Zwölf Jahre lang leitete Bernadette Jourdant als Stadtbürgermeisterin die Geschicke Rheinböllens. Am 29. April tritt sie in den Ruhestand und ließ jetzt anlässlich des Infotages der Stadt ihre Amtszeit noch einmal Revue passieren.
"Es war mir eine Ehre", begann sie ihre Ausführungen und das vollbesetzte KiR zollte mehrfach Anerkennung während der Schilderungen: Entwicklung von Gewerbegebieten, diverse Baumaßnahmen, Jugendzentrum, Stadtteilbüro und eine ganze Reihe von regelmäßigen Veranstaltungen waren nur einige der eng mit ihrem Namen verbundenen Themen.
So skizzierte es auch der anwesende Landrat Volker Boch. Alles trüge natürlich nicht nur die Handschrift der Stadtchefin, aber sie hatte die entscheidende Rolle inne: "All das zu leisten im Ehrenamt bedeutet eine Riesenbelastung".
Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Boos resümierte: "Du hast Rheinböllen nach vorne gebracht und warst eine klasse Bürgermeisterin. Dein Nachfolger tritt in große Fußstapfen."
Neben der Retrospektive über die vergangenen Jahre richtete die Stadtbürgermeisterin den Blick auch nach vorne und sprach über anstehende und schon beschlossene Projekte in den nächsten Jahren: Auf dem Freizeitplatz „Auf der Eich“ entsteht ein neues Begegnungszentrum für Feiern. Ein naturnaher Spielplatz und die Renaturierung der Guldenbach-Auen sind ebenso angedacht wie die Umgestaltung des Goetheparks. Die Straße „Im Brühl“ wird saniert und der Parkplatz hinter dem Gemeindezentrum neu gestaltet. Auch der Marktplatz erfährt eine Umgestaltung und in diesem Zuge wird die Streckenführung der Marktstraße am alten Rathaus verlegt.
Der Infotag wurde zusätzlich bereichert durch Darbietungen des Männerchores „DaChor“ aus Ellern, die Leistungsturnriege des TuS Rheinböllen sowie die Showtanzgruppe „Enchanted“ der Arbeiterwohlfahrt. Zahlreiche Feuerwehrehrungen und -beförderungen rundeten den Nachmittag ab.
(Der Stadtschreiber)
