Jugend- und Familienbeauftragte
Seit März 2026 hat unsere Stadt eine Jugend- und Familienbeauftragte, eine solche Position hat es bislang nicht gegeben. Seit der Ernennung ist Nina Quint auch noch nicht in Erscheinung getreten. Grund genug für den Stadtschreiber, die 36jährige gebürtige Rheinböllerin um ein kurzes Interview zu bitten.
Stadtschreiber:
Frau Quint, sind Sie in Ihrer neuen Rolle bereits angekommen?
Quint:
Ja und doch wieder noch nicht. In der Öffentlichkeit habe ich noch keine Spuren hinterlassen. Das ist aber in erster Linie auf den zeitlichen Ablauf seither zurückzuführen.
Stadtschreiber:
Welche Aufgaben verbergen sich denn hinter ihrer neuen Funktion?
Quint:
Ich möchte nicht zuletzt für Neubürger ein Ansprechpartner werden, die sich naturgemäß hier nicht auskennen können, die zum Beispiel Zugang zu Vereinen und deren Kinder Freizeitbeschäftigung suchen.
Stadtschreiber:
Im Zuge Ihrer Bewerbung kam doch sicher die Frage auf, wieso Sie sich für diese Aufgabe berufen fühlen?
Quint:
Zum einen engagiere ich mich in vielen Bereichen. Das führt auch dazu, dass ich manchmal kritisch etwas hinterfrage. Und so kam im persönlichen Umfeld hoch: „Wer meckert, kann auch anpacken….“
Stadtschreiber:
Gibt es für die nähere Zukunft konkrete Vorstellungen und Absichten, was Sie tun möchten?
Quint:
Ich finde, Jugendliche hier in Rheinböllen haben wenig konkrete Angebote und sie sitzen deshalb vielfach zuhause herum. Mir schwebt ein vierteljährlicher Stammtisch vor, um zuzuhören, was die jungen Leute wollen.
Stadtschreiber:
Das ist doch schon mal ein sehr guter Anfang! Wann soll es denn damit losgehen?
Quint:
Ich will nach den Sommerferien in die Werbung gehen für einen solchen Stammtisch.
Vielen Dank fürs Gespräch.
(Der Stadtschreiber).