrunk.

Allen Beteiligten war die Rührung anzusehen, gleichzeitig freuten sich alle, eine so gute Kollegin gehabt zu haben.

 

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Foto: Bärbel Blank in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

FFw Kisselbach wählt neuen Wehrführer

(03.07.2017)

Nachdem Franz-Josef Liesenfeld aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Kisselbach nach 15-jähriger Amtszeit niederlegte, stimmten die Aktiven der Kisselbacher Wehr einstimmig für Brandmeister André Korbion als seinen Nachfolger und Oberbrandmeister Christian Galle als dessen Stellvertreter.

Als stellvertretender Wehrführer konnte André Korbion die letzten zwei Jahre entsprechende Erfahrungen sammeln. Sowohl André Korbion als auch Christian Galle haben beide die erforderlichen Lehrgänge und können sofort entsprechend eingesetzt werden.

In feierlichem Rahmen überreichte Bürgermeister Arno Imig gemeinsam mit Wehrleiter Volker Aßmann im Neubau des Feuerwehrgerätehauses die Ernennungsurkunden an die neue Führungsspitze. Gleichzeitig dankte er Franz-Josef Liesenfeld für seinen vorbildlichen und unermüdlichen Einsatz für die Feuerwehr Kisselbach - gerade auch im Hinblick auf den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und bei der Beschaffung des neuen Löschfahrzeuges (MLF).

 

Wir wünschen André Korbion und Christian Galle eine gute Führungshand und viel Spaß in der neuen Position. Franz-Josef Liesenfeld gebührt für seinen langjährigen Einsatz ein großes DANKEschön und alles Gute für die Zukunft.

 

 

Foto zur Meldung: FFw Kisselbach wählt neuen Wehrführer
Foto: vlnr.: Bürgermeister Arno Imig, Wehrführer André Korbion, Franz-Josef Liesenfeld, stellvertr. Wehrführer Christian Galle, Ortsbürgermeister Heinz Ludwig Kub und Wehrleiter Volker Aßmann

Aktueller Stand zur Kommunalreform

(08.06.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

zum Stand der Kommunalreform möchte ich Sie gerne über den neuesten Stand informieren:

der Verbandsgemeinderat traf in seiner Sitzung am 4.5.2017 folgende Entscheidungen:

  1. Der Verbandsgemeinderat beschließt, die vorliegenden Gesprächsangebote der Nachbarverbandsgemeinden St. Goar/Oberwesel, Simmern und ggf. auch Stromberg anzunehmen mit dem Ziel, konkrete Aussagen zu wichtigen Kernthemen treffen zu können, die Eingang einen späteren Vertrag über die freiwillige Fusion finden würden. Solche Kernthemen sind u.a. gemeinsame Entwicklungspotentiale, Verwaltungssitz und organisatorische Regelungen, EDV, Kindertagesstätten, Schulen, Flächennutzungsplanung, Feuerwehren, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Tourismus, Schwimmbäder, Verschuldung.
  2. Der Verbandsgemeinderat beschließt, nach Vorliegen belastbarer Aussagen zu den unter Punkt 1 beschlossenen Kernthemen diese Ergebnisse zu veröffentlichen und eine Bürgerbefragung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen durchzuführen. Gefragt werden soll, mit welcher Nachbarverbandsgemeinde die Verbandsgemeinde Rheinböllen eine freiwillige Fusion eingehen sollte. Dabei werden alle 3 Optionen (Simmern, St. Goar-Oberwesel, Stromberg) zur Entscheidung angeboten, wobei aber nur eine Alternative angekreuzt werden darf. Um eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen, würde sich die Befragung zusammen mit der Bundestagswahl am 24.9.2017 anbieten. Teilnehmen können alle für die Kommunalwahlen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Die Verbandsgemeindeverwaltung wird beauftragt, diesen Zeitplan mit dem Innenministerium abzuklären. Die Befragung dient der Meinungsbildung in den gesetzlich dazu berufenen Gremien und ersetzt nicht einen erforderlichen Beschluss des Verbandsgemeinderates.

 

 

Mit Schreiben vom 8.5.2017 teilte ich die Beschlüsse und die bis dahin stattgefundenen Aktivitäten mit entsprechender Begründung dem Innenministerium mit bat um Stellungnahme, ob das Ministerium mit dem gewählten Verfahren und der Zeitplanung einverstanden sei.

 

Herr Staatssekretär Kern vom Innenministerium in Mainz antwortete mit Schreiben vom 15.5.2017 wie folgt:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Imig,

ich begrüße es, dass vor Ort über eine Gebietsänderung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform konstruktiv diskutiert wird.

Sehr freuen würde ich mich, wenn eine einvernehmliche Lösung für eine Gebietsänderung der Verbandsgemeinde Rheinböllen gefunden werden könnte.

Der Rat der Verbandsgemeinde St.Goar-Oberwesel hat in seiner Sitzung am 30. März 2017 beschlossen, dass die Gespräche mit der Verbandsgemeinde Rheinböllen über einen Zusammenschluss fortgeführt werden sollen.

Ferner ist in der Sitzung des Rates der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück am 20. April 2017 der Bürgermeister beauftragt worden, mit der Verbandgemeinde Rheinböllen weitere Fusionsgespräche zu führen.

Angesichts dieser Beschlüsse bitte ich die Verbandsgemeinde Rheinböllen, sich nun auf die Alternativen eines Zusammenschlusses mit der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel und eines Zusammenschlusses mit der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück zu konzentrieren.

Beides sind Gebietsänderungsmaßnahmen, die den Zielen und den sonstigen Vorgaben des Landesgesetzes über die Grundsätze der Kommunal- und Verwaltungsreform gerecht werden. Das Landesgesetz enthält bekanntlich das Leitbild für die Neugliederungen von Verbandsgemeinden.

Herr Professor Dr. Junkernheinrich, Technische Universität Kaiserlautern, hat in seinem Gutachten zur Fusion von Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden in Rheinland-Pfalz für die Verbandsgemeinde Rheinböllen den Zusammenschluss mit der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück als beste Gebietsänderungsmaßnahme und den Zusammenschluss mit der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel als drittbeste Gebietsänderungsmaßnahme bewertet.

Der Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Sankt Goar-Oberwesel und der Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern/Hunsrück können innerhalb des Rhein-Hunsrück-Kreises realisiert werden. Das Landesgesetz über die Grundsätze der Kommunal- und Verwaltungsreform gibt landkreisinternen Maßnahmen den Vorrang.

Wie mir meine Mitarbeiter mitgeteilt haben, sind Sie von ihnen in Gesprächen am 20. September 2016 und am 8. März 2017 darum gebeten worden, dass die Verbandsgemeinde Rheinböllen die Möglichkeit einer freiwilligen Gebietsänderung innerhalb des Rhein-Hunsrück-Kreises sondiert.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Kern

 

Mit Schreiben vom 29. Mai führt Staatssekretär Kern weiter aus:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Imig,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 9. Mai 2017.

Ich halte eine Bürgerbefragung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen zu deren Gebietsänderung im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform erst am Tag der Wahl zum Deutschen Bundestag am 24. September 2017 für relativ spät. Gleichwohl stimme ich dieser Zeitplanung für eine solche Bürgerbefragung aus dem in Ihrem Schreiben dargelegten Grund zu.

Allerdings bitte ich die Verbandsgemeinde Rheinböllen, dass sie, wie in Ihrem Schreiben angekündigt, den Zeitraum bis zu einer Bürgerbefragung intensiv nutzt, um Gespräche im kommunalen Bereich zur Klärung inhaltlicher Eckpunkte für die Neugliederungskonstellationen, die den Bürgerinnen und Bürgern zur Auswahl gestellt werden sollen, zu führen. Dann gilt es, was Ihrem Schreiben zufolge wohl auch beabsichtigt ist, die inhaltlichen Eckpunkte den Bürgerinnen und Bürgern vor der Bürgerbefragung neutral zu kommunizieren. Mit diesen Sachinformationen können die Bürgerinnen und Bürger ihre Voten auf fundierterer Basis abgeben.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Kern

 

Auf der Grundlage der Ratsbeschlüsse vom 4.5.2017 wurden in Abstimmung mit den Entscheidungsträgern der Verbandsgemeinde Rheinböllen Positionspapiere mit den Vorstellungen der Verbandsgemeinde zu einzelnen Kernthemen erarbeitet und den Nachbarverbandsgemeinden zugeleitet. Nach den Aussagen von Staatssekretär Kern zu einer kreisübergreifenden Regelung mit der Verbandsgemeinde Stromberg wurde mit der Verbandsgemeinde Stromberg vereinbart, die Gespräche zunächst ruhen zu lassen und hier nicht weiter aktiv zu werden. Mit den Verbandsgemeinden Simmern und St. Goar-Oberwesel finden in der 24. Kalenderwoche weitere Gespräche auf der Grundlage der Positionspapiere statt.

 

Über die weitere Entwicklung werde ich Sie jeweils zeitnah informieren.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

[Kommunalreform]

Mario Kretzschmar erneut zu Ellerns Wehrführer ernannt

(16.05.2017)

Einstimmig wurde Oberbrandmeister Mario Kretzschmar von den Aktiven der Ellerner Feuerwehr bereits im April diesen Jahres wiederholt zum Wehrführer gewählt. Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann durften ihn entsprechend nochmals auf 10 Jahre zum Wehrführer der FFw Ellern ernennen. Im Rahmen einer regulären Feuerwehrübung am Mittwoch, 26. April 2017 überreichten beide die Urkunde und wünschten Mario Kretzschmar weiterhin viel Spaß und eine gute Führungshand.

Mario Kretzschmar ist schon seit 2007 Wehrführer der FFw Ellern und war bereits von 2002 bis 2007 stellvertretender Wehrführer der Ortswehr.

Foto zur Meldung: Mario Kretzschmar erneut zu Ellerns Wehrführer ernannt
Foto: Mario Kretzschmar erneut zu Ellerns Wehrführer ernannt

Neues Feuerwehrfahrzeug für die FFw Liebshausen

(10.04.2017)

Vor genau zwei Monaten ist das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) für die FFw Liebshausen nach einem Jahr Bauzeit in seiner neuen Heimat in Liebshausen eingetroffen.

Es handelt sich hierbei um ein Löschfahrzeug mit einer Tragkraftspritze und einer entsprechenden feuerwehrwehrtechnischen Beladung, die vorwiegend der Brandbekämpfung dient. In dem TSF finden 6 Personen Platz. Die Firma Adik aus Mudersbach fertigte den Aufbau auf das Opel Movano Fahrgestell nach den Vorgaben der Feuerwehr. Die offizielle Einweihung und die Fahrzeugübergabe findet anlässlich einer Feier am Sonntag, 10.09.2017 an der Antoniushalle statt.

 

Wir gratulieren der FFw Liebshausen zu dem neuen Fahrzeug und wünschen der Einheit, dass sie hiermit stets gesund von den Übungen und Einsätzen nach Hause zurück kehrt.

Foto zur Meldung: Neues Feuerwehrfahrzeug für die FFw Liebshausen
Foto: Neues Feuerwehrfahrzeug für die FFw Liebshausen

Nahwärmeprojekt Ellern erhält Förderung aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur"

(27.03.2017)

Bürger in Ellern initiieren Nahwärmenetz mit erneuerbarer Energie Griese: „Dorfwärme Ellern" zeigt, die Energiewende geht dezentral

 

„Das Projekt „Dorfwärme Ellern" wird 105 Häuser mit Wärme aus regenerativer Energie versorgen und dabei 87 Prozent CO2 einsparen. Das Projekt ist damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig nehmen die Verbandsgemeinde Rheinböllen und Ortsgemeinde Ellern die Zukunft ihrer Energieversorgung selbst in die Hand", erklärte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute und übergab dem Nahwärmeprojekt einen Förderbescheid über 404.000 Euro aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur" (ZEIS). Das Nahwärmenetz sowie Solarthermie- und Biomassefeuerungsanlage haben die Bürgerinnen und Bürger aus Ellern initiiert. Es entstand der Arbeitskreis Dorfwärme Ellern, eine Machbarkeitsstudie wurde durchgeführt und um Anschlussnehmer unter den Gemeindemitgliedern geworben. „Die Energiewende ist dezentral: Nur gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, den Eigenbetrieben, mit den Räten und Bürgermeistern werden wir diese große Umgestaltung schaffen, die uns unabhängig von Öl, Atom und Kohle macht", so der Staatssekretär.

 

Bei der „Dorfwärme Ellern" handelt es sich um ein großes Nachwärmenetz. Die Anschlussleistung für die 105 Häuser wird bei 1.654 Kilowatt liegen. Ungewöhnlich an der Anlage sei auch die große Solarthermieanlage, die eingebunden werde, so Griese. Sie wird eine Fläche von fast 1200 Quadratmetern haben und 15 Prozent des Wärmebedarfes liefern. In Rheinland-Pfalz gibt es nur eine weitere vergleichbar große Solarthermieanlage. Außerdem wird die Heizanlage Holz-Hackschnitzel verbrennen. Die Investitionskosten betragen insgesamt 4,7 Millionen Euro. Bei der KfW sind 956.000 Euro beantragt. Die Gemeinde Ellern beteiligt sich mit 400.000 Euro.

 

„Der weitaus größte Teil der Wärme wird noch immer aus fossilen Energieträgern gewonnen. Der Wärmemarkt hat einen Anteil von rund 40 Prozent an den energiebedingten CO2-Emissionen. Das zeigt uns, dass wir unsere Klimaschutzziele ohne eine Wärmewende nicht erreichen können", so der Staatssekretär. Die Landesregierung legt daher in dieser Wahlperiode einen Schwerpunkt auf die Wärmewende. Dazu gehöre die Wärmeversorgung von Wohngebäuden mit erneuerbaren Energien und die Unterstützung von Nahwärmenetzen, sagte Griese.

Foto zur Meldung: Nahwärmeprojekt Ellern erhält Förderung aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur"
Foto: Nahwärmeprojekt Ellern erhält Förderung aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur"

DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(27.03.2017)

Urkunden für erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) in der Verbandsgemeinde Rheinböllen überreicht

 

Im November 2016 nahmen wieder zwei Beherbergungsbetriebe mit Ferienwohnungen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen erfolgreich an der Klassifizierung des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) teil. Es wurden hervorragende 4 und 5 Sterne erzielt.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und Ferienhäuser und sind ein Qualitätsversprechen für den Gast. Die offiziellen DTV-Sterne signalisieren dem Gast: Diese Unterkunft ist nach den Sternekriterien des Deutschen Tourismusverbandes geprüft und bewertet. Je nach Ausstattung und Service wird die Unterkunft mit ein bis fünf Sternen ausgezeichnet - von einfach bis erstklassig.

 

Bürgermeister Arno Imig gratulierte im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 16. Februar 2017 den Betrieben der Eheleute Agnes und Karl Josef Sonnet, Argenthal, und Ines und Michael Dahlke, Rheinböllen, zu den erreichten Sternen und überreichte die Urkunde des Deutschen Tourismus Verbandes.

Die Ferienwohnung "Sonnet" der Eheleute Sonnet aus Argenthal wurde erneut mit 4 Sternen ausgezeichnet. Bei Familie Dahlke wurden gleich zwei Ferienhäuser und eine Fereinwohnung erneut mit 4 und 5 Sternen ausgezeichnet.

 

Bürgermeister Arno Imig zeigte sich sehr erfreut über die hervorragende Qualität der Ferienhäuser und -wohnungen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen, was die hohe Anzahl von vergebenen Sternen widerspiegelt. Herr Imig wünschte den Eheleuten Sonnet und Dahlke viel Erfolg für die Zukunft und natürlich eine große Auslastung ihrer Betriebe. Nähere Informationen über die Ferienwohnungen finden Sie auf unserer Homepage www.rheinboellen.de. Wer ebenfalls sein Feriendomizil klassifizieren lassen möchte oder Fragen dazu hat, wendet sich bitte an Frau Brigitte Roos, Tourist-Information Rheinböllen unter der Tel.-Nr. 06764-3951.

Foto zur Meldung: DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Der Bürgermeister informiert:

(13.03.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 9.3.2017 zu einer Sitzung zusammen, über deren Ergebnisse ich Sie nachstehend informieren möchte:

Zunächst konnte ich berichten, dass im vergangenen Jahr keine Verträge mit Rats- und Ausschussmitgliedern sowie mit Bediensteten geschlossen wurden, die nach der Gemeindeordnung anzeigepflichtig wären.

Der Ausbau der Region Hunsrück-Hochwald zu einer Bike-Region stand als nächster Punkt auf der Tagesordnung. Auf Initiative der Verbandsgemeinde Rhaunen sollte über ein Konzept beraten werden, im Rahmen der Tourismusförderung die Großregion Hunsrück-Hochwald zu einer Bike-Region zu entwickeln. Dazu sollte zunächst einer losen Absichtserklärung zugestimmt werden. Da seitens der Initiatoren die zunächst zugesagte Präsentation aus Termingründen abgesagt werden musste, stellte der Verbandsgemeinderat eine Beschlussfassung zurück. Die Präsentation wird in der nächsten Ratssitzung erfolgen.

Als nächstes wurde der Bericht der Sozialberatungsstelle in Rheinböllen zur Kenntnis genommen. Die Beratungsstelle hat mit Wirkung vom 1.1.2017 die Außenstelle Rheinböllen eingestellt. Die Beratung wird zukünftig zentral von der Beratungsstelle beim Caritasverband in Simmern aus wahrgenommen.

Der jährliche Controlling Bericht des Freizeitbades ergab hinsichtlich der Energieverbräuche erfreuliche Ergebnisse.  Sowohl beim Strom, bei der Wärme und auch beim Wasserverbrauch blieben die Jahresverbrauchswerte hinter den Zahlen von 2015 zurück. Das Bad wurde 2016 von rund 73.300 Badegästen besucht.

Als nächstes beschloss der Rat, an der Grundschule Argenthal für die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder neben der bereits bestehenden Hortgruppe als weiteres Angebot eine sog. „Betreuende Grundschule“ ab dem nächsten Schuljahr einzurichten. Dadurch können über die jetzt bestehenden 20 Hortplätze hinaus zunächst 11 weitere Schulkinder betreut werden. Dieses Angebot folgt der Zielsetzung der Verbandsgemeinde, junge Familien und Alleinerziehende nach Kräften zu unterstützen und bei Bedarf in den Kindergärten und Schulen geeignete Betreuungsangebote am Nachmittag zu realisieren. Der Elternbeitrag wurde auf 20 € pro Kind und Monat festgelegt.

Weiter beschloss der Verbandsgemeinderat, dem Antrag der Ortsgemeinde Argenthal stattzugeben und die Trägerschaft der Kindertagesstätte Argenthal zum 1.1.2018 zu übernehmen. Damit wird die Kindertagesstätte Argenthal die 5. Einrichtung sein, die in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen geführt wird.

Zur 14. Teilfortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen für die Sonderbaufläche „Heizzentrale Nahwärme Ellern“ würdigte der Rat die im Verfahren der vorgezogenen Offenlegung eingegangenen Bedenken und Anregungen und beschloss gleichzeitig die nach den Verfahrensvorschriften sich anschließende förmliche Offenlage der Teilfortschreibung.

Unter dem Punkt Vergabe von Bauleistungen wurden folgende Aufträge für Arbeiten an der Grundschule Am Hochsteinchen vergeben:

  1. Erneuerung der Fenster mit Jalousetten an der Westfassade
  2. Vollwärmeschutz für die Westfassade

 

Schließlich verabschiedete der Rat eine Resolution an das Innenministerium in Mainz zu der drohenden Schließung der Polizeiautobahnstation Emmelshausen. Der Text der Resolution ist nachstehend abgedruckt.

 

Im letzten Jahr wurde bereits die Beschaffung von 3 Mannschaftstransportwagen für die Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde beschlossen. Nach erfolgter Ausschreibung vergab nunmehr der Rat den Auftrag an den mindestfordernden Anbieter. Es wird damit gerechnet, dass noch im Sommer die Fahrzeuge ausgeliefert werden können.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

  

 

[Resolution PASt Emmelshausen]

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert:
Foto: Der Bürgermeister informiert:

Eisrettung - Übung der Feuerwehr mit DLRG Rheinböllen

(23.01.2017)

Am Sonntag, 22.01.2017 erprobten wir zusammen mit der DLRG OG Rheinböllen e.V. verschiedene Techniken, eine im Eis eingebrochene Person zu retten. Im See in der Waldsiedlung Rheinböllen wurde dafür ein Loch ins Eis geschnitten, Mitglieder des DLRG hatten sich dann ins Wasser begeben. Die Rettung erfolgte u.a. mittels Leiter, Schleifkorbtrage, Seilen und anderen uns zur Verfügung stehenden Materialien. Nur selten lässt sich dieses Szenario (sicher) üben, die Gelegenheit wurde gerne genutzt. Vielen Dank an die DLRG OG Rheinböllen!

Weitere Fotos und ein Video der Übung findet man auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/FeuerwehrRheinboellen oder über unsere HomePage www.Feuerwehr-Rheinboellen.de

Feuerwehr baut Feuerwehrschneemann

(16.01.2017)

So viel Schnee hatten wir die letzten Jahre nicht mehr und das haben die Damen und Herren der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Rheinböllen schnell mal genutzt und jeweils einen „Feuerwehrschneemann“ gebaut. Schnell waren die Schneemänner mit Helm, Feuerwehrjacke und Feuerwehrschlauch ausgestattet. Wollen wir hoffen, dass die beiden Schneemänner noch ein paar Tage überleben.

Foto zur Meldung: Feuerwehr baut Feuerwehrschneemann
Foto: Feuerwehr baut Feuerwehrschneemann

Junge Flüchtlinge meistern erfolgreich Deutschkurs

(20.12.2016)

Die vier jungen Männer aus Syrien und Afghanistan sind erst wenige Monate hier und sprechen bereits sehr gutes Deutsch. Geschult wurden sie seit Februar diesen Jahres über die VHS Hunsrück gemeinsam mit der katholischen Familienbildungsstätte Simmern e. V. Beide Kooperationspartner haben in den vergangenen 8 Monaten während 500 Stunden vielen Flüchtlinge mithilfe zahlreicher Kursleiter Deutsch beigebracht. Denn die Sprache ist auch der Schlüssel, um aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben, für ein kleines etwas an Selbständigkeit und Integration. Nicht zuletzt ist die deutsche Sprache auch die Grundvoraussetzung für den beruflichen Weg.

Wir gratulieren Allodin Kuhestani aus Rheinböllen, Safiullah Niazi aus Argenthal, Hussein Mohamed Sheek aus Rheinböllen und Mirwais Ahmadzai aus Argenthal herzlich zum bestandenen kommunalen Sprachkurs und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute und viel Erfolg!

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Foto: Junge Flüchtlinge meistern erfolgreich Deutschkurs

50 Jahre Werkfeuerwehr Continental Rheinböllen

(17.11.2016)

Am Samstag 12. November 2016 um 14:30 Uhr hatte die Werkfeuerwehr zu einer kleinen Jubiläumsfeier in die Kantine geladen. Erschienen waren zahlreiche geladene Gäste. Zum Auftakt spielte die Feuerwehrkapelle Spay. Zum Auftakt begrüßte der Moderator Dirk Wendling die Gäste und eröffnete das Programm indem er an den Leiter der Werkfeuerwehr Norbert Ballbach und Werkleiter Stephan Oberthür übergab. Werkleiter (5 x 10 Jahre Werkgeschichte) und Wehrleiter (5 x 10 Jahre Werkfeuerwehr) nahmen abwechselnd die Gäste mit auf eine kurzweilig präsentierte Zeitreise.

Im Anschluss bedankte sich Stephan Oberthür auch im Namen seines Teams bei den Feuerwehrleuten und Ehemaligen für die ständige Einsatzbereitschaft. Den Partnerinnen der Wehrleute dankte er für die Großzügigkeit und das Verständnis, sie bei Einsätzen entbehren zu müssen und bereitwillig ihre Passion zu unterstützen.

Ein kleiner Imbiss und ein Einblick ins Werk – auch per Drohnenperspektive - folgten.

Zur Gratulation reihte sich als erster Redner Stephan Peuker, Brandschutzdirektor aus Hannover, ein. Er erzählte, dass er das erste Mal in Rheinböllen wäre und positiv überrascht sei, über ein so hochmodernes Werk und eine so hochmotivierte Werkfeuerwehr.

Volker Diel – Betriebsrat Continental Rheinböllen – betonte, er sei froh darüber, zu wissen, dass an 365 Tagen, 24 Stunden im Jahr Männer bereit sind, für ihren Arbeitsplatz zu kämpfen.

Bürgermeister Arno Imig überbrachte die Glückwünsche der Verbandsgemeinde Rheinböllen und betonte, wie gut und unkompliziert die Zusammenarbeit zwischen der Verbandsgemeinde, dem Werk und der Werkfeuerwehr ist. Er kam nicht mit leeren Händen und überreichte names der Verbandsgemeinde und allen Freiwilligen Feuerwehren einen Zinnteller, eine Urkunde zum 50. und einen Präsentkorb, damit die Kameraden immer gestärkt in den Einsatz gehen können.

Volker Assmann, Wehrleiter der Verbandsgemeinde, reihte sich als letzter in die Reihe der Gratulanten ein. Auch er bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der einzigen Werkfeuerwehr im Rheinhunsrückkreis und überbrachte außerdem die Glückwünsche unseres KFI Stefan Bohnenberger, der wegen seines Feuerwehrdienstes in Mainz verhindert war.

Nun war es Zeit, dass unsere zwei Zeitzeugen, Georg Lang und Rudi Kappes auf die Bühne gebeten wurden. Sie erzählten von einigen Ereignissen und von den Anfängen der Werkfeuerwehr.

Als Highlight des Tages sollte das erste LF, Zulassung März 1967, auf dem Hof stehen. Es steht jedoch zurzeit beim TÜV Kirn zu Werbezwecken. Der Besitzer hatte kurzfristig am Donnerstag wegen Zeitmangels abgesagt.

Norbert Ballbach schloss die Veranstaltung, in dem er sich bei allen Rednern, bei den Feuerwehren und bei seiner Mannschaft inklusiv Partnerinnen für die tolle Zusammenarbeit bedankte.

Unfallopfer bedankt sich bei Freiwilliger Feuerwehr Rheinböllen

(15.11.2016)

 

Am 26.09.2016 kommt eine Bürgerin aus Rheinböllen mit ihrem PKW auf der B50 zwischen Ellern und Argenthal von der Fahrbahn ab, stürzt die Böschung hinab und prallt dort gegen einen Baum.

Die Feuerwehren Rheinböllen und Argenthal, Polizei und Rettungsdienst werden daraufhin alarmiert.

Neben dem Absichern der Einsatzstelle, wird der Brandschutz sichergestellt und Zugang zur verletzten Person geschaffen, um diese zu Betreuen. Sträucher und Bäume werden entfernt, damit die anschließende Rettung möglichst schonend stattfinden kann, denn es war u.a. von einer Verletzung der Halswirbelsäule auszugehen. Die in Bereitschaft stehende Argenthaler Wehr macht sich auf den Weg, um die Straße für den eintreffenden Rettungshubschrauber zu sperren und einem zeitgleich eingehenden Notruf eines PKW-Brandes nachzugehen, der sich aber nur als ein Motorschaden entpuppt.

Die Rettung verläuft derweil problemlos und die Person wird mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Danach wird zusammengepackt, es geht zurück zum Gerätehaus, die Fahrzeuge werden wieder Einsatzbereit gemacht und der Einsatz ist beendet. Manchmal wird noch eine Nachbesprechung geführt und der Einsatz „abgehakt“.

Nicht so in diesem Fall. Überraschend erhielten wir nach einigen Tagen eine Nachricht des Unfallopfers, sie würde sich nach ihrer Genesung gerne persönlich bei den Rettern mit selbst gebackenem Kuchen bedanken!

Diesem Wunsch gingen wir gerne nach, an einem Donnerstag Abend nach dem Gerätedienst. Viele Kameradinnen und Kameraden wussten dies nicht und waren umso mehr überrascht, wer da im Beisein ihres Mannes im Gerätehaus mit 3 großen Blechen, leckerem, selbstgebackenen Kuchen erschien.

Solche Gesten sind selten, erinnert sich Wehrführer Robert Mertes: „In den vielen Jahren meiner Tätigkeit in der Feuerwehr, lässt sich das an einer Hand abzählen“.

Gespannt verfolgten wir, wie sie selbst den Unfall und die Rettungsmaßnahmen erlebte. „Es kam mir vor, als wäre der Unfall gerade erst passiert und schon war die Feuerwehr Rheinböllen vor Ort.“

Auch war es sehr wichtig, eine Rückmeldung über die von uns durchgeführten Maßnahmen und der Betreuung der Person zu bekommen. „Ach, sie waren das, der die ganze Zeit redete - ich wollte eigentlich nur schlafen“, entgegnete sie unserem Kamerad Stefan Lang, der erklärte, wieso er auf dem Beifahrersitz beruhigende Worte fand und genau erklärte, was wir machen und wie die Rettung abläuft.

Daraufhin wurden noch die Gerätschaften gezeigt, mit denen wir bei dem Einsatz gearbeitet haben.

Mehrfach wurde großer Dank an alle beteiligten Rettungskräfte ausgesprochen, das ehrenamtliche, freiwillige Engagement in hohem Maße gelobt – und dann, gab es den leckeren Kuchen und für jeden ein Präsent, toll !

Auch wir bedanken uns hier an dieser Stelle nochmals herzlich für die Kontaktaufnahme, die Anerkennung und Rückmeldung, wir haben uns sehr darüber gefreut.


 

 

Feuerwehrrettungsübung erfolgreich

(31.10.2016)

Ein brennender Kindergarten mit 9 vermissten Kindern wurde am vergangenen Samstag, 22.10.2016 in Argenthal bei der Jahresabschlussübung simuliert. Gegen 16.30 Uhr ertönten in Argenthal, Ellern und Riesweiler die Sirenen. Schnell waren die Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort und leiteten erste Hilfsmaßnahmen ein. Während Atemschutzkräfte im Innenangriff und zur Personenrettung eingesetzt wurden, versuchten andere den Brand von außen zu bekämpfen. Nach Beendigung der Übung gegen 18 Uhr versammelten sich alle 40 Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus in Argenthal um zusammen den Abend einzuläuten. Die Teilnehmer waren sich einig, dass dies eine wichtige Übung – gerade im Hinblick auf das Gebäude und die Funktionalität des Digitalfunks - war. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren, die Verletztendarsteller der Jugendfeuerwehr und den Kindergarten Argenthal für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Feuerwehr—Altersabteilung auf Soonwaldtour

(31.10.2016)

Am Mittwoch, 26.10.2016 machten sich 32 Angehörige der Feuerwehr-Alters- und Ehrenabteilung auf die Soonwaldtour. Von Argenthal ging es über die Gräfenbacher Hütte und den Entenpfuhl nach Gehlweiler. Dort gab es im Haus Simon, in welchem bei „Heimat“ viele Szenen gedreht wurden, Kaffee und Kuchen. Ein herrliches kleines Häuschen, in welchem man sich in die Vergangenheit zurück versetzt fühlt. Von Gehlweiler aus führte die Tour über die Hoxmühle zurück nach Kreershäuschen in die Gaststätte Malepartus. Dort fanden die Ausflügler noch viele Gesprächsthemen, um den herrlichen Nachmittag bei gutem Abendessen ausklingen zu lassen. Man kann noch so lange auf dem Hunsrück seine Heimat gefunden haben, es ist erstaunlich, wieviel Neues man auf einer solchen Fahrt erfährt und welche tollen Orte und Stellen es gibt, von denen man bislang nie etwas gehört hatte.

Foto zur Meldung: Feuerwehr—Altersabteilung auf Soonwaldtour
Foto: Feuerwehr—Altersabteilung auf Soonwaldtour

Wehrführerwechsel in Erbach

(31.10.2016)

Im kleinen feierlichen Rahmen luden die Aktiven der FFw Erbach für Freitag, 28. Oktober 2016 in die Volkenbachhalle der Ortsgemeinde Erbach ein. Grund für die Feier war ein Wehrführerwechsel.

Frank Oppermann gab aus privaten und beruflichen Gründen sein Amt des Wehrführers nach 6-jähriger Amtszeit in jüngere Hände ab. Bereits 1987 ist Frank Oppermann aktiv in die Erbacher Wehr eingetreten. Nachdem er verschiedene Lehrgänge durchlaufen hatte, wurde er bereits 1999 zum stellvertretenden Wehrführer der FFw Erbach gewählt, bis er dann im Jahr 2010 zum Wehrführer der Erbacher Wehr ernannt wurde.

Sein Nachfolger wurde nach einstimmiger Wahl im Juni diesen Jahres Brandmeister Lars Badermann. Der 28-jährige ist seit 13 Jahren aktives Mitglied der FFw Erbach und hat im letzten Jahr den erforderlichen 14-tägigen Gruppenführerlehrgang bei der LFKS in Koblenz erfolgreich absolviert.

Beigeordneter Friedhelm Röse verabschiedete zuerst Frank Oppermann von seiner Funktion als Wehrführer. Erfreulicherweise wirkt er weiterhin aktiv im Feuerwehrdienst bei der FFw Erbach mit. Beigeordneter Röse und Wehrleiter Volker Aßmann bedankten sich für die geleisteten Dienste während seiner Wehrführerzeit und sprachen ihren Dank und ihre Anerkennung aus. Im Nachgang ernannten Röse und Aßmann Brandmeister Lars Badermann zum neuen Wehrführer der FFw Erbach.

Wir wünschen Frank Oppermann und Lars Badermann alles Gute für die Zukunft und dem neuen Wehrführer viel Spaß bei der neuen Funktion.

 

Foto zur Meldung: Wehrführerwechsel in Erbach
Foto: Im Foto links mit Urkunde Lars Badermann als neuer Wehrführer, rechts mit Urkunde Frank Oppermann

Schüler unterstützen Rheinböller Café FreiRaum

(26.09.2016)

Vier Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 c des Simmerner HJG haben anlässlich eines Projekttages vier syrische Flüchtlinge aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen interviewt. Dieses Interview wurde im Anschluss während eines Projekttages im HJG vorgestellt.

 

Anlässlich dieses Projekttages nahmen die Schülerinnen und Schüler durch Kuchenverkauf den Betrag von 302,40 € ein, den sie letztendlich je zur Hälfte an das Rheinböller Café FreiRaum und an das Flüchtlingscafe in Reich weiterleiten möchten.

 

Am Freitag, 23.09.2016 übergaben sodann zwei Schülerinnen dem Betreuer des Café FreiRaum, Herrn Erwin Krick, die Hälfte des Verkaufserlöses. Erwin Krick bedankte sich herzlich für diese erfreuliche Unterstützung und sicherte eine sinnvolle Verwendung zu.

 

Wer das Café FreiRaum besuchen möchte, ist jeden Dienstag von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr und jeden Freitag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten Am Markt 1 herzlich willkommen.

Foto zur Meldung: Schüler unterstützen Rheinböller Café FreiRaum
Foto: Schüler unterstützen Rheinböller Café FreiRaum

Neue Feuerwehr-Stellvertreter ernannt

(15.09.2016)

Am Sonntag, 11. September 2016 konnte Bürgermeister Arno Imig gemeinsam mit Wehrleiter Volker Aßmann anlässlich des alljährlichen Feuerwehrwettkampfes zwei neue Stellvertreter ernennen.

 

So wurde Brandmeister Fortunato Castronovo nach Absolvierung seines 14-tägigen Gruppenführerlehrganges an der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz nun zum stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Liebshausen ernannt. Bereits im Frühjahr wurde Fortunato Castronovo einstimmig von seinen Kameraden zu diesem Amt gewählt. Nach Vereidigung und Ernennung durch Bürgermeister Arno Imig bedankte Fortunato Castronovo sich bei seinen Kameraden für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

 

Im Anschluss freute sich Sven Herrmann aus Liebshausen über die offizielle Bestellung zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart der neu gegründeten Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach. Sven Herrmann hat kürzlich den Truppführerlehrgang absolviert und wird nun noch im Spätjahr den Lehrgang zum Jugendfeuerwehrwart durchlaufen.

 

Wir wünschen Fortunato Castronovo sowie auch Sven Herrmann eine gute Führungshand und vor allem viel Spaß bei der neuen Aufgabe und gratulieren nochmals zum neuen Amt.

Foto zur Meldung: Neue Feuerwehr-Stellvertreter ernannt
Foto: Neue Feuerwehr-Stellvertreter ernannt

2 x 25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(09.09.2016)

Im Kreis der Kolleginnen und Kollegen feierten Frau Anke Krämer aus Liebshausen und Heike Stahl aus Niederburg ihr 25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen.

Am 01.07.1991 wurde Frau Krämer als Assistentenanwärterin im mittleren nichttechnischen Dienst bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen eingestellt und 1993 nach erfolgreicher Abschlussprüfung als Beamtin a. P. übernommen. Nachdem Frau Krämer die Voraussetzungen während ihres weiteren beruflichen Werdeganges erfüllt hatte, wurde sie zur Beamtin auf Lebenszeit ernannt. Nach ihrer Elternzeit wechselte sie in ein Teilzeitarbeitsverhältnis. Derzeit unterstützt sie die Personalabteilung und wird als Kollegin sowie Ansprechpartnerin für die kommunalen Einrichtungen und Ortsgemeinden sehr geschätzt

Auch Frau Heike Stahl blickt auf ein 25-jähriges Dienstjubiläum zurück. Nachdem sie ihre Ausbildung am 1991 bei der Verbandsgemeinde Simmern zur Verwaltungsfachangestellten absolviert hatte, leistete sie dort ihren Dienst im Einwohnermeldeamt, bis sie 1996 als Verwaltungsfachangestellte in der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen eingestellt wurde. Auch sie wechselte nach ihrer Elternzeit in ein Teilzeitarbeitsverhältnis und ist für die Verwaltung im Bereich des Meldeamtes sowie in der Finanzabteilung seither eine geschätzte Kollegin.

 

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Imig, dankte den beiden Jubilarinnen für ihre langjährige Treue und Loyalität und erwähnte die verdiente Anerkennung aus dem Kreise der Stadt- und Ortsbürgermeister/innen. Die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte die Personalratsvorsitzende Isabel Starck. Wir gratulieren Frau Krämer und Frau Stahl ganz herzlich zu ihrem Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen ihnen Gesundheit und weiterhin viel Freude und viel Erfolg in ihrer Arbeit.

 

 

Foto zur Meldung: 2 x 25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen
Foto: v.l.n.r.: Personalratsvorsitzende Isabel Starck, Heike Stahl, Büroleiter Stephan Webering, Anke Krämer, Bürgermeister Arno Imig

Integration durch Begegnung - Café FreiRaum offiziell eröffnet

(04.08.2016)

Mit einer sehr gut besuchten Eröffnungsfeier am Freitag, 22.07.2016 wurde das Begegnungscafé FreiRaum in den Räumen der katholischen Kirchengemeinde
(im Erdgeschoss des Rathauses, Am Markt 1) in Rheinböllen offiziell eingeweiht.
 

Verbandsbürgermeister Arno Imig konnte neben zahlreichen Bürgermeistern und Ratsmitgliedern auch Vertreter der Kirchen, der Migrationsfachdienste, finanzielle Unterstützer, ehrenamtliche Helfer und natürlich zahlreiche in der Verbandgemeinde lebende Flüchtlinge begrüßen.
Mit dem neu geschaffenen Angebot können nicht nur Alltagsfragen und Hilfen für die Flüchtlinge einfacher koordiniert und gelöst werden. Es wurde auch ein Raum geschaffen um Kontakt zwischen Flüchtlingen und der Bevölkerung herzustellen.   
 

Der Begegnungstreff für Flüchtlinge und Einheimische „Café FreiRaum“ öffnet
jeden Dienstag und Freitag von 14 bis 18 Uhr.
Hierzu sind Interessierte jederzeit herzlich willkommen!

Foto zur Meldung: Integration durch Begegnung - Café FreiRaum offiziell eröffnet
Foto: Integration durch Begegnung - Café FreiRaum offiziell eröffnet

„Zuhause in Rheinböllen“ Bürgerworkshop am 20. Juli

(22.07.2016)

In den kommenden Jahrzehnten wird sich auch in Rheinland-Pfalz die Altersstruktur der Bevölkerung verändern. Die Zahl der jüngeren Menschen wird abnehmen, die der älteren Menschen wird stetig ansteigen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen hatten die Stadt Rheinböllen, die Mitglieder der Steuerungsgruppe und die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz am 20. Juli zum Bürgerworkshop ins Rathaus in der Marktstr. 13 alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Dem Aufruf sind 22 Personen gefolgt und es wurde sehr lebhaft diskutiert. Alle Generationen waren vertreten, die kleinste Teilnehmerin war 9 Monate alt und die älteste zählte 77 Jahre.

Im dem Workshop zum Thema „Zuhause in Rheinböllen“, den demografischen Wandel gemeinsam gestalten – zu Hause bleiben so lange ich will“  wurden unterschiedliche Defizite in der Versorgungsstruktur in Rheinböllen erarbeitet, Visionen erläutert und konkrete erste Maßnahmen beschrieben, die umgesetzt werden sollen. Die Teilnehmer konnten die erarbeiteten Ergebnisse priorisieren und so eine Rangliste zur Umsetzung erstellen. Die Themen „Begegnung schaffen“ und „Barrierefreiheit“ werden nun mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt.

Zu dem Themenkomplex „Begegnung schaffen“ waren Beispiele genannt worden wie Mehrgenerationenwohnen mit Begegnungsmöglichkeiten, „After Work mit Jung und Alt“ oder auch gemeinsame Veranstaltungen zur Integrationsförderung in Rheinböllen. Die entstandene Arbeitsgruppe wird sich Anfang August erneut treffen, um weitere Planungen vorzunehmen.

Unter dem Titel „Barrierefreiheit“ wurden beispielsweise fehlende Sitzbänke im Ortskern von Rheinböllen oder auch das Thema barrierefreier Wohnraum festgehalten. Auch hier bildete sich eine Arbeitsgruppe, die sich ebenfalls Anfang August treffen wird, um Planungen zur Umsetzung der Bausteine zu verwirklichen.

Der Bürgerworkshop ist Teil der Sozialraumanalyse, die die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und die Stadt Rheinböllen seit April dieses Jahres durchführen. Die Ergebnisse des Bürgerworkshops fließen in die Sozialraumanalyse ein. Das fertiggestellte Dokument wird voraussichtlich ab September auf der Homepage der Stadt Rheinböllen einzusehen sein.

 

Informationen auch unter:

Stadtverwaltung Rheinböllen, Bernadette Oberthür, Bürgermeisterin, Tel. (06764) 908610.

Liane Jung, Gesamtleitung Stadtteilkoordination, Tel. (0671) 20272204,
Mail:Wliane.jung@franziskanerbrueder.org

Besuchen Sie uns auf unserer Homepage: www.zuhause-im-stadtteil.de

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: „Zuhause in Rheinböllen“ Bürgerworkshop am 20. Juli
Foto: Teilnehmer der Steuerungsgruppe(v.l.) Bruder Johannes Maria Krüger, Martina Plenz Günster, Liane Jung, Gaby Hower, Marlies Härtl, Bernadette Oberthür, Volker Stüber, Matthias Brünett Es fehlen: K. Tillewein, R. Eich, I. Ochs und K. Jakobs

Jugendfeuerwehren der VG Rheinböllen machten gemeinsamen Ausflug

(14.07.2016)

Die drei Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Rheinböllen: Argenthal/Riesweiler, Kisselbach/Liebshausen/Steinbach und Rheinböllen, veranstalteten am Samstag den 11.06.2016 einen gemeinsamen Ausflug. Von Rheinböllen aus starteten wir mit 40 Jugendlichen und 10 Betreuern im Reisebus in Richtung Hermeskeil. Dort angekommen wurde das Feuerwehr Erlebnis Museum besichtigt. Bei einer Führung wurden die Ausstellungsobjekte anschaulich präsentiert und die Geschichte zur Entstehung der Feuerwehr vorgestellt. Von verschiedensten Einsatzkleidungen über Gerätschaften aller Epochen bis hin zu alten Feuerwehrfahrzeugen gab es alles rund um das Feuerwehrwesen zu entdecken. Da viele Dinge bedient werden konnten und auch in vielen Feuerwehrfahrzeugen das Einsteigen erlaubt war, hatten unsere Jugendlichen viel Spaß bei dem Museumsbesuch.

Auf der Rückfahrt machten wir halt auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Dort konnten wir bei einer Führung der Flughafen-Feuerwehr deren Ausrüstung und Fahrzeuge bewundern. Besonders imposant war das Löschfahrzeug „Simba“. Neben zwei Motoren mit je 600 PS welche dem Antrieb dienen, steht ein weiterer 350 PS starker Motor für die Pumpen zur Verfügung. Als Löschmittel stehen 12.500 l Wasser, 1.500 l Schaummittel und 500 kg Löschpulver bereit.

Zurück am Feuerwehrgerätehaus in Rheinböllen wurde der Tag bei gegrillten Bratwürstchen langsam ausklingen gelassen.

Bürgerbus in der VG Rheinböllen erfolgreich gestartet!

(04.07.2016)

 

Am Donnerstag, 30.06.2016 war es endlich soweit: Der Bürgerbus der Verbandsgemeinde Rheinböllen nahm seine erste Fahrt auf!

Gleich zwei junge Fahrgäste konnte unser ehrenamtlicher Fahrer Klaus Menk am frühen Morgen begrüßen. So konnte Regina Günther (79) und Anneliese Weirich (79) aus Liebshausen der Weg zum Hausarzt, Einkauf, Bank und zum Schreibwaren SKRIBO Haase erleichtert werden.

In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Imig herzlich für die mühevolle Vorarbeit des sehr aktiven Seniorenbeirates, insbesondere bei der anwesenden Rosemarie Schesack in ihrer Funktion als sogenannte „Kümmererin“ und das ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Helfer, ohne die dieses Projekt nicht umzusetzen gewesen wäre. Ein besonderen Dank wurde auch der Volksbank Rheinböllen ausgesprochen, welche sich ehrenwerterweise bereit erklärte, die Leasingraten des Fahrzeuges für die nächsten drei Jahre zu sponsern. Die Vorstände der Volksbank Rheinböllen Alfred Jakobs und Thomas Rychlewski ließen es sich natürlich nicht nehmen, bei der Einweihung des Fahrzeuges dabei zu sein und gemeinsam mit Bürgermeister Imig die ersten Fahrgäste mit einem Blumenstrauß zu begrüßen.v.l.n.r.: Klaus Menk, Thomas Rychlewski, Anneliese Weirich, Rolf Augustin, Bürgermeister Imig, Regina Günther, Rosemarie Schesack, Alfred Jakobs     

Der neue Bürgerbus in der Verbandsgemeinde Rheinböllen orientiert sich an vielen anderen erfolgreichen Projekten in Rheinland-Pfalz. Bedient werden alle Gemeinden der Verbandsgemeinde, aber auch Fahrten in die Kreisstadt Simmern sind denkbar. Der kostenlose Fahrservice wird an jedem Donnerstag in der Zeit zwischen 07:30 und 17:30 Uhr angeboten. Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Fahrdienstes ist eine telefonische Anmeldung am Vortag in der Zeit von 14:30 – 16:30 Uhr unter der Telefonnummer 06764/3956. Das Angebot richtet sich als Ergänzung zum bestehenden öffentlichen Personennahverkehr an ältere Menschen und in der Mobilität eingeschränkte Personen. Der Bürgerbus holt alle Fahrgäste an der Haustür ab und bringt sie wieder zurück. Je nach Bedarf kann das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt auf einen weiteren Werktag erweitert werden.

Damit die Verbandsgemeinde Rheinböllen das Angebot zur Steigerung der Mobilität in unserem ländlichen Raum erweitern kann, sind wir auf die weitere Mithilfe von engagierten Bürgern angewiesen, welche ehrenamtlich bei dem Bürgerbusprojekt mitarbeiten möchten.

Sollten wir Ihr Interesse an der Mitarbeit geweckt haben, wenden Sie sich bitte an die Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen, Frau Tatjana Isinger, Tel. 06764/3931 oder per Mail an tisinger@rheinboellen.de.

Foto zur Meldung: Bürgerbus in der VG Rheinböllen erfolgreich gestartet!
Foto: v.l.n.r.: Klaus Menk, Thomas Rychlewski, Anneliese Weirich, Rolf Augustin, Bürgermeister Imig, Regina Günther, Rosemarie Schesack, Alfred Jakobs

Trinkwasser: Abkochgebot aufgehoben!

(23.06.2016)

Das vom Gesundheitsamt des Rhein-Hunsrück-Kreises ausgesprochene Abkochgebot für das Trinkwasser in der Ortsgemeinden Erbach ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben worden. Nach dem die Desinfektions- und Spülmaßnahmen der Verbandsgemeindewerke Rheinböllen durchgeführt worden sind, haben die zuletzt entnommenen Wasserproben keine bakterielle Verunreinigung mehr ergeben. Die Wasserqualität ist wieder beanstandungsfrei.

 

Es sind daher keine Beschränkungen mehr bei der Nutzung des Trinkwassers zu beachten.

 

Die Haushalte in den betroffenen Ortsgemeinden werden von den Verbandsgemeindewerken Rheinböllen zusätzlich mit Handzetteln über die neue Situation informiert.

 

Informationen zum Trinkwasser werden auch weiterhin  durch die Verbandsgemeindewerke Rheinböllen (T. 06764-3923 o. 06764/3960) erteilt.

Windkraftverträge unterzeichnet

(30.05.2016)

Der 23.5.2016 war nicht nur der Verfassungstag sondern an diesem Tag wurden in der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen auch die endgültigen Verträge zur Errichtung von 3 Windkraftanlagen im Bereich Liebshausen, Benzweiler, Steinbach unterzeichnet. Damit hat eine lange Zeit der Ungewissheit und juristischen und gerichtlichen Auseinandersetzungen unter Betreiberfirmen endgültig ein Ende gefunden.

Bereits 2012 unterzeichneten die Gemeinden Benzweiler und Steinbach mit der Firma PROKON einen Gestattungsvertrag über die Errichtung von Windkraftanlagen und die Gemeinde Liebshausen mit der Firma Juwi. Die vorgesehenen Flächen sind im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Rheinböllen rechtsverbindlich als Windkraftflächen ausgewiesen. PROKON wollte auf Flächen in den Gemarkungen Benzweiler, Steinbach und einer Fläche auf der Gemarkung Budenbach, die aber jetzt weggefallen ist, 6 Windräder errichten, Juwi auf Liebshausener Gemarkung zwei Windräder. In der Folge kam es in den Genehmigungsverfahren zu Auseinandersetzungen zwischen den Betreiberfirmen über die Genehmigungsfähigkeit der geplanten Anlagen, die auch vor die Verwaltungsgerichte getragen wurden und dort immer noch nicht abschließend entschieden sind. Eine jahrelange gegenseitige Blockade war die Folge, die letztlich niemanden zufrieden stellen konnte. Nach zahlreichen Gesprächen fand man schließlich eine Lösung in der Form, dass Juwi ihre Vertragsrechte an PROKON verkauft und die Gemeinden mit PROKON neue Verträge mit geänderten Konditionen schließen. Statt der ursprünglich vorgesehenen 8 Anlagen werden es jetzt nur 3 Anlagen sein, jeweils eine auf der Gemarkung Benzweiler, Liebshausen und Steinbach. Die Anlagen werden in über 1.000 m Abstand von den Ortslagen errichtet, so dass dem Lärmschutz entsprechend Rechnung getragen werden kann. Zur Ausführung kommen sollen Anlagen der 3 MW-Klasse der Firma Nordex, die als schallarm gelten.

Das ganze steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungsfähigkeit. Hierüber entscheidet die Kreisverwaltung.

Bürgermeister Arno Imig zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. „Damit hat das jahrelange juristische Tauziehen ein Ende. Wenn jetzt die Anlagen zügig genehmigt und errichtet werden, ist damit auch der Ausbau der Windenergie in der Verbandsgemeinde Rheinböllen abgeschlossen. Der Verbandsgemeinderat hat klar entschieden, dass über die im rechtsverbindlichen Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde ausgewiesenen Flächen für Windkraft keine weiteren Flächen mehr bereitgestellt werden sollen. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen hat sicherlich mit den dann auf ihrem Gebiet errichteten 25 Anlagen mit einer Gesamtstromerzeugung von über 200 Mio. kwh im Jahr ihren Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz geleistet. Der unter den Gemeinden vereinbarte Solidarpakt bewirkt, dass alle Gemeinden angemessen an den Pachteinnahmen beteiligt werden“, so der Bürgermeister.

Die Förderung erneuerbarer Energien steht nach einem Grundsatzbeschluss des Rates ganz oben auf der Agenda der Verbandsgemeinde. Ein weiteres Projekt steht kurz vor der Realisierung. In der Ortsgemeinde Ellern besteht schon seit einigen Jahren der Wunsch nach einer zentralen Nahwärmeversorgung. Nach hervorragender Vorarbeit von Ortsbürgermeister, Gemeinderat, Arbeitskreis und Planer in Ellern haben sich genügend Interessenten für dieses Projekt gefunden. Der Werkausschuss des Eigenbetriebes Energieversorgung in der VG wird in Kürze über den Bau und Betrieb eines Nahwärmenetzes in Ellern auf der Basis von Holzhackschnitzel und Solarthermie in Trägerschaft der Verbandsgemeinde entscheiden.

Foto zur Meldung: Windkraftverträge unterzeichnet
Foto: Bürgermeister Arno Imig sowie die Ortsbürgermeister/in Martina Schön, Hans-Joachim Kunz, Michael Schubach, Heinz-Ludwig Kub und die Vertreter der Firmen Prokon und Juwi nach dem Vertragsabschluss.

Rheinböller Feuerwehr in neuem Outfit

(27.05.2016)

Anlässlich des alljährlichen Tags der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Rheinböllen am Sonntag, 22. Mai 2016 überreichte Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür im Auftrag des Stadtrates den Rheinböller Floriansjüngern eine großzügige Geldspende von 10.000 €. Mit diesem außerordentlich hohen Geldbetrag zeigt die Stadt Rheinböllen die Wertschätzung der wichtigen und verantwortungsvollen Arbeit der Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Rheinböllen nutzt diese großzügige Spende, um neue und moderne Ausgehanzüge für alle aktiven Mitglieder zu finanzieren. Wehrführer Robert Mertes und sein Stellvertreter Sven Behr tragen die neue Uniform am Feuerwehrfest voller Würde.

 

 

Foto zur Meldung: Rheinböller Feuerwehr in neuem Outfit
Foto: v. l.: Stellvertreter Sven Behr, Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür und Wehrführer Robert Mertes

Städtepartnerschaft zwischen Rheinböllen und Marata im Bundesstaat Rio Grande do Sul in Brasilien feierlich besiegelt

(09.05.2016)

Es waren viele feierliche und bewegende Momente, die Besiegelung der Partnerschaft von Rheinböllen und Marata. Nachdem eine 30-köpfige Delegation von Rheinböllen nach Brasilien zur Partnerstadt Marata aufgebrochen war, erlebte man dort einen fulminanten Empfang, der an Freude und Herzlichkeit nicht zu überbieten war. Unsere brasilianischen Freunde hatten ein umfangreiches Programm für uns zusammengestellt, wobei sicherlich der Höhepunkt die feierliche Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in der kath. Kirche in Marata war.

 

Vom 22.4. bis 27.4.2016 kam dann eine 9-köpfige Delegation aus Marata zum Gegenbesuch nach Rheinböllen. Die Gruppe wurde angeführt von Bürgermeister Fernando Schrammel und dem Präsidenten des Rates Nildo De Souza. Weitere Teilnehmer waren der frühere Bürgermeister Miguel Hauptenthal, der Kultursekretär Dirceu Antonio Kirsten, die Sekretärin für Schulen und Bildung Mirtes Maria Sost, die Sekretärin für Touristik Liani Teresinha Büttenbender, als Dolmetscher Bernardo Schneider und die Lehrerinnen Aneliese Schmidt Pittelkow und Anisete Schreiner.

 

Auch wir hatten für die Gäste unter Federführung des früheren Bürgermeisters Franz-Josef Lauer ein interessantes Programm erarbeitet, das seinen Höhepunkt in der Partnerschaftsfeier am Samstag, dem 23.4.2016 im vollbesetzten Kulturhaus KIR fand. Dort fand auch die feierliche Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in Rheinböllen statt.

 

Ein kurzer, aber spannender Besuch ist am 26.04.2016 mit einer Abschiedsfeier zu Ende gegangen. Bevor wir aber, bei einem mitgebrachten Buffet und Caipirinha Abschied feierten, pflanzten Fernando Schrammel und ich, die Partnerschaftseiche im Goethepark. Und enthüllten, das von Meik Helwig entworfene Partnerschaftsschild, vor dem Gemeindehaus.

 

In den fünf Tagen ihres Aufenthaltes bekamen unsere Gäste einen guten Einblick über unserer Stadt und die Region. So standen Besuche bei den Kindergärten, der Grundschule, sowie der Puricelli Realschule plus auf dem Programm, auf Wunsch der mitreisenden Lehrerinnen wurde ebenfalls die Förderschule in Kastellaun besichtig. Überall zeigte man mit kleinen Darbietungen, wie willkommen die Gäste waren. In der Grundschule fand zufällig das jährliche Frühjahrskonzert des Förderkreises statt. Kurzfristig wurde das Programm noch auf die Brasilianer abgeändert und die kleinen Künstler sangen und muszierten sich in die Herzen unserer Freunde.

 

Moderne Viehhaltung, bei W. Berg in Argenthal, war für die Brasilianer ebenso spannend, wie die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr in Rheinböllen. Bürgermeister Arno Imig empfing die Gäste zu einem kommunalpolitischen Gespräch im Rathaus.

 

Die ortsansässigen Betriebe boten den Gästen interessante Führungen durch ihre Werke. So konnten sich die Brasilianer bei Cysa-pak, Hahn Automation, Fa.Continental und dem Logistikzentrum der Norma interessante Eindrücke verschaffen. Allen Firmen und Einrichtungen möchte ich herzlich danken, dass sie unsere Gäste mit einem speziellen Besuchsprogramm so freundlich empfangen und informiert haben.

 

Danken möchte ich auch Herrn Lauer, der das Besuchsprogramm erarbeitet hat. Frau Inge Hoffmann und Frau Mades haben unsere Besucher Kost und Logis geboten, wofür ich mich von ganzem Herzen bedanken möchte.

 

Unsere Abschiedsfeier spiegelte die innige Verbundenheit mit unseren Gästen wieder, spontan wurde gesungen und gelacht und einige Tränen vergossen. Innerhalb unserer Reisegruppe haben sich wunderbare Freundschaften entwickelt und wir waren tatsächlich alle traurig, dass wohl einige Zeit vergehen wird, bis wir uns wiedersehen. Ich bin dankbar, dass ich diese wundervolle Erfahrungen machen konnte. Gefreut habe ich mich, dass viele Bürger aus unserer Stadt unseren Gästen so viel Wertschätzung und Interesse entgegengebracht haben. Ein sehr schönes Zeichen, wofür ich mich herzlich bedanken möchte.

 

Ihre

 

Bernadette Oberthür

Stadtbürgermeisterin Rheinböllen

 

 

[Urkunde Besiegelung Partnerschaft]

[weitere Fotos]

[HIstorisches Fest]

Foto zur Meldung: Städtepartnerschaft zwischen Rheinböllen und Marata im Bundesstaat Rio Grande do Sul in Brasilien feierlich besiegelt
Foto: Städtepartnerschaft zwischen Rheinböllen und Marata im Bundesstaat Rio Grande do Sul in Brasilien feierlich besiegelt

Wasserwerte (Wasserhärte) VG Werke Rheinböllen Stand 01.01.2016

(09.05.2016)

Ortsgemeinde

Parameter



Messwert

Grenzwert

Argenthal,

Schnorbach,
OT Kleinweidelbach,
Mörschbach,

Benzweiler,
Liebshausen,

Kisselbach,
Steinbach  

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



8,00

1,42 mittel
37,0

14,0

<0,01
<0,005

<5,0
7,7

254



--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



Dichtelbach

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



10,5

 

1,88 mittel
51,9

14,2
<0,01
<0,005
1,7

7,6

317



--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



Ellern

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



2,33

 

0,42 weich

9,5
4,35

<0,01
<0,005
2,7

8,40

85 

--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500 

Erbach

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



7,92

 

1,41 weichl
38,8

10,8

<0,01

  <0,005

<0,5
7,5

245

 

--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



Riesweiler

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



3,03


0,68 weich
20,6

3,96

 <0,005
  0,012

3,4
7,64

102



--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



 

Neuregelung der Härtebereiche]

Am 1. Februar 2007 wurde vom Deutschen Bundestag die Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes[4] (WRMG) beschlossen, das am 5. Mai 2007 in Kraft getreten ist. Darin wurden u. a. die Härtebereiche an europäische Standards angepasst und die Angabe Millimol Gesamthärte je Liter wird durch die (aus chemischer Sicht unsinnige) Angabe Millimol Calciumcarbonat je Liter ersetzt. Wasserversorgungsunternehmen werden wohl weiterhin auch die Gesamthärte veröffentlichen, dies ist im Gesetz aber nicht vorgeschrieben. Nach Stellungnahmen des BMU gegenüber der DVGW[5] soll Millimol Calciumcarbonat je Liter unverändert als Millimol Gesamthärte je Liter aufgefasst werden. Die neuen Härtebereiche unterscheiden sich kaum von den bisherigen, nur werden die Bereiche 3 und 4 zum Härtebereich „hart“ zusammengelegt und die Ziffern 1,2,3 und 4 werden durch die – bereits gebräuchlichen – Beschreibungen „weich“, „mittel“ und „hart“ ersetzt. Die neuen Härtebereiche sind wie folgt definiert:

 

 

 

Härtebereich

Millimol Calciumcarbonat

je Liter

°dH

Härtebereiche

 weich

weniger als 1,5

weniger als 8,4 °dH

I

mittel

1,5 bis 2,5

8,4 bis 14 °dH

II

hart

mehr als 2,5

mehr als 14 °dH

III

 

 

[Wasserqualität VG Rheinböllen Stand 01.01.2016]

Öffentliche Bekanntmachung des Kreiswahlleiters des Wahlkreises 16 – Rhein-Hunsrück – gemäß § 53 Landeswahlgesetz Wahl zum 17. Landtag Rheinland-Pfalz

(17.03.2016)

Der Kreiswahlausschuss hat in seiner Sitzung am 16.03.2016 das endgültige Wahlergebnis der Wahl zum 17. Landtag Rheinland-Pfalz vom 13.03.2016 im Wahlkreis 16 – Rhein-Hunsrück – wie folgt festgestellt: s. Download Wahlkreisergebnis

 

[Wahlkreisergebnis Landtagswahl 2016]

Der Bürgermeister informiert:

(16.03.2016)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute möchte ich Sie gerne über die Sitzung des Verbandsgemeinderates vom 10.03.2016 informieren. Traditionell wird Einwohnern zu Beginn der ersten Sitzung des Jahres in einer Einwohnerfragestunde die Möglichkeit gegeben, sich über aktuelle Themen zu informieren. Leider hat jedoch kein Gast diese Möglichkeit wahrgenommen.

Anschließend wurde der Rat darüber informiert, dass auch in diesem Jahr keine Verträge von Rats- und Ausschussmitgliedern sowie Bediensteten vorhanden sind, soweit es sich nicht um Geschäfte der laufenden Verwaltung, Dienst- oder Arbeitsverträge handelt. Nach der Gemeindeordnung ist der Bürgermeister jährlich zur Information über diese Verträge verpflichtet.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden die Verbandsgemeinderatsmitglieder über die Tätigkeiten der Sozialberatungsstelle (So.ber) im Jahr 2015 informiert. Die Sozialberatungsstelle in Kooperation des Caritasverbandes Simmern, der ev. Kirchengemeinde Rheinböllen und der Verbandsgemeinde Rheinböllen wird schon seit einer Reihe von Jahren durch die Sozialberaterin Lydia Bittner-Wirtz vom Caritasverband Simmern betreut. Die Beratungsstelle stellt ein niederschwelliges Angebot dar, welches für Ratsuchende aus allen Problemfeldern offen ist. Wesentliche Aufgabe ist hier die Stärkung der Selbstverantwortung und die Hilfestellung zur Selbsthilfe, um dauernde Abhängigkeiten von Hilfsangeboten zu vermeiden. Weiterhin bietet die Sozialberatungsstelle Hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern eine zielorientierte Hilfeplanung und die Vernetzung einzelner Hilfsberatungsangebote im Sozialraum. Die Verbandsgemeinde als Kooperationspartner trägt seit Einrichtung der Institution die Sachkosten in Form eines monatlichen Pauschalbetrages. Die ev. Kirchengemeinde Rheinböllen stellt die Beratungsräume zur Verfügung und übernimmt die Organisation der Beratungsgespräche. Der Caritasverband wiederum trägt die Personalkosten für die Sozialberaterin. Aufgrund des stetigen Hilfe- und Beratungsbedarfes ist die Vorhaltung dieser Einrichtung und die Fortsetzung der Kooperationsgemeinschaft weiterhin geboten.

Anschließend nahm der Verbandsgemeinderat den Controllingbericht des Freizeitbades Rheinböllen für das Jahr 2015 zur Kenntnis. Mit dem Controllingbericht wird ein Überblick über die Energie- und Wasserkosten für das Freizeitbad und weiterhin über die Besucherzahlen gegeben. Der Controllingbericht ist insofern ein wichtiges Instrument zur Energieeinsparung im Freizeitbad. Nachdem im vergangenen Jahr der Wasserschaden an der Großraumsporthalle der Puricelli Realschule plus behoben worden ist, war mit der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises eine Vereinbarung über die Übertragung der Großraumsporthalle zu treffen. Die Puricelli Realschule plus ist bereits im Jahr 2012 in die Trägerschaft des Rhein-Hunsrück-Kreises übergegangen. Wegen des Wasserschadens wurde zunächst der Übergang der Halle auf den Kreis ausgeschlossen, vereinbart wurde seinerzeit, dass der Übergang nach Abschluss der Sanierungsarbeiten erfolgen sollte. Die hierzu notwendige Vereinbarung ist zwischenzeitlich von der Kreisverwaltung und der Verbandsgemeindeverwaltung ausgearbeitet worden und konnte nunmehr dem Verbandsgemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden. Nach eingehender Diskussion wurde der Vertrag mehrheitlich von den Verbandsgemeinderatsmitgliedern angenommen. Der Kreistag hat in seiner Sitzung vom 14.03.2016 die Annahme der Vereinbarung ebenfalls zugestimmt.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden die zukünftigen Neuerungen des Landesgesetzes zur Verbesserung Direktdemokratischer Beteiligungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene dargestellt. Mit dem am 22.12.2005 verabschiedeten Landesgesetz, das erst zum 01. Juli 2016 in Kraft tritt, werden Änderungen der derzeitigen Praxis in den kommunalen Gremien getroffen. So werden u. a. die Quoren für die Beantragung von Bürgerentscheiden verringert. Außerdem treten Änderungen zur Öffentlichkeit von Rats- und Ausschusssitzungen in Kraft. Weiterhin sind zukünftig schon die Entwürfe eines Haushaltsplanes offen zu legen.

Nach dieser Information waren mehrere Vergaben für bauliche Anlagen im Feuerwehrgerätehaus Rheinböllen, in der Grundschule Am Hochsteinchen sowohl im Rathaus der Verbandsgemeinde zu beschließen. So wird zukünftig im Feuerwehrgerätehaus eine Abgasabsauganlage vorgesehen. Außerdem muss im Feuerwehrgerätehaus eine Notstromversorgung eingebaut werden. Hierzu hat der Verbandsgemeinderat in der Sitzung die notwendigen Mittel bereitgestellt. Für die Grundschule Am Hochsteinchen wurden die Wärmedämmung der Hausmeisterwohnung sowie die Sanierung des Daches auf dem Mensa- und Hausmeisterwohnungstrakt beschlossen. Darüber hinaus wurde über die Vergabe von Teilen der Fassade des Verwaltungstraktes und der Klassenräume zum Schulhof beschlossen. In diesem Zuge sollen auch schadhafte Fenster ausgetauscht und Außenjalousien angebracht werden. Wegen der erwarteten hohen Kosten wurde die Entscheidung über ein Unterstellgebäude für Müllgefäße und Geräte zunächst zurückgestellt.

Im Zusammenhang mit dem Einbau einer neuen Heizungsanlage im Rathaus der Verbandsgemeinde wurden Nachträge zur Heizungssteuerung genehmigt. Mit einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2013 der Transferstelle Bingen wurde die Möglichkeit zur Einsparung von Energie durch den Einbau von energiesparenden Leuchten und Schaltungsautomatisierung für die Beleuchtungsanlage des Rathauses geprüft. Diese energetischen Sanierungsmaßnahmen sind förderungsfähig. In der Sitzung wurde die Verwaltung beauftragt, den Förderantrag, der bereits gestellt worden war, noch einmal zu überarbeiten, da der vorgesehene Kostenrahmen zunächst durch aktuelle Berechnungen überschritten worden wäre.

In der Sitzung des Verbandsgemeinderates vom 18.06.2015 wurde bereits beschlossen, für die Freiwillige Feuerwehr Liebshausen ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) zu beschaffen. Nach der vorgeschriebenen bundesweiten Ausschreibung des Fahrzeuges durch die Verwaltung gingen bis zum Ablauf der Angebotsfrist insgesamt drei Angebote ein. Auf dieser Grundlage hat der Verbandsgemeinderat nunmehr beschlossen, den Auftrag für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges zu einem Angebotspreis von 58.643,20 Euro zu vergeben. Sehr erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass die Freiwillige Feuerwehr Liebshausen sich mit einem Betrag von 20.643,20 Euro an den Kosten für dieses Fahrzeug beteiligen will.

Im Jahr 2009 hat die Verbandsgemeinde ein Einzelhandelskonzept für die gesamte Verbandsgemeinde durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung in Köln erarbeiten lassen. Durch die Änderungen der Einzelhandelsstrukturen in Rheinböllen und der aktuellen Entscheidung zur zukünftigen Entwicklung der Nahversorgung und der Ortsentwicklung in der Stadt Rheinböllen wurde angedacht, das Einzelhandelskonzept der Verbandsgemeinde fortzuschreiben. In der Sitzung am 10.03.2016 hat der Verbandsgemeinderat die Fortschreibung beschlossen und erneut die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA mbH) Köln zu beauftragen. Das Konzept ist mit der Oberen Landesplanungsbehörde abzustimmen.

Auf der Tagesordnung der Verbandsgemeinderatssitzung stand weiterhin die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Die Ortsgemeinde Dichtelbach hat die Aufstellung des Bebauungsplanes „Auf der Kreuzwies“ mit einer Fläche von rund 0,5 ha beschlossen und die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes beantragt. Nach Absprache mit der Aufsichtsbehörde beschließt der Verbandsgemeinderat daher im Zuge des Bebauungsplanverfahrens die Neudarstellungen der in Anspruch zu nehmenden Flächen in der zum nächstmöglichen Zeitpunkt stattfindenden Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes aufzunehmen. Die Gesamtfortschreibung wird voraussichtlich im kommenden Jahr in die Wege geleitet werden.

Als letzter Tagesordnungspunkt der öffentlichen Sitzung befasste sich der Verbandsgemeinderat mit der Einführung eines Bürgerbusmodells. Das Bürgerbusmodell war bereits Gegenstand von Beratungen im Jahr 2014. Damals wurde die Einrichtung befürwortet und die Verwaltung beauftragt, entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Schon zu dem damaligen Zeitpunkt war klar, dass das Projekt nur dann realisiert werden kann, wenn sich genügend ehrenamtliche Helfer finden, die mitwirken wollen. Der neu gegründete Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Rheinböllen hat sich der Sache angenommen und konnte eine Anzahl von Helfern finden. Eine Schlüsselstellung für das Gelingen des Projektes nimmt die Organisation ein. Hierzu sollte ein Kümmerer gefunden werden, der diese Aufgabe aktiv begleitet. Erfreulicherweise konnte hierzu Frau Rosemarie Schesack aus Dichtelbach gefunden werden, so dass nunmehr dieses Projekt anlaufen kann. Der Seniorenbeirat hat sich dafür ausgesprochen, zunächst ab Sommer mit einer Fahrt pro Woche das Projekt anlaufen zu lassen und evtl. später einen zweiten Tag hinzuzunehmen. Der zu beschaffene Bus soll über ein Leasingmodell beschafft werden. Erfreulicherweise konnten hier die Volksbank Rheinböllen und die Volksbank Rhein-Hunsrück-Nahe als Sponsoren gefunden werden, die die Leasingraten für die Dauer von drei Jahren übernehmen. Daher hat der Verbandsgemeinderat am 10.03.2016 die Einführung eines Bürgerbusmodells beschlossen und die Verwaltung bevollmächtigt, ein entsprechendes Fahrzeug auf Leasingbasis zu beschaffen und weiterhin die notwendigen Maßnahmen zur Realisierung des Projektes zu veranlassen. Es würde mich freuen, wenn noch weitere Freiwillige für die Umsetzung des Bürgerbusmodelles gewinnen werden könnten.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert:
Foto: Der Bürgermeister informiert:

Feuerwehranwärter mit Feuereifer beim Grundlehrgang dabei!

(14.03.2016)

Nach vier Wochenenden, in denen sie von erfahrenen Feuerwehrkollegen in die Grundzüge des Feuerwehrwesens eingewiesen wurden, hatten die 20 Feuerwehrmänner und die beiden Feuerwehrfrauen es endlich geschafft! Der 2. Beigeordnete Friedhelm Röse, Wehrleiter Volker Aßmann und sein Stellvertreter Robert Mertes durften den stolzen jungen Männern und Frauen nach bestandener Prüfung am Sonntag, 06.03.2016 endlich ihr Lehrgangszertifikat zum bestandenen 1. Teil der Grundausbildung ‚“Truppmann“ aushändigen.

 

Die FeuerwehranwärterInnen lernten in der vergangenen Zeit viel von den Grundzügen der Brandbekämpfung, der Technischen Hilfeleistung, aber auch viel über die Wahrung ihrer eigenen Sicherheit. Von Theorie bis zur Praxis, von spaßigen bis zu ernsthaften Themen, von Sonne bis zum Regen und zum Schnee - von allem war etwas während des Lehrganges dabei. Und doch hatten alle ihren Spaß und freuen sich jetzt schon auf den 2. Teil, der im Frühjahr 2017 beginnen wird. Danke an alle FeuerwehrwanwärterInnen, die sich für den Feuerwehrdienst entschieden haben und herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Danke aber auch an alle Ausbilder, die den Unterricht mit Eifer übernommen haben.

Foto zur Meldung: Feuerwehranwärter mit Feuereifer beim Grundlehrgang dabei!
Foto: Feuerwehranwärter mit Feuereifer beim Grundlehrgang dabei!

Wahlergebnisse Landtagswahl 2016

Nach der Feststellung des vorläufigen Landesergebnisses der Landtagswahl finden Sie hier verschiedene Publikationen (Ergebnisübersichten, Wahlnachtanalyse) zum Download bereitgestellt.

 

[Wahlergebnisse Landtagswahl 2016]

Foto zur Meldung: Wahlergebnisse Landtagswahl 2016
Foto: Wahlergebnisse Landtagswahl 2016

DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(24.02.2016)

Urkunde für erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) in der Verbandsgemeinde Rheinböllen überreicht

 

Vor kurzem nahm wieder ein Beherbergungsbetrieb mit Ferienwohnungen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen erfolgreich an den Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) teil. Es wurden hervorragende 4 Sterne erzielt.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und Ferienhäuser und sind ein Qualitätsversprechen für den Gast. Die offiziellen DTV-Sterne signalisieren dem Gast: Diese Unterkunft ist nach den Sternekriterien des Deutschen Tourismusverbandes geprüft und bewertet. Je nach Ausstattung und Service wird die Unterkunft mit ein bis fünf Sternen ausgezeichnet - von einfach bis erstklassig.

 

Bürgermeister Arno Imig gratulierte im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 23. Februar 2016 dem Betrieb der Eheleute Wolfgang und Heather Wiesner, Im Wiesengrund 24, Argenthal, zu den erreichten Sternen und überreichte die Urkunde des Deutschen Tourismus Verbandes.

Die Ferienwohnung „Desiree“ der Eheleute Wiesner aus Argenthal wurde mit hervorragenden 4 Sternen ausgezeichnet was bedeutet: „Höherwertige Gesamtausstattung mit gehobenem Komfort. Ansprechende Qualität mit einem aufeinander abgestimmten Gesamteindruck.“

 

Bürgermeister Arno Imig zeigte sich sehr erfreut über die hervorragende Qualität der Ferienhäuser und -wohnungen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen, was die hohe Anzahl von vergebenen Sternen widerspiegelt. Herr Imig wünschte den Eheleuten Wiesner viel Erfolg für die Zukunft und natürlich eine große Auslastung ihres Betriebes.

 

Wer ebenfalls sein Feriendomizil klassifizieren lassen möchte oder Fragen dazu hat, wendet sich bitte an

 

Frau Brigitte Roos

Tourist-Information Rheinböllen

Tel.-Nr. 06764 39-51

[Homepage Ferienhaus Desiree]

Foto zur Meldung: DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Bürgerempfang 2016 der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(23.02.2016)

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Arno Imig zum 3. Bürgerempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen in die Soonwaldhalle nach Ellern. Eröffnet wurde der Empfang schwungvoll durch den Musikverein Argenthal unter der Leitung von Josef Stenzhorn mit den der Nationalhymne sowie dem Marsch „Salemonia“ und der Polka „1/2 Jahrhundert“.

In seiner Ansprache konnte Bürgermeister Imig wieder ein durchweg positives Fazit zur Entwicklung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im vergangenen Jahr ziehen. Die Ansprache ist nachstehend abgedruckt:

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Gäste,

ich darf Sie ganz herzlich zu unserem 3. Bürgerempfang der Verbandsgemeinde hier in der Soonwaldhalle in Ellern begrüßen. Gestatten Sie mir, dass ich mit einem Zitat des griechischen Philosophen Aristoteles beginne, ein Zitat, das schon oft gebraucht wurde aber nach wie vor richtig ist. „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen“. Soll heißen, dass die Menschen in ihrem eigenen Handeln bestärkt und ermutigt werden, aktiv zu werden und das was sie beeinflussen können, auch zu tun.

Wir sind in diesem Jahr mit unserem Empfang in den Februar gegangen, da durch die Faschingsveranstaltungen und andere festliche Anlässe im Januar kaum noch ein Termin gefunden werden konnte. Aber ich denke, das tut unserer Veranstaltung keinen Abbruch. Wir haben auch probeweise einen Samstagnachmittag gewählt, in der Hoffnung, dass damit vielleicht weniger Terminüberschneidungen vorkommen. Trotz des fortgeschrittenen Datums möchte ich Ihnen allen noch ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünschen.

Ich freue mich sehr, dass wieder so viele Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von kommunalen Gremien, aus Kindergärten und Schulen, den Kirchen und Medien, aus den Vereinen und Verbänden der Einladung gefolgt sind und wir gemeinsam noch einmal zurück sowie vor allem vorausblicken wollen.

(Begrüßung)

Der heutige Bürgerempfang soll wieder dazu dienen, Ihnen etwas aus unserer Verbandsgemeinde zu berichten und vor allem auch den vielen heute hier anwesenden Personen Dank zu sagen für ihre vielfältige Arbeit zum Nutzen unseres Gemeinwesen.

Im letzten Jahr waren wir in Liebshausen und ich freue mich, dass Ellern in diesem Jahr unser Veranstaltungsort ist.

Es soll wieder ein kurzweiliger Nachmittag werden, daher Reden nur im begrenzten Umfange, ein buntes Programm und nachher noch genügend Zeit sich im hinteren Teil der Halle zu persönlichen Gesprächen zu treffen und auszutauschen. Ich darf an dieser Stelle ganz herzlich Herrn Ortsbürgermeister Friedhelm Dämgen danken für die Bereitstellung der Soonwaldhalle sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung.

Das Programm für den heutigen Nachmittag haben wir Ihnen auf die Sitze gelegt. Allen Akteuren, die heute wieder den Tag mitgestalten schon einmal ein herzliches Dankeschön.

Ich möchte mit Ihnen zurückblicken, aber auch nach vorne und fragen was haben wir erreicht und wo wollen wir hin. Was ist in dem vor uns liegenden Jahr zu tun, damit die Verbandsgemeinde eine Region bleibt, in der man gut leben und arbeiten, lernen und investieren, seine Freizeit und seinen Lebensabend genießen kann?

Was hat sich im letzten Jahr ereignet, was war besonders erwähnenswert. Natürlich vieles und wichtiges. Aus Zeitgründen möchte ich es aber bei einigen Schlaglichtern bewenden lassen:

Zunächst zur internationalen Lage:

Terroranschläge, Flüchtlingsströme und kein Frieden waren Schlagworte die das Jahr 2015 prägten.

In Erinnerung blieben unter anderem die zwei verheerenden Terroranschläge, die sich in Paris ereigneten. Da war Anfang des Jahres der tödliche Bombenanschlag auf das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ und im November der erneute Anschlag, der gleich an mehreren Stellen der französischen Hauptstadt für Entsetzen sorgte. Die Welt wird immer unsicherer und ein friedliches Miteinander von Christentum und Islam wird dadurch nicht leichter. Die Islamische Terrororganisation IS war fast täglich mit grausigen Ereignissen in den internationalen Schlagzeilen. Das Jahr war außerdem geprägt von einer großen Zahl von Flüchtlingen, die sich aus den Kriegsgebieten in das friedliche Europa auf den Weg machten, um für sich und ihre Familien eine bessere Zukunft zu finden. Damit muss Europa erst einmal klarkommen. Diskussionen, Willkommen und Ablehnung waren an der Tagesordnung. Auch die Griechenland-Krise füllte die Medien. Und dabei war sie nicht die einzige Krise, die es auf der Welt gab. Wie klein und fast unwichtig nahm sich dagegen der Volkswagen-Skandal aus. Der war dennoch schlimm genug. Ein großer Abschied gehörte ebenfalls ins Jahr 2015. Der Altbundeskanzler Helmut Schmidt ist im Alter von 96 Jahren in Hamburg gestorben. Er gehörte zu den bewundernswerten Größen deutscher Politik. Im Januar dieses Jahres geschah dann noch der Anschlag in Instanbul, der 10 deutschen Touristen, von denen drei als Rheinland-Pfalz kamen, das Leben kosteten.

Und auch das Wetter spielte teilweise verrückt. Ein weltweiter Hitzerekord nach dem anderen purzelte 2015. Der Monat Juli war weltweit der heißeste Juli seit Beginn der globalen Wetteraufzeichnungen 1880. Die Durchschnittstemperatur betrug 16,61 Grad Celsius. Zuvor hatten bereits Februar, März, Mai und Juni des Jahres Klimarekorde geknackt. Auch August und September waren Rekordmonate. In Deutschland wurden sogar bis zu 40,3 Grad gemessen. Die weltweite Dürre und die Zunahme von Wetterextremen waren auch Thema auf dem Klimagipfel in Paris am Ende des Jahres. Neuer Allzeit-Hitzerekord, verheerende Unwetter und Dürre: Der Sommer 2015 wird uns allen in Erinnerung bleiben.

2015 gab es in Deutschland so viele Streiks wie schon lange nicht mehr. Allein der Ausstand der Lokomotivführer der Deutschen Bahn dauerte neun Streikrunden. Alle waren erleichtert, allen voran die Pendler, als es am 21. Mai zur Einigung zwischen der Spartengewerkschaft GDL und der Bahn kam. Die Streiks hatten im September 2014 begonnen.

Was war im Kreis und in der Verbandsgemeinde?

Im Rhein-Hunsrück-Kreis hat Dr. Marlon Bröhr sein Amt als neuer Landrat angetreten und damit Bertram Fleck, der 26 Jahre die Geschicke des Kreises leitete, abgelöst.

In der Verbandsgemeinde befasste sich der Rat u.a. mit der Lärmaktionsplanung. Zu betrachtende Lärmursachen in unserem Gebiet sind die vierspurige B 50 und die Autobahn A 61. Für beide Verkehrsadern wurden Gutachten erstellt mit dem Ergebnis, dass derzeit der Lärmpegel noch innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte liegt und weitere Lärmschutzmaßnahmen nicht angezeigt sind.

Mit Blick auf den im Bau befindlichen Hochmoselübergang und die damit verbundenen Zusatzverkehre werden wir natürlich die Lärmsituation permanent im Blick behalten. Mit der Fertigstellung des Hochmoselüberganges wird unsere Region erheblich besser an die Nachbarländer Belgien und Holland angebunden. Neben der zusätzlichen Verkehrsbelastung, die zunächst negativ ist, wird dies jedoch auch eine Entwicklungschance für die gesamte Region sein, die wir frühzeitig erkennen und nutzen müssen. Weitere Gewerbeansiedlungen werden stattfinden und auch der Flughafen Hahn wird dadurch einen zusätzlichen Schub erhalten.

Mit dem neuen Industriegebiet „In der Wester“ der Stadt Rheinböllen und der erfolgreichen Ansiedlung der Firma Norma wurde schon ein wichtiger Schritt getan, weitere Ansiedlungen werden folgen. Auch in Simmern ist derzeit eine große Ansiedlung im Entstehen, auch das eine Tatsache, die uns alle freut. Eine gute Infrastruktur und Arbeitsplätze vor Ort sind wichtige Voraussetzungen zur Attraktivität des ländlichen Raumes und werden Abwanderungstendenzen besonders der jungen Generationen in die Städte entgegenwirken.

Die energetische Sanierung des Rathauses in Rheinböllen wurde fortgeführt. Nach Erneuerung der Fenster wurde jüngst die Heizung erneuert. Mit weitere Maßnahmen wie z.B. Umstellung der Beleuchtung auf LED und zusätzliche Dämmmaßnahmen wollen wir  nicht nur Kosten einsparen sondern auch einen wirksamen, wenn auch bescheidenen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Sehr gut zu den im Grundsatzbeschluss des Verbandgemeinderates von 2009 deklarierten Zielen zur Förderung der erneuerbaren Energien passen die derzeit hier in Ellern laufenden Bemühungen zur Schaffung eines Nahwärmenetzes auf der Grundlage einer Holzheizschnitzelheizung evtl. ergänzt durch Solarthermie. Angesichts der derzeit niedrigen Preise für fossile Energieträger wie Öl und Gas ist besondere Überzeugungskraft für eine solche Heizlösung auch mit Blick auf die erhebliche Wertschöpfung für die Region, gefragt. Hier gilt es einfach längerfristig zu denken, denn die Preise für Öl werden nicht so bleiben. Aber wir und da spreche ich hauptsächlich von Ortsbürgermeister Friedhelm Dämgen und seinem sehr rührigen und kompetenten Arbeitskreis werden weiter daran arbeiten, diese sinnvolle und klimafreundliche Art der Wärmeversorgung weiter nach vorne zu tragen.

Wir hoffen, dass neben den wirtschaftlichen Interessen auch die Chance zu einem beispielhaften Projekt von dörflicher Gemeinschaft gesehen wird. Das Projekt Dorfwärme zusammen mit einer flächendeckenden Leerrohrverlegung für Glasfaserkabel kann gelingen, wenn sich genügend für diese Nahwärmelösung entscheiden.

Dem Wunsch der Ortsgemeinde Ellern entsprechend hat der Verbandsgemeinderat einer Trägerschaft dieses Nahwärmeprojektes, so es denn kommt, durch den Eigenbetrieb Energieversorgung der VG Rheinböllen zugestimmt.

In der Junisitzung befasste sich der Verbandsgemeinderat mit der Erweiterung des Ganztagsangebotes der Grundschule Am Hochsteinchen durch Einführung einer betreuenden Grundschule. Da das bisherige Angebot als Ganztagsschule nicht im erforderlichen Umfang den Wünschen und Erwartungen der Eltern entsprach, beantragte die Schule die Einrichtung eines zusätzlichen Betreuungsangebotes von insgesamt 20 wöchentlichen Betreuungsstunden in drei Gruppen nach Schulschluss. Nach Zustimmung des Rates und Genehmigung des Landes startete die Schule im Herbst mit diesem neuen Angebot. Es sind derzeit zwei Gruppen eingerichtet und das Angebot wird gerne genutzt.

Seit dem 1.1.2016 ist auch die Großsporthalle der Puricelli-Realschule plus in die Trägerschaft des Kreises übergegangen und wir können die lange Odysee im Zusammenhang mit der Sanierung aus dem Wasserschaden als abgeschlossen betrachten. Die Schule kann seit Mitte 2015 die Halle wieder voll nutzen und auch für die Vereine ist die lange Zeit der Ausweichprovisorien vorbei. Die rechtlichen Auseinandersetzungen und die Vielzahl der erforderlichen Schriftverkehre und Gutachten über einen Zeitraum von 4 Jahren haben viel Zeit, Kraft und Nerven gekostet.

Damit ist auch die Attraktivität der Schule wieder ein Stück gewachsen und wir hoffen, dass die Schule, die sowohl vom pädagogischen Angebot, von der Motivation des Kollegiums und den baulichen und räumlichen Gegebenheiten her beispielhaft ist, eine gute Zukunft haben wird. Flankierend zu den Bemühungen der Schulleitung um ausreichende Anmeldezahlen hat der Verbandsgemeinderat bereits 2014 die Einrichtung einer eigenen Buslinie aus dem Bereich Riesweiler beschlossen, um Schülerinnen und Schülern eine akzeptable Busverbindung aus dieser Region nach Rheinböllen bieten zu können. Wir werden im Interesse unserer Puricelli-Schule dieses Busangebot aufrechterhalten bis sich eine adäquate Busanbindung von Seiten des Kreises ergibt. Mein besonderer Dank gilt hier der Schulleitung in Person des früheren Schulleiters, Herrn Schmidt und der jetzigen Leiterin, Frau Thomas, die viele Aktivitäten für diese attraktive und moderne Schule initiiert und nach Kräften unterstützt haben.

Die Feuerwehren wurden auch wieder mit erheblichen Finanzmitteln bedacht, denn nur gut ausgebildete und gut ausgerüstete Feuerwehren können bei den heutigen vielschichtigen Anforderungen einen guten Dienst versehen. Neben der üblichen Ergänzung von persönlicher Ausrüstung und Gerät erhielt die Feuerwehr Rheinböllen ein neues Fahrzeug HLF 20 und die Feuerwehr Ellern ein neues TSF-W. In diesem Jahr wird die Feuerwehr Liebhausen ein neues Fahrzeug erhalten. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen entsprechenden Förderantrag an das Land zu stellen und das Ausschreibungsverfahren in die Wege zu leiten. In Steinbach wurde eine neue Jugendfeuerwehr aus den Gemeinden Kisselbach, Liebshausen und Steinbach gegründet. Leiter ist der Feuerwehrkamerad Jörg Leyendecker, dem ich hiermit ebenso wie allen anderen, die mitgeholfen haben, herzliche für die Bereitschaft danke.

Der Rat stimmte zu, dass in Argenthal wegen erhöhter Nachfrage nach Hortplätzen für Schulkinder weitere Räumlichkeiten in der Grundschule zur Verfügung gestellt werden.

Um die Arbeit im Verbandsgemeinderat effizienter zu gestalten und das Sitzungsmanagement weitgehend papierlos zu erledigen, beschloss der Verbandsgemeinderat die Einführung eines digitalen Ratsinformationssystems. Die Ratsmitglieder wurden mit Tablets ausgestattet und im Rathaus die notwendige Infrastruktur geschaffen. Mit der Einführung besteht nicht nur die Möglichkeit die Ratsmitglieder digital mit Einladungen, Beratungsunterlagen und Niederschriften zu versorgen sondern interessierten Bürgerinnen und Bürgern über das Internet die öffentlichen Niederschriften direkt zugänglich zu machen. Angenehmer Nebeneffekt des Systems sind auch Kosteneinsparungen für Druck und Postversand.

Unterhaltungsmaßnahmen an den öffentlichen Gebäuden Rathaus, Kindergärten, Freizeitbad und Schulen wurden im letzten Jahr auch wieder in erheblichem Umfange durchgeführt. Wenn wir die Substanz erhalten wollen, müssen wir in eine nachhaltige Gebäudeunterhaltung investieren.

 Einen Wechsel gab es im Verbandsgemeinderat. Gangolf Wobido aus Ellern zog als Nachfolger von Susanne Riedel in den Rat ein. Frau Riedel hatte ihr Mandat aus persönlichen Gründen niedergelegt.

Eine besondere Freude ist es auch immer wieder, wenn verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihr Engagement im Ehrenamt, eine öffentliche Würdigung erfahren. Deshalb bin ich auch immer wieder gerne bereit, Personen für eine solche Ehrung vorzuschlagen.

Im Rahmen einer Feierstunde im großen Sitzungssaal der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz verlieh Präsident Dr. Ulrich Kleemann im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer Herrn Otto Riedel aus Dichtelbach die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für sein langjähriges und außerordentliches Engagement im sportlichen, kulturellen und kommunalen Bereich.

Im August wurde Franz-Josef Lauer aus Rheinböllen für sein langjähriges politisches, kulturelles, soziales und sportliches Engagement das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Mainz wurde Marliese Escher aus Rheinböllen im Dezember ebenfalls eine hohe Auszeichnung zuteil. Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler verlieh ihr für ihr langjähriges soziales Engagement im Auftrag von Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Allen Geehrten noch einmal meinen herzlichen Glückwunsch.

Der neu gegründete Seniorenbeirat nahm 2015 seine Arbeit auf und hat sich schon sehr intensiv mit den verschiedensten Themenkreisen beschäftigt. Vorsitzende ist Frau Margarete Weber aus Steinbach. Besonders wurde in Sachen Bürgerbus intensiv gearbeitet und ein tragfähiges Konzept erstellt. Weitere Angebote werden derzeit erarbeitet. Den Mitgliedern des Seniorenbeirates ein Dankeschön für ihre wichtige Arbeit.

Nachdem in Person von Rosemarie Schesack aus Dichtelbach auch eine Kümmererin gefunden werden konnte und sich auch schon eine entsprechende Anzahl von ehrenamtlichen freiwilligen gefunden hat, soll das Projekt zum Sommer hin starten. Ein Fahrzeug ist schon in Aussicht, näheres hierzu wird noch bekanntgegeben.

Mobilität ist gerade auch für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ein wichtiges Element zum selbstbestimmten Leben in gewohnter Umgebung.

 Weitere Vorschläge auch unseres Zukunftsrates werden geprüft und soweit möglich auch umgesetzt. Der Stadtrat Rheinböllen hat z.B in seiner jüngsten Sitzung die Durchführung einer Sozialraumanalyse in Auftrag gegeben um hier mit Blick auf den demografischen Wandel und unsere immer älter werdende Gesellschaft Bedarfe zu ermitteln und dann auch nach Möglichkeit umzusetzen.

Bei der Wasserversorgung sind wir zuständig für alle Gemeinden außer der Stadt Rheinböllen. Rheinböllen wird von RheinHunsrück Wasser versorgt. Im vergangenen Jahr gab es im Sommer eine Reihe von Problemen mit Wasserknappheit, mit temporären Verkeimungen in den Netzen und einem Großschaden an der Hauptleitung nach Argenthal. Aber wir haben jetzt wieder alles im Griff. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an den Kollegen Michael Boos von der VG Simmern und auch an den Werkleiter von Rhein-HunsrückWasser, Ludwig Schuh die uns bei der Wasserknappheit mit Wasserlieferungen sehr unterstützt haben.

Die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde stieg von 10.104 am 31.12.2014 auf 10.220 am 31.12.2015. Eine Steigerung von 1,15 %.

Zum Haushalt der Verbandsgemeinde nur so viel, dass wir aufgrund der günstigen Einnahmeentwicklung aus Grund-, Gewerbe- und Einkommensteuer und daraus resultierender Steuerkraft unserer Gemeinden den Umlagesatz der Verbandsgemeindeumlage von 31 % auf 28 % senken konnten. Damit haben wir unseren Gemeinden zusätzliche finanzielle Spielräume für eigene Aufgaben eröffnen können. Die Verbandsgemeinde und alle Gemeinden konnten für 2016 ihre Haushalte ausgleichen. Die Schulden der Verbandsgemeinde ohne die Eigenbetriebe beliefen sich am 31.12.2015 auf 1,5 Mio. Euro, am 31.12.2016 werden es noch rund 1,26 Mio. Euro sein, also rund 123 € pro Einwohner.

Im Herbst hatten wir im vollbesetzten Sitzungssaal eine Autorenlesung im Rathaus. Die erste Veranstaltung dieser Art im Rathaus mit heimischen Künstlern in der 200-jährigen Geschichte des Amtes bzw. der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Frau Drees aus Rheinböllen und Frau Kassel aus Benzweiler stellten ihre Werke vor. Die musikalische Umrahmung übernahm Werner Mohr aus Ellern. Eine sehr gelungene Veranstaltung.

Ein besonderes Thema hat uns im letzten Jahr stark beschäftigt und zwar die Unterbringung der Flüchtlinge, die aus Not, Verfolgung und Leid zu uns gekommen sind, um hier Schutz zu suchen. Ich glaube es besteht Konsens darüber, dass wir diesen Menschen schon aus christlicher Nächstenliebe und humanitärer Verpflichtung helfen müssen.

 Angesichts der großen Zahl, die in kurzer Zeit zu uns ins Land kamen, ist Deutschland aber an die Grenze der Überforderung gelangt. Die politischen Diskussionen und die zunehmende Radikalisierung haben wir täglich vor Augen. Lange Entscheidungswege, überforderte Behörden und Helfer, Ausschreitungen und ein Gefühl der Ohnmacht haben neben der überwiegend bestehenden Willkommenskultur auch Frust aufkommen lassen. Es muss daher das Ziel sein, denjenigen, die einen Anspruch auf Asyl haben, schnell und effektiv zu helfen, sie mit unseren Werten vertraut zu machen und sie zu integrieren. Denjenigen aber, die das Gastrecht missbrauchen und straffällig werden aber auch ebenso nachdrücklich mit rechtsstaatlichen Mitteln entgegenzutreten. Das Problem kann aber letztlich nur auf europäischer Ebene gelöst werden und in dem man die Fluchtursachen in den Krisengebieten wirksam bekämpft.

Nur so wird es dauerhaft eine Akzeptanz und ein gutes Miteinander geben können. Wir konnten innerhalb der Verbandsgemeinde Rheinböllen bisher alle uns zugewiesenen Flüchtlinge ordentlich unterbringen und betreuen und damit die Situation dank der großen Hilfsbereitschaft der örtlichen Helferkreise recht gut bewältigen. Mein besonderer Dank gilt daher den Helferinnen und Helfern, die ehrenamtlich mit großem Engagement unterwegs sind, um den Flüchtlingen bei den vielen Dingen des täglichen Alltags zu helfen. Derzeit haben wir rund 80 Flüchtlinge untergebracht, in der zweiten Februarhälfte werden uns weitere 18 zugewiesen. Für das Jahr 2016 rechnen wir mit etwa 200 Unterbringungen. Mein Dank gilt ebenso meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ramona Lambrich, Michelle Rheingantz und Alexander Müller, die sich sehr engagieren und ebenfalls viel geleistet haben. Besonders für unsere 4 Häuser in Argenthal suchen wir noch nach Helferinnen und Helfern, die den dortigen Helferkreis unterstützen. Bitte melden Sie sich. Dank auch an die Bürgermeister und Räte der Stadt und der Gemeinden, die uns bei Beschaffung von Wohnraum sehr unterstützt haben.

Um stellvertretend für alle Flüchtlinge, die wir bisher untergebracht haben, heute hier auch einmal Gesichter zu zeigen ist die Familie Kuhestani, ein Ehepaar mit 3 Kindern, aus Afghanistan, zu uns gekommen, die einige Worte an uns richten möchten. Es war ausdrücklicher Wunsch der Familie heute einmal Danke zu sagen für die gute Aufnahme in Deutschland und in der VG Rheinböllen und von ihren Fluchtursachen und Erlebnissen zu berichten. Die Familie ist erst seit September in Deutschland.

Mein besonderer Dank geht an alle Fraktionen des Verbandsgemeinderates für die gute, sachliche und gemeinwohlorientierte Zusammenarbeit. Das Sachinteresse und das Ringen um die besten Ideen standen und stehen immer im Vordergrund.

Mein weiterer Dank geht an unseren Schiedsmann Wilhelm Gutenberger für seine erfolgreiche Arbeit. Wilhelm, deine Fähigkeit in Streitfällen zu vermitteln zahlt sich aus, du hast eine hohe Einigungsquote, alles Fälle, die ansonsten streitig zu Gericht gegangen wären.

Auch unseren Feuerwehrkameradinnen und -kameraden unter der Führung von Wehrleiter Volker Assmann und den örtlichen Wehrführern möchte ich herzlich danken, Sie, die ständig bereitstehen, Freizeit opfern um sich ehrenamtlich auszubilden und fortzubilden um im Ernstfall unser Leben sowie unser Hab und Gut zu schützen. Dass wir nicht nur verbal hinter unseren Feuerwehrleuten stehen habe ich bereits ausgeführt.

Besonders erwähnt seien auch unsere Seniorenbeauftragten mit ihren Helferkreisen, die nun schon seit über 10 Jahren in unseren Gemeinden wertvolle Arbeit leisten. Derzeit haben wir in der Stadt Rheinböllen und in 7 Ortsgemeinden Seniorenbeauftragte mit Helferkreisen.

Hinter dem großen ehrenamtlichen Engagement unserer Seniorenbeauftragten steht der Gedanke, Menschen auch im Alter bei körperlichen und geistigen Einschränkungen so lange wie möglich ein Leben im gewohnten Wohnumfeld und mit liebgewonnenen sozialen Kontakten zu ermöglichen. Auch Ihnen, liebe Seniorenbeauftragte mit ihren Helferkreisen meinen herzlichen Dank. Ausdrücklich in den Dank einbeziehen möchte ich auch unsere Jugend- und Familienbeauftragten, die derzeit in den Gemeinden Dichtelbach, Riesweiler und Schnorbach fest etabliert sind. Auch Sie leisten wertvolle Arbeit.

Neben den Senioren ist besonders auch der Jugend und ihren Bedürfnissen ein besonderes Augenmerk zu widmen. Unsere Jugend ist unsere Zukunft. In unseren Gemeinden gibt es hier eine Vielfalt von Aktivitäten. Als Beispiele seien die Jugendräume genannt. In Rheinböllen wird in diesem Jahr ein Jugendzentrum eingerichtet mit einer hauptamtlichen Kraft. Die Stelle wird in Kürze ausgeschrieben. Der Verbandsgemeinderat beschloss, sich mit 1/3 der ungedeckten Kosten, gedeckelt auf jährlich 20.000 € und zunächst befristet auf 2 Jahre zu beteiligen.

Unserem Zukunftsrat darf ich herzlich danken, Sie haben für unsere Gremien wertvolle Vorschläge erarbeitet, die teilweise schon umgesetzt sind, teilweise noch geprüft werden.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Was wäre unsere Gesellschaft ohne das Ehrenamt. Sie, liebe Gäste, die Sie als Bürgermeister, Beigeordnete, Ratsmitglieder, Vorstände und Aktive in Vereinen und Verbänden, in den Kirchen und sozialen Einrichtungen und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppierungen ehrenamtlich tätig sind, sind bildlich gesprochen der Kitt der unsere Gesellschaft zusammenhält, unser Miteinander lebenswert macht und sind daher für ein gut funktionierendes Gemeinwesen unverzichtbar. Auch die Politik auf Landes- und Bundesebene sieht das genauso und unterstützt die Aktivitäten auf vielfältige Weise.

Über 100 Vereine in unserer Verbandsgemeinde bieten unserer Bevölkerung auf den verschiedensten Gebieten Aktivitäten sowohl im sportlichen wie auch im kulturellen Bereich an. Ihnen allen, die sie heute hier sind, meinen herzlichen Dank für ihr Engagement.

Unsere Schulen und Kindergärten sind gut aufgestellt. Wir können in unseren Kindergärten allen Bedarfen gerecht werden, es gibt keine nennenswerten Wartelisten. Wir können ausreichend Plätze für alle Altersgruppen anbieten um bedarfsorientiert den Anforderungen besonders auch von jungen Familien gerecht zu werden. Wir können flexibel auf die Anforderungen der Arbeitswelt reagieren und junge Eltern darin unterstützen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Ein entsprechendes Angebot auch an Ganztagsplätzen ist vorhanden. Auch unsere Schulen leisten hervorragende Arbeit und auch dort gibt es in allen Schulen bedarfsgerechte Nachmittagsangebote.

Den Leiterinnen und Leitern unserer Kindergärten und Schulen und ihren Teams sei für ihre hervorragende Arbeit an dieser Stelle auch herzlich gedankt.

Auch bei der Windkraft ist eine gewisse Normalität eingetreten. Beraten wird derzeit noch über die Realisierung von 3 oder 4 Projekten im Bereich Liebshausen, Benzweiler, Steinbach auf im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde ausdrücklich für die Windkraft ausgewiesenen Flächen. Und bei den Windrädern Ellern/Hochsteinchen werden sie bemerkt haben, dass einige Windräder zeitweise stehen oder trudeln. Hier sind, wie die Betreiberfirma VERBUND mitteilt, Probleme an den Rotorblättern aufgetreten, die derzeit von Enercon behoben werden.

Es ist breiter Konsens im Rat und auch in den Gemeindegremien, dass über die im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde vorgesehenen Flächen hinaus keine weiteren Flächen mehr für Windenergieanlagen ausgewiesen werden sollen. Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat sicherlich sein Soll in Sachen Windkraft mehr als erfüllt.

Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass nicht zuletzt durch die Einnahmen aus der Windkraft unsere Gemeinden finanziell ordentlich ausgestattet sind und sie auch langfristig in die Lage versetzt, den Herausforderungen der Zukunft angemessen zu begegnen, notwendige Investitionen anzugehen und ihre Gemeinden attraktiv zu halten.

Auch die Verbandsgemeinde, die selbst keine Einnahmen aus der Windkraft erhält, ist finanziell gut aufgestellt. Wir konnten für 2016, wie schon erwähnt, den Hebesatz der Verbandsgemeindeumlage auf ein historisches Tief von 28 % senken. Zuletzt war 1991 ein solch niedriger Umlagesatz möglich. Für dieses Jahr stehen hauptsächlich Investitionen für unsere Schulen und hier insbesondere die Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen auf der Agenda.

 Die Bevölkerungsentwicklung der Verbandsgemeinde ist weiterhin stabil. In unseren Gemeinden findet rege Bautätigkeit statt und alle unsere Gemeinden halten Baugrundstücke zu vernünftigen Preises bereit. Wir haben so gut wie keine Leerstände und unsere Gemeinden sind sehr aktiv, die Entwicklung im Innerortsbereich bei Bedarf durch Ankauf oder andere flankierende Maßnahmen positiv zu begleiten.

Auch unsere Industrie- und Handwerksbetriebe partizipieren von der guten wirtschaftlichen Konjunktur. Die Arbeitslosenquote ist gering und unsere jungen Menschen finden in der Regel nach dem Schulabschluss eine Ausbildungsstelle. Wir sind zuversichtlich, dass es langfristig gelingt, junge gut ausgebildet Menschen in der Region zu halten und ihnen auch entsprechend berufliche Perspektiven bieten zu können. Dazu sind attraktive Unternehmen erforderlich, die die Arbeitsplätze anbieten. Langfristig gilt es die derzeitige Abwanderung junger gut ausgebildeter Menschen in die Ballungsgebiete zu bremsen und jungen Familien attraktive Wohnmöglichkeiten und Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu bieten.

Die Ansiedlung eines großen Logistikzentrums im Bereich des alten ehemaligen Munitionsdepots Rheinböllen wird die wirtschaftliche Entwicklung von Rheinböllen und der gesamten Verbandsgemeinde weiter befördern und Arbeitsplätze schaffen und sichern. Die Baumaßnahme konnte in kürzester Zeit realisiert werden, alle standen unter einem ungeheuren Zeitdruck.

Mein Dank geht an alle Unternehmer und Handwerker in unserer Verbandsgemeinde, die durch kluge und umsichtige Unternehmensführung mit Beschäftigung und Einkommen unserer Bevölkerung sichern.

Auch die ärztliche Versorgung ist derzeit ausreichend sichergestellt. Wir haben Hausarzt-, Zahnarzt- und Facharztpraxen in Rheinböllen, Kisselbach und Argenthal und zum 1.4. hat sich in Rheinböllen ein weiterer Arzt ein Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie niedergelassen.

Im Touristikbereich konnten wir 2015 eine Traumschleife Schanzerkopf einrichten. Nach feierlicher Eröffnung im Sommer wird die Wanderstrecke gut genutzt und angenommen.

Kommune, verehrte Gäste, heißt Gemeinschaft. Jede Gemeinschaft funktioniert am besten, wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen und sich einbringen. Deshalb bin ich sehr froh, dass Sie, unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen und Handwerker in der Verbandsgemeinde Rheinböllen sich so für ihre Gemeinschaft engagieren. Vieles von dem was wir im letzten Jahr erreicht haben, vieles von dem, was die Verbandsgemeinde Rheinböllen attraktiv macht, geht auf ihr Wirken und ihre Initiativen zurück.

Deshalb möchte ich mich bei Ihnen, bei allen Bürgerinnen und Bürgern, allen Unternehmen und Initiativen, die sich für ihre Mitmenschen, für das Gemeinwohl einsetzen, die in Vereinen oder der Nachbarschaft wirken, die kulturelle oder sportliche Events unterstützen, ganz herzlich bedanken.

Dank an die Bürgermeister und Ratsmitglieder für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in 2015.

Danken möchte ich auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im letzten Jahr geleistete Arbeit, für die gute Zusammenarbeit und für die große Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Empfanges.

Besonderer Dank an meine Assistentin Frau Gutenberger, die die Hauptlast der Vorbereitung getragen hat.

In diesem Sinne viel Gesundheit und ein gutes, glückliches, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2016.

 

Catrin Scheffler begeisterte anschließend mit glockenklarer Stimme mit den Liedern „Right Here Wating“ von Jahn Barrowman und „Silent Warship“ von Georg Friedrich Händel. Sie wurde am Klavier begleitet von ihrer Schwester Carolin.

Die Junge Bühne Ellern konnte mit einem Kurzstück begeistern. Gangolf Wobido und Ingo Mager zeigten in dem Stück „Die Baustelle“ wie man koordiniert mit mehreren Firmen eine Baustelle bearbeitet. Die Junge Bühne ist eine Abteilung des MGV 1863 Ellern e.V.

Der Frauenchor Ellern unter Leitung von Christine Imig bekam viel Beifall für die Liedbeiträge „Die Rose“ in der deutschen Fassung von Michael Kunze und „Halleluja“ von Leonhard Cohen überzeugen. Bei dem zweiten Lied begleitete Werner Mohr auf der Gitarre.

Ein sportliches Highlight besonderer Art war sicherlich der Auftritt der Tanzgruppe ASS des TuS Ellern, die ihren Tanz „Olympische Spiele –Go for Gold“ zur großen Begeisterung des Publikums aufführten. Die Tanzgruppe unter Leitung von Margit Piroth und ihrer Tochter Steffi hat schon viele Erfolge auch bundesweit verbuchen können und ebenso viele Wettbewerbe für sich entschieden. Aktuell sind sie Gaumeister des Turngaues Hunsrück, Verbandsmeister des Turnverbandes Mittelrhein und Vizemeister bei den Deutschen Meisterschaften im DTB Dance.

Schließlich trat der Männergesangverein 1863 Ellern e.V. mit 29 Sängern auf und brachte zwei Lieder zu Gehör: „Ein Jahr vergeht“ von Pasquale Thibaut und „Amen“ von Norbert Feibel. Bei „Amen“ wurde der Solopart von dem stimmgewaltigen Bass Peter Kynast gesungen. Der Chor wurde dirigiert von Vizechorleiter Ulrich Imig. Das Publikum belohnte den Auftritt mit begeistertem Applaus.

Zum Schluss gab es noch mehrere Stücke vom Musikverein Argenthal, u.a. auf den Stühlen stehend das „Hey Jude“ von den Beatles.

Ein gelungener Empfang war das einhellige Resümee der Gäste.

 

 

Briefwahl zur Landtagswahl 2016

(01.02.2016)

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger,

 

wenn Sie bei der Landtagswahl 2016 durch Briefwahl wählen möchten, benötigen Sie einen Wahlschein. Voraussetzung für die Erteilung eines Wahlscheins ist ein Antrag, den Sie hier elektronisch stellen können. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihren Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) angeben. Die Angaben des Wahlbezirks und der Wählerverzeichnisnummer, die Sie der Wahlbenachrichtigung entnehmen können, sind keine Pflichtfelder, sollten jedoch nach Möglichkeit ausgefüllt werden. Wahlscheine einschließlich der Briefwahlunterlagen werden auf dem Postwege übersandt. Sie können aber auch - nach vorheriger Absprache – persönlich im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung abgeholt werden.

 

Briefwahl beantragen Sie hier!

 

Weitere Wahlinformationen finden Sie hier!

[Informationen zur Landtagswahl 2016]

Foto zur Meldung: Briefwahl zur Landtagswahl 2016
Foto: Briefwahl zur Landtagswahl 2016

Jahresbericht 2015

(18.01.2016)

Das Jahr 2015 ist vergangen.  Ein Jahr, das im Wesentlichen geprägt wurde durch die vielen Zehntausende hilfesuchender Menschen, die aus vielen Krisenregionen in dieser Welt zu uns kamen und kommen. Die Bilder von gestrandeten Menschen am Bahnhof in Budapest, den Zuständen an den kroatischen und serbischen Grenzen, gekenterten Booten, den überfüllten Erstaufnahmeeinrichtungen prägen seit Monaten die Berichterstattung in den Medien. Und dies zu Recht, sind hiermit doch Schicksale von Menschen verbunden die ihre Heimat aus Not heraus verlassen. Menschen, die wahrscheinlich die schlimmsten aller Begebenheiten durchleben mussten: Krieg.

Aber bei aller Bestürzung über diese Szenen und auch bei allen Vorbehalten über die Vielzahl der Ankommenden, bei der Frage ob und wie  wir die damit verbundenen  Probleme bewältigen können, so ist doch ein positives Signal in diesen Tagen hervorzuheben. Die unbeirrte Hilfsbereitschaft und das Engagement vieler helfender Hände beeindrucken mich immer wieder. Grund genug, den ehrenamtlichen Helfer in den Gemeinden und den Helferkreises meinen herzlichen Dank für ihr unermüdliches Wirken auszusprechen. Diese Aufgabe ist keine Selbstverständlichkeit, aber es ist eine schöne Willkommensgeste an die bei uns ankommenden Flüchtlinge.

 

Was ist noch in 2015 gewesen? Neben all den dramatischen Entwicklungen gab es zu mindestens bei den Fans aber auch Grund zur Freude: Schon Ende April feiert der FC Bayern München die vorzeitige Deutsche Meisterschaft des Vereins.

Anfang Mai freuen sich die britischen Royals über die Geburt von Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana und Deutschland genießt einen Bilderbuchsommer.

Doch was wäre ein Jahr ohne Skandale: Der VW-Skandal sorgt ebenso für Furore wie der FIFA-Skandal und die angeblich gekaufte WM 2006 in Deutschland. Und es ist auch das Jahr, in dem wir von einem der bedeutendsten Politiker Deutschlands Abschied nehmen müssen: Altkanzler Helmut Schmidt stirbt am 10. November im Alter von 96 Jahren.

Die Hitzewelle hat Deutschland einen neuen Temperaturrekord beschert. Im bayerischen Kitzingen wurde am 03.07.2015 eine Temperatur von 40,3 Grad gemessen. Das ist die höchste jemals gemessene Temperatur in Deutschland seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Die bislang höchste jemals gemessene Temperatur in Deutschland betrug 40,2 Grad.

Auch auf kommunalpolitischer Ebene hat sich im Jahr 2015 einiges getan. Ich darf an dieser Stelle  die Gelegenheit nutzen noch einmal die Entscheidungen und Ereignisse des vergangenen Jahres aufzuzeigen. Soweit es sich hierbei um statistische Angaben handelt, sind die Vorjahreszahlen in Klammern  aufgeführt.

 

 

 

Ich hoffe, dass ich Sie ausreichend informieren konnte. Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich wünschen Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016.

 

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Jahresbericht 2015
Foto: Jahresbericht 2015

Hohe Auszeichnung für Marliese Escher

(30.12.2015)

Im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Mainz wurde Marliese Escher aus Rheinböllen eine hohe Auszeichnung zuteil. Die Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler verlieh ihr für ihr langjähriges soziales Engagement im Auftrag von Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

In ihrer Ansprache würdigte die Ministerin die Verdienste von Marliese Escher wie folgt:

„Sehr geehrte Frau Escher,

Sie haben sich durch Ihr langjähriges soziales Engagement um die Gemeinschaft verdient gemacht.

Bereits 1968 traten Sie dem Deutschen Roten Kreuz bei und engagierten sich dort seither in den verschiedensten Bereichen. Von Beginn an organisierten Sie im dreimonatigen Rhythmus die Blutspende-Aktivitäten in Ihrem Wohnort Rheinböllen. Von 1968 bis 1993 waren Sie örtliche Bereitschaftsführerin und gehörten zu den Gründerinnen der neuen DRK-Ortsgruppe in Schnorbach. Von 1978 bis 1985 waren Sie DRK-Kreisbereitschaftsführerin und von 1978 bis 1985 DRK-Bezirksverbandsführerin im Bezirk Koblenz.

Seit 1993 engagieren Sie sich als Leiterin des Sozialdienstes im Ortsverein Rheinböllen. Die Organisation eines breiten Spektrums von Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Behinderung stehen dabei im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeiten.

Neben Ihrem Engagement im Deutschen Roten Kreuz waren Sie auch im kirchlichen Bereich ehrenamtlich tätig: 1974 als Mitbegründerin der Katholischen Frauengemeinschaft in Rheinböllen und 1987 als Mitbegründerin des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer in Rheinböllen. Ab 1978 engagierten Sie sich außerdem als Mitglied im Pfarrgemeinderat.

 

Als ob dies nicht genug des Ehrenamtes gewesen sei, waren Sie seit 1989 als Mitglied im Orts- und Verbandsgemeinderat kommunalpolitisch aktiv. 2000 übernahmen Sie den Vorsitz des neugegründeten Seniorenbeirats und sind seit 2005 Seniorenbeauftragte der Stadt Rheinböllen. In diesem Rahmen organisieren Sie unter anderem monatlich einen Nachmittagskaffee und kümmern sich – zusammen mit Ihrem Ehemann – darum, dass auch diejenigen, die nicht so gut zu Fuß sind, am Treffen teilnehmen können.

Ihr ehrenamtliches Engagement erstreckt sich darüber hinaus auf Ihren eigenen privaten Bereich. So nahmen Sie über mehrere Jahre einen Obdachlosen in Ihrem Haus auf und gaben Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, bis zu 14 Tage Urlaub in Ihrem Haus zu machen. Sie nahmen darüber hinaus Seniorinnen und Senioren ohne Familienanschluss in Ihrem Haus auf. Auch als Busfahrerin für Fahrten zum Einkaufen für Senioren haben Sie sich ehrenamtlich betätigt.

Last but not least sind Sie ebenfalls aktiv im Verein zur Förderung körperbehinderter Menschen Kreis Bad Kreuznach und Umgebung. Dort wirkten Sie viele Jahre im Vorstand mit und organisieren seit 30 Jahren Urlaubsreisen – auch ins Ausland – speziell für Menschen mit Behinderungen. An diesen Fahrten, die zwei- bis dreimal im Jahr stattfinden, nehmen jeweils bis zu 30 Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer teil. Jeder Mitfahrerin und jedem Mitfahrer wird eine ehrenamtliche Betreuerin oder ein ehrenamtlicher Betreuer zur Seite gestellt.

„Ach ne! Des gibt’s doch net! Für was? Jetzt kommen mir die Tränen!“ war Ihre spontane Reaktion auf die Nachricht über die Auszeichnung. Ich denke, die Frage „für was“ habe ich in meiner Laudatio ausführlich beantwortet, und ich sehe, die Freudentränen sind getrocknet. Sie können also nun ganz entspannt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in Empfang nehmen.“

 

Mit dieser Auszeichnung wird das jahrzehntelange ehrenamtliche Wirken von Marliese Escher auch einmal in die öffentliche Wahrnehmung gerückt und soll neben der Anerkennung auch Beispiel geben und dazu ermuntern, sich ehrenamtlich zu engagieren. Frau Escher erhielt bereits 2002 für ihr besonderes soziales Engagement die Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besondere soziale Dienste.

Namens der Bürgerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen gratuliere ich Frau Escher zu der hohen Auszeichnung und danke ihr für ihr großes Engagement. Die Auszeichnung erfüllt uns alle mit Stolz. Wir wünschen ihr weiterhin Gesundheit im Kreise ihrer Lieben und viel Freude am Ehrenamt.

 

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Hohe Auszeichnung für Marliese Escher
Foto: Hohe Auszeichnung für Marliese Escher

Großer Tag für die Riesweilerer Wehrführung

(28.12.2015)

Die Adventsfeier der Ortsgemeinde nahm Bürgermeister Arno Imig mit dem stellvertretenden Wehrleiter Robert Mertes als Gelegenheit, um Wehrführer Stefan Berg nochmals für 10 Jahre zum Wehrführer der Feuerwehr Riesweiler zu ernennen. Seine erste 10-jährige Amtszeit läuft kurz nach Weihnachten ab und bei den Wahlen vor 2 Wochen wurde er einstimmig wieder gewählt. Stefan Berg ist selbst 19 Jahre aktiv in der Feuerwehr und führt seine 20-köpfige Mannschaft mit Begeisterung.
Außerdem durfte Bürgermeister Arno Imig gemeinsam mit Robert Mertes Herrn Daniel Sulzbacher für 25 Jahre aktive Tätigkeit ehren. Der stellvertretenden Wehrführer begann schon in der Kinderzeit, die Jugendfeuerwehr aktiv zu unterstützen. Seit diesem Zeitpunkt hat ihn die Leidenschaft zur Feuerwehr erfasst. Neben einer Ehrenurkunde erhielt Daniel Sulzbacher für diesen langen Zeitraum das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen.

Wir gratulieren Stefan Berg zur seiner erneuten Ernennung zum Wehrführer und wünschen ihm weiterhin eine gute Führungshand. Gleichzeitig möchten wir auch Daniel Sulzbacher für seine verdiente Ehrung herzlich gratulieren.

 

 

Foto zur Meldung: Großer Tag für die Riesweilerer Wehrführung
Foto: Bürgermeister Arno Imig, Wehrführer Stefan Berg, stellvertretender Wehrführer Daniel Sulzbacher, Ortsbürgermeister Thomas Auler, stellvertretender Wehrleiter Robert Mertes

Jahresschlusssitzung des Verbandsgemeinderates

(18.12.2015)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zur Jahresschlusssitzung des Verbandsgemeinderates hatte ich für den 10.12.2015 eingeladen. Zunächst informierte ich über den Stand der Unterbringung von Flüchtlingen in unserer Verbandgemeinde. So werden wir Ende des Jahres dank des unermüdlichen Einsatzes der  Verbandsgemeindeverwaltung,  der Stadt- und Ortsbürgermeister/innen, der Kirchen und der Helferkreise eine Aufnahmekapazität von 165 Plätzen haben, wovon nach der Ausreise von über 40 Personen aus dem Balkanbereich noch rund 100 Plätze belegt werden können. Wir gehen davon aus, dass diese Plätze auch im ersten Halbjahr 2016 benötigt werden. Kurz vor Weihnachten werden weitere Zuweisungen erfolgen, wodurch alle Beteiligten wieder zusätzlich gefordert sind. Ich nahm die Gelegenheit wahr, um mich auch namens des Rates bei allen ehrenamtlichen Helfern, aber auch bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ramona Lambrich, Michelle Rheingantz und Alexander Müller für ihren großartigen Einsatz bei der Unterbringung der Flüchtlinge zu bedanken.

Wir setzen weiter auf die Hilfsbereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger bei der Bewältigung dieser großen Aufgabe der Unterbringung, aber auch der Integration unserer Flüchtlinge. Begleitend laufen bereits eine Reihe von Aktivitäten wie Sprachkurse oder Hilfe bei den Anforderungen des täglichen Lebens. Bisher sind schon 14 Personen als Asylsuchende, vornehmlich aus Syrien, anerkannt und für diese Personen werden noch Mietwohnungen gesucht. Das bisherige Konzept der dezentralen Unterbringung hat sich bestens bewährt. Für das kommende Jahr hat uns die Kreisverwaltung angekündigt, dass etwa 2.000 Personen im Kreis unterzubringen sind. Wir rufen daher nach wie vor dazu auf, entsprechenden Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen und uns geeignete Objekte zu melden.

 

Weiter standen traditionell auch wieder verschiedene wiederkehrende wichtige Punkte zur Entscheidung an. So hatte der Rat die Jahresabschlüsse der Verbandsgemeindewerke und der Heizkraftwerke für das Jahr 2014 festzustellen. Zuvor hatten der Rechnungsprüfungsausschuss bzw. die Wirtschaftsprüfer ein geordnetes Wirtschaften ohne Beanstandungen festgestellt. Ebenso wurde der Jahresabschluss 2014 der Verbandsgemeinde Rheinböllen nach entsprechender beanstandungsfreier Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuss  festgestellt und dem Bürgermeister und den Beigeordneten Entlastung erteilt.

Über eine unvermutete überörtliche Prüfung der Verbandsgemeindekasse war zu berichten. Die Kasse hat gestimmt und es ergaben sich keine nennenswerten Beanstandungen. Nach der Bekanntgabe der Beteiligungsberichte der Eigenbetriebe für die Bereiche Wasserversorgung und Energieversorgung stand die Festsetzung der neuen Verrechnungspreise für die Energieversorgung des Nahwärmenetzes in Rheinböllen für das Jahr 2016 auf der Tagesordnung. Erfreulicherweise konnten die Preise auf dem Niveau des Jahres 2015 belassen werden. Für Strom werden weiterhin 20,5 Cent und für Wärme 7,9 Cent pro kwh berechnet.

 

Die Entgelte für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung waren ebenfalls neu festzulegen. Während die Sätze bei den einmaligen Entgelten auf dem Vorjahresniveau belassen werden konnten, ergaben die Kalkulationen für den Bereich der laufenden Entgelte nach 3 Jahren Preisstabilität notwendige Anpassungsbedarfe. Der wiederkehrende Beitrag für die Niederschlagswasserbeseitigung bleibt bei 0,21 € pro qm unverändert, das Schmutzwasserentgelt wird ab 2016 um 15 Cent pro cbm auf 2,10 €/cbm erhöht. Bei der Wasserversorgung bleibt der Grundpreis unverändert und die Verbrauchsgebühr wird von netto 1,80 € auf 1,86 € pro cbm erhöht. Die Preisfestsetzung der Wasserversorgung gilt für die Verbandgemeinde ohne die Stadt Rheinböllen. Rheinböllen (ohne Ortsteil Kleinweidelbach) wird von dem Zweckverband RheinHunsrück Wasser versorgt. Bei der Abwasserbeseitigung gilt die Preisfestsetzung für die gesamte Verbandsgemeinde.

Für einen normalen Haushalt mit einem jährlichen Wasserverbrauch von ca. 130 cbm bedeutet das eine jährliche Mehrbelastung von rund 27,00 €.

 

Zu beschließen war weiter über die Wirtschaftspläne 2016 der Eigenbetriebe „Energieversorgung“ und „Verbandsgemeindewerke“. Beim Eigenbetrieb Energieversorgung ist als große Investitionsmaßnahme der Bau eines Nahwärmenetzes in der Ortsgemeinde Ellern mit einem Kostenvolumen von ca. 3,5 Mio. Euro vorgesehen. Ob diese Maßnahme zur Ausführung kommt, hängt davon ab, wieviel Grundstückseigentümer sich in Ellern für die Teilnahme an diesem Nahwärmenetz entscheiden.

 

Im Bereich der Abwasserbeseitigung sind Mittel für Kanalsanierungen in Argenthal sowie Kostenanteile an Investitionsmaßnahmen der Abwasserzweckverbände Simmern und Gemünden eingeplant. Größter Ansatz ist noch die Restfinanzierung der Erschließung des Gewerbegebietes „In der Wester“ in Rheinböllen. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen 2,2 Mio. Euro. Bei der Wasserversorgung sind 800.000 € bereitgestellt für den Bau des gemeinsamen neuen Hochbehälters mit der Verbandsgemeinde Simmern und der Anschluss an den Hochbehälter Argenthal. Weitere 150.000 € stehen für die Niederbringung eines neuen Bohrbrunnens im Bereich Ellern bereit.

 

Mit großer Mehrheit beschloss der Verbandsgemeinderat, das von der Stadt Rheinböllen beschlossene Jugendzentrum jährlich mit einem Zuschuss von 20.000 €, zunächst befristet auf 2 Jahre, zu unterstützen. Mit diesem Jugendzentrum soll die Jugendarbeit in Rheinböllen und in der gesamten Verbandsgemeinde nachhaltig gefördert werden.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für das Jahr 2016 der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Der vorliegende Entwurf ist sowohl im Ergebnishaushalt als auch im Finanzhaushalt ausgeglichen. Der Plan enthält alle erwarteten Einnahmen und Ausgaben des kommenden Jahres und sieht eine Senkung der Verbandsgemeindeumlage von derzeit 31 % der Umlagegrundlagen auf jetzt 28 %. Dies ist ein wichtiges Signal auch für die Stadt und unsere Ortsgemeinde und folgt der bisher auch kontinuierlich geübten Praxis, dass finanzielle Spielräume bei der Verbandsgemeinde auch unverzüglich an die Gemeinden weitergegeben werden. Durch die insgesamt gestiegene Steuerkraft, insbesondere bei der Stadt Rheinböllen, ist das Umlageaufkommen in Summe trotz Senkung des Umlagesatzes etwa 88.000 € höher als im Vorjahr. Da auch der Rhein-Hunsrück-Kreis eine Senkung der Kreisumlage von derzeit 47,06 % auf 46,5 % geplant hat, verbleibt den Gemeinden insgesamt ein doch deutlich größerer Anteil an ihren Steuereinnahmen.

 

Insgesamt sind an Investitionen 412.000 € geplant, davon für die Verwaltung 49.000 €, die Feuerwehr 70.000 €, die Grundschulen 120.000 €, die Kindergärten 12.000 € und das Freizeitbad 11.000 €. Vorsorglich ist ein weiterer Betrag von 150.000 € für mögliche Maßnahmen zur Flüchtlingsunterbringung in den Haushalt eingestellt.

 

Nach meiner Haushaltsrede zog ich folgendes Fazit:

Der Haushalt der Verbandsgemeinde 2016 ist stabil und solide durchfinanziert. Die Umlagegrundlagen sind um rund 800.000 € gestiegen, was letztlich in erheblich höheren Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Rheinböllen begründet ist.

Der Haushalt 2016 ist wenig spektakulär. Die Sanierung der Großsporthalle ist abgeschlossen, die Halle wird zum 1.1.2016 dem Kreis übertragen. Die Nutzung durch die Schule und auch die Vereine läuft planmäßig. Die vom Kreis zu zahlende Entschädigung nach dem Schulgesetz versetzt uns in die Lage eine Reihe von notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen an den Gebäuden der Verbandsgemeinde durchzuführen, ohne damit die Umlage zu belasten. Die Investitionen werden im Rathaus, bei der Feuerwehr, den Schulen, den Kindertagesstätten und im Freizeitbad getätigt. Außerdem ist prophylaktisch ein Ansatz für Grunderwerb im Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen eingestellt.

Die VG-Umlage kann auf einen historisch niedrigen Satz von 28 % gesenkt werden. 1991 hatten wir das letzte Mal diesen Wert. Damit bleibt der Stadt Rheinböllen und den Ortsgemeinden ein ausreichender finanzieller Spielraum für eigene Projekte erhalten. Da der Kreis seine Umlage ebenfalls senkt um 0,56 % auf 46,5 % werden von den Steuereinnahmen der Gemeinden rund 75 % abgeschöpft, 25 % bleiben in der Gemeindekasse. Die VG Rheinböllen und ihre Gemeinden zahlen 4,73 Mio. Euro an Kreisumlage, rund 510.000 € mehr als 2015.

Ergebnishaushalt und Finanzhaushalt sind ausgeglichen, der Haushalt ist so genehmigungsfähig.

Wir sind weiterhin zukunftsfähig, finanziell gut aufgestellt und auch in jeder Hinsicht leistungsfähig um die Anforderungen der Zukunft zu meistern.

 

Anschließend nahmen die Fraktionssprecher der im Rat vertretenen Fraktionen Stellung. Alle Fraktionssprecher signalisierten geschlossen oder mehrheitlich Zustimmung ihrer Fraktionen zu dem vorliegenden Haushaltsentwurf und bescheinigten der Verwaltung eine gute Arbeit im ablaufenden Jahr. Der Haushalt 2016 wurde abschließend mit großer Mehrheit bei einer Gegenstimme beschlossen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest sowie ein gesegnetes neues Jahr.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

40. Dienstjubiläum bei der VGV Rheinböllen

(18.12.2015)

Im Kreis der Kolleginnen und Kollegen feierte Friedhelm Röse aus Rheinböllen sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen. Herr Röse wurde 1975 als technischer Mitarbeiter bei den Verbandsgemeindewerken eingestellt und war bis zu seinem Eintritt in die Freistellungsphase der Altersteilzeit 2013 für Wasser und Abwasser in der Verbandsgemeinde zuständig. Aus jahrelanger Erfahrung hat er, besser als jede Kartierung, die Lage von Leitungstrassen und die technischen Anlagen der Verbandsgemeindewerke im Gedächtnis und unterstützt gerne seine Kollegen bei Problemstellungen, obwohl er schon seit einiger Zeit aus dem Dienst ausgeschieden ist. Ende des Jahres endet seine Altersteilzeit, so dass er dann endgültig in den wohlverdienten Ruhestand eintreten kann.  

Auch im Personalrat engagierte er sich mit viele Jahre für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, er war von 1984 bis 2009 in diesem Gremium tätig, davon 12 Jahre als Personalratsvorsitzender.

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Arno Imig, die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte der Personalratsvorsitzender Dirk Stein.

Wir gratulieren Friedhelm Röse ganz herzlich zu seinem 40. Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen ihm alles Gute, vor allem Gesundheit.

 

Foto zur Meldung: 40. Dienstjubiläum bei der VGV Rheinböllen
Foto: vlnr. Bürgermeister Arno Imig, Friedhelm Röse, Personalleiter Stephan Webering, Personalratsvorsitzender Dirk Stein

Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

(07.12.2015)

Für Dienstag, 24. November 2015 lud Landrat Dr. Marlon Bröhr zahlreiche Feuerwehrangehörige des Rhein-Hunsrück-Kreises ins Schloss nach Simmern ein. Grund für die Einladung war die Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens für langjährige aktive Zugehörigkeit.

 

Aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen wurde diese Ehrung für 35-jährige Zugehörigkeit Hauptfeuerwehrmann Erich Reinemann von der Freiwilligen Feuerwehr (FFw) Argenthal sowie Oberlöschmeister Peter Starck von der FFw Erbach zuteil. Für sogar 45 Jahre aktive und pflichttreue Zugehörigkeit wurde Löschmeister Siegfried Augustin von der FFw Mörschbach geehrt. Landrat Dr. Marlon Bröhr würdigte im Beisein von Bürgermeister Arno Imig, dem stellvertretenden Wehrleiter Robert Mertes, dem Kreisfeuerwehrinspekteur Stefan Bohnenberger und den jeweiligen Wehrführern diese Leistungen und sprach den Herren sein Lob und seine persönliche Anerkennung aus. Neben der Ehrennadel erhielten die Floriansjünger eine Urkunde, welche eigens von Innenminister Roger Lewentz ausgefertigt wurde. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr selbstverständlich, diese immens-hohe Zahl an Zugehörigkeitsjahren bei der Feuerwehr zu erlangen. Gerade deshalb gehört den Jubilaren ein großes Dankeschön für ihren uneigennützigen Einsatz zugesprochen.

 

Wir wünschen den Herren Augustin, Reinemann und Starck noch viele schöne Jahre in der Feuerwehr und gratulieren nochmals herzlich zur verdienten Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens.

 

 

Foto zur Meldung: Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen
Foto: V. li.: KFI Stefan Bohnenberger, Wehrführer Frank Oppermann, stellvertretender Wehrleiter Robert Mertes, Landrat Dr. Marlon Bröhr, Bürgermeister Arno Imig, Wehrführer Kim Dönsdorf, die Jubilare Starck, Reinemann und Augustin sowie Wehrführer Michael Kasse

Bewirtschaftung des Rotwilds im Soonwald durch die Jagd ist nachhaltig

(07.12.2015)

Die Rotwildhegegemeinschaft Soonwald hat im Zeitraum von 17.3. 2015 bis 18.4.2015 an mehreren Tagen auf dem ca. 25.000 ha großen Gebiet der Hegegemeinschaft eine Rotwildzählung durchgeführt. Dies war das erste Mal, dass im Soonwald eine Bestandserfassung für die größte Schalenwildart in Deutschland durchgeführt wurde.

 

Die möglichst exakte Wildbestandsermittlung ist für die Wildbiologie und die jagdliche Praxis von besonderer Bedeutung. Die Kenntnis über die Größe des Wildbestands ist Voraussetzung, um Wechselwirkungen mit dem Lebensraum verstehen zu können, so z.B. im Bezug auf die Tragfähigkeit des Lebensraumes, das vorhandene Nahrungsangebot und auftretende Wildschäden.

 

Als praktikable Methode in der jagdlichen Praxis unter aktiver Beteiligung der Mitglieder der Hegegemeinschaft hat sich die nächtliche Scheinwerferzählung erwiesen. Diese Methode berücksichtigt das überwiegend nachtaktive Verhalten des Rotwildes. Revierübergreifend wurden acht Zählteams gebildet, die auf zuvor ausgearbeiteten Fahrtrouten die Wald- und Wiesenflächen der Hegegemeinschaft nachts abfuhren und mit starken Handscheinwerfern vom Auto aus ausleuchteten. Fachlich begleitet wurde die Zählung durch den Dipl.-Biologen Olaf Simon vom Institut für Tierökologie und Naturbildung. Die Maßnahme wurde durch einen Zuschuss des Landes aus der Jagdabgabe gefördert.

 

Gleichzeitig mit der Scheinwerfertaxation wurden zwei weitere Methoden der Rotwildbestandserfassung in Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz und gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt angewandt.

 

Mit einer als Losungsgenotypisierung bezeichneten Methode haben die Forscher die Schätzgenauigkeit der Scheinwerferzählung auf einer ca. 12.000 ha großen Teilfläche überprüft. Hierbei wurde entlang von quer durch Wald und Feld gelegten, kilometerlangen Transekten möglichst frische Rotwildlosung gesammelt. An jeder Losung haften Darmwandzellen an, die eine genetische Individualisierung und Geschlechtszuordnung der einzelnen Rothirsche ermöglichen. Im Genetiklabor wurden die im Wald gesammelten Kotproben einzelnen Individuen zugeordnet. Auf der Grundlage der Genotypisierungsergebnisse konnten im Anschluss die geschätzte Rotwilddichte sowie das Geschlechterverhältnis durch eine Kalibrierung der Ergebnisse der Scheinwerfertaxation zuverlässig ermittelt werden. Ergänzt wurden die beiden Methoden durch eine zweimalige Befliegung des Untersuchungsgebietes mit Infrarot-Kameras und hochauflösenden Digitalkameras zur Erfassung des Rotwildbestandes aus der Luft.

 

Aus der Kombination der beschriebenen Methoden konnte nunmehr eine zuverlässigere Schätzung des Rotwildbestandes auf dem Gebiet der Hegegemeinschaft erfolgen, die wie folgt zusammen gefasst werden kann:

 

  • Der Frühjahrswildbestand auf der Gesamtfläche der Hegegemeinschaft beträgt zwischen 1.080 und 1.180 Stück Rotwild. Der jagdlich nutzbare Zuwachs liegt bei ca. 500 Stück (465-539). Mit dem Abschussplan der Hegegemeinschaft für das laufende Jagdjahr von 560 Stück ergibt sich bei einer vollständigen Erfüllung des Abschussplans eine Bestandsreduzierung.

 

  • Bezogen auf die Gesamtfläche der Hegegemeinschaft von 24.000 ha beträgt die Wilddichte rund 4,7 Stück/100 ha. Wird nur die Waldfläche (15.820 ha) als Parameter heran gezogen, erhöht sich die Wilddichte auf rund 7,1 Stück/100 ha. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass sich das Rotwild (zumindest im Frühjahr) nicht gleichmäßig auf der Gesamtfläche verteilt. Auf der Teilfläche, die von allen Methoden untersucht wurde, lag die Wilddichte bezogen auf die Waldfläche bei ca. 8,1 Stück/ 100 ha.

 

  • Die Losungsgenotypisierung hat gezeigt, dass das Geschlechterverhältnis im untersuchten Gebiet von 1 (Hirsch) zu 1,8 (Kahlwild) extrem zugunsten des weiblichen Wilds verschoben ist. Nach Kalibrierung der Scheinwerfertaxation mit diesen Ergebnissen ergibt sich bezogen auf die Gesamtfläche sogar ein Geschlechterverhältnis von 1 (Hirsch) zu 2 (Kahlwild). Hier wird bei zukünftigen Abschussplänen eine spürbare Reduzierung des Anteils der Hirsche erforderlich sein.

 

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Hegegemeinschaft unter www.rhg-soonwald.de in der Rubrik „über das Rotwild“.

 

[RHG Soonwald]

Foto zur Meldung: Bewirtschaftung des Rotwilds im Soonwald durch die Jagd ist nachhaltig
Foto: Bewirtschaftung des Rotwilds im Soonwald durch die Jagd ist nachhaltig

Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach gegründet

(30.11.2015)

Im feierlichen Rahmen wurde am Samstag, 14. November 2015 im Gemeindehaus in Steinbach nun auch im nördlichen Teil der Verbandsgemeinde Rheinböllen eine Jugendfeuerwehr gegründet. Dies ist neben den Jugendfeuerwehren aus Argenthal/Riesweiler und Rheinböllen die dritte Jugendfeuerwehr auf Verbandsgemeindeebene.

 

Es war den Wehren aus Kisselbach, Liebshausen und Steinbach schon viele Jahre ein Anliegen, den Grundstein für den Nachwuchs ihrer eigenen Feuerwehr zu legen. Nachdem sich nun vor geraumer Zeit ein Jugendfeuerwehrwart gefunden hatte, konnte mit den Vorbereitungen begonnen werden.

Direkt zu Beginn haben sich erfreulicherweise in den 3 Gemeinden sofort 9 Mädchen und Jungen gefunden, die Lust haben, in der Jugendfeuerwehr aktiv zu werden. Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann gratulierten den Neulingen zu ihrer Entscheidung und wünschten ihnen viel Spaß in ihrem neuen Hobby. Feierlich überreichte Bürgermeister Imig dem neuen Jugendfeuerwehrwart Jörg Leyendecker aus Kisselbach und seinem Stellvertreter Sven Herrmann aus Liebshausen die Gründungsurkunde und sowie ein kleines Startkapital. Auch Alfred Gras begrüßte die 41. Jugendfeuerwehr auf Kreisebene und gratulierte den drei Wehren zu ihrer Gründungsentscheidung.

 

Alle Mädchen und Jungen ab 10 Jahren sind herzlich eingeladen, bei den Jugendfeuerwehren aktiv mitzumachen! Schaut einfach mal vorbei und guckt, was ihr dort alles lernen, aber auch erleben könnt. Es wird euch Spaß machen. Neben den feuerwehrtechnischen Grundlagen und der Vorbereitung zur Aufnahmen in die aktive Feuerwehr könnt ihr z. B. auch gemeinsam Sport machen, ins Kino gehen und noch vieles mehr erleben. Wenn ihr Interesse habt, in einer Jugendfeuerwehr mitzumachen oder einfach mal vorbei zu schauen, dann meldet euch bei einem der folgenden Jugendfeuerwehren:

 

 

Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler: Carsten Augustin unter Tel.: 06761 965977

 

Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach: Jörg Leyendecker unter Tel.: 06766 9699406

 

Jugendfeuerwehr Rheinböllen: Sebastian Herrmann unter Tel. 0151 14112453

Foto zur Meldung: Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach gegründet
Foto: Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach gegründet

Andre Korbion zum stellvertretenden Wehrführer ernannt

(30.11.2015)

Die Gründung der Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach gab die Gelegenheit für Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann Herrn Andre Korbion nun zum stellvertretenden Wehrführer der FFw Kisselbach zu ernennen.

 

Nachdem Andre Korbion im Oktober diesen Jahres den notwendigen 2-wöchigen Gruppenführerlehrgang an der Koblenzer Feuerwehrschule absolvierte, waren die Weichen für die Ernennung nun gelegt. Bereits in 2014 wurde er von seinen Feuerwehrkameraden einhellig zum Nachfolger von Harald Bast in das Amt gewählt. Allerdings fehlte ihm zur offiziellen Ernennung bislang der zuvor erwähnte Lehrgang, der ihn berechtigt, eine Feuerwehr zu führen.

 

Bürgermeister Imig beförderte Herrn Korbion nun verdient zum Brandmeister und ernannte ihn anschließend offiziell zum stellvertretenden Wehrführer der FFw Kisselbach. Andre Korbion wird nun an der Seite von Wehrführer Franz-Josef Liesenfeld für die nächsten 10 Jahre dieses Amt ausführen. Wir wünschen Brandmeister Korbion viel Spaß im neuen Amt und wünschen eine gute Führungshand.

 

Foto zur Meldung: Andre Korbion zum stellvertretenden Wehrführer ernannt
Foto: Andre Korbion zum stellvertretenden Wehrführer ernannt

Sven Behr ist neuer stellvertretender Wehrführer der Rheinböller Wehr

(30.11.2015)

Nachdem Stefan Lang aus privaten Gründen das Amt des stellvertretenden Wehrführers abgegeben hatte, entschied sich die Rheinböller Wehr einstimmig für Oberbrandmeister Sven Behr als seinen Nachfolger. Sven Behr hat mit der Absolvierung des Zugführerlehrganges im Sommer diesen Jahres die erforderliche Ausbildung hierfür abgeschlossen. Außerdem ist er zuständig für die Erstellung der Alarm- und Einsatzpläne in der Verbandsgemeinde und ist seit 10 Jahren in der Führungsstaffel aktiv.

 

Am vergangenen Sonntag, 22. November 2015 wurde der 39-jährige Rheinböller sodann im Beisein seiner Feuerwehrkollegen im Feuerwehrgerätehaus durch den Beigeordneten Friedhelm Röse vereidigt, um anschließend seine offizielle Ernennung als Stellvertreter erhalten zu können. Eine gute Führungshand und viel Spaß im neuen Wirkungsbereich wünschten u. a. Wehrleiter Volker Aßmann, Wehrführer Robert Mertes und auch sein Vorgänger Stefan Lang. Wir schließen uns den Wünschen für Sven Behr an und gratulieren nochmals zum neuen Amt.

 

 

Foto zur Meldung: Sven Behr ist neuer stellvertretender Wehrführer der Rheinböller Wehr
Foto: v. l. n. r.: Wehrleiter Volker Aßmann, der neue stellvertretende Wehrführer Sven Behr, Beigeordneter Friedhelm Röse, Wehrführer Robert Mertes und Stefan Lang als der Vorgänger Sven Behr´s

Stefan Lang erhält Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Bronze

(30.11.2015)

Mehr als 35 Jahre ist Stefan Lang aus Rheinböllen bereits in der Rheinböller Wehr aktiv - die Begeisterung für die Feuerwehr wurde ihm schon durch seinen Vater, der ebenfalls Feuerwehrmann war, in die Wiege gelegt. Im Laufe der Jahre hat sich Stefan Lang ein umfassendes und weitläufiges Wissen angeeignet, von dem viele Einsatzkräfte bereits gezehrt haben. Zuletzt war er u. a. maßgeblich bei der Neubeschaffung des HLF 20, beim Umbau des Feuerwehrgerätehauses und bei der Beschaffung des Notstromaggregates beteiligt. Gerade bei größeren und komplizierten Schadensfällen steht Stefan Lang stets mit Sachverstand und großem Wissen der Einsatzleitung zur Verfügung. Für diese hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen erhielt Stefan Lang aus den Händen des Beigeordneten Friedhelm Röse sowie Wehrleiter Volker Aßmann das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze. Wir gratulieren Stefan Lang nochmals zu dieser verdienten Ehrung.

 

 

 

Foto zur Meldung: Stefan Lang erhält Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Bronze
Foto: v. l. n. r.: Wehrleiter Volker Aßmann, Beigeordneter Friedhelm Röse, Stefan Lang und Wehrführer Robert Mertes

Traumschleifenland dabei beim Start der Premium-Wanderregionen in Deutschland

(29.10.2015)

Premium-Wanderregionen sind die Avantgarde der europäischen Wander-Destinationen, hier wird den Wandergästen ein umfassendes Wandererlebnis garantiert.

Die Regionen Saar-Hunsrück mit den Traumschleifen und dem Saar-Hunsrück-Steig, das Tecklenburger Land und das Traumpfadeland Rhein-Mosel-Eifel wurden auf der Wandermesse TourNatur in Düsseldorf am 5. September 2015 als erste drei Premium-Wanderregionen in Europa vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnet.

Das Deutsche Wanderinstitut hat in Diskussion mit Touristikern ein Zertifikat für Premium-Wanderregionen entwickelt, das mit Hilfe von nachvollziehbaren Kern-und Wahlkriterien garantiert, dass in der jeweiligen Region ein umfassendes Angebot für Wandergäste

vorgehalten wird.

Die mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichneten Premiumwege in Deutschland und den angrenzenden Ländern haben sich in den vergangenen Jahren in Quantität und Qualität schnell entwickelt und sich als das bedeutendste wandertouristische Produkt etabliert. Ebenso schnell entwickelt hat sich ein höherer Anspruch der Wanderer an die Wege, aber auch an das wandertouristische Gesamtangebot einer Region. Einige Regionen haben sich diesen neuen Herausforderungen bereits gestellt und eine Markenbildung zunächst beim Wegeangebot vorangebracht. Um diese Erfolge auszubauen und die Spitzenposition zu sichern, ist eine schnelle Weiterentwicklung mit einem umfassenden, qualitativ anspruchsvollen Gesamtangebot für Wanderer erforderlich.

So wird heute ein umfassendes und aktuelles Informationssystem zu den Wegen erwartet. Der Gast möchte eine unverwechselbare Region kennenlernen, es gilt also Alleinstellungsmerkmale darzustellen. Insbesondere Gastronomie-und Übernachtungsleistung, aber auch Mobilitätsangebote sind für ein gelungenes Wandererlebnis von fast ebenso großer Bedeutung wie der Weg selbst. Immer wichtiger wird

dabei die Verfügbarkeit von regionalen Produkten. Die Premium-Wanderregionen setzen auf Naturschutz und Erhaltung der Kulturlandschaft und streben Kooperationen mit Naturparks, Nationalparks, Naturschutzorganisationen wie NABU und BUND, sowie weiteren Nutzergruppen der Natur an. Das Konzept besteht aus vier Bausteinen - Ausstattung mit Wanderwegen, Wander-Informationssystem, Angebot von wanderfreundlichen Gastgebern, Angebote von geführten Wanderungen und Events. Es müssen alle Kernkriterien und jeweils 3 Wahlkriterien erfüllt sein. Die Auszeichnung als Premium-Wanderregion ist für die Region Saar-Hunsrück ein weiterer

Baustein auf dem Weg an die Spitze des Wanderns in Deutschland.

Mit den 111 Traumschleifen, dem Saar-Hunsrück-Steig, 130 Qualitätsgastgebern Wanderbares Deutschland sowie weiteren Produkten wie 3 Premium-Spazierwanderwegen und dem Schinderhannespfad als weiterem Streckenweg wurde ein bundesweit einmaliges Wanderangebot geschaffen.

 

Weitere Infos unter: www.deutscheswanderinstitut.de und

www.saar-hunsrueck-steig.de

Foto zur Meldung: Traumschleifenland dabei beim Start der Premium-Wanderregionen in Deutschland
Foto: Traumschleifenland dabei beim Start der Premium-Wanderregionen in Deutschland

Fortbestand des Hochwildschutzparkes Hunsrück für weitere 25 Jahre gesichert.

(29.10.2015)

 

Der bisherige Mietvertrag der Betreiber des Hochwildschutzparkes Hunsrück in Rheinböllen mit den Eigentümern der Flächen, Stadt Rheinböllen, Ortsgemeinde Erbach und Ortsgemeinde Liebshausen läuft nach 25 Jahren am 31.12.2015 aus. Bereits frühzeitig setzte man sich mit den Betreibern des Parkes, Wolfgang Kaus und Wolfgang Lis, zusammen, um über die Modalitäten einer Fortführung des Vertrages zu verhandeln. Die Verhandlungen konnten schließlich recht zügig zum Abschluss gebracht werden und mit einigen kleinen Änderungen im Vertragstext verständigte man sich auf eine Verlängerung des bestehenden Vertrages um weitere 25 Jahre bis zum 31.12.2040.

Nachdem der Stadtrat Rheinböllen und die Gemeinderäte in Erbach und Liebshausen der Vertragsverlängerung zugestimmt hatten, konnte im Rathaus feierlich die Vertragsverlängerung unterzeichnet und besiegelt werden.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir damit die Existenz des weit über unsere Region hinaus bekannten und beliebten Hochwildschutzparkes Hunsrück sichern konnten und mit den beiden Vertragspartnern Wolfgang Kaus und Wolfgang Lis das bisher sehr gute Vertrags- und Vertrauensverhältnis auf viele Jahre weiterhin fortgesetzt werden kann. Gleichzeitig kann davon ausgegangen werden, dass die bisherige bewährte Geschäftsphilosophie der Betreiber fortgesetzt wird“ fasste Bürgermeister Arno Imig für alle Beteiligten das Ergebnis zusammen.

„Auch freuen wir uns darüber, dass der bisher schon gewährte freie Eintritt für die Bürgerinnen und Bürger aus den 3 Gemeinden Erbach, Liebshausen und Rheinböllen sowie für die Kindergärten und Schulen in Rheinböllen weiterhin erhalten werden konnte. Der Hochwildschutzpark ist ein Markenzeichen und ein Tourismusmagnet für Rheinböllen, für die Verbandsgemeinde und weit darüber hinaus.“ ergänzte Bürgermeister Imig.

 

Foto zur Meldung: Fortbestand des Hochwildschutzparkes Hunsrück für weitere 25 Jahre gesichert.
Foto: vlnr: Bürgermeister Arno Imig, Wolfgang Kaus, Wolfgang Lis, Ortsbürgermeisterin Martina Schön, Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür und Ortsbürgermeister Paul Schirra

Neues Bundesmeldegesetz zum 1. November 2015

(27.10.2015)

 

Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers wird bei An-, Um- und Abmeldungen wieder eingeführt

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit Inkrafttreten des neuen Bundesmeldegesetzes (BMG) zum 1. November 2015 wird die Mitwirkungspflicht der Wohnungsgeber bei An-, Um- und Abmeldungen wieder eingeführt. Vermieter müssen den Mietern eine schriftliche Wohnungsgeberbestätigung zur Vorlage bei der Meldebehörde ausstellen. Die Meldungen müssen innerhalb von 2 Wochen erfolgen.

 

Ab dem 1. November 2015 ist daher zu beachten, dass bei

  • jeder Anmeldung,
  • jeder Ummeldung und
  • jeder Abmeldung ins Ausland

die Wohnungsgeberbestätigung vorgelegt werden muss!

Die Vorlage des Mietvertrages reicht nicht aus!

 

Bitte ersparen Sie sich unnötige Wartezeiten und bringen Sie die ausgefüllte und unterschriebene Bestätigung für Ihre Anmeldung im Bürgerbüro direkt mit. Ohne diese kann keine Bearbeitung erfolgen.

 

Wenn Sie eine eigene Wohnung bewohnen, also die Eigentümerin/der Eigentümer sind, geben Sie künftig eine solche Erklärung für sich selbst ab.

Abmelden müssen Sie sich nur, wenn Sie ins Ausland verziehen; auch dann ist eine Bestätigung des Wohnungsgebers über Ihren Auszug vorzulegen.

Liebe Vermieterinnen und Vermieter,

das neue Bundesmeldegesetz bringt auch für Sie zum 1. November 2015 Änderungen mit sich. Künftig ist bei jedem Einzug und in wenigen Fällen auch bei Auszug (Wegzug ins Ausland, ersatzlose Aufgabe einer Nebenwohnung) vom Wohnungsgeber eine Bestätigung auszustellen, die der Wohnungsnehmer zur Erledigung des Meldevorgangs benötigt.

Wohnungsgeber sind insbesondere Vermieter  oder auch ihre Beauftragte; dazu gehören auch Wohnungsverwalter. Im Falle der Untervermietung muss sich der Mieter den meldepflichtigen Vorgang sowohl vom Hauptmieter als auch vom Eigentümer auf dem amtlichen Vordruck bestätigen lassen.

 

Der Vordruck „Wohnungsgeberbestätigung“ kann unter www.rheinboellen.de heruntergeladen werden. Wir bitten die Wohnungsgeber die erforderlichen Bescheinigungen innerhalb der gesetzlichen Frist von 2 Wochen auszustellen, damit die Wohnungsnehmer ihrerseits fristgerecht die erforderlichen Meldevorgänge vornehmen können.

 

Für die Beantwortung von Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen unseres Bürgerbüros während den Dienststunden gerne zur Verfügung.

 

Sie erreichen unser Bürgerbüro unter den Rufnummern 06764-3930 und 06764-3931.

Anfragen können Sie auch gerne per E-Mail an meldeamt@rheinboellen.de richten

[Wohnungsgeberbestätigung]

Broschüren der Gleichstellungsstellen im Rhein-Hunsrück-Kreis neu aufgelegt

(27.10.2015)

In guter Laune und gemeinsam mit Landrat Bröhr präsentierten die Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Hunsrück-Kreises die Neuauflagen ihrer beliebten Broschüren. „Frauen zwischen Tür und Angel“ befasst sich mit dem beruflichen Wiedereinstieg bzw. dem geplanten Ausstieg. „Diese Broschüre ist unser Bestseller“ so Pia Reuter, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises. Platz zwei teilen sich „Am Anfang war die Hausfrau“ und „Erziehen macht Spaß!“, der Erziehungsratgeber der etwas anderen Art.

 

„Es ist für mich Teil einer modernen, zeitgemäßen Gleichstellungsarbeit Themen so anzugehen, dass sie Frauen und Männer ansprechen. Die Gleichstellungsbeauftragten haben sich als Schwerpunkt den Arbeitsmarkt gewählt, der in vielen Facetten tief in Familienstrukturen greift. Dies hat positive und negative Folgen für Frauen und Männer. Die Gleichstellungsarbeit federt die negativen Folgen ab. Das unterstütze ich sehr gerne!“ so Landrat Marlon Bröhr.

 

Die Broschüren sind in allen Rathäusern und der Kreisverwaltung kostenfrei erhältlich.

Foto zur Meldung: Broschüren der Gleichstellungsstellen im Rhein-Hunsrück-Kreis neu aufgelegt
Foto: Broschüren der Gleichstellungsstellen im Rhein-Hunsrück-Kreis neu aufgelegt

St. Martinsumzüge in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(27.10.2015)

"Ich geh mit meiner Laterne..."

Hier finden Sie alle St. Martinszüge auf einen Blick.

Foto zur Meldung: St. Martinsumzüge in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: St. Martinsumzüge in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Trinkwasser: Abkochgebot aufgehoben!

(09.10.2015)

Das vom Gesundheitsamt des Rhein-Hunsrück-Kreises ausgesprochene Abkochgebot für das Trinkwasser in der Ortsgemeinde Argenthal, ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben worden. Nach dem die Spülmaßnahmen der Verbandsgemeindewerke Rheinböllen durchgeführt worden sind, haben die entnommenen Wasserproben keine Verunreinigung ergeben. Die Wasserqualität ist wieder beanstandungsfrei.

 

Es sind daher keine Beschränkungen mehr bei der Nutzung des Trinkwassers zu beachten.

 

Die Haushalte in der betroffenen Ortsgemeinde Argenthal werden von den Verbandsgemeindewerken Rheinböllen zusätzlich mit Handzetteln über die neue Situation informiert.

 

Informationen zum Trinkwasser werden auch weiterhin  durch das Gesundheitsamt (Tel. 06761/82-701 und die Verbandsgemeindewerke Rheinböllen (Tel. 06764-3923 o. 06764/3960) erteilt.

Abkochgebot für dieTrinkwasserversorgung Argenthal

(05.10.2015)

Am heutigen Montag, den 05.10.2015 ist  bei Baggerarbeiten im Argenthaler Wald die Hauptleitung der Wasserversorgung beschädigt worden, so dass die Trinkwasserversorgung für die Ortsgemeinde Argenthal abgestellt werden musste. Die Verbandsgemeindewerke sind bemüht die Schäden  umgehend zu beheben. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis in die Abendstunden andauern.  Sobald die Wasserversorgung wieder aufgenommen wird, werden wir dies durch Durchsagen der umherfahrenden Feuerwehr bekanntgeben.

 

Aus vorsorglichen Gründen muss, da eine Verunreinigung der Leitung nicht ausgeschlossen werden kann,  das Wasser nachdem die Wasserversorgung wieder aufgenommen wird abgekocht werden.

 

Betroffen hiervon ist innerhalb der Verbandsgemeinde Rheinböllen ausschließlich die Gemeinde Argenthal.

 

Die übrigen Gemeinden  der Verbandsgemeinde Rheinböllen sowie die  Stadt Rheinböllen sind hiervon nicht betroffen.

 

Bitte beachten Sie daher die folgenden Hinweise:

 

  • Trinken Sie Leitungswasser abgekocht
  • Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen.
  • Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ausschließlich abgekochtes Leitungswasser.

 

Falls Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns an:

 

Verbandsgemeindewerke Rheinböllen                             
Tel. 06764-3923
Tel. 06764-3960

Rückblick Schnuppertag Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler

(01.10.2015)

Zu dem am 27.09. durchgeführten Schnuppertag konnten wir 7 Kinder und Jugendliche aus Argenthal und Riesweiler begrüßen. Bei schönem Wetter konnten die Besucher Wasser spritzen, verschiedene Gerätschaften ausprobieren, Schläuche ausrollen und jede Menge Fragen stellen.

Zum Abschluss machten wir noch eine Dorfrundfahrt mit dem Feuerwehrauto.

Wir freuen uns immer über Besucher bei unseren Übungen. Wer Interesse hat, kann gerne jederzeit bei unseren Übungen vorbei schauen. Diese finden jeden zweiten Donnerstag, immer abwechselnd in Argenthal und Riesweiler, von 17.15- 19.00 Uhr statt. Die nächste Übung findet am 08.10. in Argenthal statt.

 

Bei Fragen stehen Carsten Augustin aus Argenthal (0160/7073101) oder Peter Wichter aus Riesweiler (0171/5619607) gerne jederzeit zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Rückblick Schnuppertag Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler
Foto: Rückblick Schnuppertag Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler

Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Rheinböllener Institutionen

(30.09.2015)

Werden Sie Projektpartner!

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Rheinböllen vernetzt“ stellt wieder allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Verbandsgemeinde in den kommenden Monaten exklusiv Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

Das Förderprogramm ermöglichte bereits einigen Rheinböllenern die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wurde unkompliziert und ressourcensparend den Rheinböllener Institutionen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

Dank der Projektförderung ist und bleibt die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

Mehr Informationen über das neu aufgelegte Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten.

Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 -71 oder -72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Rheinböllener Institutionen
Foto: Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Rheinböllener Institutionen

Hohe Auszeichnung für Franz-Josef Lauer

(07.08.2015)

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Franz-Josef Lauer aus Rheinböllen für sein langjähriges politisches, kulturelles, soziales und sportliches Engagement das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Verleihung nahm Staatssekretär Günter Kern vom Innenministerium in Mainz im Namen des Bundespräsidenten Dr. h.c. Joachim Gauck vor. „Die Verdienste zeigen, dass es in unserer schnelllebigen Welt Menschen gibt, die ihre Zeit und ihre Kraft für die Gemeinschaft und für andere einsetzen" sagte Staatssekretär Kern bei der Verleihungsfeier.

Franz-Josef Lauer engagierte sich sowohl politisch als auch ehrenamtlich für das Gemeinwesen. Seit 1987 ist er Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Rheinböllen. Unter seiner Leitung betreibt der Verein eine sehr erfolgreiche Ausbildung im Wettkampf- und Rettungsschwimmen und konnte schon Meisterschaften auf Landes- und Bundesebene erringen.

Nach der Wiedervereinigung gründete der Geehrte eine Partnerschaft mit der thüringischen Gemeinde Tiefenort und leistete so Unterstützung beim Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens, in dem er zahlreiche Weiterbildungsveranstaltungen vor Ort organisierte. Von 1995 bis 2001 war er Gründungsmitglied und Vorsitzender des Kulturvereins Region Rheinböllen e.V. Er ist im Stiftungsrat der Puricellischen Stiftung als Geschäftsführer aktiv und war langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Rheinböllen. Nach wie vor ist er auch Vorsitzender des Ortsverbandes Rheinböllen des Roten Kreuzes. Er war seit 1991 Vorsitzender der Kreisgruppe Rhein-Hunsrück des Gemeinde- und Städtebundes und viele Jahre Vorsitzender der KPV Rhein-Hunsrück. 14 Jahre war er ehrenamtlicher Ortsbürgermeister von Rheinböllen und von 1985 bis 2011 hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rheinböllen.

„Insgesamt blicken wir auf ein Engagement, das seinesgleichen sucht: Fünf Vereine, zwei Partnerschaften, eine Stiftung, eine Gewerkschaft, eine Feuerwehr und 26 Jahre Dienstzeit als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Insgesamt macht das fast 50 Jahre ehrenamtliches Engagieren“ betonte Staatssekretär Kern in seiner Laudatio.

Mit dieser Auszeichnung wird jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken auch einmal in die öffentliche Wahrnehmung gerückt und soll neben der Anerkennung auch Beispiel geben und dazu ermuntern, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Namens der Bürgerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen gratuliere ich Herrn Lauer zu der hohen Auszeichnung und danke ihm für sein großes Engagement. Die Auszeichnung erfüllt uns alle mit Stolz. Wir wünschen ihm weiterhin Gesundheit und viel Freude am Ehrenamt.

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Hohe Auszeichnung für Franz-Josef Lauer
Foto: Der Geehrte mit seiner Frau Anne. Mit dabei Staatssekretär Günter Kern, Landrat Dr. Bröhr, Landtagsabgeordneter Hans-Josef Bracht, Verbandsgemeindebeigeordneter Rudolf Römer, Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür und Roman Weber für die DLRG

Werner Helwig wurde als technischer Betriebsleiter des Freizeitbades in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

(04.08.2015)

An seinem 70sten Geburtstag, am 24.07.2015, endete auch sein Arbeitsverhältnis mit der Verbandgemeinde Rheinböllen. Über 30 Jahre war Werner Helwig unermüdlich für das Freizeitbad tätig, ist er doch seit Jahren, auch als er noch Bauhofleiter der Stadt Rheinböllen war, eng mit seinem „vierten“ Kind verbunden, so Bürgermeister Arno Imig in seiner Rede. Bedankt für seine stets zuverlässige, kollegiale und fachmännische Arbeit haben sich auch der Personalrat und seine Kolleginnen und Kollegen vom Freizeitbad, die zahlreich zu der kleinen Feierstunde erschienen waren. Bürgermeister Arno Imig wünscht ihm viel Gesundheit und freut sich, dass er noch über seine Pensionierung hinaus als Badeaufsicht beim Frühschwimmen tätig sein wird.

 

Foto zur Meldung: Werner Helwig wurde als technischer Betriebsleiter des Freizeitbades in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet
Foto: Werner Helwig wurde als technischer Betriebsleiter des Freizeitbades in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Verkeimung im Trinkwasser

(14.07.2015)

In der vergangenen Woche wurden in der Trinkwasserversorgung in den Versorgungsbereichen Ellern und Argenthal bakterielle Verunreinigungen festgestellt. Betroffen hiervon sind innerhalb der Verbandsgemeinde Rheinböllen die Gemeinden bzw. Ortsbezirke Argenthal, Benzweiler, Ellern, Kisselbach, Kleinweidelbach, Liebshausen, Mörschbach, Schnorbach und Steinbach.

 

Durch das Gesundheitsamt wurde ein Abkochgebot angeordnet.

 

Nach intensiven Spülungen und Behandlung des Wassers werden am heutigen Dienstag sowie an den folgenden beiden Tagen Proben an mehreren Stellen  in allen betroffenen Ortschaften entnommen. Erste Ergebnisse dieser Proben liegen frühestens am Donnerstag, den 16.07.2015 vor.

 

Sobald das Trinkwasser wieder beanstandungsfrei ist, werden alle Haushalte erneut mit Handzetteleinwurf in den Briefkasten informiert. Zusätzlich wird das weitere Vorgehen in der örtlichen Presse sowie auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Rheinböllen unter www.rheinboellen.de veröffentlicht.

 

Weitere Informationen erhalten Sie durch das

  • Gesundheitsamt Tel. 06761/82-700 o. 06761/82-712
  • Verbandsgemeindewerke Rheinböllen Tel. 06764/39-23 o. 06764/39-60

Traumschleife „Schanzerkopf-Tour“ offiziell eingeweiht

(14.07.2015)

Bei traumhaftem Sommerwetter konnte Bürgermeister Arno Imig über 100 Teilnehmer bei der offiziellen Eröffnung der neuen Traumschleife „Schanzerkopf-Tour“ am Waldsee in Argenthal begrüßen.

Nach der Begrüßung machte sich die Wandergruppe auf den Weg, um die 15,4 km lange Traumschleife zu erwandern (Höhenunterschied 180 m). Entgegen dem Uhrzeigersinn ging es vom Waldsee zunächst etwas bergauf um den Ginsterkopf (632 m NN) herum, am Steinbruch Argenthal vorbei zur Ochsenbaumer Höhe. Über verschlungene und schattige Waldpfade erreichte man dann den Schanzerkopf (643 m NN) wo schon das Ehepaar Karl-Ludwig und Ingrid Kasper aus Benzweiler schon mit der Feldküche warteten um einen köstlichen Erbseneintopf mit Wursteinlage zu servieren. Auf dem Weg vom Waldsee zum Schanzerkopf traf man unterwegs auf die von unserem heimischen Künstler Dieter Piroth aus Ellern gefertigten einzigartigen Waldgnome, ein besonderes Highlight dieser Traumschleife, das auch in der weiteren Region ihresgleichen sucht. Ruhebänke und Sinnesbänke laden auf der Strecke zum Rasten ein.

Auf Zeltgarnituren direkt am Skihang des Schanzerkopfs konnte man sich auf schattigem Platz die Suppe munden lassen und gleichzeitig die phantastische Aussicht über den Hunsrück genießen. Frisch gestärkt ging es weiter wieder bergab zunächst auf dem Soonwaldsteig bis zu L 239 und dann bergab und dann über eine Rosskastanien Allee in Richtung Ellern. Nach Überquerung der Trasse der Hunsrückbahn führt der Weg idyllisch am Naturschutzgebiet „Kloppwiesen“ vorbei Richtung Argenthal. Offen Wiesenlandschaften und kleine Waldstücke wechseln sich ab und vermitteln einen herrlichen Ausblick nach Argenthal. Schließlich gelangte man über den alten Damm der ehemaligen Kleinbahn wieder zurück zum Ausgangsort, wo bereits Kaffee und Kuchen und allerlei sonstige Getränke auf die Wanderer warteten.

Die Landfrauen aus Argenthal hielten köstlichen Kuchen bereit, der auch gerne genommen und in dem aufgestellten Festzelt verzehrt werden konnte.

 

Das einhellige Resümee der Teilnehmer war „ein toller Wanderweg und eine gelungene Veranstaltung“.

 

Mitte August wird die neue Traumschleife durch das deutsche Wanderinstitut bewertet. Wir hoffen, dass die neue Traumschleife rege angenommen wird. Sie bietet für Jung und Alt etwas.

 

Aus Anlass der Einweihung ließ die Verbandsgemeinde Mützen mit aufgesticktem Schriftzug „Traumschleife Schanzerkopf-Tour“ fertigen, die bei der Verbandsgemeindeverwaltung zum Preis von 6 € käuflich erworben werden können.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Die Landfrauen Argenthal, an das Ehepaar Kasper aus Benzweiler, an die Rentnerband aus Argenthal um die Aktiven Hans-Dieter Maurer und Heinz-Otto Kretzschmar. Dank an die Gemeindearbeiter aus Argenthal und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Brigitte Roos, Marion Gutenberger, Heidi Brezavsek, Christine Scheffler, Stephan Webering und Bernd Karbach, die alle tatkräftig bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mitgeholfen haben. Ein besonderer Dank in Form eines Blumenstraußes ging an unsere Touristikmitarbeiterin Brigitte Roos, die die Wanderroute ausgearbeitet, mit den Fachbehörden und beteiligten Firmen  abgestimmt und schließlich auch umgesetzt hat.

 

Dank auch an den Regionalrat Wirtschaft, die LAG Hunsrück und die ADD Trier für die Bewilligung der Fördermittel aus dem Europäischen Förderprogramm Leader plus.

Foto zur Meldung: Traumschleife „Schanzerkopf-Tour“ offiziell eingeweiht
Foto: Traumschleife „Schanzerkopf-Tour“ offiziell eingeweiht

Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Rheinböllen gestiegen

(13.07.2015)

Die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist nach der Auswertung des Melderegisters zum 30.6.2015 gegenüber dem 30.6. des Vorjahres um 147 Einwohner  oder 1,46 % gestiegen.

Zum 30.6.2015 waren in der Verbandsgemeinde Rheinböllen 10.206 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet (Vorjahr 10.059). Die Zahl der Nebenwohnsitze ging etwas zurück. So waren es am 30.6.2014 insgesamt 378 Nebenwohnungen und am 30.6.2015 364 Nebenwohnsitze.

 

Hauptwohnsitze

Die Entwicklung der Einwohnerzahl nach Hauptwohnungen verlief überwiegend positiv. So konnten Argenthal, Dichtelbach, Ellern, Erbach, Kisselbach, Mörschbach, Rheinböllen und Riesweiler Zuwächse erzielen, während Benzweiler,  Liebshausen, Schnorbach, und Steinbach leichte Rückgänge zu verzeichnen haben.

 Hier die Zahl der Einwohner mit Hauptwohnung zum 30.6.2015. Zum Vergleich sind die Zahlen des Vorjahres und die Veränderungen angegeben:

 

Gemeinde

42.185

30.06.2014

plus/minus

prozentual

         

Argenthal

1.653

1.606

47

2,93

Benzweiler

207

208

-1

-0,48

Dichtelbach

662

655

7

1,07

Ellern

855

834

21

2,52

Erbach

265

261

4

1,53

Kisselbach

594

589

5

0,85

Liebshausen

495

496

-1

-0,20

Mörschbach

336

322

14

4,35

Rheinböllen

4.030

4.010

20

0,50

Riesweiler

740

705

35

4,96

Schnorbach

238

240

-2

-0,83

Steinbach

131

133

-2

-1,50

         

VG Rheinböllen

10.206

10.059

147

1,46

 

5.118 Einwohner sind weiblich, 5.088 Einwohner männlich.

 

Ausländeranteil

Von den 10.206 Einwohnern mit Hauptwohnung haben 9.563 Einwohner (VJ 9.503) die deutsche Staatsangehörigkeit. 643 Personen haben eine ausländische Staatsangehörigkeit (VJ 556). Der prozentuale Anteil beträgt 6,3 %.

 

Familienstand

Die Einwohnerstatistik weist 3.710 (VJ 3.617) ledige, 5.179 (VJ 5.148) verheiratete, 678 (VJ 657) verwitwete und 628 (VJ 624) geschiedene Personen aus. 6 Personen leben in eingetragenen Lebenspartnerschaften.

 

Religionszugehörigkeit

38,14 % der Einwohner sind evangelisch und 38,13 % katholisch, 23,73 % gehören anderen oder keinen Religionsgemeinschaften an.

 

Mehr Häuser

Die Zahl der bewohnten Adressen stieg von 3.393 am 30.6.2014 auf 3.432 zum 30.6.2015. Rechnerisch wohnen durchschnittlich 2,97 Personen in einem Haus.

 

Rheinböllen, 6. Juli 2015

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Arno Imig

Bürgermeister

 

Verkeimung im Trinkwasser

(10.07.2015)

Am Donnerstag, den 09.07.2015 wurden in der Trinkwasserversorgung in den Versorgungsbereichen Ellern und Argenthal bakterielle Verunreinigungen festgestellt.

Konkret handelt es sich hierbei um

 

  • E. Coli-Bakterien und
  • coliforme Keime

 

 

Betroffen hiervon sind innerhalb der Verbandsgemeinde Rheinböllen die Gemeinden bzw. Ortsbezirke

 

  • Argenthal
  • Benzweiler
  • Ellern
  • Kisselbach
  • Kleinweidelbach
  • Liebshausen
  • Mörschbach
  • Schnorbach
  • Steinbach

 

Die übrigen Gemeinden Dichtelbach, Erbach, Riesweiler sowie die Stadt Rheinböllen (außer Ortsbezirk Kleinweidelbach) sind hiervon nicht betroffen.

 

Deshalb hat das Gesundheitsamt ein Abkochgebot angeordnet. Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise:

 

  • Trinken Sie Leitungswasser abgekocht
  • Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen.
  • Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ausschließlich abgekochtes Leitungswasser.

 

Sie werden informiert, sobald das Trinkwasser wieder einwandfrei ist.

 

Wir bitten Sie außerdem, in den nächsten Tagen um einen sparsamen Wasserverbrauch (z.B. kein Autowaschen, kein Rasensprengen).

 

Falls Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns an:

 

Gesundheitsamt Simmern

Tel. 06761/82-700

Tel. 06761/82-712    

 

Verbandsgemeindewerke Rheinböllen

Tel. 06764/39-23

Tel. 06764/39-60    

Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr Rheinböllen

(08.06.2015)

Zeitlich lag das Timing perfekt. Am Mittwoch, 27.05.2015 traf das neue Feuerwehrfahrzeug in Rheinböllen ein und anlässlich des traditionellen Feuerwehrfestes am Sonntag, 31.05.2015 konnte es schon offiziell in Dienst genommen werden.

 

Bereits im März 2013 traf der Verbandsgemeinderat den Beschluss über die Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges 20, kurz HLF 20, für die Feuerwehr Rheinböllen. Ein Jahr später wurde sodann die Vergabe an die Firma Ziegler aus Giengen beschlossen. Das Fahrzeug dient sowohl der Brandbekämpfung, als auch zur technischen Unfallhilfe. Von den 9 Personen, die dort Platz finden, können 5 mit Atemschutz ausgerüstet werden. Neben Lichtmast, Schiebeleiter und einer Schaumanlage wurde die neueste LED-Technik verwendet. Es hat einen finanziellen Gesamtwert von insgesamt ca. 400.000 €.

 

Vor der offiziellen Schlüsselübergabe begrüßte Wehrführer Robert Mertes die zahlreichen Gäste des Feuerwehrfestes. Anschließend erläuterte Wehrleiter Volker Aßmann den Zuhörern die Funktionalitäten des Neufahrzeuges.

Bürgermeister Arno Imig bedankte sich bei dem 6-köpfigen Beschaffungsteam, welches sich sehr zeitintensiv und effektiv mit der Planung und der Beschaffenheit des HLF 20 auseinandergesetzt hat und sprach seine große Anerkennung aus. Das Team bestand aus Wehrleiter Volker Aßmann, Wehrführer Robert Mertes, dem stellvertretenden Wehrführer Stefan Lang, der Fachkraft für Elektronik Christian Zahn, dem Fahrzeugwart Stefan Mühleis und Ramona Lambrich von der Verwaltung.

Sowohl Wehrführer Mertes, als auch Wehrleiter Aßmann und Bürgermeister Imig betonten den überaus effektiven und guten Einsatzwert des HLF 20 für Rheinböllen, seine Umgebung und auch die Bevölkerung.

Nach der offiziellen Vorstellung und Übergabe des Fahrzeuges gaben Pfarrer Jöst und Pastor Vogel dem HLF 20 den kirchlichen Segen und gratulierten zu dem neuen effektiven und guten Einsatzfahrzeug.

 

Fotos: Gerd Silbernagel und VGV Rheinböllen

Foto zur Meldung: Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr Rheinböllen
Foto: Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr Rheinböllen

25. Dienstjubiläum in der Kindertagesstätte Kisselbach

(01.06.2015)

Frau Karin Schmidt-Braun konnte am 01.06.2015 im Kreise ihrer Kolleginnen und der Leiterin der Kindertagesstätte, Frau Sabine Frank, ihr 25. Dienstjubiläum feiern. Frau Schmidt-Braun wurde am 01.06.1990 als Erzieherin in Vollzeit im Kindergarten Kisselbach eingestellt. Sie stand bei den bisherigen Umbaumaßnahmen der Einrichtung stets mit Rat und Tat zur Seite. An ihr ist regelrecht eine Innen-Architektin verlorengegangen. Auch in der Zeit als der Kindergarten eine neue Leitung suchte, hat sie die Einrichtung vorbildlich vertretungsweise geleitet.

Für die Verwaltung gratulierten Bürgermeister Arno Imig und Personalleiter Stephan Webering. Die Leiterin der Kindergartenstätte Sabine Frank gratulierte für das gesamte Team der KiTa Kisselbach.

Wir gratulieren Frau Schmidt-Braun ganz herzlich zu ihrem Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen Gesundheit und weiterhin viel Freude an ihrer Arbeit.

Foto zur Meldung: 25. Dienstjubiläum in der Kindertagesstätte Kisselbach
Foto: vlnr.: Personalleiter Stephan Webering, Karin Schmidt-Braun, Bürgermeister Arno Imig, KiTa-Leiterin Sabine Frank mit KiTa-Team

Bürgerbus der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(20.05.2015)

Unter dem Motto „Bürger fahren für Bürger“ plant die Verbandsgemeinde Rheinböllen zusammen mit dem neu gegründeten Seniorenbeirat den Einsatz eines Bürgerbusses, der insbesondere unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern mehr Mobilität bringen soll. Ziel soll es sein, diesem Personenkreis den Weg zum Arzt, zum Einkauf oder wohin sonst noch Bedarf besteht, zu ermöglichen.

Nach einer ersten Konzeption soll der Bus (9-Sitzer) an zwei festen Tagen in der Woche individuell nach den Wünschen der Nutzer fahren, das heißt, Sie werden zuhause abgeholt und auch wieder bis zur Haustür gebracht. Jeweils tags zuvor werden die Fahrwünsche telefonisch entgegengenommen und ein Routenplan für den nächsten Tag erstellt. Nach diesem Routenplan werden dann die Fahrten durchgeführt. Das Angebot soll das Busangebot des öffentlichen Personennahverkehrs ergänzen, nicht ersetzen.

Der Bürgerbus in der sog. „genehmigungsfreien Nische“ nach dem Personenbeförderungsgesetz darf bis zu acht Personen gleichzeitig plus Fahrer transportieren. Die Begrenzung der Personenzahl ergibt sich aus dem Führerscheinrecht. Mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B (früher 3) dürfen maximal acht Personen plus Fahrer gleichzeitig in einem Fahrzeug befördert werden.

Bei entsprechender Nachfrage hat das Projekt jedoch nur dann eine Chance, wenn sich genügend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer finden, die bereit sind ca. zweimal monatlich

 

  • als Fahrerin oder Fahrer den Bus zu fahren
  • oder im Rathaus jeweils am Tag vor dem Fahrtag für einige Stunden die Fahrwünsche telefonisch entgegenzunehmen und den Routenplan zu erstellen (Telefondienst)

 

Wenn Sie sich in diesem Projekt engagieren möchten, so melden Sie sich bitte bis zum 15. Juni 2015 bei 

 

Frau Tatjana Siemens

Verbandsgemeindeverwaltung

Tel. 06764 3931

E-Mail tsiemens@rheinboellen.de

 

oder bei der Vorsitzenden des Seniorenbeirates

 

Frau Margrit Weber, Steinbach

Tel. 06766 960005

 

Machen Sie mit, kommen Sie in unser Team.

 

Ihr

 

Arno Imig

Bürgermeister

Umwelttag / Müllsammelaktion der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(21.04.2015)

Am Samstag, 11.04.2015 machte sich die Jugendfeuerwehr Rheinböllen Tatkräftig und Entschlossen auf, um wieder Gutes für unsere Umwelt zu tun. Wie auch in den vergangenen Jahren wurde in und um Rheinböllen Müll gesammelt.

 

Säckeweise Unrat, vom vollen Benzinkanister, über 4m³ Dämmwolle im Bach, bis hin zum Katzenkratzbaum. Unbegreiflich was achtlos in Straßengräben, Gewässern und Wäldern entsorgt wird. 

 

Zum Glück gibt es aber auch verantwortungsbewusste Menschen, denen diese Verhältnisse zuwider sind und die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Natur, Tiere und Menschen zu schützen.

 

Unter der Leitung von Jugendwart Sebastian Herrmann, dem stellvertretenden Jugendwart Kevin Brand, seinem Vater Andreas Brand und deren Partnern, hatten sich 15 Jugendliche über 5 Stunden dafür eingesetzt!


Ein großer Dank für diese vorbildliche Aktion!

Foto zur Meldung: Umwelttag / Müllsammelaktion der Jugendfeuerwehr Rheinböllen
Foto: Umwelttag / Müllsammelaktion der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

lm Dienste der Schadenverhütung

(20.04.2015)

2.100,00 Euro für die Freiwillige Feuerwehr Rheinböllen

 

Die Provinzial Rheinland Versicherung AG fördert in ihrem Geschäftsgebiet Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Gefahren, insbesondere den Feuerschutz und die Brandsicherheit und bietet damit ein Pro an Sicherheit für die Feuerwehren in der Region.

 

Die Geschäftsstellenleiter Volker Stüber & Patrick Schmidt übergaben heute einen Scheck in Höhe von 2.100,00 € an die Freiwillige Feuerwehr, welchen Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter  Volker Assmann, stellvertretend in Empfang nahmen.

 

Dank dieses Zuschusses können die dringend benötigten Ausrüstungen und Einrichtungen beschafft werden.

3,4 Millionen Euro wurden in den letzten zehn Jahren von der Provinzial an bei ihr versicherte Städte und Gemeinden für die Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehr zur Brandbekämpfung bezahlt.

Allein im Jahr 2014 wurden für diese Zwecke erneut rund 320.000 Euro zur Verfügung gestellt. Überall dort wo förderungswürdige Feuerschutzmaßnahmen wegen fehlender Mittel nicht bezuschusst werden können, versucht die Provinzial Rheinland Versicherung AG im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten zu helfen. Den Anforderungen der heutigen Zeit angepasst, unterstützt sie die Feuerwehren unter anderem durch die Gewährung von Zuschüssen für die Ausrüstung zur Brandbekämpfung und trägt somit in beachtlichem Maß zur Verbesserung des Brandschutzes in ihrem Geschäftsgebiet bei. Damit bietet das Unternehmen den Menschen im Rheinland ein Mehr an Leistung, ein Mehr an Service und ein Mehr an Nähe.

Die Provinzial Rheinland Versicherung AG hat vielerorts bei der Gründung der Freiwilligen Feuerwehren Pate gestanden. Nicht nur aus dieser traditionellen Verbindung heraus, sondern auch zur Verbesserung des Brandschutzes in unserem Geschäftsgebiet wird auch heute noch ein enges Verhältnis zwischen beiden Partnern gepflegt.

Foto zur Meldung: lm Dienste der Schadenverhütung
Foto: lm Dienste der Schadenverhütung

26 neue Feuerwehrkameraden ausgebildet

(26.03.2015)

Am Sonntag, den 15. März 2015 beendeten 26 junge Männer und erfreulicherweise auch zwei Frauen aus den Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rheinböllen den zweiten und letzten Teil des 2-jährigen Feuerwehr-Grundlehrganges mit einem hervorragenden Prüfungsergebnis. Unterrichtet wurden sie von erfahrenen Führungskräften der Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen.

 

An 4 Wochenenden wurden die Neulinge unter anderem in Knotenkunde, im Löscheinsatz, in technischer Unfallhilfe, in Karten- und Gerätekunde und in Gefahren einer Einsatzstelle unterrichtet. Wehrleiter Volker Aßmann betonte, dass dies noch lange kein Ende ihrer Feuerwehrlehrgänge sein müsse, da ihnen nun der Weg zu weiteren Lehrgängen auf Kreisebene offen stünde.

 

Wie Bürgermeister Arno Imig so treffend in seiner Begrüßung feststellte, eignen sich die Feuerwehrangehörigen in dem Grundlehrgang ein beträchtliches Wissen an. Er beglückwünschte alle zu dem Entschluss, dem freiwilligen Feuerwehrdienst zum Wohle der Allgemeinheit beizutreten und nahm gemeinsam mit Wehrleiter Volker Aßmann die Verpflichtung vor. Es ist sehr erfreulich, dass sich so viele Jugendliche freiwillig und ehrenamtlich für diesen aktiven Dienst für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren.

 

Ein Dankeschön sprach Bürgermeister Arno Imig auch den Ausbildern für ihr großes Engagement und ihre ehrenamtliche Arbeit für den Feuerwehrnachwuchs aus. Wir gratulieren nochmals allen Feuerwehrangehörigen zur bestandenen Prüfung und wünschen viel Spaß und Erfolg in der örtlichen Feuerwehreinheit und bei den weiteren spezifischen Ausbildungen.

Foto zur Meldung: 26 neue Feuerwehrkameraden ausgebildet
Foto: 26 neue Feuerwehrkameraden ausgebildet

Wirtschaftsministerin Lemke bei Spatenstich für neues Norma-Zentrallager

(20.03.2015)

 

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat heute gemeinsam mit dem Vorstand des Lebensmittelfilialbetriebes Norma, Gert Köber, und Bernadette Oberthür, Bürgermeisterin von Rheinböllen, mit einem symbolischen Spatenstich den Bau des zentralen Norma Logistikzentrums in Rheinland-Pfalz begonnen. Es entsteht auf dem ehemaligen Munitionshauptdepot Rheinböllen, das nun in Teilen in ein nachhaltiges Gewerbegebiet umgewandelt wird.

„Das Land Rheinland-Pfalz setzt auf Konversion für nachhaltige Projekte. Dass aus einem ehemaligen Bundeswehrstandort ein nachhaltiger Gewerbepark wird, zeigt, dass diese Strategie erfolgreich ist“, sagte Staatsministerin Lemke. „Wir garantieren so eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung und stärken gleichzeitig die Region, denn es werden 150 Arbeitsplätze geschaffen. Damit sind die Arbeitsplätze, die durch den Abzug der Bundeswehr hier entfielen, in einem strukturwirksamen Bereich kompensiert worden.“

Ein Gebiet von zwölf Hektar wird nun als Besiedlungsfläche erschlossen. Die Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co.KG wird auf der Konversionsfläche ihr Logistikzentrum Mittelrhein als Umschlagplatz für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs errichten. Von Rheinböllen aus sollen wegen der zentralen Lage am Autobahndreieck A61/B50 im Direktanschluss Filialen des Unternehmens in einem Umkreis von mindestens 100 Kilometern versorgt werden. Im Dezember soll das Zentrum in Betrieb genommen werden.

 

Foto: Tom Huckert

Foto zur Meldung: Wirtschaftsministerin Lemke bei Spatenstich für neues Norma-Zentrallager
Foto: Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Mitte) mit Norma-Vorstand Gert Köber (2.v.l.), der Bürgermeisterin von Rheinböllen Bernadette Oberthür (2.v.r.) und Landrat Betram Fleck (3.v.l.) beim Spatenstich für das neue Norma-Zentrallager

ANSTURM AUF INFO-ABEND ZU PHOTOVOLTAIK IN RHEINBÖLLEN

(16.03.2015)

Auf großes Publikumsinteresse stieß eine Informationsveranstaltung der Energieagentur Rheinland-Pfalz zum Thema Speichertechnik für Strom vom eigenen Hausdach. Fast 70 Zuhörer strömten in den Großen Sitzungssaal des Rheinböllener Rathauses.  

 

Eingeladen hatte VG-Bürgermeister Arno Imig – und ganz viele kamen. Dr. Ralf Engelmann aus der Zentrale der Energieagentur Rheinland-Pfalz referierte über den aktuellen Stand der technischen Entwicklung und die Rentabilität der verschiedenen Speichertechniken. Unterstützt wurde der Fachreferent von Volker Engelmann, der als Inhaber eines Hunsrücker Haustechnik-Unternehmens anhand mitgebrachter Geräte deren Dimension und Funktionsweise erläuterte.

 

In einer sehr engagiert geführten Diskussion im Anschluss an die Vorträge brachten die Besucher zahlreiche Spezialaspekte zur Sprache, etwa die steuerliche Behandlung des Eigenverbrauchs von selbst produziertem Strom. Eine Frage, die wegen der großen Unterschiede in den persönlichen Verhältnissen seriös nur ein Steuerberater beantworten kann.

 

Dem Interesse am Thema Strom aus Sonnenenergie will das Regionalbüro Mittelrhein der Energieagentur Rheinland-Pfalz Rechnung tragen: mit weiteren Informationsabenden in der Region während der nächsten Woche und Monate.

Foto zur Meldung: ANSTURM AUF INFO-ABEND ZU PHOTOVOLTAIK IN RHEINBÖLLEN
Foto: ANSTURM AUF INFO-ABEND ZU PHOTOVOLTAIK IN RHEINBÖLLEN

Josef Mayer nach 25 Jahren als Stellvertreter verabschiedet

(12.03.2015)

Im Rahmen des Gemeindetages am Samstag, 28. Februar 2015 verabschiedete Bürgermeister Arno Imig unter Anwesenheit der Steinbacher Bürgerinnen und Bürger Herrn Josef Mayer aus seiner Funktion als stellvertretender Wehrführer der ortsansässigen Wehr. Josef Mayer hat zum Ende des Jahres 2014 sein Amt aufgegeben.

 

Schon seit 38 Jahren ist Josef Mayer aus Benzweiler in der Steinbacher Feuerwehr aktiv und hat hiervon 25 Jahre als stellvertretender Wehrführer die Feuerwehr angeführt. Bürgermeister Arno Imig dankte Josef Mayer für dieses Engagement und wünschte ihm für den weiteren Verbleib in der Feuerwehr noch viel Spaß und eine gute Zeit. Dem Dank schloss sich Michael Schubach, gleichzeitig als Wehrführer und auch als Ortsbürgermeister, gemeinsam mit seiner Mannschaft an. Sowohl Bürgermeister Imig als auch Wehrführer Schubach überreichten ihm wohlerlesene Präsente als Dankeschön.

Otto Riedel mit der Verdienstmedaille des Landes geehrt

(11.03.2015)

Im Rahmen einer Feierstunde im großen Sitzungssaal der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz verlieh Präsident Dr. Ulrich Kleemann im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer Herrn Otto Riedel aus Dichtelbach die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für sein langjähriges und außerordentliches Engagement im sportlichen, kulturellen und kommunalen Bereich.

 

Otto Riedel hat sich in über 60 Jahren als Aktiver, als Übungsleiter und Trainer dem Sport und hier besonders dem Turnen verschrieben. Der Turn und Sportverein Dichtelbach, der Turnverein Manubach und der Turngau Hunsrück waren und sind seine sportliche Heimat, wo er als Jugendwart, Vorsitzender, Oberturnwart und Berater stets aktiv mitwirkte. Er war bei der Weltgymnastrade in Lissabon 2003 als „Botschafter für Deutschland“ mit dabei und gehörte zum Organisationsteam des Deutschen Turnfestes 2002 in Leipzig. Derzeit bereitet er das Turnfest Rheinland-Pfalz 2017 in Pirmasens mit vor und ist weiter im Turngau aktiv.

 

Otto Riedel war 20 Jahre Gemeinderatsmitglied, ist ehrenamtlicher Gemeindearbeiter und jährlich auch in der Dichtelbacher Fastnacht aktiv. Ebenso ist er im Gemischten Chor schon seit vielen Jahren aktiv dabei. Ruhestand ist für ihn ein Fremdwort.

Zu den Gratulanten zählten neben der Ehefrau, den zwei Söhnen, den Vereinsvorsitzenden und Freunden aus Dichtelbach, auch Kreisbeigeordneter Reinhard Klauer, Bürgermeister Arno Imig und Ortsbürgermeister Martin Huhn.

 

Mit dieser Auszeichnung wird jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken auch einmal in die öffentliche Wahrnehmung gerückt und soll neben der Anerkennung auch Beispiel geben und dazu ermuntern, sich im Ehrenamt zu engagieren.

 

Namens der Bürgerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen gratuliere ich Herrn Riedel zu der verdienten Auszeichnung und danke ihm für sein großes Engagement. Die Auszeichnung erfüllt uns alle mit Stolz. Es ist schön zu wissen, dass es Menschen gibt, die selbstlos solche wichtigen Aufgaben für die Gemeinschaft erfüllen.

 

Arno Imig

Bürgermeister

 

Foto zur Meldung: Otto Riedel mit der Verdienstmedaille des Landes geehrt
Foto: Der Geehrte Otto Riedel mit seiner Frau Monika. Gratulanten waren Präsident Dr. Ulrich Kleemann, Kreisbeigeordneter Reinhard Klauer, Bürgermeister Arno Imig und Ortsbürgermeister Martin Huhn

Oliver Hemb offiziell ernannt

(09.03.2015)

Bereits seit 2 Jahren ist Oliver Hemb schon kommissarisch stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Mörschbach. Nachdem er nun den 2-wöchigen Gruppenführerlehrgang an der Koblenzer Feuerwehrschule mit großem Erfolg absolviert hat, konnte er jetzt offiziell zu seiner Funktion ernannt werden.

 

Im Beisein des stellvertretenden Wehrleiters Robert Mertes und von Ortsbürgermeister Dieter Michel, ernannte Bürgermeister Arno Imig am Freitag, 27.02.2015 auf dem Mörschbacher Gemeindetag Oliver Hemb zum stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Mörschbach. Oliver Hemb darf sich auf eine 10-jährige Amtszeit freuen. Als Stellvertreter führt, bzw. leitet er im Vertretungsfall die Mörschbacher Feuerwehr und ist dort für die Einsatzbereitschaft verantwortlich.

 

Gleichzeitig beförderte Bürgermeister Imig Herrn Wolfgang Fried zum Oberfeuerwehrmann. Wolfgang Fried ist seit 7 Jahren Feuerwehrmann in Mörschbach.

 

Oliver Hemb hat nun als stellvertretende Wehrführer seiner Einheit eine verantwortungsvolle Position, die sicherlich mehr als nur einmal Fingerspitzengefühl und ein hohes Maß an Fachwissen erfordert. Wir wünschen ihm bereits jetzt viel Spaß in seinem neuen Amt und eine gute Führungshand. Auch möchten wir noch Wolfgang Fried zur wohlverdienten Beförderung gratulieren.

Aufnahme von Flüchtlingen in unserer Region

(04.02.2015)

Wohnraum gesucht

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

aus der Heimat fliehen auf Grund von Not, Elend und Krieg. Freunde, Familie und Hab und Gut zurücklassen und nur mit den Habseligkeiten, die man tragen kann, unter teilweise schwierigsten Umständen in ein Land reisen, dessen Sprache man nicht beherrscht, in dem man niemanden kennt und in dem man auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Allein die Vorstellung wäre sicherlich für die meisten von uns ein Albtraum.

So geht es jedoch derzeit den unzähligen Menschen, die auf Grund der zahlreichen Krisenherde in der Welt gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Wir alle kennen die Schreckensberichte aus Syrien, dem Irak oder anderen Brennpunkten der Welt aus den Medien. Ich halte es für eine moralische Verpflichtung, diesen Menschen in ihrer Notsituation zu helfen, ihnen offen und unbefangen zu begegnen und ihnen die Hilfe entgegenzubringen, die auch wir in so einer Situation von anderen Menschen erwarten würden.

Wöchentlich kommen auch im Rhein-Hunsrück-Kreis neue Flüchtlinge an. Bei ihrer Ankunft gilt es zunächst einmal, allen ein Dach über dem Kopf und einen ausreichenden Lebensunterhalt zu sichern.

Den Verbandsgemeinden im Rhein-Hunsrück-Kreis und der Stadt Boppard wird in Kürze seitens des Rhein-Hunsrück-Kreises die Zuständigkeit für die Unterbringung der Asylbewerber übertragen. Wir müssen daher die entsprechenden Unterkünfte zur Verfügung stellen. Die Verwaltung ist auf Ihre Mithilfe bei der Bereitstellung von Wohnraum angewiesen. Ich bitte daher Haus- und Wohnungsbesitzer, die Wohnraum zur Verfügung stellen können, um kurzfristige Kontaktaufnahme mit meiner Mitarbeiterin Michelle Rheingantz, die in unserem Hause für diese Aufgabe mit zuständig ist. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 06764/3929 und E-Mail mrheingantz@rheinboellen.de

 

Die Bereitstellung von Wohnraum ist das eine; ebenso wichtig und dringlich ist aber auch die Integration dieser Menschen in unsere Stadt- und Dorfgemeinschaften. Integration findet nicht in Rathäusern oder Verwaltungen statt. Dies kann nur im Alltag durch Mitmenschen erfolgen. Daher meine Bitte: Engagieren Sie sich, damit wir diese Integration gemeinsam möglich machen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch Kirchen, soziale Einrichtungen, Vereine und sonstige Netzwerke können ihr grundsätzliches Interesse zum ehrenamtlichen Engagement gerne bekunden. Wir werden später noch zu einer entsprechenden Gesprächsrunde einladen.

Gerade die Hilfen bei alltäglichen Dingen und bei der Überbrückung von Sprachschwierigkeiten können durch gute Kontakte in der kommunalen Gemeinschaft am besten gewährleistet werden.

Ich freue mich über jede Form der Unterstützung zur Bewältigung dieser wichtigen Integrationsaufgabe.

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

[Ansprechpartnerin]

Foto zur Meldung: Aufnahme von Flüchtlingen in unserer Region
Foto: Aufnahme von Flüchtlingen in unserer Region

Brasilianische Musikkapelle Colegio Teutonia zu Gast in Rheinböllen und Mörschbach

(02.02.2015)

In der vergangenen Woche besuchte wieder eine Gruppe brasilianischer Gäste die Verbandsgemeinde Rheinböllen. Die 33-köpfige Gruppe bestand aus 25 jungen Musikern (12-18 Jahre) mit ihren Begleitern und kam aus Teutonia im Süden Brasiliens aus dem Bundesstaat Rio Grande do Sul.

Die Musikkapelle Colegio Teutonia befindet sich seit dem 26.1. in Deutschland und selbstverständlich stand auch Rheinböllen wieder auf dem Reiseprogramm. Unter der bewährten Planung und Obhut der Brasilienfreunde Rheinböllen in Person u.a. von Franz-Josef Lauer, Inge Hofmann, Gerhard Roos, Dieter und Hildegard Saueressig, waren alle Reiseteilnehmer bei privaten Gastfamilien untergebracht. Das Besuchsprogramm für Rheinböllen beinhaltete eine Fahrt zum Rhein, zum Deutschen Eck und nach Bad Ems. Dort gab die Kapelle im Marmorsaal Bad Ems ein Konzert. Höhepunkt des hiesigen Besuchsprogrammes war allerdings der Auftritt am Freitagabend im Gemeindehaus in Mörschbach, das die Gruppe zusammen mit dem Chor MGV/da capo Mörschbach gestaltete. Vor bis auf den letzten Platz besetzter Halle begann zunächst der Chor MGV/da capo unter der Leitung von Matthäus Huth mit mehreren sehr ansprechenden Liedbeiträgen und erntete für seinen Auftritt tosenden Applaus.

Danach brannten die brasilianischen Gäste unter Leitung ihres Kapellmeisters Lucas Eduardo Grave ein wahres Feuerwerk bekannter Melodien aus Brasilien und aus bekannten Musicals und Filmmelodien ab, das das Publikum zu Begeisterungsstürmen und zu einer spontanen Polonaise durch den Saal hinriss. Dem sehr gelungenen Konzert schloss sich ein gemütliches Beisammensein an. Am Samstag wurden die brasilianischen Freunde dann von ihren Gastfamilien in Mörschbach sehr herzlich verabschiedet. Die Gruppe fuhr weiter nach Trier und wird nach mehreren weiteren Stationen u.a. in der Schweiz und in München am 11.2. wieder nach Brasilien zurückfliegen.

Traditionsgemäß stand natürlich auf wieder ein Empfang bei Bürgermeister Arno Imig im Rathaus in Rheinböllen auf dem Programm.

 

Foto zur Meldung: Brasilianische Musikkapelle Colegio Teutonia zu Gast in Rheinböllen und Mörschbach
Foto: Die brasilianischen Gäste mit ihren Gastfamilien beim obligatorischen Bild auf der Rathaustreppe

Neujahrsempfang 2015 der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(27.01.2015)

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Arno Imig zum 2. Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen in die Antoniushalle in Liebshausen. Eröffnet wurde der Empfang schwungvoll durch den Musikverein Liebshausen unter der Leitung von Matthias Scholl mit den Stücken „Auf zum Start“, „Young amadeus“ und „Slavonicka Polka“.

In seiner Neujahrsansprache konnte Bürgermeister Imig wieder ein durchweg positives Fazit zur Entwicklung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im vergangenen Jahr ziehen. Die Ansprache ist nachstehend abgedruckt:

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Gäste,
ich darf Sie ganz herzlich zu unserem 2. Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde hier in der schönen Antoniushalle in Liebshausen begrüßen. Gestatten Sie mir, dass ich zum Beginn dieses neuen Jahres ein kleines Gedicht von Joachim Ringelnatz vortrage:
Was würden Sie tun, wenn Sie das neue Jahr gestalten könnten?
Ich würde vor Aufregung wahrscheinlich die ersten Nächte schlaflos verbringen
Und darauf tagelang ängstlich und kleinlich
Ganz dumme, selbstsüchtige Pläne schwingen.
Dann – hoffentlich – aber laut lachen
Und endlich den lieben Gott abends leise
Bitten, doch wieder nach seiner Weise
Das neue Jahr göttlich selber zu machen.
Ich freue mich sehr, dass so viele Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von kommunalen Gremien, aus Kindergärten und Schulen, den Kirchen und Medien, aus den Vereinen und Verbänden der Einladung gefolgt sind und wir gemeinsam noch einmal zurück sowie vor allem vorausblicken wollen.
Schon jetzt ein herzliches Dankeschön dem Musikverein, dass er diesen Nachmittag musikalisch mitgestaltet.
Der heutige 2. Neujahrsempfang soll wieder, nachdem der Empfang im letzten Jahr auf ein großes positives Echo gestoßen ist, dazu dienen, Ihnen etwas zu unserer Verbandsgemeinde zu berichten und vor allem auch den vielen heute hier anwesenden Personen Dank zu sagen für ihre vielfältige Arbeit zum Nutzen unseres Gemeinwesen.
Im letzten Jahr waren wir in Argenthal und ich freue mich, dass die Ortsgemeinde Liebshausen in diesem Jahr unser Veranstaltungsort ist.
Es soll wieder ein kurzweiliger Nachmittag werden, daher Reden nur im begrenzten Umfange, ein buntes Programm und nachher noch genügend Zeit sich im hinteren Teil der Halle zu persönlichen Gesprächen zu treffen und auszutauschen. Ich darf an dieser Stelle ganz herzlich Frau Ortsbürgermeisterin Martina Schön danken für die Bereitstellung der Antoniushalle sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung.
Das Programm für den heutigen Nachmittag haben wir Ihnen auf die Sitze gelegt.
Ein Jahreswechsel markiert natürlich keinen Wendepunkt, aber er gewährt uns, im Gegensatz zum sonst meist hektischen Alltagsbetrieb, einen Moment des Innehaltens. Wir blicken noch einmal zurück sowie nach vor, wir fragen uns, wo wir stehen. Was haben wir erreicht? Was ist in dem vor uns liegenden Jahr zu tun, damit die Verbandsgemeinde eine Region bleibt, in der man gut leben und arbeiten, lernen und investieren, seine Freizeit und seinen Lebensabend genießen kann?
Was hat sich im letzten Jahr ereignet, was war besonders erwähnenswert. Natürlich vieles und vieles wichtiges. Aus Zeitgründen möchte ich es aber bei einigen Schlaglichtern bewenden lassen:
2014 war das wärmste Jahr in Deutschland seit Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen im Jahr 1881. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Daten-Auswertungen seiner Messstationen mitteilte, lag die Jahres-Durchschnittstemperatur demnach mit 10,3 Grad Celsius um 0,4 Grad über dem alten Wärmerekord aus dem Jahr 2000. Vielleicht hing es auch mit den Wahlen am 25. Mai zusammen, aber ein besonders heißer Wahlkampf war es auch nicht. Oder aber mit der Fußballweltmeisterschaft, die uns viele schöne Glücksmomente bescherte bis hin zur Weltmeisterschaft der deutschen Mannschaft. (4. Stern)
Zum Stichwort Wahlen.
Bei den Kommunalwahlen werden die Verbandsgemeinde und die Gemeinden immer vor besondere personelle und auch technische Herausforderungen gestellt, sind doch neben Europawahl noch die Kreistage, Verbandsgemeinderäte, Stadt-/Gemeinderäte sowie die Bürgermeister zu wählen. Alle Wahlen konnten zügig abgewickelt werden und die neuen Gremien zeitnah ihre Tätigkeit aufnehmen. Dafür nochmals einen herzlichen Dank an alle Wahlvorstände und Wahlhelfer, die an diesem Abend Schwerstarbeit zu leisten hatten.
Im Verbandsgemeinderat gab es insofern eine Veränderung als die FWG 2 Sitze und die CDU einen Sitz hinzugewannen und die FDP 2 Sitze und die SPD einen Sitz verloren. Erfahrene und ältere Ratsmitglieder machten Platz für neue junge Ratsmitglieder, so dass sich hier auch ein gewisser Generationenwechsel vollzog. 11 Ratsmitglieder zogen neu in den VG-rat ein. In 6 unserer 12 Gemeinden gab es neue Bürgermeister. Und auch erfreulich, unter den 12 Bürgermeistern gibt es jetzt 3 Bürgermeisterinnen. Sarah Groß in Argenthal, Martina Schön in Liebshausen und Bernadette Oberthür in Rheinböllen. Martina Schön war bisher das einzige weibliche Element in der Bürgermeisterrunde und wurde demgemäß auf Händen getragen. Das setzt sich natürlich auch jetzt bei 3 Bürgermeisterinnen fort.  Als langjährige verdiente Bürgermeister haben wir verabschiedet:

 

  • Heinz-Otto Kretzschmar aus Argenthal nach 5 Amtsjahren, ihm folgte Sarah Groß
  • Rolf Augustin aus Benzweiler nach 20 Amtsjahren, ihm folgte Hans-Joachim Kunz
  • Dietmar Tuldi aus Ellern nach 25 Amtsjahren, ihm folgte Friedhelm Dämgen
  • Siggi Herrmann aus Rheinböllen nach 15 Amtsjahren, ihm folgte Bernadette Oberthür
  • Hans Schubach aus Schnorbach nach 20 Amtsjahren, ihm folgte Bernd Kunz
  • Leo Lauderbach aus Steinbach nach 5 Amtsjahren, ihm folgte Michael Schubach
 
Unseren ausgeschiedenen Bürgermeistern nochmals ein herzliches Dankeschön für das besondere langjährige bespielhafte Engagement und die hohe Motivation in diesem nicht immer leichten Ehrenamt.
Im Kreis wurde ein neuer Landrat gewählt, Dr. Marlon Bröhr aus Kastellaun wird am 3. Mai 2015 die Nachfolge von Bertram Fleck antreten, der das Amt dann 26 Jahre ausgeübt hat.
Eine Reihe weiterer Themen hat uns 2014 beschäftigt. So legte in der Märzsitzung des Rates der neu gebildete Zukunftsrat der Verbandsgemeinde seine ersten Ergebnisse vor und machte eine Vielzahl von Vorschlägen auch mit Blick auf den demografischen Wandel, der wie andernorts auch bei uns zum Teil tiefgreifende Veränderungen bewirken wird. Einige dieser Anregungen wurden schon aufgegriffen und werden sowohl auf Verbandsgemeinde- als auch auf Gemeindeebene diskutiert. Ein herzlicher Dank an die Mitglieder des Zukunftsrates, die auch heute hier sind, für ihre wertvolle und uneigennützige Arbeit für unsere Verbandsgemeinde und unsere Gemeinden.
Ein besonderes Augenmerk legten wir wieder auf die Puricelli-Realschule plus und die Sicherung ihres Fortbestandes als einzige weiterführende Schule in unserer Verbandsgemeinde. Obwohl wir nicht mehr Schulträger sind, liegt uns diese Schule am Standort Rheinböllen ganz besonders am Herzen und es ist breiter Konsens im Rat, dass alles getan werden muss, um diesen Schulstandort zu sichern. Die Schulbusverbindungen zur Puricellischule aus dem Raum Riesweiler waren sehr unbefriedigend, mussten die Schüler aus diesem Bereich doch zuerst nach Simmern fahren, dort umsteigen und den Bus nach Rheinböllen nehmen. Also beschloss der Verbandsgemeinderat, nachdem der Kreis als zuständige Körperschaft für den Schülertransport keinen Spielraum für eine Änderung sah, die Einrichtung einer direkten Busverbindung aus diesem Bereich auf eigene Kosten. Diese Busverbindung wurde gut angenommen –Herr Rektor Schmidt ist heute hier- und hat nicht unerheblich zu einer Stabilisierung der Anmeldezahlen beigetragen. Die Busverbindung werden wir auch im kommenden Schuljahr wieder anbieten.
In der Schulturnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen wurde mit Förderung des Bundes die Hallenbeleuchtung komplett durch stromsparende LEDs ersetzt. Der Controlling Bericht des Freizeitbades wurde entgegengenommen und Energiesparmaßnahmen diskutiert. Über ein Klimaschutzkonzept wurde lange gesprochen. Der neu gewählte Rat hat sich konstituiert und die Ausschüsse wurden neu gebildet.
Mein besonderer Dank geht an alle Fraktionen des Verbandsgemeinderates für die gute, sachliche und gemeinwohlorientierte Zusammenarbeit. Das Sachinteresse und das Ringen um die besten Ideen standen und stehen immer im Vordergrund.
Mein weiterer Dank geht an unseren Schiedsmann Wilhelm Gutenberger, dessen erste Amtszeit Ende des Jahres abgelaufen ist und den wir einstimmig dem Direktor des Amtsgerichtes in Simmern für eine weitere Amtsperiode vorgeschlagen haben. Wilhelm, deine Fähigkeit in Streitfällen zu vermitteln zahlt sich aus, du hast eine hohe Einigungsquote, alles Fälle, die evtl. streitig zu Gericht gegangen wären.
Auch unsere Feuerwehren möchte ich besonders erwähnen, die ständig bereitstehen, Freizeit opfern um sich ehrenamtlich auszubilden und fortzubilden um im Ernstfall unser Leben sowie unser Hab und Gut zu schützen. Euch liebe Feuerwehrkameradinnen und Kameraden einen besonderen Dank. Dass wir nicht nur verbal hinter unseren Feuerwehrleuten stehen belegt, dass 2014 die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges HLF 20 für die Feuerwehr Rheinböllen und eines TSFW für die Feuerwehr Ellern beschlossen wurde. Beide Fahrzeuge werden noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.
Eine Lärmaktionsplanung für Lärmschutz von A 61 und B 50 wurde in Auftrag gegeben.
Ein weiterer wichtiger Schritt war die Einrichtung eines Seniorenbeirates, der sich vornehmlich um Angelegenheiten der älteren Mitbürger und Mitbürgerinnen kümmern wird. Wir konnten für diesen Beirat engagierte Personen aus allen Gemeinden gewinnen und ich freue mich schon auf eine gute Zusammenarbeit. Der Beirat wird sich in Kürze konstituieren.
Besonders erwähnt seien auch unsere Seniorenbeauftragten mit ihren Helferkreisen, die nun schon seit über 10 Jahren in unseren Gemeinden wertvolle Arbeit leisten. Derzeit haben wir in der Stadt Rheinböllen und in 7 Ortsgemeinden Seniorenbeauftragte mit Helferkreisen.
Hinter dem großen ehrenamtlichen Engagement unserer Seniorenbeauftragten steht der Gedanke, Menschen auch im Alter bei körperlichen und geistigen Einschränkungen so lange wie möglich ein Leben im gewohnten Wohnumfeld und mit liebgewonnenen sozialen Kontakten zu ermöglichen. Auch Ihnen, liebe Seniorenbeauftragte mit ihren Helferkreisen meinen herzlichen Dank. Ausdrücklich in den Dank einbeziehen möchte ich auch unsere Jugend- und Familienbeauftragten, die derzeit in den Gemeinden Dichtelbach, Riesweiler und Schnorbach fest etabliert sind. Vor kurzem konnten wir in Riesweiler die neuen mit viel ehrenamtlichen Einsatz hergerichteten Räume für die Kinder und Jugendlichen einweihen. Auch Sie liebe Jugend- und Familienbeauftragte leisten wertvolle Arbeit.
Neben den Senioren ist besonders auch der Jugend und ihren Bedürfnissen ein besonderes Augenmerk zu widmen. Unsere Jugend ist unsere Zukunft. In unseren Gemeinden gibt es hier ein Vielfalt von Aktivitäten. Als Beispiele seien die Jugendräume genannt. In Rheinböllen wird über die Einrichtung eines Jugendzentrums mit hauptamtlicher Besetzung diskutiert. Bis Ende des Jahres sind hier, so denke ich, konkrete Schritte zu erwarten.
Was wäre unsere Gesellschaft ohne das Ehrenamt. Sie, liebe Gäste, die Sie als Bürgermeister, Beigeordnete, Ratsmitglieder, Vorstände und Aktive in Vereinen und Verbänden, in den Kirchen und sozialen Einrichtungen und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppierungen ehrenamtlich tätig sind, sind bildlich gesprochen sozusagen der Kitt der unsere Gesellschaft zusammenhält, unser Miteinander lebenswert macht und sind daher für ein gut funktionierendes Gemeinwesen unverzichtbar. Auch die Politik auf Landes- und Bundesebene sieht das genauso und unterstützt die Aktivitäten auf vielfältige Weise.
Über 100 Vereine in unserer Verbandsgemeinde bieten unserer Bevölkerung auf den verschiedensten Gebieten Aktivitäten sowohl im sportlichen wie auch im kulturellen Bereich an. Ihnen allen, die sie heute hier sind, meinen herzlichen Dank für ihr Engagement.
Gratulieren darf ich an dieser Stelle auch den Dichtelbacher Landfrauen für die Verleihung des Ehrenamtspreises des Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Landfrauen engagieren sich bei fast allen Festen und Veranstaltungen in Dichtelbach und haben die Erlöse über die Jahre von über 50.000 Euro immer gemeinnützigen Institutionen gespendet.
Unsere Schulen und Kindergärten sind gut aufgestellt. Wir können in unseren Kindergärten allen Bedarfen gerecht werden, es gibt keine Wartelisten. Wir können ausreichend Plätze für alle Altersgruppen anbieten um bedarfsorientiert den Anforderungen besonders auch von jungen Familien gerecht zu werden. Wir können flexibel auf die Anforderungen der Arbeitswelt reagieren und junge Eltern darin unterstützen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Ein entsprechendes Angebot auch an Ganztagsplätzen ist vorhanden. Auch unsere Schulen leisten hervorragende Arbeit und auch dort gibt es in allen Schulen bedarfsgerechte Nachmittagsangebote.
Den Leiterinnen und Leitern unserer Kindergärten und Schulen und ihren Teams sei für ihre hervorragende Arbeit an dieser Stelle auch herzlich gedankt.
Zur Großsporthalle an der Puricelli-Realschule plus kann ich heute mit etwas Stolz nach Jahren der Stagnation positives vermelden. Die Sanierung ist in vollem Gange und die Halle ist spätestens im  2. Quartals 2015 wieder benutzbar. Hier danke ich besonders dem Rat sowie meinen Mitarbeitern Frau Scheffler und Herrn Webering und auch Frau Rechtsanwältin Roeren-Bergs, dass nach 4 Jahren gutachterlichem und juristischem Gezerre ein vertretbarer Vergleich geschlossen werden konnte, der eine zügige Sanierung der Halle ermöglicht. Die Alternative wäre ein noch Jahre dauernder Rechtsstreit gewesen. Mit der gewählten Lösung wird für den Schulsport und auch für den Vereinssport hoffentlich wieder schnell Normalität eintreten. Auch eine wichtige Botschaft für unsere Puricelli-Realschule-plus.
Auch bei der Windkraft ist eine gewisse Normalität eingetreten. Der Solidarpakt, der von meinem Vorgänger Franz-Josef Lauer initiiert und ins Leben gerufen wurde, hat sich bewährt und bewirkt eine große Einigkeit unter unseren Gemeinden, da alle an den Einnahmen partizipieren, ob Windkraftanlagen auf ihrem Gemarkungsgebiet oder nicht. Die Erkenntnisse aus mehrjähriger Praxis Solidarpakt waren schon oft sehr gefragt für Studien und Bachelorarbeiten von Studenten verschiedenster Universitäten. Für etwas Unruhe gesorgt hat die jüngste Fortschreibung des Regionalen Raumordnungsplanes der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald zur Ausweisung von Flächen für Windkraftanlagen, die im Entwurf vorliegt. Hier ist in der Verbandsgemeinde Rheinböllen im Bereich Hochsteinchen eine wesentlich größere Fläche für Windkraftanlagen eingeplant, als im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde ausgewiesen. Der Verbandsgemeinderat hat sich einstimmig gegen diese erweiterte Planung ausgesprochen. Es ist breiter Konsens im Rat und auch in den Gemeindegremien, dass über die im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde vorgesehenen Flächen hinaus keine weiteren Flächen mehr für Windenergieanlagen ausgewiesen werden sollen. Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat sicherlich sein Soll in Sachen Windkraft mehr als erfüllt.
Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass nicht zuletzt durch die Einnahmen aus der Windkraft unsere Gemeinden finanziell ordentlich ausgestattet sind und sie auch langfristig in die Lage versetzt, den Herausforderungen der Zukunft angemessen zu begegnen, notwendige Investitionen anzugehen und die Gemeinde attraktiv zu halten.
Auch die Verbandsgemeinde, die selbst keine Einnahmen aus der Windkraft erhält, ist finanziell gut aufgestellt. Trotz etwas gesunkener Steuerkraft gegenüber 2014 –bedingt durch Gewerbesteuernachzahlungen, die jetzt nicht mehr zur Verfügung stehen- konnte die Verbandsgemeinde in ihrem Haushalt 2015 den Umlagesatz auf einem historischen Niedrigstand von 31 % halten und damit auch den Gemeinden zusätzlichen finanziellen Spielraum für eigene Investitionen schaffen und erhalten.
Die Bevölkerungsentwicklung der Verbandsgemeinde ist weiterhin stabil. Wir hatten am 31.12.2014  10.104 Einwohner mit Hauptwohnsitz, rund 50 Einwohner mehr als am 30.6.2014. In unseren Gemeinden findet gute Bautätigkeit statt und alle unsere Gemeinden halten Baugrundstücke zu vernünftigen Preises bereit. Wir haben so gut wie keine Leerstände und unsere Gemeinden sind sehr aktiv dabei, die Entwicklung im Innerortsbereich bei Bedarf durch Ankauf oder andere flankierende Maßnahmen positiv zu begleiten. Ein Dank auch an das Innenministerium, das uns mit Zweckzuweisungen in einer Reihe von Fällen die Maßnahmen erst ermöglicht hat.
Auch unsere Industrie- und Handwerksbetriebe partizipieren von der guten wirtschaftlichen Konjunktur. Die Arbeitslosenquote ist gering und unsere jungen Menschen finden in der Regel nach dem Schulabschluss eine Ausbildungsstelle. Wir sind zuversichtlich, dass es langfristig gelingt, junge gut ausgebildet Menschen in der Region zu halten und ihnen auch entsprechend berufliche Perspektiven bieten zu können. Dazu sind attraktive Unternehmen erforderlich, die die Arbeitsplätze anbieten. Langfristig gilt es die derzeitige Abwanderung junger gut ausgebildeter Menschen in die Ballungsgebiete zu bremsen und jungen Familien attraktive Wohnmöglichkeiten und Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu bieten. Ein Beleg der Leistungsfähigkeit unserer Wirtschafts- und Handwerksbetriebe war wieder die Gewerbeschau im März 2014, die von der Wirtschaftsförderungsgemeinschaft Soonwald in Rheinböllen mit großem Erfolg auf die Beine gestellt wurde.
Die Bevorstehende Ansiedlung eines großen Logistikzentrums im Bereich des alten ehemaligen Munitionsdepots Rheinböllen wird die wirtschaftliche Entwicklung von Rheinböllen und der gesamten Verbandsgemeinde weiter befördern und Arbeitsplätze schaffen und sichern.
Mein Dank geht an alle Unternehmer und Handwerker in unserer Verbandsgemeinde, die durch kluge und umsichtige Unternehmensführung Beschäftigung und Einkommen unserer Bevölkerung mit sichern.
Auch die ärztliche Versorgung ist derzeit ausreichend sichergestellt. Wir haben Hausarzt-, Zahnarzt- und Facharztpraxen in Rheinböllen, Kisselbach und Argenthal und zum 1.4. wird sich in Rheinböllen ein weiterer Arzt ein Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie niederlassen.
Im Touristikbereich werden wir 2015 eine Traumschleife Schanzerkopf einrichten, die ich schon jetzt ihrer besonderen Aufmerksamkeit empfehlen darf. Die Einweihung wird voraussichtlich noch im 1. Halbjahr erfolgen können.
Energetisch werden wir uns mit der Schaffung eines Nahwärmenetzes befassen. Hier gibt es konkrete Planungen der Ortsgemeinde Ellern und die Verbandsgemeinde hat auch schon ihre Bereitschaft signalisiert, im Falle einer entsprechenden Antragstellung die Trägerschaft eines solchen Nahwärmeverbundes im Rahmen des neu definierten Eigenbetriebes –Energieversorgung Verbandsgemeinde Rheinböllen- zu übernehmen. Die Betriebssatzung des Eigenbetriebes ist zum 1.1.2015 mit neuer Zweckbestimmung in Kraft getreten und im Wirtschaftsplan 2015 sind Mittel für die Realisierung des Projektes vorgesehen.
Die energetische Sanierung des Rathauses wird fortgeführt, der Einbau neuer Fenster ist bereits in Auftrag gegeben. Heizung und Beleuchtung werden demnächst angegangen.
Beschäftigen wird uns auch die Flüchtlingsproblematik. Der Kreis wird die Unterbringung dieser von Krieg und Verfolgung traumatisierten Menschen auf die Verbandsgemeindeebene delegieren und es wird eine besondere Herausforderung sein, diese Menschen unterzubringen und ihnen soweit wie möglich hilfreich zur Seite zu stehen. Erfreulicherweise gibt es von privater Seite schon sehr ermutigende Zeichen von Hilfsangeboten, Flüchtlingen und Asylsuchenden bei ihrer Unterbringung und Integration zu helfen. Auch in den 90-er Jahren hatten wir einen starken Zustrom von Asylsuchenden und konnten diese Aufgabe auch gut bewältigen. Warum soll es jetzt nicht gelingen?
Zur Verwaltungs- und Kommunalreform wird evtl. Herr Staatssekretär Kern noch etwas sagen. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen fällt mit ihren rund 10.100 Einwohnern unter die Verbandsgemeinden, für die das Land einen Fusionsbedarf sieht. Wir sehen uns indes gut aufgestellt und zukunftsfähig und haben gute Voraussetzungen, in dieser Konstellation noch lange fortbestehen zu können.
Kommune, verehrte Gäste, heißt Gemeinschaft. Jede Gemeinschaft funktioniert am besten, wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen und sich einbringen. Deshalb bin ich sehr froh, dass Sie unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen und Handwerker in der Verbandsgemeinde Rheinböllen sich so für ihre Gemeinschaft engagieren. Vieles von dem was wir im letzten Jahr erreicht haben, vieles von dem, was die Verbandsgemeinde Rheinböllen attraktiv macht, geht auf ihr Wirken und ihre Initiativen zurück.
Deshalb möchte ich mich bei Ihnen, bei allen Bürgerinnen und Bürgern, allen Unternehmen und Initiativen, die sich für ihre Mitmenschen, für das Gemeinwohl einsetzen, die in Vereinen oder der Nachbarschaft wirken, die kulturelle oder sportliche Events unterstützen, ganz herzlich bedanken.
Dank auch an die Bürgermeister und Ratsmitglieder für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in 2014.
Danken möchte ich auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im letzten Jahr geleistete Arbeit, für die gute Zusammenarbeit und für die Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Empfanges.
Besonderer Dank an meine Assistentin Frau Gutenberger, die die Hauptlast der Vorbereitung getragen hat.
Schließen möchte ich mit einem Zitat von ‚Antoine de Saint-Exupery:
Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.
In diesem Sinne viel Gesundheit und ein gutes, glückliches, zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr 2015.

Clarissa Günster aus Rheinböllen begeisterte anschließend mit glockenklarer Stimme mit den Liedern „Someone like you (Adele)“ „I see fire (Ed Sheeran)“ und „Irgendwas bleibt (Silbermond“. Sie wurde am Klavier begleitet von Hans-Jörg Haas.

Die neu gekürte Soonwaldfee Maria Flouli aus Dörrebach war ebenfalls gekommen und überbrachte ebenfalls Neujahrsgrüße.

Als besonderen Ehrengast konnte Bürgermeister Imig den Staatssekretär im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz, Günter Kern, begrüßen. In seiner Ansprache schlug Staatssekretär Kern einen weiten Bogen zu wichtigen kommunalpolitischen Themen wie öffentlicher Personennahverkehr, Straßenbau, demografischer Wandel und auch mit Blick auf die jüngsten Anschläge in Paris zur Sicherheitslage und der Abwehr von Angriffen auf die Demokratie.  Zur Kommunal- und Verwaltungsreform merkte er an, dass Rheinböllen derzeit noch nicht auf dem Programm steht und Veränderungen ohnehin nur im Dialog möglich sind.

Ein weiteres Highlight waren die Vorführungen des Einrad-Teams BO-A aus Argenthal. Rabea, Jan und Finn Boder zeigten spektakuläres auf dem Einrad. Das Einradteam hat sich auch international bereits einen Namen gemacht, so konnten die Zwillinge Finn und Jan bei der jüngsten Einrad-Weltmeisterschaft in Montreal (Kanada) zwei Goldmedaillen erringen.

Die Theatergruppe „Die Migge“ aus Liebshausen begeisterten das Publikum mit einem Kurzstück „Die letzte Wahl“. Die Akteure Sandra Märker, Hildegard Kiefer, Angelika Koblitz, Elvira Puschmann und Jürgen Vath liefen zur Bestform auf und erhielten ebenfalls viel Beifall.

Den Abschluss bildete der Projektchor „Our voice for Africa“, der ebenfalls mit viel Beifall bedacht wurde. Der Chor unter der Leitung von Karlfred Jochum unterstützt als Projektchor Slumprojekte in Kenia, konkret das Bangladesch-Projekt, das von Annerose Elmerich auch vorgestellt wurde. Ihre Tochter Rebekka Elmerich war einige Zeit in Kenia und hat aktiv in Projekten mitgearbeitet. Der Chor war ihre Idee und schnell fanden sich viele Mitwirkende, so dass in verschiedenen Auftritten schon erhebliche Spendenbeträge zusammengetragen werden konnten. Auch der Auftritt beim Neujahrsempfang hat sich gelohnt, es kamen Spenden von über 700 Euro zusammen, die zu 100 % dem Projekt zugutekommen. Der Chor sang 5 Lieder:

  1. Hakuna mungu kama wewe (aus Afrika)
  2. Lean on me (Bill Withers)
  3. My life ist in your hands (Kirk Franklin
  4. May th lord send angels (Heinz-Helmut Jost-Jaujoks)
  5. Love der Lord (aus der Bibel)

Den Abschluss bildete der Musikverein Liebshausen, der mit weiteren Stücken das Publikum begeisterte. Dirigent ist Mattias Scholl, Vorsitzende Marita Koblitz.

Nach dem offiziellen Programm war dann noch Zeit sich an den bereitstehenden Stehtischen bei einem kleinen Umtrunk angeregt zu unterhalten.

„Ein gelungener Nachmittag“ so das einmütige Fazit der Gäste. Besonderen Dank der Ortsgemeinde Liebshausen und Frau Ortsbürgermeisterin Martina Schön für die Bereitstellung der Halle und der Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Ebenso danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung, die wieder vorzüglich mitgeholfen haben.

 

 

 

 

 

 

Jahresbericht 2014

(22.01.2015)

Es ist schon seit vielen Jahren zur guten Tradition geworden, zu Beginn eines neuen Jahres innezuhalten und das vergangene Jahr mit dem Bericht über die Verwaltung und die Verbandsgemeinde zu resümieren.

Die gute Nachricht 2014 gleich vorweg: Die Großsporthalle wird endlich saniert. Nachdem im Oktober eine außergerichtliche Einigung erzielt werden konnte sind die Sanierungsarbeiten im vollen Gange. Wir hoffen, dass die Halle in Kürze dann nach mehr als vier Jahren wieder in Betrieb genommen werden kann.

Es war wieder ein ereignisreiches Jahr, in dem als bedeutendste lokale Begebenheit sicher die Kommunalwahlen am 25.05.2014 standen. In fünf  der elf Ortsgemeinden und in der Stadt Rheinböllen wurden neue Bürgermeister/innen in das Amt gewählt. Ein reger Austausch der Ratsmitglieder fand in den Ortsgemeinderäten sowie Stadt- und Verbandsgemeinderat ebenfalls statt.

Erinnern wir uns aber kurz auch  an die globalen Ereignisse, die 2014 von Bedeutung waren. Im Juli triumphierte die Fußballwelt. Der „vierte Stern“ konnte bei der Weltmeisterschaft in Brasilien von der deutschen Fußballnationalmannschaft errungen werden. Was gab es noch. Der Friedensnobelpreis wird an Kailash Satyarthi sowie die 17-jährige pakistanische Schülerin Malala Yousafzai vergeben. Yousafzai ist die bislang mit Abstand jüngste Person, die einen Nobelpreis erhalten hat. Der Nobelpreis für  Chemie geht 2014 an Eric Betzig, Stefan Hell und William Moerner für die Entwicklung von superauflösender Fluoreszenzmikroskopie. Mit Stefan Heil ist nach 2007 und 1998 wieder ein deutscher Wissenschaftler mit dieser Auszeichnung geehrt worden.

Aber vor allem  weniger gute Nachrichten haben uns im Jahr 2014 betroffen gemacht. Eine Maschine der Malaysia Airlines auf dem Weg vom malaysischen Kuala Lumpur ins chinesische Peking verschwindet am 8. März spurlos und löst eine multinationale Suchaktion aus. In Westafrika breitet sich das Ebolafieber aus und nimmt epidemische Ausmaße an. Über 17.000 Menschen sind allein bis Ende November 2014 an dem Virus verstorben.

Das zu Ende gegangene Jahr 2014 verlief in Deutschland erheblich zu warm. Die Durchschnittstemperatur des Jahres lag mit 10,3 Grad Celsius deutlich über den Temperaturen der bisherigen Rekordjahre 2000 und 2007. 2014 ist damit das wärmste Jahr in Deutschland seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen im Jahr 1881.

Ich darf an dieser Stelle  die Gelegenheit nutzen noch einmal die Entscheidungen und Ereignisse des vergangenen Jahres aufzuzeigen. Soweit es sich hierbei um statistische Angaben handelt, sind die Vorjahreszahlen in Klammern  aufgeführt.

 

 

Ich hoffe, dass ich Sie ausreichend informieren konnte. Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich wünschen Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.

 

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Jahresbericht 2014
Foto: Bürgermeister Arno Imig

Jugendfeuerwehrwarte anlässlich Weihnachtsfeier berufen

(05.01.2015)

Anlässlich ihrer jährlichen Weihnachtsfeier stand bei der Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler am Donnerstag, 18.12.2014 ein besonderer Höhepunkt an. Bürgermeister Arno Imig und der stellvertretende Wehrleiter Robert Mertes konnten ihre Jugendfeuerwehrwarte berufen. Carsten Augustin aus Argenthal, der bereits 10 Jahre im Amt ist, wurde von den Aktiven einhellig wiedergewählt und darf sich nun nochmals auf eine 10-jährige Amtszeit als Jugendfeuerwehrwart freuen. Zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart berief Bürgermeister Imig Herrn Peter Wichter aus Riesweiler. Peter Wichter ist bereits Schulklassenbetreuer und hat deshalb schon einiges an Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen. Arno Imig und Robert Mertes gratulierten gemeinsam mit den Jugendlichen ganz herzlich und wünschten viel Erfolg bei ihrer Arbeit. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie der anwesende Wehrführer Marko Lorenz aus Argenthal und der stellvertretende Wehrführer aus Riesweiler, Daniel Sulzbacher, schlossen sich den Gratulanten an. Zum Abschluss wurde der schöne und wirklich gelungene Film zur 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr gezeigt, bei dem nochmals einige Erinnerungen und der Wunsch nach einer 48-Stunden-Übung aufkamen.

Foto zur Meldung: Jugendfeuerwehrwarte anlässlich Weihnachtsfeier berufen
Foto: Links im Bild Bürgermeister Arno Imig, Jugendfeuerwehrwart Carsten Augustin sowie sein Stellvertreter Peter Wichter

Kisselbacher Wehrführung neu ernannt

(02.01.2015)

Nachdem der Gesetzgeber seine Regelungen hinsichtlich der 10-jährigen Amtsdauer eines Wehrführers geändert hatte, war nun auch die FFw Kisselbach mit Neuwahlen an der Reihe. Schon Anfang Dezember wurden dort Franz-Josef Liesenfeld nach bereits 12 Jahren nochmals als Wehrführer Kisselbachs einstimmig wiedergewählt. Sein bisheriger Stellvertreter Harald Bast gab seine Position aus Altersgründen in jüngere Hände. Zur Wahl stand André Korbion, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Im feierlichen Rahmen konnte Bürgermeister Arno Imig zusammen mit Wehrleiter Arno Imig sodann am Mittwoch, 17. Dezember 2014 die Ernennung der beiden vornehmen. Franz-Josef Liesenfeld wurde nochmals für 10 Jahre zum Wehrführer ernannt. Sein Stellvertreter André Korbion zunächst kommissarisch, da ihm noch der notwendige Gruppenführerlehrgang fehlt.

Besonders bedankte sich Bürgermeister Imig bei Harald Bast, der fast 12 Jahre als stellvertretender Wehrführer zur Verfügung stand – und das nicht nur in Kisselbach, sondern auch bei der Feuerwehr in Riegenroth. Ihm gebührt ein besonderer Dank für seine Bereitschaft, über Jahre hinweg eine solche Position für die Allgemeinheit auszuführen. Wehrleiter Volker Aßmann schloss sich den Wünschen und dem Dank namens aller Wehrführer und aller Feuerwehrkameraden an.

Im Anschluss an die Ernennungen konnte Bürgermeister Imig noch Herrn Jörg Leyendecker zum Brandmeister befördern. Herr Leyendecker hat bereits vor mehreren Jahren den hierfür notwendigen Gruppenführerlehrgang absolviert.

Wir wünschen Franz-Josef Liesenfeld und seinem neuen Stellvertreter André Korbion sowie Jörg Leyendecker viel Spaß bei ihrer Arbeit und eine gute Führungshand.

Foto zur Meldung: Kisselbacher Wehrführung neu ernannt
Foto: v. l. n. r.: Ortsbürgermeister Heinz-Ludwig Kub, Bürgermeister Arno Imig, Wehrführer Franz-Josef Liesenfeld, der ehemalige stellvertretende Wehrführer Harald Bast, sein Nachfolger André Korbion, der frischgebackene Brandmeister Jörg Leyendecker sowie Wehr

Der Bürgermeister informiert...

(19.12.2014)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Zur Jahresschlusssitzung des Verbandsgemeinderates hatte ich für den 10.12.2014 eingeladen. Vor Eintritt in die Tagesordnung verpflichtete ich das neue Ratsmitglied, Frau Ursula Kauer aus Ellern, auf ihr neues Amt. Frau Kauer wurde als Ersatzperson für Manuel Röse aus Rheinböllen, der sein Mandat aus beruflichen Gründen niedergelegt hat, in den Verbandsgemeinderat berufen.

Durch die Mandatsniederlegung war auch eine Ergänzungswahl zum Schulträgerausschuss erforderlich. Auf Vorschlag der SPD-Fraktion wurde Ursula Kauer als neues stellvertretendes Mitglied in diesen Ausschuss gewählt.

Auf der Tagesordnung der letzten Sitzung im laufenden Jahr standen traditionell auch wieder verschiedene wiederkehrende, aber dennoch wichtige Punkte zur Entscheidung an. So hatte der Rat die Jahresabschlüsse der Verbandsgemeindewerke und der Heizkraftwerke für das Jahr 2013 festzustellen. Zuvor hatten der Rechnungsprüfungsausschuss bzw. die Wirtschaftsprüfer ein geordnetes Wirtschaften ohne Beanstandungen festgestellt. Nach der Bekanntgabe der Beteiligungsberichte der Eigenbetriebe für die Bereiche Wasserversorgung und Heizkraftwerke stand die Festsetzung der neuen Verrechnungspreise für die Heizkraftwerke für das Jahr 2015 auf der Tagesordnung. Erfreulicherweise konnten die Preise auf dem Niveau des Jahres 2014 belassen werden. Für Strom werden weiterhin 20,5 Cent und für Wärme 7,9 Cent pro kwh berechnet.

Die Entgelte für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung waren ebenfalls neu festzusetzen. Als gute Nachricht ist hier zu berichten, dass die Kalkulation für das kommende Jahr keine Erhöhung der laufenden Entgelte erforderlich macht. Der wiederkehrende Beitrag für die Niederschlagswasserbeseitigung bleibt bei 0,21 € pro qm, das Schmutzwasserentgelt bei 1,95 € pro cbm Wasserverbrauch. Die Entgelte für die Wasserversorgung (alle Gemeinden außer Stadt Rheinböllen, aber einschl. Ortsteil Kleinweidelbach) bleiben ebenfalls konstant: Grundgebühr bei Wassermessern bis 7 m³ 86,00 € jährlich plus MWST, Verbrauchsgebühr 1,80 pro m³ Wasserverbrauch plus MWST. Damit können schon im 3. Jahr die Entgelte für Wasser und Abwasser unverändert gehalten werden.

Die Ortsgemeinde Ellern plant eine Nahwärmeversorgung für die ganze Gemeinde auf der Basis erneuerbarer Energien und hat bei der Verbandsgemeinde angefragt, ob die Verbandsgemeinde bei einer positiven Resonanz der Ellerner Bürgerinnen und Bürger bereit wäre, dann die Trägerschaft einer solchen Nahwärmeversorgung zu übernehmen. Dazu beschloss der Verbandsgemeinderat die grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme der entsprechenden Aufgabe. Entsprechend dieses Beschlusses wurde dann als nächstes die Betriebssatzung des Eigenbetriebes Heizkraftwerke dergestalt geändert, dass dieser Eigenbetrieb ab 2015 auch weitere Projekte der Energieversorgung in der Verbandsgemeinde bei entsprechender Antragstellung übernehmen kann. Der Eigenbetrieb firmiert ab dem 1.1.2015 als „Energieversorgung Verbandsgemeinde Rheinböllen“.

Weiter war zu beschließen über die Wirtschaftspläne für den neuen Eigenbetrieb „Energieversorgung“ und die Verbandsgemeindewerke. Umfangreiche Investitionen, u.a. 3,5 Mio. für die Nahwärmeversorgung Ellern, sind hier vorgesehen. Neben jährlich wiederkehrenden Maßnahmen sind im Bereich der Abwasserbeseitigung Kanalsanierungen in der Ortsgemeinde Argenthal, Kostenanteile für den Umbau der Kläranlagen Simmern und Gemünden, die Erschließung des Gewerbegebietes „In der Wester“ in Rheinböllen und die Erneuerung des Hauptkanals in der Straße „Am Kuhberg“ in Dichtelbach geplant. Bei der Wasserversorgung sind als Hauptinvestitionen der Kostenanteil am Neubau des Hochbehälters der VG Simmern in Riesweiler und die Verlegung einer Transportleitung von diesem neuen Hochbehälter zum Hochbehälter Argenthal vorgesehen. Außerdem soll der Wassermeister einen neuen Werkstattwagen erhalten.

Als weiteren Tagesordnungspunkt war die Stellungnahme zur Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsplanes durch die Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald zu beraten. Durch die Änderung des Landesentwicklungsplanes (LEP IV) sind die Planungsgemeinschaften gehalten, in ihren Planungen Konzentrationsflächen für Windkraft auszuweisen. Der Planentwurf liegt auf dem Tisch und beinhaltet in der Verbandsgemeinde Rheinböllen im Bereich des Soonwaldes unterhalb Hochsteinchen weitere Flächen für Windkraftanlagen über die Ausweisungen im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde hinaus. Gegen diese Ausweisung sprach sich der Verbandsgemeinderat einstimmig aus. Diese Flächen waren schon im Aufstellungsverfahren zum Flächennutzungsplan als Flächen für einen regional bedeutsamen Vogelzugkorridor aus der Planung ausgenommen worden. Außerdem stände die Ausweisung der Zusatzflächen der vorgesehen gewerblichen Nutzung von Teilen des ehemaligen Munitionsdepots entgegen. „Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat sein Soll in Sachen Windkraft mehr als erfüllt“ war der einhellige Tenor des Rates. Entsprechend wird eine negative Stellungnahme zu den Plänen der Planungsgemeinschaft abgegeben.

Der Auftrag für die Erneuerung der Fenster im Rathaus wurde an den günstigsten Anbieter vergeben. Ebenso wurden Auftragsvergaben für die Bachrenaturierung in Argenthal beschlossen. Die Besetzung des neu gegründeten Seniorenbeirates wurde beschlossen. Ich werde in der nächsten Zeit die Mitglieder offiziell berufen und zu der konstituierenden Sitzung einladen.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für das Jahr 2015 der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Der vorliegende Entwurf ist sowohl im Ergebnishaushalt als auch im Finanzhaushalt ausgeglichen. Ein wichtiges Signal auch für die Stadt und unsere Ortsgemeinden ist, dass die Verbandsgemeindeumlage trotz gesunkener Umlagegrundlagen auf dem bisherigen Stand von 31 % belassen werden kann. Damit soll den Gemeinden so viel als möglich finanzieller Spielraum für eigene Finanzentscheidungen belassen werden. Für Investitionen der Verbandsgemeinde sind rund 409.000 € bereitgestellt, davon für das Rathaus 129.000 €, für die Feuerwehr 118.000 €, die Grundschule Argenthal 9.000 €, die Grundschule Am Hochsteinchen, Rheinböllen 39.000 €, die Grundschule Riesweiler 10.000 €, die Puricelli-Realschule plus 80.000 €, die Kindergärten 12.000 € und das Freizeitbad ebenfalls 12.000 €.

Nach meiner Haushaltsrede nahmen die Fraktionssprecher der im Rat vertretenen Fraktionen Stellung. Alle Fraktionssprecher signalisierten geschlossen oder mehrheitlich Zustimmung ihrer Fraktionen zu dem vorliegenden Haushaltsentwurf und bescheinigten der Verwaltung eine gute Arbeit im ablaufenden Jahr. Von allen Fraktionen ausdrücklich begrüßt wurde die nun endlich angelaufene Sanierung der Großsporthalle an der Puricelli-Realschule plus. Damit wird evtl. noch im ersten Quartal 2015 die Halle wieder für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen. Der Haushalt 2015 wurde abschließend vom Rat mit großer Mehrheit bei einer Gegenstimme beschlossen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest sowie ein gesegnetes neues Jahr und verbleibe

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert...
Foto: Der Bürgermeister informiert...

Jugendfeuerwehr Rheinböllen erhält Spende

(16.12.2014)

Am 12.12.2014 jubelte die Jugendfeuerwehr Rheinböllen.

Die Damen der Kleiderkammer im Rathaus der VG-Rheinböllen übergaben dem Jugendwart Sebastian Herrmann eine Spende von 750€.

Im Beisein von Kevin Brand (stlv. Jugendwart), Robert Mertes (Wehrführer der Feuerwehr Rheinböllen) und Mitgliedern der Jugendfeuerwehr bedankte er sich im Namen Aller bei Frau Wagner und ihrem Team für die großzügige Spende und versicherte, dass diese für sinnvolle Jugendarbeit und Förderung eingesetzt wird.

 

Liebe Eltern, wenn ihr Kind sich für die Jugendfeuerwehr interessiert und mindestens 10 Jahre alt ist, so unterstützen sie es und kommen einfach zu einer Übung der Jugendfeuerwehr. Die Termine entnehmen sie den Soonwald-Nachrichten. Interessierte dürfen sich auch gerne direkt bei Sebastian Herrmann oder Kevin Brand melden.

Unsere Jugendlichen kommen aus Rheinböllen, Erbach, Dichtelbach, Liebshausen, Mörschbach und Ellern und sind mit Feuereifer dabei.

 

Eine Kontaktaufnahme ist auch über die Facebook-Seite der Feuerwehr Rheinböllen möglich, sowie per email an info@feuerwehr-rheinboellen.de

 

Schonmal vormerken: im Jahr 2015 steht ein Jubiläum an, das 25-Jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Rheinböllen!

Foto zur Meldung: Jugendfeuerwehr Rheinböllen erhält Spende
Foto: Jugendfeuerwehr Rheinböllen erhält Spende

Delegationen aus Irak besuchte die Verbandsgemeinde Rheinböllen

(03.12.2014)

Außergewöhnlichen Besuch konnte Bürgermeister Arno Imig sowie Beigeordnete und Fraktionssprecher im Rathaus in Rheinböllen begrüßen. Eine Delegation hochrangiger Parlaments- und Regierungsvertreter aus der Republik Irak besuchte im Rahmen einer Deutschlandreise auch die Verbandsgemeinde Rheinböllen um dort in der Praxis etwas über kommunale Selbstverwaltung und Aufgabenverteilung der kommunalen Ebene zu erfahren. „Kompetenzverteilung im Staatsaufbau der Bundesrepublik Deutschland“ war der Oberbegriff, zu dem sich die irakischen Gäste in Deutschland informieren wollten.

Die Delegation aus Parlamentsvizepräsident, Abgeordneten, Staatsminister und Gouverneuren wurden begleitet von der Leiterin des Gästeprogrammes der Bundesrepublik Deutschland, Karin Köller vom Auswärtigen Amt in Berlin, sowie vom Chef des Protokolls des Landtages Rheinland-Pfalz, Siggi Herrmann, seines Zeichens auch früherer Stadtbürgermeister von Rheinböllen. Vom Landtag Rheinland-Pfalz war weiter der in Rheinböllen wohnende Abgeordnete Hans-Josef Bracht mit anwesend, der über die Parlamentsarbeit berichtete und auch mit für Fragen zur Verfügung stand.

In einer Power-Point-Präsentation informierte Bürgermeister Arno Imig über die Aufgaben und Funktionen von Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden, über das kommunale Wahlrecht sowie über einzelne Aufgabenbereiche wie Bauleitplanung, Feuerwehr, Schulen, Kindergärten, Freizeiteinrichtungen, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und anderes. Besonders interessiert waren die Gäste an dem Finanzierungssystem der kommunalen Ebene, den eigenen Steuern, Gebühren und Beiträgen, sowie am Umfang der Selbstverwaltungsgarantie für die kommunale Ebene. Auch stellten die Delegationsmitglieder Fragen zur Bauleitplanung, zur Besetzung von Wahlausschüssen und zur Beschaffung von Grundstücken für Baugebiete. Besonders erfreulich waren das große Interesse und die vielen Fragen, die von den Delegationsmitgliedern gestellt wurden. Die beiden Konferenzdolmetscher vom Auswärtigen Amt hatten Schwerstarbeit zu leisten um alles ins Arabische und umgekehrt ins Deutsche zu übersetzen.

Foto zur Meldung: Delegationen aus Irak besuchte die Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: Das obligatorische Foto auf der Rathaustreppe beim Eintreffen der Delegation

Landrat verleiht Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen

(01.12.2014)

Gleich zwei verdiente Feuerwehrangehörige durften sich am Mittwoch, 19. November 2014 im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Schloß in Simmern freuen. Landrat Bertram Fleck verlieh Wehrführer Franz-Josef Liesenfeld aus Kisselbach und Jürgen Maus aus Rheinböllen im feierlichen Rahmen das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit in der Feuerwehr. Landrat Bertram Fleck würdigte die Verdienste im Beisein von Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann und zahlreichen Feuerwehrkollegen und sprach den Herren sein Lob und seine Anerkennung aus. Neben der Ehrennadel erhielten die Floriansjünger eine Urkunde, welche eigens von Innenminister Roger Lewentz ausgefertigt wurde.

 

Nicht jedem kann diese Würdigung zuteil werden, denn oftmals scheiden Feuerwehrangehörige vorzeitig aus dem Feuerwehrdienst aus. Über die vielen Jahre hinweg sammelten sich zahlreiche Einsätze an, sei es die klassische Brandbekämpfung, die Suche nach Personen, die Technische Hilfeleistung, aber oftmals auch ehrenamtliche Tätigkeiten innerhalb ihrer Gemeinde, die von Außenstehenden meist nicht bemerkt werden.

 

Wir wünschen den Herren Liesenfeld und Maus noch viele schöne Jahre in der Feuerwehr und gratulieren nochmals herzlich zur Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens.

Foto zur Meldung: Landrat verleiht Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen
Foto: Landrat verleiht Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen

Feuerwehrübung in der Argenthaler Grundschule

(19.11.2014)

Ganz sorglos spielten die Kinder der Argenthaler Grundschule am vergangenen Donnerstag, 13.11.2014 um 10 Uhr während der großen Pause noch auf dem Schulhof. Aber schon eine halbe Stunde später hörten sie in ihren Unterrichtsräumen den Feueralarm. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Argenthal fanden sich schnell an der Grundschule ein und begannen mit den ersten Maßnahmen. Unterstützung fanden sie später mit der Drehleiter der Feuerwehr Simmern und dem TLF 24/50 der Feuerwehr Rheinböllen. Innerhalb von 20 Minuten war die Rettung der Kinder und ihrer Lehrer schon beendet. Ein gutes und befriedigendes Ergebnis für Einsatzleiter Marko Lorenz. Es war der Feuerwehr aber auch der Schule ein wichtiges Anliegen, dieses Prozedere einmal geübt zu haben, denn im Ernstfall muss tatsächlich jeder Handgriff sitzen.

Foto zur Meldung: Feuerwehrübung in der Argenthaler Grundschule
Foto: Feuerwehrübung in der Argenthaler Grundschule

Wehrführer Klaus Weber aus Dichtelbach gibt Führung an Mike Alt ab

(17.11.2014)

"Meine Jahre in der Feuerwehr sind gezählt" so begann Wehrführer Klaus Weber seine Rede anlässlich der anstehenden Wehrführerwahlen bei der Feuerwehr Dichtelbach am 17.10.2014. In seinen Worten und auch auf den Gesichtern der Aktiven war doch ein wenig Wehmut zu erkennen. Im Rahmen einer geheimen Wahl stimmten die Aktiven sodann einstimmig für den Kandidaten Mike Alt als neuen Wehrführer. Mike Alt hat mit seinem Stellvertreter Florian Alt im Oktober erst den erforderlichen Gruppenführerlehrgang an der Feuerwehrschule absolviert. Außerdem halt Mike Alt bereits Erfahrung in Führungsaufgaben - er war 10 Jahre stellvertretender Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Rheinböllen.

 

Anlässlich des Gemeindetages in Dichtelbach am Sonntag, 16. November 2014 hatte der 2. Beigeordnete Friedhelm Röse nun gemeinsam mit Wehrleiter Volker Aßmann die ehrenvolle Aufgabe, Klaus Weber nach einer Amtszeit von 12 Jahren als Wehrführer und 15 Jahre als stellvertretender Wehrführer zum 31.12.2014 zu verabschieden. Wahrscheinlich hatte er nicht damit gerechnet und es war ein sehr bewegender Moment, aber Klaus Weber erhielt von den zahlreichen Besuchern der Dichtelbacher Römerhalle „Standing Ovations“ – eine durchaus verdiente Bestätigung seiner Leistungen.

 

Damit die Feuerwehr Dichtelbach ab Januar auch weiterhin einen Wehrführer vorweisen kann, ernannte Beigeordneter Röse nun Mike Alt zum 01.01.2015 offiziell zum neuen Wehrführer und Florian Alt zum neuen stellvertretenden Wehrführer. Beide dürfen sich nun auf eine 10-jährige Amtszeit freuen. Wir wünschen beiden eine gute Führungshand und viel Spaß bei der neuen Aufgabe.

 

Foto zur Meldung: Wehrführer Klaus Weber aus Dichtelbach gibt Führung an Mike Alt ab
Foto: v. l. n. r.: Ortsbürgermeister Martin Huhn, 2. Beigeordneter Friedhelm Röse, stellvertretender Wehrführer Florian Alt, neuer Wehrführer Mike Alt, „Alt“-Wehrführer Klaus Weber und Wehrleiter Volker Aßmann

Erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) mit 3 (***) und 4 (****) Sternen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(12.11.2014)

Im Oktober 2014 hat Familie Seibod aus Kisselbach mit zwei Ferienwohnungen erfolgreich an der Klassifizierung des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) teilgenommen. Die Ferienwohnungen stellten sich erfolgreich den Kriterien des DTV und wurden mit “3 und 4 Sternen“ ausgezeichnet. Bürgermeister Arno Imig und Frau Brigitte Roos von der Tourist-Information Rheinböllen gratulierten im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Eheleuten Seibod für die erreichten Sterne und überreichten die Urkunden und die neuen Klassifizierungsschilder des Deutschen Tourismus Verbandes. Herr Imig betonte, dass er eine solch positive Entwicklung im Tourismus in der Verbandsgemeinde Rheinböllen begrüßt.

Foto zur Meldung: Erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) mit 3 (***) und 4 (****) Sternen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: vlnr.: Bürgermeister Arno Imig, Frau Seibod, Frau Roos Touristinformation, Herr Seibod

Stefan Kuhn neuer stellvertretender Wehrführer in Steinbach

(06.11.2014)

Mit der Einführung der gesetzlichen Amtszeit von 10 Jahren scheidet nun auch Josef Mayer als stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach zum 31.12.2014 aus. Genau 25 Jahre war Josef Mayer Stellvertreter der Wehr in Steinbach. Stefan Kuhn hat alle für diese Position notwendigen Lehrgänge bereits absolviert. So war er 2009 auf dem 2-wöchigen Gruppenführerlehrgang in Koblenz. Im Beisein von Wehrleiter Volker Aßmann und seinem Stellvertreter Robert Mertes konnte Bürgermeister Arno Imig anlässlich des 36. Feuerwehrtages am 12. Oktober 2014 Stefan Kuhn offiziell zum 01.01.2015 ernennen. Wir wünschen Stefan Kuhn für seine neue Aufgabe eine gute und erfolgreiche Führungshand und viel Spaß.

 

Foto zur Meldung: Stefan Kuhn neuer stellvertretender Wehrführer in Steinbach
Foto: Stefan Kuhn neuer stellvertretender Wehrführer in Steinbach

Neue Führung bei der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(03.11.2014)

Bei der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Rheinböllen am 13.09.2014 wählten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit Sebastian Herrmann einen neuen Jugendfeuerwehrwart und mit Kevin Brand seinen Stellvertreter. Mit der Neuwahl haben sie die langjährigen Jugendfeuerwehrwarte Sandy Mischlich und Mike Alt abgelöst, die mit viel Geschick und viel Hingabe viele Jahre die Jugendfeuerwehr Rheinböllen betreut haben. Während dieser Zeit haben sie viele neue Feuerwehrangehörige ausgebildet und auf den aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr vorbereitet. Eine sinnvolle und wichtige Aufgabe, die der Bevölkerung zugutekommt.

Sebastian Herrmann und Kevin Brand wollen jetzt in ihre Fußstapfen treten und diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann und Wehrführer Robert Mertes bedankten sich ganz herzlich bei Sandy Mischlich und Mike Alt für die mühevolle Jugendarbeit und verabschiedeten beide zum 31.12.2014 aus ihrem Amt als Jugendfeuerwehrwart. Gleichzeitig wurde sodann Sebastian Herrmann ab 01.01.2015 zum neuen Jugendfeuerwehrwart und Kevin Brand zu seinem Stellvertreter ernannt. Wir wünschen beiden viel Spaß bei ihrer neuen Aufgabe.

 

Foto zur Meldung: Neue Führung bei der Jugendfeuerwehr Rheinböllen
Foto: Neue Führung bei der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

Sammlung für den Volksbund Kriegsgräberfürsorge e.V.

(30.10.2014)
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Verbandsgemeinde Rheinböllen,

 

der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt wie jedes Jahr in der Zeit

 

vom 27. Oktober bis 22. November 2014

 

seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch.

 

Die Spendenmittel werden nach wie vor zur Finanzierung der deutschen Kriegsgräberstätten in der ganzen Welt benötigt. Vor einhundert Jahren begann der Erste Weltkrieg, die Urkatastrophe der Menschheit. In der Folge veränderte sich die Welt in bisher nicht gekanntem Ausmaß. Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches war unser Staat nicht in der Lage, für seine gefallenen Soldaten würdige Ruhestätten zu schaffen. 1919 gründeten Bürger den Volksbund, der bis heute diese eigentlich staatliche Aufgabe erfüllt. Auch 69 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stellt sich der Volksbund dieser Aufgabe unverändert.

Aber nicht nur die Kriegsgräberstätten an sich sind uns wichtig, sondern auch jungen Menschen die schlimmen Auswirkungen von Krieg und Gewalt zu verdeutlichen. So haben in diesem Jahr über 20.000 junge Menschen aller Nationen unsere Friedhöfe im In- und Ausland gepflegt. Sie leisten so einen unverzichtbaren Beitrag zur Versöhnung unter den Völkern und für den Frieden. In unserem Landesverband haben wir, wie auch im vergangenen Jahr, über 1.000 Jugendliche aus Schulen über die Schlachtfelder von Verdun geführt – ein für uns wichtiger friedenspädagogischer Auftrag. Der Volksbund benötigt – vorallem für die Arbeit im Gebiet des ehemaligen Ostblocks – sehr hohe finanzielle Mittel.

Ich bitte Sie, den Volksbund mit einer großzügigen Spende bei seiner weltweit anerkannten Arbeit zu unterstützen.

Weisen Sie bitte den Sammlern nicht die Tür! Helfen Sie mit, denn die Arbeit des Volksbundes ist eine humanitäre Verpflichtung im Auftrag der Bundesregierung.

Die Arbeit steht unter dem Motto:

 

Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden

 

Mit diesem Aufruf für die diesjährige Sammlung möchten wir uns aber auch für das große Engagement aller Sammler bei der letztjährigen Sammlung bedanken. Dazu zählt auch die Unterstützung durch die einzelnen Ortsbürgermeister, ohne die ein solch gutes Sammelergebnis nicht zu Stande gekommen wäre. Gleichzeitig wünschen wir den Bürgermeistern die Unterstützung durch Vereine und Privatpersonen, um Sammlungen in allen Ortsgemeinden zu gewährleisten.

 

 

 

Gerhard Schön                                                 Arno Imig

Beauftragter des Volksbundes                      Bürgermeister der

Deutsche Kriegsgräberfürsorge                   Verbandsgemeinde Rheinböllen                    

St. Martinszüge in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(30.10.2014)

"Ich geh mit meiner Laterne..."

Hier finden Sie alle St. Martinszüge auf einen Blick.

[Aufstellung der St. Martinszüge]

Foto zur Meldung: St. Martinszüge in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: St. Martinszüge in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Sanierung der Großsporthalle Rheinböllen beginnt

(27.10.2014)

„Der Startpunkt für die zügige Sanierung der Großsporthalle an der Puricelli-Realschule plus in Rheinböllen ist gesetzt“ so die erfreuliche Nachricht von Bürgermeister Arno Imig. Nach einer langen Zeit von fast 4 Jahren, in der die Halle wegen des eingetretenen Wasserschadens geschlossen ist, wird nun hoffentlich in relativ kurzer Zeit die Halle wieder benutzbar sein.

Nach Einleitung des gerichtlichen Beweisverfahrens zur Feststellung der Verantwortlichkeiten, des Schadensumfanges und der notwendigen Sanierungsmaßnahmen folgten eine Vielzahl von Gutachten, Gegengutachten, Stellungnahmen und juristische Beurteilungen, die sich bis in die Gegenwart hinzogen. Zur Art und Weise der Sanierung bestanden unter den Fachleuten erheblich unterschiedliche Vorstellungen.

Zur Vermeidung einer langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzung mit ungewissem Ausgang und mit dem Ziel die Halle so schnell wie möglich wieder funktionsfähig zu machen, fanden unter den Beteiligten schon seit einiger Zeit Gespräche statt über einen möglichen außergerichtlichen Vergleich. Zunächst verständigte man sich auf ein Sanierungskonzept, das von beiden Seiten als tragfähig und zielführend eingeschätzt wird.

Schließlich konnten auch weitere rechtliche und technische Details geklärt werden, so dass ein abgestimmter Vereinbarungstext auf dem Tisch lag. Nachdem der Verbandsgemeinderat seine Zustimmung erteilt hatte und auch die Beteiligten und deren Rechtsbeistände ihr OK gaben, wurde der Vergleich am 21.10.14 im Rathaus in Rheinböllen unterzeichnet.

Er sieht vor, dass die Planer nach dem abgestimmten Sanierungskonzept die Sanierung in eigener Zuständigkeit und auf eigene Rechnung durchführen und die Maßnahme durch Sachverständige mit begleitet wird. Als Maßnahmebeginn ist Montag, der 27.10.14, vorgesehen. Nach optimistischer Einschätzung könnte die Sanierung bei gutem Baufortschritt und passender Witterung in 3 bis 4 Monaten abgeschlossen sein.

„Dies ist eine gute Nachricht für unsere Puricelli-Realschule plus aber auch für unsere Vereine, die so lange auf die Halle für den Sportbetrieb verzichten mussten. Damit kehrt dann hoffentlich wieder Normalität ein, die Schülerinnen und Schüler der Puricelli-Schule müssen nicht mehr mit dem Bus zum Sportunterricht in die Soonwaldhalle in Ellern gefahren werden und die Halle steht auch den örtlichen Sportvereinen außerhalb des Schulbetriebes wieder zur Verfügung“ so Bürgermeister Imig. 

Großübung in Kisselbach

(22.10.2014)

Schon beim Anfahren wunderte man sich über den Rauch, der aus dem Fenster- und Türritzen hervorquoll. Schon kurze Zeit später heulten am Samstag, 04. Oktober 2014 die Sirenen in Kisselbach, Liebshausen, Steinbach und Rheinböllen zur Einsatzübung in Kisselbach. Denn kurz bevor das alte "Johann-Haus" in der Liebshausener Straße abgerissen wurde, organisierte die Feuerwehr noch eine Großübung mit insgesamt 8 im vernebelten Wohnhaus befindlichen Verletzten. Schnell waren die Einsatzkräfte vor Ort und begannen mit der Aufstellung der Wasserversorgung und der Menschenrettung. Die 52 Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Gruppenführer Harald Bast (stellvertretender Wehrführer FFw Kisselbach) wurden zusätzlich von der Führungsstaffel der Verbandsgemeinde unterstützt. Damit alle Verletzten gerettet werden konnten, wurden Türen aufgehebelt und Fenster zerschlagen. Nur so war eine schnelle Rettung gewährleistet und die Verletzten konnten auf dem Sammelplatz von der Feuerwehr versorgt werden.

Foto zur Meldung: Großübung in Kisselbach
Foto: Großübung in Kisselbach

Jugendfeuerwehrmänner holen sich die Jugendflamme!

(17.10.2014)

Stolz können die jungen Männer der Jugendfeuerwehren aus Argenthal/Riesweiler und Rheinböllen sein, denn am Sonntag, 03. Oktober 2014 holten sie sich auf dem Feuerwehrfest in Riesweiler ihr Jugendflammen-Abzeichen. Mit dem Abzeichen haben die Jungs einen Nachweis über ihr Können, welches sie sich in ihren Übungen aneignen. Die Jugendfeuerwehrangehörigen zeigten den Zuschauern ihr Können in der Zusammensetzung eines Notrufes, in der Anfertigung von 3 verschiedenen Knoten und der Beantwortung von drei speziellen feuerwehrtechnischen Aufgaben. Man kann staunen, was die jungen Männer bereits für ein Wissen rund um die Feuerwehr haben. Das schöne war: alle Teilnehmer haben bestanden und freuten sich, die Urkunde und das Abzeichen aus den Händen ihrer Jugendfeuerwehrwarte zu erhalten. Wir gratulieren allen Jungs, die bei dem Abzeichen Jugendflamme - Stufe 1 mitgemacht haben. Das habt ihr super gemacht! Danke auch an die Jugendfeuerwehrwarte, die die jungen Männer auf die kleine Prüfung vorbereitet haben.

Foto zur Meldung: Jugendfeuerwehrmänner holen sich die Jugendflamme!
Foto: Jugendfeuerwehrmänner holen sich die Jugendflamme!

Feuerwehrmann für einen Tag

(07.10.2014)

Es ist schon ein super Gefühl für die Angehörigen der Jugendfeuerwehr - einmal einen ganzen Tag lang richtiger Feuerwehrmann sein. Das durften vom 26. bis 27. September die 18 Angehörigen der Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler erleben. Freitagabends ging es los. Das Nachtlager wurde im Feuerwehrgerätehaus in Argenthal aufgeschlagen. An Ruhe war natürlich nicht lange zu denken, denn schon bald kam es zum ersten Einsatz. 24 Stunden später hatten die Jungs unter anderem einen Fehlalarm, einen Einsatz in technischer Hilfeleistung und zahlreiche Ausbildungsübungen hinter sich. Zum Abschluss der 24 Stunden gab es natürlich den größten Einsatz zu bewältigen – die Löschung des Brandes der Chur-Pfalz-Halle in Argenthal. Zur Unterstützung holten die Jungs sich ihre Kollegen aus Rheinböllen, die den Einsatz tatkräftig mit unterstützen. Egal ob mitten in der Nacht oder am frühen Morgen, die angehenden Feuerwehrmänner waren immer aufmerksam dabei und hatten viel Spaß bei der Sache. Da ist es auch selbstverständlich, wenn die Jungs sich selbst Essen kochen und ihr Nachtlager aufbauen. Dank der Unterstützung ihrer Jugendfeuerwehrwarte, die die komplette Organisation übernahmen, war es eine harmonische und gute 24-Stunden-Übung, die sicherlich bald wiederholt wird.

Foto zur Meldung: Feuerwehrmann für einen Tag
Foto: Feuerwehrmann für einen Tag

Der Bürgermeister informiert...

(01.10.2014)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Der Verbandsgemeinderat trat am 25.9. zu einer Sitzung zusammen, über deren Ergebnisse des öffentlichen Teils ich Sie gerne unterrichte.

Zunächst wählte der Rat die Mitglieder und Stellvertreter des Kindergartenausschusses und des Schulträgerausschusses.

 

 

Das Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt der Kreisverwaltung führte eine unvermutete überörtliche Prüfung der Verbandsgemeindekasse durch, über die ich berichtete. Es gab seitens der Prüfer keine nennenswerten Beanstandungen.

Weiter war nach den Vorschriften der Gemeindehaushaltsverordnung über den Haushaltsvollzug zum 30.6. Bericht zu erstatten. Die Entwicklung der Einwohnerzahlen, des Kindertagesstättenbedarfsplanes und der Schülerzahlen stand turnusgemäß ebenfalls auf der Tagesordnung. Ist die Zahl der Hauptwohnsitze in der Verbandsgemeinde zum 30.6.2014 gegenüber dem gleichen Tag des Vorjahres zwar um 58 Einwohner gefallen (10.059), so hat sich die Zahl bereits zum 31.8.2014 wieder auf 10.084 erhöht.

 

Zur besseren Vertretung der Interessen älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger und zur Unterstützung der örtlichen Seniorenbeauftragten beschloss der Rat eine Satzung über die Bildung eines Seniorenbeirates. Dieser Beirat soll maximal 15 Mitglieder haben und bei allen wichtigen Entscheidungen, die unsere Senioren betreffen, mitwirken.

 

Weiter beriet der Rat über die Einrichtung eines Bürgerbusservice und sprach sich einhellig für die Bedarfsermittlung und Konzepterstellung für eine solche Einrichtung aus. Die Verwaltung erhielt den Auftrag zusammen mit dem Zukunftsrat und dem neuen Seniorenbeirat Vorschläge hierzu zu erarbeiten.

 

Der Jahresbericht 2013 „Im Alter zuhause leben“ wurde entgegengenommen. Die vielfältigen Aktivitäten der örtlichen Seniorenbeauftragten fanden besondere Beachtung und der Rat dankte den Seniorenbeauftragten für ihre Engagement und ihre wichtige Arbeit.

 

Wilhelm Gutenberger aus Ellern wurde dem Direktor des Amtsgerichts zur erneuten Berufung als Schiedsmann der Verbandsgemeinde Rheinböllen vorgeschlagen. Die neue Amtsperiode beginnt am 5.1.2015 und läuft 5 Jahre.

 

An Planungen hatte der Rat über eine Stellungnahme zur 13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Simmern „Windenergienutzung“ zu beschließen. Einwände gab es dabei im Bereich Steinbach/Budenbach, ansonsten wurden keine Bedenken geltend gemacht.

 

Weiter stand der Regionalplan der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe auf der Tagesordnung. Es ergaben sich keine Einwände.

 

Das von der Verwaltung vorgeschlagene integrierte Klimaschutzkonzept fand keine Mehrheit im Rat und wurde abgelehnt.

 

Die Feuerwehr Ellern erhält ein neues Feuerwehrfahrzeug. Der Rat beschloss die Auftragsvergabe zur Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges-Wasser (TSF-W).

 

Das Dach des Rathauses muss dringend saniert werden. Außerdem sollen im Rahmen der energetischen Sanierung die Fenster des Rathauses erneuert werden. Hierzu fasste der Rat die erforderlichen Beschlüsse.

 

Grünes Licht gab der Rat zur Einrichtung der Traumschleife „Schanzerkopf-Tour“. Die Maßnahme ist mit 33.000 € veranschlagt. Aus dem Leader-Förderprogramm der EU gibt es hierzu einen Zuschuss von 65 %.

 

Weiter wurde entschieden, dass die Verwaltung im kommenden Jahr wieder eine/n Auszubildende/n für den Beruf des/der Verwaltungsfachangestellten einstellt.

 

Außerdem wurde der Auftrag zur Erstellung der nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz vorgeschriebenen Lärmaktionsplanung vergeben.

 

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

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Foto: Der Bürgermeister informiert...

40. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(30.09.2014)

Im Kreis der Kolleginnen und Kollegen feierte Frau Leonore Lehmler aus Argenthal ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen. Frau Lehmler wurde am 01.08.1974 als Auszubildende für den Beruf der Verwaltungsangestellten eingestellt. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung absolvierte sie von 1977 bis 1979 den Verwaltungslehrgang I sowie von 1991 bis 1994 den Verwaltungslehrgang II an der Verwaltungsschule Bad Kreuznach.

Bis zum Jahre 1982 war sie im Fachbereich Finanzen tätig und wechselte ab dem 01.07.1982 für zehn Jahre in die Personalabteilung. Im Anschluss an ihren Erziehungsurlaub nach der Geburt ihrer zweiten Tochter wurde das Beschäftigungsverhältnis in Teilzeit geändert. Seit April 1998 ist sie wieder im Fachbereich Finanzen tätig, aktuell als Mitarbeiterin der Verbandsgemeindekasse.

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Arno Imig, die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte die Personalratsvorsitzende Isabel Starck.

Wir gratulieren Frau Lehmler ganz herzlich zu ihrem 40. Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen ihr alles Gute, Gesundheit und weiterhin viel Freude an der Arbeit.

 

Foto zur Meldung: 40. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen
Foto: vlnr. Bürgermeister Arno Imig, Leonore Lehmler, Isabel Starck

Vermeintlicher Wohnhausbrand in Erbach

(29.09.2014)

Die letzten Sommertage für 2014 stehen an und somit eine gute Zeit, eine Feuerwehrübung zu organisieren. Angenommen wurde ein brennendes Wohnhaus mitten in einer Ortslage mit mehreren darin befindlichen Personen. Brandort war ein leer stehendes Wohnhaus in Erbach. So alarmierte am Mittwoch, 17.09.2014 gegen 18.10 Uhr die Sirene die Feuerwehren aus Erbach, Dichtelbach, Ellern, Mörschbach, Argenthal und die Führungsstaffel zum Einsatzort.

Schnell versammelten sich rund 60 Einsatzkräfte vor Ort, begannen mit dem Aufbau der Löschwasserleitungen und mit der Rettung der 9 im komplett vernebelten Haus befindlichen Personen. Die Führungsstaffel koordinierte gemeinsam mit Einsatzleiter Frank Oppermann und Wehrleiter Volker Aßmann die Einsatzübung. Die Löschwasserversorgung wurde vom örtlichen Brandweiher aus gewährleistet. Die Atemschutzüberwachung und die Verletztenversorgung erfolgten in unmittelbarer Nähe zum Übungsobjekt. Nach ca. 1 ½ Stunden wurde das Übungsszenario erfolgreich beendet.

Es ist immer wieder ein beängstigendes Gefühl, wenn „außer der Reihe“ die Sirenen zu einem Feuerwehreinsatz alarmieren – auch wenn es wie hier nur ein Übungsalarm ist. Auch für Feuerwehrangehörige ist es jedes Mal eine Ausnahmesituation, der sie sich immer wieder zu unser aller Wohl stellen müssen. Beruhigend ist allerdings, dass unsere Feuerwehren genau wissen, was zu tun ist und somit die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten. Deshalb ein großes Dankeschön an die Floriansjünger, die bei der Übung mitgemacht, die die Übung organisiert haben und auch an die Verletztendarsteller.

Landratswahl 2014

(29.08.2014)

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger,

 

wenn Sie bei der Wahl des Landrates 2014 durch Briefwahl wählen möchten, benötigen Sie einen Wahlschein. Voraussetzung für die Erteilung eines Wahlscheins ist ein Antrag, den Sie hier elektronisch stellen können. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihren Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) angeben. Die Angaben des Wahlbezirks und der Wählerverzeichnisnummer, die Sie der Wahlbenachrichtigung entnehmen können, sind keine Pflichtfelder, sollten jedoch nach Möglichkeit ausgefüllt werden. Wahlscheine einschließlich der Briefwahlunterlagen werden auf dem Postwege übersandt. Sie können aber auch auf Wunsch persönlich im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung abgeholt werden.

[Wahlschein beantragen]

Ehrung ausgeschiedener Bürgermeister und Ratsmitglieder sowie Ehrung langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit

(20.08.2014)

 

Zu Beginn der neuen Wahlperiode hatte Bürgermeister Arno Imig die ausgeschiedenen Bürgermeister und Ratsmitglieder sowie die am 25.5. gewählten Mitglieder des Verbandsgemeinderates und die Bürgermeister zu einer besonderen Feierstunde nach Dellhofen eingeladen.

In festlichem Ambiente, verbunden mit einer Weinprobe, würdigte Bürgermeister Imig die Verdienste der Geehrten und überreichte namens der Verbandsgemeinde Urkunden und Präsente.

Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz ehrt die Bürgermeister und Ratsmitglieder, die sich mindestens 20 Jahre für die kommunale Sache engagiert haben. Entsprechend nahm Bürgermeister Imig namens des GStB diese Ehrungen vor.

Folgende Personen wurden mit der Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes geehrt:

Winfried Müller, Argenthal, für 20 Jahre Ehrenamt im Verbandsgemeinderat und im Ortsgemeinderat Argenthal

Martin Huhn, Dichtelbach, für 20 Jahre Ehrenamt im Verbandsgemeinderat, als Ortsbürgermeister und als Ratsmitglied im Gemeinderat Dichtelbach

Paul Schirra, Erbach, für 20 Jahre Ehrenamt als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Erbach

Hans Schubach, Schnorbach für 20 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und als Ortsbürgermeister von Schnorbach

Monika Krämer, Rheinböllen, für 20 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat Rheinböllen

Alice Hawig, Riesweiler, für 21 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Gemeinderat Riesweiler

Martin Wichter, Riesweiler, für 22 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Gemeinderat Riesweiler

Rolf Augustin, Benzweiler, für 25 Jahre Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Benzweiler

Ursula Kauer, Ellern, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Gemeinderat Ellern

Siggi Herrmann, Rheinböllen, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und als Stadtbürgermeister und Ratsmitglied im Stadtrat Rheinböllen

Hans-Josef Bracht, Rheinböllen, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat Rheinböllen

Dieter Stauer, Rheinböllen, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Beigeordneter und Ratsmitglied im Stadtrat Rheinböllen

Egon Müller, Argenthal, für 27 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat, als Beigeordneter der Verbandsgemeinde und als Ratsmitglied im Gemeinderat Argenthal

Karl-Heinz Hölz, Erbach, für 30 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und als Beigeordneter und Ratsmitglied im Gemeinderat Erbach

Heinz-Ludwig Kub, Kisselbach, für 30 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Ratsmitglied, Bürgermeister und Beigeordneter im Gemeinderat Kisselbach

Karl-Heinz Breidenbach, Rheinböllen, für 30 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat Rheinböllen

Manfred Klaßen, Riesweiler, für 31 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat, im Stadtrat Simmern, sowie als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Riesweiler

Wilfried Berg, Argenthal, für 35 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Beigeordneter und Ratsmitglied im Gemeinderat Argenthal

Bernhard Gohres, Argenthal, für 35 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Beigeordneter und Ratsmitglied im Gemeinderat Argenthal

Dietmar Tuldi, Ellern, für 35 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Ellern

Rudolf Römer, Liebshausen, für 40 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat, als Beigeordneter der Verbandsgemeinde sowie als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Liebshausen

Werner Helwig, Rheinböllen, für 40 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie im Stadtrat Rheinböllen

 

Eine besondere Ehrung erfuhren auch die aus dem Verbandsgemeinderat ausgeschiedenen Ratsmitglieder. Ihnen dankte Bürgermeister Imig namens der Verbandsgemeinde für ihr großes Engagement für die Allgemeinheit und überreichte ebenfalls Urkunden und Geschenke. Es waren dies:

Gangolf Wobido, Ellern,  2 Jahre im VG-rat

Gerhard Rott, Rheinböllen, 8 Jahre im VG-rat

Udo Mähringer, Dichtelbach, 10 Jahre im VG-rat, davon 5 Jahre als Beigeordneter

Monika Krämer, Rheinböllen, 10 Jahre im VG-rat

Karl-Heinz Breidenbach, Rheinböllen, 10 Jahre im VG-rat

Charlotte Clement, Ellern, 10 Jahre im VG-rat

Siggi Herrmann, Rheinböllen, 12 Jahre im VG-rat

Ursula Kauer, Ellern, 18 Jahre im VG-rat

Bernhard Gohres, Argenthal, 20 Jahre im VG-rat

Werner Helwig, Rheinböllen, 26 Jahre im VG-rat

Egon Müller, Argenthal, 27 Jahre im VG-rat, davon 10 Jahre als Beigeordneter

 

Dank und Anerkennung war auch den ausscheidenden Bürgermeistern auszusprechen. Nach einer besonderen Würdigung der vielfältigen Aufgaben als Stadt-/Ortsbürgermeister und der besonderen Verdienste, die sich die ausscheidenden Bürgermeister erworben haben, verabschiedete Bürgermeiste Imig die fünf Kollegen aus ihrem Amt.

Es sind dies:

Heinz-Otto Kretzschmar, Argenthal, nach einer 5-jährigen Amtszeit

Rolf Augustin, Benzweiler, nach einer 20-jährigen Amtszeit

Dietmar Tuldi, Ellern, nach einer 25-jährigen Amtszeit

Siggi Herrmann, Rheinböllen, nach einer 15-jährigen Amtszeit

Hans Schubach, Schnorbach, nach einer 20-jährigen Amtszeit

 

Herzlich begrüßt in der Runde der Bürgermeister wurden die neu ins Amt gewählten Bürgermeister/innen:

Sarah Groß, Argenthal

Hans-Joachim Kunz, Benzweiler

Friedhelm Dämgen, Ellern

Bernadette Oberthür, Rheinböllen

Bernd Kunz, Schnorbach

 

Nach einem abschließenden Dank an alle für ihr ehrenamtliches Engagement dankte Bürgermeister Imig besonders auch den Ehegatten und Partnern der Bürgermeister/innen und Mandatsträger für ihr Verständnis und ihre große Unterstützung, ohne die eine verantwortungsbewusste Ausübung des wichtigen Ehrenamtes nicht möglich gewesen wäre. Den Ehrungen schloss sich noch ein gemütliches Beisammensein an.

Foto zur Meldung: Ehrung ausgeschiedener Bürgermeister und Ratsmitglieder sowie Ehrung langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit
Foto: die anwesenden ausgeschiedenen Ratsmitglieder: vlnr: Gerhard Rott, Monika Krämer, Karl-Heinz Breidenbach, Siggi Herrmann, Charlotte Clement, Egon Müller. Wulf-Hagen Lorenz, Wilfried Berg und Manfred Klaßen dankten namens ihrer Fraktionen

Ida Mühleis aus Rheinböllen wurde 100 Jahre alt

(05.08.2014)

Am 5.8.2014 konnte Ida Mühleis ein ganz besonderes Fest feiern. Sie wurde 100 Jahre alt. Im Kreise ihrer Kinder, Schwiegerkinder, Enkel, Urenkel, Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten wurde dem Anlass angemessen gefeiert und die rüstige Seniorin genoss ihren Ehrentag. 100 Jahre bei relativ guter Gesundheit ist eine besondere Gnade und wir freuen uns alle mit Frau Mühleis über diesen schönen und seltenen Anlass.

Für die Stadt Rheinböllen gratulierte Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür, für die Verbandsgemeinde Bürgermeister Arno Imig und für den Rhein-Hunsrück-Kreis Kreisbeigeordneter Dietmar Tuldi, der auch ein Gratulationsschreiben der Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte. Weitere Gratulanten waren die Seniorenbeauftragten Marliese Escher und Heidi Anders.

Herzlichen Glückwunsch, viel Gesundheit und noch schöne Jahre, liebe Frau Mühleis.

 

Foto zur Meldung: Ida Mühleis aus Rheinböllen wurde 100 Jahre alt
Foto: Das Geburtstagskind Ida Mühleis (Mitte) mit den Gratulanten Arno Imig, Bernadette Oberthür, Dietmar Tuldi, Marliese Escher und Heidi Anders

25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(01.08.2014)

Im Kreis der Kolleginnen und Kollegen feierte Frau Ramona Lambrich aus Erbach ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen. Frau Lambrich wurde am 1.8.1989 als Auszubildende für den Beruf der Bürogehilfin eingestellt. Wegen guter Leistungen wurde ein Jahr später das Ausbildungsverhältnis in eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten umgewandelt. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung wurde sie dann zunächst befristet und ab 1.1.1995 in ein unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis übernommen.

Bis zum Jahre 2000 war sie im Einwohnermeldeamt tätig und wechselte ab dem 1.9.2000 zum Ordnungsamt. 2006 begann sie mit dem II. Verwaltungslehrgang und schloss diesen im Juli 2009 als Verwaltungsfachwirtin mit der Note „gut“ ab.

Seit dem 1.12.2009 ist sie auch als Standesbeamtin für die Verbandsgemeinde tätig. Am 9.5.2011 übertrug ihr Bürgermeister Imig die Leitung des Fachbereiches „Bürgerdienste“.

Auch im Personalrat engagierte sich Frau Lambrich, sie war von 1997 bis 2013 in diesem Gremium tätig, davon 5 Jahre als Personalratsvorsitzende.

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Arno Imig, die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte der stellvertretende Personalratsvorsitzend Dirk Stein. Für den KOMBA-Kreisverband gratulierte Dirk Schmitt.

Wir gratulieren Frau Lambrich ganz herzlich zu ihrem Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen ihr Gesundheit und weiterhin viel Freude und viel Erfolg an und bei ihrer Arbeit.

 

Foto zur Meldung: 25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen
Foto: vlnr. Dirk Stein, Dirk Schmitt, die Jubilarin Ramona Lambrich, Bürgermeister Arno Imig

Warnmeldung - Drohanrufe an indische Staatsangehörige

(10.07.2014)

Beim Bundesamt für Migration sind Beschwerden über erpresserische Drohanrufe eingegangen, die derzeit mit der Telefonnummer des Bürgerservice des Bundesamtes getätigt werden.

 

In den vergangenen Tagen erhielten zahlreiche in Deutschland lebende indische Staatsangehörige Drohanrufe von der Telefonnummer 0911-943 6390. Die Nummer ist dem Bürgerservice des Bundesamtes zwar zugeordnet, sie stammen jedoch nicht vom Bundesamt. Technisch ist dies über das sog. Call-ID-Spoofing möglich. Die Angerufenen sehen dabei nur die o.g. Telefonnummer. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter des Bundesamtes aus. Sie drohen den Angerufenen mit Abschiebung, sofern nicht umgehend ein bestimmter Geldbetrag überwiesen werde. Betroffen sind bislang ausschließlich indische Staatsangehörige. Den Anrufern sind zahlreiche persönliche Daten der Angerufenen bekannt, insbesondere Passnummer, Visanummer, Telefonnummer, Arbeitgeber. Die Datenquelle konnte bisher nicht ermittelt werden.

 

Das Bundesamt bittet Sie daher, indische Staatsangehörige nach Möglichkeit vor den Drohanrufen zu warnen. Sollten in Ihrem Bereich entsprechende Anfragen oder Beschwerden indischer Staatsbürger eingehen, können diese an den Bürgerservice des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet werden (info.buerger@bamf.bund.de).

 

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Prager (0911-943 5321) zur Verfügung. Der Bürgerservice bearbeitet alle Beschwerden und leitet sie an die Staatsanwaltschaft weiter. Es empfiehlt sich zudem, Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle zu stellen. Sollten Sie ferner Kontakt zu Netzwerken o. Ä. haben, die indische Staatsangehörige betreuen, ist eine Weiterleitung der untenstehenden Warnmeldungen hilfreich und erwünscht.

 

Das Bundesamt hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Außerdem wurden Warnmeldungen über die Website (http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2014/20131213-falsche-telefonanrufe.html)  und über Facebook (https://www.facebook.com/bamf.socialmedia ) eingestellt. Dadurch konnten zahlreiche Anfragende rechtzeitig gewarnt werden.

 

Hinweis: Die Warnmeldung steht Ihnen auf dem „Informationsportal Ausländerwesen“ zusätzlich zur Verfügung.

 

Der Bürgermeister informiert...

(25.06.2014)

Konstituierende Sitzung des Verbandsgemeinderates

 

 

Am Mittwoch, 18.6.2014, konstituierte sich der neue Verbandsgemeinderat. Nach den Glückwünschen zur Wahl verpflichtete ich die neu gewählten Ratsmitglieder durch Handschlag auf ihren wichtige ehrenamtliche Aufgabe.

 

Es folgten die Wahlen der Beigeordneten.

 

Jeweils mit großer Mehrheit wurden gewählt:

 

  • Rudolf Römer, Liebshausen, zum ersten Beigeordneten
  • Friedhelm Röse, Rheinböllen, zum zweiten Beigeordneten
  • Hans-Dieter Maurer, Argenthal, zum dritten Beigeordneten

 

Nach der Wahl legten Rudolf Römer und Hans-Dieter Maurer ihr Mandat im VG-rat nieder und ich berief die anwesenden Marco Herrmann aus Rheinböllen und Hans-Werner Merg aus Argenthal als Ersatzpersonen in den Verbandsgemeinderat.

 

Für die Wahl der Ausschüsse lag jeweils ein gemeinsamer Wahlverschlag aller im Rat vertretenen Fraktionen vor und alle Ausschussmitglieder wurden vom Rat einstimmig gewählt. Ebenso gewählt wurden als gemeinsame Wahlvorschläge die Vertreter und Stellvertreter in die Verbandsversammlungen des Abwasserzweckverbandes Kläranlage Gemünden und des Abwasserzweckverbandes Simmern sowie des gemeinsamen Ausschusses der Volkshochschule Hunsrück.

Die Vertreter der Schulen im Schulträgerausschuss und die Mitglieder des Kindergartenausschusses werden zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die entsprechenden Wahlverschläge der Schulen und der Gemeinden eingegangen sind, gewählt.

Weiter waren dem Kreis als Vorschlag für die Regionalvertretung der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald zu benennen.

 

Die Liste der Ausschussmitglieder finden Sie hier.

 

Die im Entwurf vorliegende Geschäftsordnung des Rates wurde einstimmig verabschiedet. Schließlich vergab der Rat den Auftrag zur Beschaffung eines neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges (HLF 20) für die Feuerwehr Rheinböllen.

Mit dem Wunsch nach einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit schloss ich nach knapp 2 Stunden die erste Sitzung des neu gewählten Verbandsgemeinderates.

 

Mit besten Grüßen

 

Arno Imig

Bürgermeister

 

 

 

[Ausschüsse VG Rheinböllen]

Foto zur Meldung: Der Bürgermeister informiert...
Foto: Der Bürgermeister informiert...

Ausstellung im Rathaus „Ein Koffer für die letzte Reise“

(16.06.2014)

Vom 17. Juni bis 14. Juli 2014 findet in der Verbandsgemeinde Rheinböllen die Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise“ statt.

Gemeinsam mit Schülern der IGS Zell lädt die Hospizgemeinschaft Hunsrück- Simmern e.V. Sie zu dieser außergewöhnlichen Ausstellung ein.

Die Schüler der Klasse 10b haben sich im Religionsunterricht mit Tod, Sterben und dem Leben nach dem Tod beschäftigt und anschließend im Kunstunterricht ihre eigenen Vorstellungen in einem Kunstwerk ausgedrückt. Sie gestalteten Koffer zum Thema: „Ein Koffer für die letzte Reise“. Das Buch von Fritz Roth „Einmal Jenseits und zurück – Ein Koffer für die letzte Reise“ war der Anstoß und die Inspiration zu diesem Projekt. Beeindruckend sind die sehr persönlichen Gedanken der Künstler zu ihrem Werk. Ihre Kommentare zeigen eine enorme Reife in der Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema, zu dem oft auch Erwachsene Schwierigkeiten haben sich auszudrücken. Gespannt sind alle auf die Kommentare und Gedanken, die die Ausstellungsbesucher wie bei jeder Ausstellung in das ausliegende Gästebuch eintragen können.

[Hospizgemeinschaft Hunsrück-Simmern]

Gästebefragung zu Ferienhäusern & Ferienwohnungen

(04.06.2014)
- 20 Jahre geprüfte Qualität durch den Deutschen Tourismusverband e. V. -

 

Was wünschen Sie sich von Ihrer Ferienunterkunft? Sagen Sie es uns!

Seit 20 Jahren werden Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer vom Deutschen Tourismusverband (DTV) mit Sternen ausgezeichnet. Sauberkeit und Qualität der Unterkunft stehen dabei an erster Stelle. Aber auch die vielen Details machen den Charme einer Ferienunterkunft aus und zeigen den Unterschied zwischen ein bis fünf Sternen.

Heute ist Ihre Meinung gefragt. Wir möchten von Ihnen wissen, was Sie sich als Gast einer Sterne-Ferienunterkunft wünschen – was ist ein absolutes Muss in Ihrer Traumwohnung oder worauf können Sie getrost verzichten?

Helfen Sie uns, damit sich auch in Zukunft alle Gäste auf die Qualität der Sterne verlassen können. Die Umfrage ist anonym und dauert ca. 6 Minuten. Klicken Sie einfach auf dieses Symbol:

http://news.dtvdata.de/ncfiles/File/Beispiel_18.jpg

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

 

Foto zur Meldung: Gästebefragung zu Ferienhäusern & Ferienwohnungen
Foto: Gästebefragung zu Ferienhäusern & Ferienwohnungen

Europawahl und Kommunalwahlen 2014

(26.05.2014)

Die Wahlen am vergangenen Sonntag sind vorüber. Angesichts der Vielzahl der Einzelwahlen und der anschließenden Auszählung eine besondere Herausforderung für die Wahlvorstände und die Wahlhelfer. Alles hat sehr gut funktioniert, um 0.15 Uhr lagen auch die letzten Ergebnismeldungen vor.

Ich gratuliere allen Gewählten zu ihrer Wahl und bedanke mich besonders bei den Wahlvorständen und Wahlhelfern für ihren besonderen ehrenamtlichen Einsatz. Die Wahlergebnisse der Bürgermeisterwahlen, der Verbandsgemeinderatswahl und der Verhältniswahlen der Stadt- und Gemeinderäte stellten wir online auf unsere Homepage und konnten so immer aktuell informieren. Auch die eingerichtete App Wahlportal wurde rege genutzt. Die Ergebnisse der Wahlen und die gewählten Bewerberinnen und Bewerber können weiterhin auf der Homepage www.rheinboellen.de eingesehen werden.

 

Herzliche Grüße

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Europawahl und Kommunalwahlen 2014
Foto: Europawahl und Kommunalwahlen 2014

Wahlergebnisse per App

(20.05.2014)

Wahlergebnisse im Internet

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen für den Bereich der Verbandsgemeinde Rheinböllen (Verhältniswahlen und Bürgermeisterwahlen) stellen wir am kommenden Wahlsonntag, 25.5.2014 zeitnah, so wie die Ergebnisse in der Verwaltung eintreffen, auf die Homepage der Verbandsgemeinde  www.rheinboellen.de/Aktuelles/ Wahlen.

 

Außerdem besteht die Möglichkeit, über die App Wahlportal Ergebnisse einzusehen.

Die App Wahlportal ist für folgende Smartphones / Tablets kostenfrei verfügbar:

 

  •  

Android
Für Smartphones und Tablets (ab Android Version 2.1)

im Google Play Store

  •  

iPhone und iPad
Für iPhones, iPods, iPads und iPad-Minis

im App Store iOS

  •  

Windows Phone
Für Windows Phone 7.5 und Windows Phone 8   (zwei Versionen)

im Windows Phone Store

  •  

Windows 8
Für alle Windows 8 Tablets und Windows 8 PCs

im Windows App Store

  •  
Firefox OS
Für Firefox OS Phones
im Firefox Marketplace
     

[Wahlen]

Foto zur Meldung: Wahlergebnisse per App
Foto: Wahlergebnisse per App

Erneuerung der Innen- und Hallenbeleuchtung in der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen

(15.05.2014)

Um Stromkosten zu senken und das Klima zu schützen, setzt die Verbandsgemeinde Rheinböllen jetzt erstmals auf LED-Technik. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen hat die Erneuerung der Innen- und Hallenbeleuchtung der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen vergeben. Die Arbeiten sollen in den kommenden Wochen außerhalb des Schulbetriebes ausgeführt werden. Hierzu werden die alten Deckenaufbauleuchten abgenommen und gegen neue LED-Leuchten ersetzt. Die effizienten LED-Leuchtmittel produzieren kaum Abwärme und haben eine wesentlich längere Lebensdauer. Durch die Erneuerung der Beleuchtung wird eine Stromeinsparung von 50 % erwartet. Dies bewirkt über die gesamte Lebensdauer voraussichtlich eine CO2-Emissionsreduktion von 112 Tonnen. 

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit 40 % der Investitionssumme gefördert (Förderkennzeichen: 03KS6452). Der Projektträger ist die Forschungszentrum Jülich GmbH.

 

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Das Vorhaben der Verbandsgemeinde Rheinböllen soll Vorbild zur Energieeffizienz und CO2-Einsparung geben und dadurch weitere Anwender für die effiziente LED-Technologie gewinnen.

 

Weitere Informationen zum Thema Klimaschutz erhalten Sie auf den folgenden Internetseiten:

 

http://www.klimaschutz.de/

http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative

 

Teil 1 des Feuerwehrgrundlehrganges erfolgreich

(08.04.2014)

Es ist schon gut 2 Wochen her, als 2 junge Frauen und 25 junge Männer den 1. Teil des Grundlehrganges beendet haben. Doch fertig mit der Ausbildung sind sie noch nicht. Derzeit werden sie in ihren Einheiten auf den 2. Teil, der im Frühjahr nächsten Jahres startet, vorbereitet.

 

An 4 Wochenenden im März diesen Jahres wurden die Floriansjünger auf die Prüfung vorbereitet. Die Feuerwehrfrau, bzw. Feuerwehrmann von heute muss sich Kenntnisse in ganz vielen Bereichen aneignen, so z. B. der Technischen Hilfeleistung, eines Löschangriffs, in der Knotenkunde oder im Versicherungsschutz. Hieran erkennt man, dass die Feuerwehr über ein weitläufiges Wissensgebiet verfügt. Doch die Ereignisse der Vergangenheit zeigen immer wieder, dass dieses Wissen auch tatsächlich von Nöten ist.

Alle Ausbilder, die selbst Angehörige unserer Feuerwehren sind, sowie Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann waren sehr erfreut, dass alle 27 die Prüfung am Sonntag, 30. März 2014 erfolgreich und mit sehr guten Ergebnissen abschließen konnten. Wir möchten nochmals allen Prüflingen herzlich gratulieren und den neuen Feuerwehrangehörigen sowie auch den Ausbildern für ihr uneigennützige Hilfebereitschaft in der Feuerwehr danken.

Foto zur Meldung: Teil 1 des Feuerwehrgrundlehrganges erfolgreich
Foto: Teil 1 des Feuerwehrgrundlehrganges erfolgreich

Wählen ist einfach - die Europawahl!

(08.04.2014)

Am 25. Mai 2014 ist die Europa-Wahl.
Dann wählen wir das Europäische Parlament.
Auch Sie dürfen wählen.
Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!
In dem Heft zeigen wir Ihnen:
 

  • Was die Europäische Union ist.
  • Worum es bei der Europawahl überhaupt geht.
  • Wen Sie wählen können.
  • Wie Sie wählen können.
  • Warum Sie wählen sollten.

  • Außerdem lernen Sie Europa ein bisschen kennen.
    Das macht auf jeden Fall Spaß.

    Herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der »Sozialverband Deutschland (SoVD) Jugend«.

    Sie können das Heft auch online lesen.
    Klicken sie dazu hier.

    Sie können das Heft auch herunterladen.
    PDF-Icon Klicken Sie dazu hier.

[Heft Pdf-Datei]

[Bundeszentrale für politische Bildung]

Rheinböller Realschüler/innen im Ski-Schullandheim

(04.04.2014)

- von 20° Celsius und Sonnenschein bis 50 cm Neuschnee alles dabei!

 

Für Schüler/innen der Puricelli - Realschuleplus Rheinböllen wurde auch in diesem Jahr wieder für die Klassenstufen 7 bis 10 ein Skischullandheimaufenthalt angeboten und in der dritten Märzwoche durchgeführt. Aufgrund der guten Erfahrungen aus den vergangenen Jahren war Steinach am Brenner/ Österreich erneut das Ziel.

Nach 2012 fand die Fahrt bereits zum zweiten Mal in Kooperation mit der Realschuleplus Bad Sobernheim statt. Im Gasthof „Zum Schützenwirt“ wurden die insgesamt 40 Kinder und Jugendlichen mit den Lehrkräften Natalie Ahl, Sabine Peifer und dem Erzieher Ralf Behrens (Rheinböllen) sowie den Sobernheimer Lehrkräften Julia Jung und Georg Däuwel bestens betreut. Die mit Unterstützung der „Skischule Bergeralm“ durchgeführten Ski- und Snowboardkurse fanden an den ersten drei Tagen bei strahlendem Sonnenschein statt. Gemischte Übungsgruppen förderten das soziale Miteinander und so fanden die Schüler/innen der zwei Realschulen schnell Anschluss untereinander. Die vom sonstigen Schulalltag abweichenden Sozialbeziehungen zwischen den Lehrkräften und den Schülern sowie zwischen den Schülern untereinander wirkten sehr motivierend und führten zu schnellen Lernerfolgen. Deshalb freuten sich alle, nachdem am vierten Tag eine Schneepause eingelegt und die Stadt Innsbruck erkundet worden war, wieder auf das Ski- und Snowboardfahren. Diese Vorfreude konnte auch der nächtliche, halbe Meter Neuschnee nicht trüben, der den Schülern und Schülerinnen zwar schnell skifahrerische Grenzen aufzeigte, ihnen jedoch den Spaß nicht verderben konnte. So endete die Skifreizeit mit einer riesigen Schneeballschlacht.

Da sich die Schüler/innen und auch die mitfahrenden Betreuer/innen untereinander erneut hervorragend verstanden, ist zeitnah bereits ein Wiedersehen in Bad Sobernheim zum gemeinsamen Grillen geplant.

Foto zur Meldung: Rheinböller Realschüler/innen im Ski-Schullandheim
Foto: Rheinböller Realschüler/innen im Ski-Schullandheim

Gästezeitung Saar-Hunsrück 2014

(03.04.2014)
Saar-Hunsrück-Gästezeitung erschienen –
Projekt zwischen Wittich Verlag und Tourismusregionen erfolgreich
 

Rechtzeitig vor Ostern und dem Beginn der touristischen Saison liegt sie schon in vielen Tourist-Informationen, Unterkunfts- und Gastronomiebetrieben und Freizeiteinrichtungen der Region bereit zum Mitnehmen für Gäste und Einheimische: die zweite Auflage der Saar-Hunsrück-Gästezeitung. Das Gemeinschaftsprojekt von 25 Kommunen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Zusammenarbeit mit den touristischen Marketingorganisationen Hunsrück-Touristik GmbH und Saarschleifenland Tourismus GmbH sowie dem Linus Wittich Verlag aus Föhren hat sich bewährt. Erfahrungen, Resonanzen und Kritiken zur ersten Gästezeitung sind in der neuen Auflage umgesetzt. Die vier unterschiedlichen Regionalausgaben, die bereits im letzten Jahr aufgrund der Größe der Gebietskulisse gebildet wurden, sind nun auch auf dem Titel erkennbar. In farbenfrohem Design wurde für jede Regionalausgabe eine eigene Titelseite erstellt. „Vier unterschiedliche Titel sind vor allem für die Gäste gedacht, die gerne in der Region reisen.“, so das Projektteam. „Damit ist gewährleistet, dass der Gast direkt auf den ersten Blick erfasst, hier bekomme ich weitere Tipps für meinen Urlaub.“ Die inhaltlichen Seiten aller Regionalausgaben werden auch in der zweiten Ausgabe der Saar-Hunsrück-Gästezeitung von überregional bedeutenden Themen einer Mantelausgabe umschlossen. Die Traumschleifen Saar-Hunsrück, die Mountainbike-Radwege und -Events sowie Interessantes zur Geologie, den mittelalterlichen Burgen und Märkten, den Naturparks, der Gartenkultur oder den kulinarischen Besonderheiten der Region sind als aktuelle Themen der Mantelausgabe aufbereitet worden. Die Regionalausgaben vertiefen auch in diesem Jahr die Themen der Mantelausgabe und geben konkrete Tipps zum Wandern und Radfahren, zu Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen und Veranstaltungen der jeweiligen Teilregion.

Für Gäste und Touristen vor Ort konzipiert, ist die 44-seitige Gästezeitung in einer Auflage von 60.000 Exemplaren ab sofort bei allen Tourist-Informationen der beteiligten Kommunen und bei vielen Gastgebern und Freizeiteinrichtungen in der Saar-Hunsrück-Region kostenlos erhältlich. Auch den Einheimischen dient sie als aktuelle Informationsquelle über die touristischen Aktivitäten im Jahr 2014.

 

Unsere Touristinformation bietet Ihnen weitere Tipps.

 

Foto: Hunsrück-Touristik GmbH

[Gästezeitung 2014]

Foto zur Meldung: Gästezeitung Saar-Hunsrück 2014
Foto: Gästezeitung Saar-Hunsrück 2014

Zukunftsrat - Die Arbeitskreise berichten!

(01.04.2014)

Die Bevölkerungsstruktur in Rheinland-Pfalz wandelt sich seit Jahren. Wir werden immer älter und bleiben länger gesund. Gleichzeitig kommen weniger Kinder zur Welt. Dieser sogenannte demografische Wandel hat Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche und ist Herausforderung und Chance zugleich: Politik und Gesellschaft sind aufgefordert, die Rahmenbedingungen des Zusammenlebens so zu gestalten, dass Menschen aller Generationen auch in Zukunft gerne und gut in allen Teilen von Rheinland-Pfalz leben können. Aus diesem Grund wurde im vergangenen Jahr der Zukunftsrat gegründet, welcher ein Ausfluss des von der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück angestoßenen Projektes „ZukunftsiDeeen - innovative Daseinsvorsorge durch Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien nachhaltig gestalten im Rhein-Hunsrück-Kreis“ ist.

Mit Blick auf den demografischen Wandel und dem zu erwartenden massiven allgemeinen Bevölkerungsrückgang widmen sich derzeit 37 hochmotivierte Mitglieder des Zukunftsrates in fünf themenbezogenen Arbeitskreisen

  • Wohnformen
  • Generationen
  • Infrastruktur (Einkauf, Verkehr, Versorgung)
  • Kultur, Sport & Freizeit
  • Energieversorgung

 

den Herausforderungen, welche sich in den kommenden Jahren – auch in der Verbandsgemeinde Rheinböllen – ergeben werden. In den Arbeitskreisen gilt es, die Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten.

Die einzelnen Arbeitskreise haben sich zwischenzeitlich mehrmals zusammengesetzt und eine Reihe von Ansätzen gesucht sowie Vorschläge erarbeitet. In der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 13.03.2014 hatten die Sprecher der Arbeitskreise Gelegenheit, ihre bisher erarbeiteten Zwischenergebnisse vorzustellen.

 

Dem Arbeitskreis „Wohnformen“, vertreten durch ihren Sprecher Herr Michael Holl aus Dichtelbach geht es vor allem darum, sich mit der Problematik der oft unbefriedigenden Wohnsituation, insbesondere der älteren Generationen auseinanderzusetzen. Dabei bedarf es individueller Hilfestellungen für die Betroffenen. Die Existenz von derzeit neun ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten in der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist zwar ein erster Schritt, müsse jedoch weiter ausgebaut werden. Wichtig ist hierbei, auf die älteren Mitmenschen zuzugehen und Hilfe anzubieten. Besonders die Nachbarschaft als wichtiger Sozialraum wird angesprochen, sowohl für eine gegenseitige Unterstützung als auch für gesellige Kontakte. Es wird auch als sehr wichtig erachtet, dass es möglichst in jeder Gemeinde gemeinschaftliche Wohnformen geben sollte, die es den Bewohnern ermöglichen, in der vertrauten Gemeinde zu bleiben, wenn es in den eigenen vier Wänden nicht mehr geht. Beispielhafte Projekte in der Region sind die Seniorengemeinschaft in Külz oder die Seniorenpension in Bell. Auch befasste sich der Arbeitskreis mit möglichen Alternativen zu Neubaugebieten. Vorbildlich sei hier ein Modell der Verbandsgemeinde Wallmerod im Westerwald, nach dem keine Neubaugebiete mehr ausgewiesen, sondern Hilfestellungen bei der Sanierung von älteren Gebäuden im Ortskern gegeben oder Baulücken geschlossen werden. Auch hat man sich ausführlich mit verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten in Form eines „Dorfladens“ oder alternativ einem festen „Markttag“, dem öffentlichen Nahverkehr und der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum beschäftigt.

 

Herr Wilhelm Gutenberger aus Ellern, Sprecher des Arbeitskreises „Generationen“ präsentierte Lösungsansätze, die mit einem relativ geringem Finanz- und Sachaufwand umgesetzt werden könnten. Auffällig sei, dass in den Ortsgemeinden und der Stadt kaum Sitzgelegenheiten in Form von einfachen Sitzbänken vorhanden sind. Insbesondere älteren und gehandicapten Personen ohne Fahrgelegenheit fällt es daher sehr schwer, große Entfernungen als Fußgänger zurückzulegen. Weitere einfach umsetzbare, kostengünstige Maßnahmen wären beispielsweise die Errichtung von öffentlichen Toiletten, Anbringung von zusätzlichen Hundekotautomaten, eine Absenkung von Bürgersteigen oder Anbringung von Zebrastreifen an Stellen, an denen es erforderlich erscheint um die Begehung für in der Bewegung beeinträchtigte Menschen zu erleichtern. Eine zusätzliche Erleichterung wäre die Einführung von Spielstraßen und verkehrsberuhigten Zonen. Des Weiteren wurden Vorschläge zur Einrichtung von Räumlichkeiten für Treffen aller Generationen gemacht, die ein Miteinander von jungen Menschen und Senioren fördern könnten.

 

Die Sprecherin des Arbeitskreises „Sport, Kultur & Freizeit“, Frau Ilona Jung aus Dichtelbach stellte die bisher gesammelten Ideen im Einzelnen vor. Im Bereich Sport liegt das besondere Augenmerk auf einer Vergrößerung des sportlichen Angebotes durch eine Vertiefung der Arbeit der Sportvereine im Bereich Kooperation sowie einer attraktiveren Angebotsgestaltung mit Hilfe der Unterstützung der Verbandsgemeinde durch zum Beispiel eine durchgehende Öffnung der Sportstätten, sodass Sportprogramme kontinuierlich auch in den Schulferien fortgesetzt werden können oder auch durch eine finanzielle Unterstützung bei Fortbildungen. Im Bereich Freizeit und Kultur wurden zum Teil generationsübergreifende Ideen gesammelt wie zum Beispiel das Anbieten von Kochkursen, bei denen Senioren ihr Können und Wissen an junge Menschen weitergeben, „Maje“ mit Handarbeiten (Senioren lehren junge Leute das Stricken, etc.) oder das Veranstalten von Reparaturtreffen, bei denen die Älteren defekte Kleingeräte unter Anleitung eines Experten reparieren können. Wichtig sei es auch, die Mobilität durch Fahrgelegenheiten zu kulturellen Angeboten in der Region (Konzerte, Vorträge, Theateraufführungen, etc.) zu verbessern. Für Einheimische und Gäste könnten in Zusammenarbeit mit Bürgern mit Expertenwissen, Forst und Vereinen Führungen angeboten werden („Auf den Spuren der Puricellis“, Führungen auf dem jüdischen Friedhof, im Wald oder zu Naturdenkmälern).

 

Herr Manfred Klaßen aus Riesweiler, Sprecher des Arbeitskreises „Infrastruktur“ stellte zu Beginn fest, dass die integrierte Orts- und Entwicklungsplanung entscheidenden Einfluss auf die Wohnqualität für Jung und Alt hat. Durch die Schaffung neuer qualifizierter zukunftsorientierter Arbeitsplätze könnten junge Menschen in der Region gehalten werden. Eine ortsnahe Nahversorgungsstruktur müsse geschaffen und gewährleistet, sowie die Verkehrsinfrastruktur verbessert werden. Insbesondere sollten häufigere Verbindungen zu den Ortschaften geschaffen werden. Des Weiteren sind die Sicherung und der Erhalt der Schulen in der Verbandsgemeinde ein wichtiger Aspekt, da sie ein wesentlicher Standortfaktor sind. Vorhandene Bauflächen in der Verbandsgemeinde seien nicht genügend erkennbar. Die Darstellung eines Leerstands- und Bauflächenkatasters könnte ortsbezogen auf der Homepage der Verbandsgemeinde dargestellt werden. Zur Stärkung der Ortskerne und Revitalisierung müssen vorhandene bebaubare Flächen deutlich gemacht werden und die Gemeinde frühzeitige Überlegungen über die künftige Verwendung von  Altbeständen anstellen, bei denen mit einem künftigen Leerstand zu rechnen ist. Altbausanierung müsse durch die Verbandsgemeinde und die Ortsgemeinden finanziell gefördert werden und damit als Alternative zum Bau in Neubaugebieten interessant werden.

 

Auch hat der Arbeitskreis „Energieversorgung“ interessante Ansätze gefunden und Lösungsvorschläge erarbeitet, die ihr Sprecher Herr Dr. Jörg-Christian Fröhling aus Riesweiler im Einzelnen erläuterte. Zunächst wurde anhand einer Übersicht der Bioenergieanlagen und Standorten erneuerbarer Energien im Rhein-Hunsrück-Kreis gezeigt, in welchem Umfang sich umweltfreundliche Energie am Markt etabliert hat. Im Auftrag des Umweltbundesamtes wurden Fallstudien zum Klimaschutz in der räumlichen Planung erstellt. Aus vielen Untersuchungen zu den Ursachen und den Auswirkungen des Klimawandels ist deutlich geworden, dass die künftige Ausgestaltung der Raumstruktur eine wichtige Rolle für die Begrenzung des Energieverbrauchs und klimarelevanter Emissionen, als auch für die Abfederung von Auswirkungen des Klimawandels spielt. Dieser Bericht könnte für den Verbandsgemeindebedarf adaptiert werden. Anhand einer Abbildung erhielten die Anwesenden einen orientierten Überblick über einzelne Handlungsfelder der Raumplanung zur Senkung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen. Der Arbeitskreis spricht sich insbesondere für die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in den Ortsgemeinden und der Stadt aus. Auch könnten regelmäßige Sprechstunden eines Energieberaters in der Verbandsgemeindeverwaltung abgehalten werden und Flüsterbitumen zukünftig als Straßenbelag eingesetzt werden. Des Weiteren könnten sich die Gemeinden basierend auf dem EU-Projekt „Display“ in einem Wettbewerb „Energiesparendster Ort“ messen und somit motiviert werden, den Energieverbrauch gezielt zu senken.

 

Für eine konkrete Umsetzung in den Gemeinden ist es wichtig, ein Problembewusstsein zu schaffen und Diskussionsprozesse anzustoßen, damit solche Initiativen seitens der Verbandsgemeinde, der Ortsgemeinden und der Stadt aber auch der engagierter Bürgerinnen und Bürger gefördert und Hilfestellungen geleistet werden.

[Zukunftsrat]

Foto zur Meldung: Zukunftsrat - Die Arbeitskreise berichten!
Foto: Zukunftsrat - Die Arbeitskreise berichten!

Jungunternehmer spenden Feuerwehr Rheinböllen Notfallrucksack

(03.02.2014)

Obwohl sie erst 3 Monate jung ist, spendete die Fa. J & W Medical Solutions OHG aus Kisselbach der Feuerwehr Rheinböllen einen Notfallrucksack inklusive des kompletten Inhalts. Den Inhabern Kevin Jäger und Björn Will liegen das Rettungs- und auch das Feuerwehrwesen am Herzen, deshalb haben sie sich kurzerhand entschlossen, hier der Feuerwehr behilflich zu sein. Beide sind hauptberuflich im Rettungsdienst beschäftigt und wissen deshalb, worauf es im Feuerwehrdienst ankommt. Neben Kompressen, Fixierbinden, Wundverbänden und weiterem Kleinmaterial enthält der Rucksack u. a. eine Absaugpumpe und ein Beatmungspumpenset. Den Notfallrucksack nutzt die Feuerwehr beim Eintreffen am Einsatzort zu medizinischen Notfällen. Hiermit können sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wirksam und schnell die erste Hilfe einleiten. Die Firma J & W Medical Solution OHG hat mit der Spende an die Feuerwehr eine gute und vorbildliche Geste gezeigt, denn sie kommt letztendlich bei uns Bürgern und der Allgemeinheit an.

Foto zur Meldung: Jungunternehmer spenden Feuerwehr Rheinböllen Notfallrucksack
Foto: Foto: Gerd Silbernagel

Neujahrsempfang 2014 der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(03.02.2014)

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Arno Imig zum 1. Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen in die Chur-Pfalz-Halle in Argenthal. Eröffnet wurde der Empfang schwungvoll durch den Musikverein Argenthal unter der Leitung von Josef Stenzhorn mit einem Marsch „Melodie und Harmonie“ und „Hofkonzert mit Strauss“ einem Medley mit Melodien von Johann Strauss.

In seiner Neujahrsansprache konnte Bürgermeister Imig ein durchweg positives Fazit zur Entwicklung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im vergangenen Jahr ziehen. Die Ansprache ist nachfolgend abgedruckt.

Constanze Jung aus Rheinböllen, eine sehr talentierte Sängerin mit glockenklarer Stimme, begeisterte anschließend das Publikum mit drei Liedbeiträgen „Clown“ von Emilie Sandé, „Dont`t know why“ von Nora Jones und „Someone like you“ von Adele. Sie wurde am Klavier begleitet von Björn Lanzerath.

Zur aktuellen Situation auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn referierte der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, Herr Prof. Dr. Salvatore Barbaro. Professor Barbaro ist im Hauptberuf Staatssekretär im Finanzministerium in Mainz. Trotz überwiegend negativer Presse zum Flughafen in den vergangenen Monaten konnte Prof. Barbaro doch eine Reihe von positiven Elementen zur weiteren Entwicklung des Flughafens vortragen und gleichzeitig Mut machen für eine wirtschaftlich gute Entwicklung des Airports. Von einem wirtschaftlich gesunden Flughafen profitiert schließlich die gesamte Region und auch die Verbandsgemeinde Rheinböllen. Deshalb kann man ihm und allen Akteuren nur viel Erfolg für die zukünftige Arbeit für den Flughafen wünschen.

Die Soonwaldfee Lara Kronenberger war extra aus Erfurt, wo sie studiert, angereist, um am Neujahrsempfang teilzunehmen. Sie erzählte ein kleines Märchen aus dem Wald.

Die Theatergruppe „Junge Bühne“ aus Ellern mit den Akteuren Nadine Auler und Volker Conrad konnten anschließend mit dem Kurzstück „die Umschulung“ erheiterndes zur Umschulung einer Försterin zur Heiratsvermittlerin beitragen und die Zuhörer begeistern.

Ebenfalls aus Ellern angereist war die Steptanzgruppe „StepAttack“ unter der Leitung von Steffi Simons, die das Programm mit einer anspruchsvollen Steptanzvorführung zu „Lord of the dance“ bereicherten. Die 7 jungen Damen machten ihre Sache toll und wurden mit reichlich Beifall belohnt.

Zur besonderen Erheiterung trug die Theatergruppe Erbach mit ihrem Kurzstück „An der Theaterkasse“ bei. Die Akteure Ramona Lambrich, Tina Höltz und Heinz-Josef Karl liefen zur Bestform auf und erhielten ebenfalls viel Beifall.

Den Abschluss bildete der Musikverein Argenthal, der mit weiteren Stücken das Publikum begeisterte. Die geforderten Zugaben wurden dann auch gerne gewährt. Dirigent ist Josef Stenzhorn, 1. Vorsitzender ist Jürgen Klumb.

Nach dem offiziellen Programm war dann noch Zeit sich an den bereitstehenden Stehtischen bei einem kleinen Umtrunk noch angeregt zu unterhalten.

„Eine gelungene Sache“ war das einmütige Fazit der Gäste. Besonderen Dank der Ortsgemeinde Argenthal und Herrn Ortsbürgermeister Kretzschmar für die Bereitstellung der Halle und die Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung, ebenso den Hallenwarten Frau Metz und Herrn Sonnet sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung.

Erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) mit 4 (****) und 5 (*****) Sternen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(17.01.2014)

Im November 2013 haben Familie Sonnet aus Argenthal und Familie Dahlke aus Rheinböllen (Waldsiedlung) sehr erfolgreich an der Klassifizierung teilgenommen.

Die Ferienwohnung Sonnet in Argenthal stellte sich erfolgreich den Kriterien des DTV und wurde mit “4 Sternen“ ausgezeichnet.

Die Fam. Dahlke stellt sich sogar mit 3 Objekten den Kriterien des DTV. Geprüft wurden eine Komfort-Ferienwohnung, ein Holz-Ferienhaus und ein Schweden-Ferienhaus. Alle Domizile befinden sich in Rheinböllen in der Waldsiedlung.

Die Komfortferienwohnung und das Schweden-Ferienhaus wurden sehr erfolgreich mit „5 Sternen“ und das Holz-Ferienhaus mit „4 Sternen“ ausgezeichnet.

Bürgermeister Arno Imig und Frau Brigitte Roos von der Tourist-Information Rheinböllen gratulierten im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Eheleuten Sonnet und Herrn Dahlke für die vielen erreichten Sterne und überreichten die Urkunden und die neuen Plaketten des Deutschen Tourismus Verbandes. Herr Imig betonte, dass er mit Stolz eine solch positive Entwicklung im Tourismus in der Verbandsgemeinde Rheinböllen betrachtet.

Foto zur Meldung: Erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) mit 4 (****) und 5 (*****) Sternen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: Erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) mit 4 (****) und 5 (*****) Sternen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Erster Feuerwehrübungsalarm für das neue Jahr in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(17.01.2014)

Am Samstag, 11. Januar 2014 nachmittags gegen 14 Uhr hörte man in einzelnen Ortschaften laut die Sirenen schallen. Sie kündigten den Feuerwehrangehörigen einen Übungsalarm an.

Als Ereignis wurde eine Verpuffung in der Werkstatt des Autohauses Gutenberger oHG in der Simmerner Straße in Rheinböllen nachgestellt. Ungefähr 10 Personen galt es aus der Werkstatt, die in völligem Rauch lag, zu retten. Einsatzleiter Sven Behr von der FFw Rheinböllen koordinierte diese Übung und verteilte alle anfallenden Arbeiten an die beteiligten Feuerwehren aus Argenthal, Dichtelbach, Ellern, Erbach, Mörschbach und Rheinböllen. Da galt es einen Brand zu löschen, Gasflaschen zu kühlen, Personen zu retten, die Verkehrsregelungen zu übernehmen und verbogene Tore zu öffnen.

Nach Abschluss der Übung trafen sich alle Beteiligten zum Abschlussgespräch in der Werkstatt, in der der Inhaber des Autohauses Herr Markus Gutenberger, noch einige Getränke zur Verfügung stellte. Ein großes Dankeschön ging an die Planer Markus Strunk und Thorsten Krebs von der FFw Rheinböllen, an den Einsatzleiter Sven Behr, an alle Verletztendarsteller und beteiligten Feuerwehren sowie an das Autohaus Gutenberger oHG.

Foto zur Meldung: Erster Feuerwehrübungsalarm für das neue Jahr in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Foto: Erster Feuerwehrübungsalarm für das neue Jahr in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Verbandsgemeinde Rheinböllen fährt nun elektrisch

(09.12.2013)
Geräuschlos unterwegs mit dem Renault ZOE

 

Förderung über RWE Deutschland

 

                                                                                             

Zum Fuhrpark der Verbandsgemeinde Rheinböllen gehört seit August auch ein Elektroauto. Der elektrische Renault ZOE konnte im Rahmen des Förderprogramms „Kommunales Energie Konzept“ (KEK) gefördert und so in den kommunalen Fuhrpark integriert werden. Joachim Busch, Leiter Region Rhein-Nahe-Hunsrück der RWE Deutschland, überzeugte sich gemeinsam mit Bürgermeister Arno Imig von dem neuen E-Auto. Mit seinem 210 Newtonmetern Motor hat der ZOE eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Künftig können die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde das neue Fahrzeug nutzen, um zu ihren Außenterminen zu gelangen.

 

Busch erklärte: „Elektro-Mobilität ist ein Zukunftsthema sowohl für uns als auch die Kommunen. Da liegt es nahe, in Rheinböllen die Elektro-Mobilität zu fördern, so wie wir es bereits im Bereich der E-Bikes intensiv tun." Die Lebensqualität in den Städten wird mit Elektrofahrzeugen schon heute verbessert. Bürgermeister Imig sagte dazu: „Auf kurzen Strecken bieten Elektroautos große Vorteile. Sie sind leise und während des Fahrbetriebes emissionsfrei. Für den Einsatz in der Stadt und den Gemeinden der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist das völlig ausreichend."

 

RWE fördert über ihr kommunales Energiekonzept die Differenz zwischen den Anschaffungskosten eines Benziners zum Elektrofahrzeug und übernimmt für drei Jahre die Leasingkosten für die Batterie. Busch sieht die Elektromobilität auf einem guten Weg. Es gebe viele Hersteller, die sich diesem Thema widmen. Ein großes Thema sei in der Vergangenheit die Batterie und die damit verbundenen Kosten gewesen. Doch auch hier zeichne sich eine Entspannung ab: Zahlreiche Autohersteller seien optimistisch, dass die Preise für die Lithium-Ionen-Akkus schnell sinken und Elektroautos damit für die breite Masse erschwinglich werden könnten. Zudem arbeite die Industrie an der Weiterentwicklung. Angeschafft wurde das Auto über die Schilling Automobile GmbH aus Koblenz.

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Foto: v.l.: Bürgermeister Imig, Joachim Busch RWE Deutschland, Büroleiter Webering (Foto: RWE Deutschland)

Ehrenamtspreis an Norbert Hipp verliehen

(05.12.2013)

Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Aus diesem Anlass lädt Landrat Bertram Fleck seit dem Jahr 2003 ehrenamtlich engagierte Personen Anfang Dezember zum Ehrenamtsempfang in die Kreisverwaltung ein. „Sie sind heute stellvertretend für die vielen Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis hier, die ein Ehrenamt ausüben“, so der Landrat bei seiner Begrüßung. Er bedankte sich bei allen ehrenamtlich Aktiven und lobte ausdrücklich auch deren Familien. Diese sind meist in die ehrenamtliche Arbeit mit eingebunden.

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Preisträger des Ehrenamtspreises 2013 ausgezeichnet. Der Ehrenamtsausschuss suchte aus 37 eingereichten Vorschlägen die Preisträger in den verschiedenen Kategorien aus. Landrat Fleck betonte: „Auszeichnungswürdig ist jeder der 37 Vorschläge.“ In der Kategorie „Stille Stars“ wurden zwei gleichwertige Preise vergeben:

 

Zum einen an den Verein donum vitae Boppard e.V. Der gemeinnützige Verein wurde im März 2001 in Boppard gegründet, um dort weiter die professionelle Schwangerschaftskonfliktberatung anbieten zu können. Ziel des Vereins ist es, Frauen, Familien und Paaren in oft ausweglosen Situationen Perspektiven für ein Leben mit Kindern aufzuzeigen. Seit der Gründung ist Constanze Nattermann die erste Vorsitzende des Vereins. Das Engagement des 14-köpfigen Vorstands ist ausschließlich ehrenamtlich, viele unterstützen bereits seit der Vereinsgründung. Um die Finanzierungslücke des Vereins zu schließen werden mit großem Engagement auch Veranstaltungen organisiert.

 

Zum anderen an Norbert Hipp aus Rheinböllen. Er übernahm vor 50 Jahren die ehrenamtliche Tätigkeit des Geschäftsführers der Puricelli‘schen Stiftung Rheinböllen. 2014 feiert die Stiftung ihr 150. Gründungsjubiläum. Aufgabe der Stiftung war es zunächst, ein Waisenhaus und ein Krankenhaus zu errichten und zu betreiben. Bis in die 60-iger Jahre haben katholische Schwesternorden, entsprechend dem Stiftungszweck, ein Waisenhaus und ein Krankenhaus betrieben. Die Stiftung als Eigentümer war für die Gebäude verantwortlich. Norbert Hipp hat ab 1963 diese Zeit als ehrenamtlicher Geschäftsführer miterlebt und mitgestaltet. Bei der Umwandlung von einem Waisenhaus in ein Pflege- und Behindertenheim, mit Neubauten und Modernisierungen, hat er als Geschäftsführer erfolgreich mitgewirkt. Es ist auch seinem stetigen und unermüdlichen Einsatz zu verdanken, dass die Stiftung ihren Stiftungszweck nachhaltig erfüllen und sogar ausbauen konnte.

 

In der Kategorie „Innovative Projekte“ ging der Preis an die Dorfgemeinschaft Külz e.V.. Sie übernimmt Verantwortung für Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Külz, die Hilfe benötigen. So unterstützt sie Senioren, Familien und Alleinerziehende in Notfällen und betreut alleinlebende ältere Menschen. Die solidarische Dorfgemeinschaft Külz hält eine Anlaufstelle im Dorf vor, die Betreuung, Hilfe und ähnliches managt. Weiter betreibt sie einen Bürgerbus zur Verbesserung der örtlichen Mobilität und Versorgungssituation. Zur Vernetzung von Nachbarschaften wurde eine virtuelle Wohngemeinschaft entwickelt und eingeführt. Aktuelles Projekt ist die im September 2013 fertiggestellte Senioren-WG für hilfs- und pflegebedürftige Menschen, in die bereits 3 Personen eingezogen sind.

 

In diesem Jahr hat sich der Ehrenamtsausschuss dazu entschlossen einen Sonderpreis in der Kategorie „Jugendliches Engagement“ an den Verein „Tower in Concert“ aus Sargenroth zu vergeben. „Tower in Concert“ ist ein Jugendprojekt der Gemeinde Sargenroth, da in einem Bürgerbeteiligungsprozess im Frühjahr 2011 von jungen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern in einer Arbeitsgruppe entwickelt wurde. Drei Konzerte haben bereits am Bismarckturm in Sargenroth stattgefunden. Die Jugendlichen haben von Anbeginn an die komplette Konzertorganisation übernommen: sie haben Bands verpflichtet und Gagen verhandelt sowie die Öffentlichkeitsarbeit mit Plakaten, Flyern, Internetauftritt und Pressekontakten organisiert. Sie richten das Konzertgelände her und verpflichten die Konzerttechnik. Auch die Abrechnung erfolgt in Eigenregie. In den ersten beiden Jahren wurde das Konzert mit der Gemeinde durchgeführt. Im dritten Jahr konnten 500 Konzertbesucher gezählt werden. Für die Gemeinde Sargenroth ist das Engagement der jungen Menschen eine sehr unterstützungswürdige Bereicherung. 2013 haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Kulturverein gegründet, der die Trägerschaft der Veranstaltung übernommen hat.

 

Landrat Bertram Fleck bedankte sich bei allen Anwesenden mit einem Lebkuchenengel und hob hervor, dass ehrenamtlich engagierte Menschen zu den Leistungsträgern unserer Gesellschaft gehören und somit das Rückgrat des Gemeinwesens bilden.

 

Foto zur Meldung: Ehrenamtspreis an Norbert Hipp verliehen
Foto: Norbert Hipp erhält Ehrenamtspreis 2013

Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

(21.11.2013)

Zahlreiche Feuerwehrangehörige versammelten sich am Mittwoch, 20. November 2013 im Simmerner Schloss, um das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 Jahre aktive und pflichttreue Tätigkeit in Empfang zu nehmen.

 

Aus unserer Verbandsgemeinde wurde diese Ehrung dem stellvertretenden Wehrführer der FFw Rheinböllen, Herrn Stefan Lang sowie Herrn Werner Wald von der FFw Kisselbach zuteil. Landrat Bertram Fleck würdigte im Beisein des 2. Beigeordneten Udo Mähringer, Wehrleiter Volker Aßmann und den Wehrführern diese Leistungen und sprach den Herren sein Lob und seine persönliche Anerkennung aus. Neben der Ehrennadel erhielten die Floriansjünger eine Urkunde, welche eigens von Innenminister Roger Lewentz ausgefertigt wurde.

 

Wir wünschen den Herren Lang und Wald noch viele schöne Jahre in der Feuerwehr und gratulieren nochmals herzlich zur verdienten Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens.

 

Foto zur Meldung: Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen
Foto: v. l. n. r.: Landrat Bertram Fleck, Wehrführer Robert Mertes, KFI Stefan Bohnenberger, die beiden Jubilare Lang und Wald, Wehrführer Franz-Josef Liesenfeld, Beigeordneter Udo Mähinger, Wehrleiter der VG Rheinböllen Volker Aßmann

Minister Lewentz besucht Mörschbach

(20.11.2013)

Strahlendblauer Himmel – es war ein herrlicher Tag, an dem der Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz Roger Lewentz sein Versprechen einlöste und den zweiten Sieger beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ die Ortsgemeinde Mörschbach besuchte. Und nicht nur das Wetter spielte mit. Rundherum gelungen unter Beteiligung des ganzen Ortes wurde der Besuch für den Minister – wie er selbst sagte – zu einem Kurzurlaub.

Ortsbürgermeister Michel hatte den Minister kurzentschlossen bei der Preisverleihung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im vergangenen Dezember eingeladen. Minister Lewentz hatte tatsächlich zugesagt und war voll des Lobes für Mörschbach, seine Sehenswürdigkeiten und die freundlichen Mörschbacher Bürger.

Nach einer kurzen Begrüßung im Pavillon zeigte Ortsbürgermeister Michel dem Gast aus Mainz stolz das Dorf. Ausoniusweg, Bauerngarten, Kirche, Gewerbegebiet und der Backes waren nur einige Stationen auf dem Weg durch das Dorf.

 

Besonders vom Backes war der Minister sehr angetan, entstammt er doch selbst einer Bäckerfamilie. Eigens zu seinen Ehren wurden im Backes Kuchen und Brote gebacken, von denen der Minister sich bei der anschließenden Abschlussveranstaltung im Gemeindehaus begeistert zeigte. In seiner Rede lobte er das Dorfleben in Mörschbach als vorbildlich und bescheinigte den Mörschbachern ein für die Zukunft gut aufgestelltes Dorf.

 

 

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Minister Lewentz besucht Mörschbach
Foto: Minister Lewentz besucht Mörschbach

Kosmetik-Institut Menzel spendet an Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(07.11.2013)

Am vergangenen Mittwoch, 06.11.2013 überreichte Frau Iliane Menzel als Inhaberin des Kosmetik-Institut und Babor Beauty Spa aus Rheinböllen gemeinsam mit ihrem Ehemann Roland der Jugendfeuerwehr Rheinböllen eine Spende in Höhe von 440 €. Der Betrag stammt aus einer Verlosung, die Frau Menzel anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens des Kosmetik-Institutes im Oktober diesen Jahres veranstaltet hat. Für die Jubilarin war sofort klar, dass der Betrag nur für die Jugendfeuerwehr sein kann, da Nachwuchsförderung im Bereich Brandschutz ihr sehr wichtig ist. Die kleinen Floriansjünger haben sich hierüber gemeinsam mit ihrem Jugendfeuerwehrwart Sandy Mischlich sehr gefreut und bedankten sich mit einem großen Applaus bei der Spenderin.

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Foto: Spendenübergabe von Iliane und Roland Menzel an JFW Rheinböllen

Der Rhein-Hunsrück-Kalender 2014 ist da

(04.11.2013)

Rhein-Hunsrück-Kalender 2014: Ein abwechslungsreiches Nachschlagewerk über die Heimat.

 

Landrat Bertram Fleck und Schriftenleiter Dr. Achim Baumgarten präsentierten unter der Teilnahme vieler ehrenamtlicher Autorinnen und Autoren das neue Jahrbuch des Landkreises. Neben vielen aktuellen und geschichtlichen Artikeln, Erzählungen und Gedichten enthält der Kalender wieder ein großes Preisrätsel und weitere Rätsel. Mitmachen lohnt sich: es winken attraktive Preise. Das Heimatjahrbuch 2014 ist im Buchhandel, bei der Firma Böhmer Druck Service in Simmern und am Infocenter der Kreisverwaltung für nur 6 Euro erhältlich.

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Foto: Vorstellung des Rhein-Hunsrück-Kalenders 2014

Verdiente Kommunalpolitiker aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet

(04.11.2013)

Im festlich geschmückten Kulturhaus in Rheinböllen fand als zentrale Veranstaltung für das gesamte nördliche Rheinland-Pfalz die Verleihung der Freiherr-vom-Stein Plaketten 2013 an besonders verdiente Kommunalpolitiker durch den Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur, Roger Lewentz, statt. Wir freuen uns sehr, dass sich gleich zwei Personen aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen unter den Geehrten befanden.

 

Dietmar Tuldi aus Ellern engagiert sich schon seit vielen Jahren auf den unterschiedlichsten politis